Verkaufen & sparen

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Gegen Verschwendung und für das Sparkonto.

Ich sortiere regelmäßig die Kleidung meines Mannes und meine eigenen aus, alles was noch gut aussieht, setze ich im Internet auf eine Seite (verkaufen, tauschen und verschenken) wenn sich ein Interessent gefunden hat, geb ich die Daten meines Sparkontos raus und lasse es direkt auf dieses überweisen :)

So spart man sich mit der Zeit einiges an... konnten uns nach 6 Monaten eine neue Küche kaufen!

Dauert zwar auch mal länger bis jemand Interesse hat, aber da es direkt gespart und nicht eingeplant wird ist das glaube ich nicht so dramatisch.

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17 Kommentare


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#1
12.2.14, 20:39
Wow!! Nach sechs Monaten eine neue Küche? Wie soll das gehen? Wenn ich so viel Geld hätte um mir so viel Kleidung zu kaufen um die dann kurze Zeit später wieder zu verkaufen (mit Gewinn) dann würde ich mir auch eine neue Küche kaufen. Meine ist 20 Jahre alt.
Aber leider bin ich diejenige die ihre Kleidung und die für meinen Sohn meistens secondhand kaufen muss.....
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#2 xldeluxe
12.2.14, 20:41
Wie groß ist die Küche, welche Marke und in welcher Preislage befinden wir uns da so in etwa?
Spaß beiseite:

Aus Erfahrung weiß ich, dass für Kleidung so gut wie gar nichts mehr geboten wird. Ich verkaufe seit Jahrzehnten auf verschiedenen Plattformen Kleidung, Bücher, CDs, Porzellan, Deko- und Elektroartikel, Schuhe, Taschen usw. und kann aus Erfahrung sagen, dass selbst für kaum getragene Markengarderobe kaum noch etwas geboten wird.

Die Grundidee ist aber trotzdem gut, denn jeder Euro ist besser als nichts.
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#3
13.2.14, 01:12
Die Küche hat 1895? gekostet, ich nähe eigene Stücke, bekomme viel von Freunden und Familie... Sie wissen was damit passiert wenn es mir nicht zusagt... Ebenso Deko, Kosmetik usw... Ich hatte eine zeitlang kaum bis gar nichts, dann hab ich angefangen Etliche Fotos und penible Beschreibungen zu verfassen...
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#4 wermaus
13.2.14, 09:41
Ich hatte mal eine Goldkette (585er) mit Opalanhänger in ebay eingestellt, es war ein Geschenk, das mir nicht zusagte, soll aber neu um die 400 Euro gekostet haben - Höchstgebot 5,99 Euro . Für den Nerzmantel meiner Tante hätte ich 14 Euro bekommen (Zeitungsinserat mit 2 Fotos).
Für mich hat sich das Thema verkaufen erledigt, ich gebe meine Kleidung zur Sammlung, wenn ich sie nicht mehr trage, und ansonsten gucke ich, ob ich was verschenken kann - meine Cousine hat sich über die Opalkette riesig gefreut und das war mir mehr wert als 5,99 Euro!
Ich kann es auch nicht glauben, dass du eine Küche finanziert bekommen hast, auch wenn sie so preiswert war.
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#5 xldeluxe
13.2.14, 10:38
300 Euro Gewinn im Monat durch Privatverkäufe: Das nenne ich mal eine lukrative Nebeneinnahme.

Als ich vor Jahrzehnten mit Internetverkäufen begann, gab es auch den ein oder anderen Monat, in dem ich bis zu (umgerechnet) 400 Euro machte, allerdings habe ich da überwiegend Markenporzellan, alte Spielsachen aus den 50ern und Sammel-/Vitrinenobjekte aus einem Nachlass verkauft.

Diese Zeiten sind aber endgültig vorbei.

Ich stelle monatlich immer noch ca. 20 absolut neuwertige (Marken-)Garderobe ins Netz, zahlreiche Sammelobjekte sowie Bücher usw.

Ergebnis: Ich kämpfe um jeden Euro!

Du scheinst ein glückliches Händchen mit Deinen Verkäufen zu haben und darum beneide ich Dich (ohne Neid ;-))
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#6
13.2.14, 10:43
@wermaus:

Eine Goldkette im Wert von 400 € einfach so verschenkt wegen nicht gefallen ?

Ein Zeitungsinserat mit zwei Fotos ?

Jetzt bin ich aber Baff und nehme die roten Daumen als Geschenk.

;-))))))))))))
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#7 xldeluxe
13.2.14, 10:53
Ich habe es so verstanden, dass für die Kette, die sie geschenkt bekam, nur 5,99 geboten wurden und dass sie für den Mantel, den sie incl. 2 Fotos als Inserat in die Zeitung setzte nur 14 Euro bekommen hätte.

Verkauft hat sie dann aber nicht, weil sie ja "bekommen hätte" schrieb. So habe ich das zumindest verstanden.
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#8 Dackel
13.2.14, 10:55
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass der Staat Steuern haben will, wenn man (auch durch second-hand-Verkauf) mit Verkaufserlösen eine bestimmte Summe überschreitet.

Mehr weiß ich da leider nicht mehr.
:-(
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#9 xldeluxe
13.2.14, 11:01
@Dackel:

Ja das stimmt. Wenn man regelmäßig und viel verkauft, sollte man ein Gewerbe anmelden.
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#10 Dackel
13.2.14, 11:03
Ich kann mir vorstellen, dass viele das nicht wissen.
Mh, oder nicht wissen wollen ...
Wollte aber keine Spaßbremse sein.
:-)
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#11 xldeluxe
13.2.14, 11:18
@Dackel:

Es steht bei Internetverkäufen ein Erlösbetrag fest, den man nicht überschreiten sollte.

Wer natürlich ab und zu mal etwas einstellt und/oder nur einen geringen Gewinn macht, wird nicht gleich ein Gewerbe anmelden müssen. Regelmäßige und kontinuierliche Verkäufe fallen aber schon auf und werden verfolgt.
#12
13.2.14, 15:09
@xldeluxe: Heyhey...! Ich verkauf meine etwas größeren Damengrößen mit Erfolg bei Ebay! Kinderklamotten und Herrenkleider gehen nicht gut, aber Ladies stehen drauf! Da hab ich auch schon oft Fehlkäufe mit ordentlichem Gewinne verkauft, Bsp. Bluse für 5.- eingekauft und für das Doppelte oder mehr verkauft. Das Ganze hat halt bloß einen Haken...man muss gescheite Fotos machen und das ganze ansprechend präsentieren, und das kostet Zeit....die ich gerade nicht habe schnüff** LGR
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#13 xldeluxe
13.2.14, 16:41
@Rovo1:

Nachdem ich mich um 10 Kleidergrößen verringert habe, ging die sehr große Damengarderobe auch weg wie warme Semmeln und das zu sehr erfreulichen Preisen - auf den "Normalgrößen" bleibe ich aber meist sitzen, denn die gibt es einfach im Überfluss.

Ja, Einstellen dauert!

Ich benutze den Turbolister und sammele dort meine Angebote, die ich einfach dann schreibe, wenn ich Zeit habe und das ist meistens nachts. Bevor ich 2 gute bearbeitete Fotos einstelle, habe ich bereits 10 vorher gemacht. Das Einstellung mit präziser Beschreibung incl. Maße, Fotos, Art und Zustand dauert seine Zeit. Und darum sollte es halt auch mit mehr als einem Euro gewürdigt werden.
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#14
13.2.14, 19:04
Also alte Klamotten bei ebay und Co. reinstellen?

Wo ist denn jetzt der Tipp *such*?

Paß außerdem auf, daß die Bank nicht rausfindet, daß Überweisungen auf Dein Sparkonto eingehen. Sollte nicht so sein (kein Zahlungsverkehrskonto) und wird stichprobenartig geprüft, oder fällt mal an der Kasse beim Nachtragen auf. Dann wird gesperrt und zurücküberwiesen, gibt Verwicklungen.
#15
14.2.14, 17:46
@xldeluxe: 10!! Größen! Das ist ja irre! Glückwunsch!!! Ach, daher, es liegt also an den "extravaganten" Größen....ich hab wirklich gedacht, Damenklamotten verkaufen sich im Allgemeinen gut...! :-) Man lernt nie aus.... LGR
#16 xldeluxe
14.2.14, 17:58
Danke, Rovo1.

Es liegt an den Größen, denn die Durchschnittsgrößen bekommt man überall mal recht günstig. Bei großen Größen geht es ja sofort mit Spezialkatalogen los und meist: Je größer um so teurer.

Ich habe die großen Größen zu sehr guten Preisen verkaufen können. Erst einmal ist die Auswahl nicht so riesig (was moderne Sachen betrifft) und dann sind die Preise ja oft schon unverschämt. Da freut sich jeder, wenn er etwas ersteigern kann.
#17
27.3.16, 17:33
Da ich gerne nähe nehme ich getragene Sachen trenn die auf und mach was
Neues daraus. Meistenteils sind das Taschen oder Kissenbezüge die dann
decorativ auf ein Sofa kommen. Auch mache ich oftmals Patchwork Decken
daraus. Das alles verkaufe ich dann an Etsy als handgearbeitet und da
legen die Leute dann mehr Geld für hin weils mit der Hand gemacht ist.
Auch upcycle ich das oftmals mit Stickerei da ich eine Stickmaschine
hab. Manchmal auch Monogramme. Meine Nachbarn und Freunde wissen all das
ich mir so nebenbei Geld verdiene und geben mir Zeugs das sie nicht
mehr tragen. Oftmals mach ich auch Taschen die man an einen Rollstuhl
hängen kann oder an so einer Laufstütze für ältere Leute. Besonderst mir
der Laufstütze hat man ja keine Hände frei um was zu tragen. Diese
Taschen spende ich dann im Alters - oder Seniorenheim an alte Leute die
sich riesig darüber freuen. Oftmals ist die Rente ja so kanpp das sie
sich neue Sachen selten leisten können. Und mit den Taschen haben sie
dann die Möglichkeit ihren Krimskram bequem mitzunehmen. Man muss nicht
immer alles wegschmeissen.

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