Variationen beim Sektempfang

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Bei vielen allseits beliebten Sektempfängen hat sich im Laufe der Jahre Phantasielosigkeit eingestellt. Was gibt es? Meist Sekt oder Sekt mit Orangensaft.

Seitdem wir einige Variationen anbieten, stelle ich fest, dass diese Gläser meist als erste vergriffen sind und nachgereicht werden müssen:

z.B. jeweils 1 TL Ingwersirup oder Holundersirup oder Granatapfelsirup oder Marillensirup in ein Sektglas geben und mit Sekt auffüllen. Wir haben festgestellt, dass hier gerne zugegriffen wird.

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7 Kommentare


#1
20.4.12, 14:08
Ohja mach ich auch total gerne :) yummi...
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#2 wurst
20.4.12, 15:44
Aber bitte nicht bei guten Sekt :-(((
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#3 erselbst
20.4.12, 15:52
warum denn nicht?
#4
23.4.12, 10:52
@wurst: Natürlich auch bei gutem Sekt!! Soll ich auf einem Empfang vielleicht "Pennerglück" aus dem 2-Liter-Kübel anbieten?
Zu deiner Info: es gibt auch Leute, die ihren Champagner gerne etwas aromatisieren. Schon mal von "Kir Royal" gehört?
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#5 Oma_Duck
23.4.12, 12:52
@ mops: Gut = teuer, eine Gleichung, die in bestimmten Kreisen gängig ist. Deswegen muss sie jedoch nicht stimmen.
Eine "Blindverkostung" unter Normalverbrauchern würde ergeben, dass 90 % z.B. Rotkäppchen besser schmecken würde als Heidsieck. Ich gehöre zu diesen Banausen, gebe ich ohne Weiteres zu.
Es ist viel Getue dabei. Echte Champagnerkenner graust es wahrschenlich, wenn man das edle Gesöff mit Saft verpanscht, egal mit welchem. So wie jeder Whiskyliebhaber zusammenzuckt, wenn ein Thekenhocker durchs Lokal posaunt: "Elli, mach mir mal ne Dimple Cola!".
#6
23.4.12, 13:05
Du hast natürlich recht in Bezug auf gut ist nicht gleicht teuer. Auch günstigeres kann gut sein.
Ich wollte damit nur ausdrücken, dass auf einen offiziellen Sektempfang (bei Hochzeiten, Jubiläen u. ä.) kein Billig-Gesöff gehört.
Wer privat lieber eine "kleine Reblaus" trinkt als Veuve Clicquot, dem sei es gegönnt. Mir jedenfalls ist ein "Kir" lieber als ein Asti, der nebenbei bemerkt auch nicht gerade billig ist. :o)
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#7 Oma_Duck
27.4.12, 13:53
@mops: Die Erzeuger von "gehobenen" Sektmarken leben zu einem nicht geringen Anteil von dieser "Was-sollen-die-Leute-denken"-Mentalität. Vielleicht sollte man ein wenig selbstbewusster und nicht so "reklamegesteuert" sein?
Du nennst zwei Extreme - aber zwischen Reblaus und Veuve Cliquot gibt es bekanntlich noch so manche Alternative.
Ist es nicht seltsam, dass man bei preiswerten Sachen (die "ihren Preis wert" sind) von "günstig" spricht - bei teuren, aber nicht unbedingt besseren Sachen jedoch nie von "ungünstig"?

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