Weiche Weihnachtsplätzchen mit "Terrakottatöpfchen"

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Es gibt so viele gute Tipps um Kleingebäck wie Weihnachts-Plätzchen weich zu bekommen.

Hier ist meiner:

Ich kaufe im Baumarkt oder beim Gärtner neue, leere, ganz kleine Terrakotta-Blumentöpfle. Das sind die mit dem Abzuglöchle am Boden.

Die reinige ich mit wenig Spüli vor, setze oder lege sie in meinen Dampfdrucktopf, fülle Wasser dazu und koche sie 5 Minuten unter Druck aus.
Das mach ich wegen der Hygiene...!

Dann werden die ausgekochten, feuchten Töpfchen auf einem Stück Alufolie zwischen den Weihnachtsplätzchen in der Gebäckdose platziert.
(Alufolie ist wichtig, damit kein Plätzchen mit dem Blumentöpfchen in direkten Kontakt kommt und dadurch zu viel Feuchtigkeit zieht. Also nicht komplett zupacken!)

Deckel auf die Gebäck-Dose drauf und kühlstellen. Nach wenigen Tagen - (je nach Gebäcksorte geht es auch ganz schnell!) sind die Plätzle weich!
Übrigens... kann man die gewässerten Terrakotta-töpfle auch mit Rum, Zitronensaft, Orangensaft (oder was ihr sonst wollt) zusätzlich noch "parfümieren".

Durch erneutes Auskochen sind die Tontöpfe immer hygienisch einwandfrei und wieder zu verwenden.

GELINGT GARANTIERT!

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9 Kommentare


#1 KleineElfe82
20.12.11, 19:52
Das proier ich bei nächster Gelegenheit mal aus. Danke!
#2
10.9.12, 20:27
@kleinerLeguan: ich kann deine Kritik überhaupt nicht nachvollziehen. KreativesMaidle kocht oder backt NICHT in den Tontöpfchen sondern STELLT sie NUR in das Behältnis zu den Plätzchen.

Ich backe sogar in den Tontöpfen und was soll ich sagen: ich lebe noch !. Um auf Nummer sicher zu gehen kann man die Töpfe ja mit Backpapier auskleiden.
#3
10.9.12, 21:50
Hach, das ist vielleicht ein funktionierender Tipp, um meine nach zwei Tagen bereits steinharten Kokos.Makronen wieder weich zu kriegen!!
#4 kreativesMaidle
10.9.12, 22:30
@mops: wenn deine plätzchen soo hart sind, hast ` die vielleicht zu lange gebacken ??
Ansonsten geht das wirklich gut, evtl. die Töpfchen noch mal nachfeuchten.
@kleiner leguan. Unser Bäcker bietet ein Brot an, welches im (neuen ) Blumentopf gebacken wird.
So schlimm kann das mit den Schadstoffen also nicht sein...
Ich habe davon auch noch nie gehört.
Woher hast du dein Wissen über die Schadstoffe in den Tonwaren ?
Solltest du da fundiertes Wissen haben interessiert es uns alle. :o)
@ zartbitter. Danke für dein genaues Lesen ;o)
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#5
10.9.12, 22:35
@kreativesMaidle: Ich weiß nicht. Bin schon am erzweifeln. Ich backe sie nach dem Rezept meiner Oma, mit Eiweiß, Puderzucker und eben Kokosraspeln und backe bei 150 Grad 10 Minuten. Ist das zu lange?

P.S. Bei Oma blieben sie immer weich, aber ich weiß nicht mehr, wie sie sie verpackt hat.
#6 kreativesMaidle
10.9.12, 23:00
@mops: Bei Ober/Unterhitze gebacken, sollte das Backblech auf der untersten Schiene sein. Heißluft trocknet zu sehr aus.
Ein Plätzchen gelegentlich mal testen, wie sie innen sind...
UND aufschreiben wie du was gebacken hast...

Zur nächsten Backsaison hab ich das Ausgetüftelte sonst prompt wieder vergessen...

Meine Kokosmakronen sind sehr hell , also weiß mit allenfalls hellbraunen Spitzen. Dann sind sie wirklich innen fluffig und feucht.
Es gibt aber auch Backbücher mit Abbildungen von gebräunten Plätzchen.. Wie die dann sind - keine Ahnung....
Hoffe ich konnte dir helfen !????
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#7
10.9.12, 23:16
@kreativesMaidle: DAS könnte natürlich mein Fehler gewesen sein - die Heißluft meine ich. Und natürlich aufschreiben, klar. Damit ich wenigstens weiß, wie ich es NICHT machen soll! *zwinker*

Danke für deine Hilfe!
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#8 kreativesMaidle
12.9.12, 08:02
@kleinerLeguan:
Guten Morgen liebe kleinerLeguan,

ich bin jetzt tatsächlich etwas überrascht über deine Angst. Meinst du wirklich es sind krebserregende Substanzen in den Tonwaren???

...ich denke auch grade an den Römertopf, und an die Tonwaren die ich in Griechenland gekauft habe...

....möchtst du uns nicht verraten, woher du dein Wissen über die Schädlichkeit der Terrakotta waren hast ?????
#9
22.11.12, 13:11
Ich backe unser Brot immer selbst. Eines Tages habe ich in einer Kochsendung gesehen, wie dort für eine Party kleine Brote in neuen Tontöpfen gebacken wurden. Das sah ganz toll aus. Seit dem backe ich von Zeit zu Zeit auch mal so. Ich lege sie vorher allerdings in heisses Wasser und fette sie danach mit Butter oder Olivenöl ein. Die Brote kommen bei meinen Gästen immer sehr gut an. Ich glaube nicht, dass die Tontöpfe schädlich sind, zumindest weniger schädlich als all die Zusatzstoffe, die im Fabrikbrot enthalten sind. Lasst Euch nicht von allem den Apetit verderben! Viel Spass beim Nachbacken.

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