Verlorenen Schirm wiederbekommen

Verlorenen Schirm (mit etwas Glück) wiederbekommen

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Schirm verloren - mit etwas Glück, leichter wiederbekommen.

Wer hat sich nicht schon mal darüber geärgert, daß der Schirm, den man morgens noch in der Tasche oder am Arm hatte, abends wer-weiß-wo ist, nur nicht da, wo er sein sollte, weil man ihn irgendwo vergessen hat! Bei günstigen Exemplaren hält sich der Ärger vielleicht in Grenzen, aber wenn es der Lieblingsschirm ist, der vielleicht auch teurer war…

Mein Aha-Erlebnis kam, als mein Sohn mal seine Sporttasche verloren hatte, in der auch sein Schülerausweis war. Dort hatte er seine Handynummer mit eingetragen. Ein lieber Finder rief bei uns an und mein Sohn konnte seine Tasche abholen.

Warum nicht auch beim verlorenen Schirm? Einen Versuch ist es wert: Einen kleinen Aufkleber mit Namen oder einem netten Spruch ("Ich möchte nach Hause!") und der Telefonnummer anbringen und hoffen, dass es immer noch nette Menschen gibt!

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9 Kommentare


#1 Denza
25.9.12, 18:45
Geundsätzlich nicht verkehrt. Ich habe mir beim Schlüsseldienst auch eine Marke mit meiner Handynummer prägen lassen. Die habe ich am Schlüsselbund und wenn ich den verliere, ist die Chance das ich meinen Schlüssel wieder bekomme auch ganz gut.
#2
25.9.12, 18:46
Supertip
wieviele Schirme ich schon in der S-Bahn stehen lassen hab....

:-)

Danke
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#3
25.9.12, 18:59
Gute Idee. Ich würde als Finder so einen Schirm dem Besitzer auf jedem Fall wieder zukommen lassen. Bei einem Schlüsselbund würde ich da etwas vorsichtiger sein. das könnte so manchen unehrlichen Finder verlocken, ungebeten in die deine Wohnung einzudringen. Denn auch durch eine Handynummer lässt sich von gefinkelten Gaunern irgendwie herausbekommen wo die betreffende Person wohnt, die den Schlüssel verloren hat.
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#4 Oma_Duck
25.9.12, 19:40
Als Dipl.-Schirmverliererin habe ich nur noch Schirme aus dem 1-Euro-Laden. Komischerweise verliere ich die nicht so leicht wie die teuren.
Handy-Nummer könnte ich trotzdem draufmachen, aber lohnt sich irgendwie nicht.
Der Schlüsselbund hat eine Blechmarke, so eine "kann-in-den-nächsten-Briefkasten-geworfen-werden". Bisher nicht gebraucht, aber man weiß ja nie.
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#5 Mecki
25.9.12, 20:42
@Denza: Handynummer am Schlüsselbund, also diese Variante halte ich echt für eine Einladung für Langfinger, davon würde ich dir abraten.
#6
25.9.12, 20:54
Meine Mutter hat die Handy-Nr. ihrer Freundin am Schlüsselbund, sie ist eine Dipl.-Schlüsselverliererin (danke für den Ausdruck!). So kann nicht viel passieren. Klar, es wird jetzt hier sicher wieder der Einwand kommen, dass dann womöglich Einbrecher bei der Freundin vor der Tür stehen, aber das halte ich persönlich doch für zu weit hergeholt.
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#7 Elles
25.9.12, 22:45
@Denza: Das ist aber 'ne ganz riskante Sache. Meine Handynummer haben auch flüchtige Bekannte oder Geschäftspartner, wenn ich mir vorstelle, die hätten nun meinen Schlüssel und könnten ihn nachmachen lassen und ihn mir erst dann zurückschicken...überleg dir das vielleicht nochmal...
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#8 Icki
27.9.12, 14:21
@Mecki, Kamila und Elles: Vielleicht habt ihr Recht und bei Schlüsseln ist das wirklich gefährlich, über den persönlichen Kontakt kann die Person den Namen rausbekommen (ich melde mich zum Beispiel damit) und dann evtl. auch, wofür wohl die Schlüssel gut sind. Wo ich arbeite, kann man zum Beispiel googlen, dass einer der Systemschlüssel dann wohl zu dem Gebäude, in dem ich arbeite, passt, kriegen die meisten mit bösen Hintergedanken wohl raus. Wenn es die Handynummer der Freundin ist, wird es schon komplizierter.

Ich habe, weil ich meine EC-Karte schon mehrfach in Bezahlstationen hab stecken lassen, dort die Handynummer drauf geschrieben. Habe lange gezaudert, aber auch mit all meiner kriminellen Fantasie habe ich mir nicht vorstellen können, wie jemand das ausnutzen könnte (Außer:"Guten Tag, ich habe Ihre EC-Karte gefunden, wie ist denn eigentlich Ihre PIN?")... oder seid ihr da kreativer?
#9 Mecki
18.10.12, 18:34
@Icki: Nee, da fällt mir nix mehr dazu ein.

Oder einfach: Gedanken zusammennehmen, die EC-Karte ist sowas von wichtig, sie sollte unbedingt im eigenen Besitz bleiben und nicht irgendwo vergessen werden. Und gleich garnicht in Geld-/Bezahlautomaten.

Lobenswert ist natürlich deine naive kriminelle Fantasie... lächel

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