Versender von Werbeschreiben ärgern mit dem Antwortumschlag.

Werbeschreiben VI - Ganz professsionell

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Heute war es wieder soweit: ich habe mehrere traumhafte Preise abgeräumt, einen schnellen Kredit zugesichert bekommen sowie einen Fragebogen erhalten, der meine persönlichen Verhältnisse für irgendeinen windigen Warenkorb analysiert.

Das finde ich toll!

Denn ich habe schon wieder jede Menge leerer Batterien herumliegen.

Was das eine mit dem anderen zu tun hat?
Nun, den Werberamsch aus dem Briefkasten zerreiße ich in handliche Schnipsel, bis auf den beiligenden - kostenfreien - Rückumschlag. In diesen stopfe ich die Papierschnipsel hinein, und fülle großzügig mit alten Batterien auf. Dann stecke ich den (unfrankierten!) Umschlag in den nächsten Briefkasten, wenn ich sowieso mal Post aufgebe.

Das hat mehrere Vorteile:

Ich brauche die alten Batterien nicht selber zum Sammelcontainer zu schleppen.
Die Entsorgung ist kostenlos.
Der Antwortumschlag wird schon schwer und kostet den Versender richtig Kohle, denn der muss ja das Porto entrichten.
Das ärgert den Versender der Werbung, und zwar umsomehr, je mehr Leute das auch tun...

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25 Kommentare


#1 Janice
3.3.06, 19:34
Muss der Empfänger das überhaupt annehmen? Ich schmeisse den Werbemist zum Altpapier und fertig.
#2
3.3.06, 20:01
ich bin mir sicher dass die nicht zugestellt werden...
#3 Paulchen
3.3.06, 20:26
oha, das habe ich diese Woche gemacht, den ganzen Werbemüll wieder in den Rückumschlag, !!! aber mit der Batterienentsorgung finde ich gut. Danke für den Tip !!!!
#4 Olive
3.3.06, 21:01
Das find ich wirklich zum totlachen!!! Coole Idee!!
Die Frage ist allerdings, wie man diese nervige Werbepost auf Dauer loswird?
#5 Mai Ling
3.3.06, 21:27
Ich werfe ungeöffnet ins Altpapier.
1
#6 Wuffiwutz
3.3.06, 21:57
Is ja echt total dooooooooof ! Hast du schon mal dran gedacht dass du da SONDERMÜLL in der Gegend herumschickst nur um irgendwelche Werbeabteilungen von Firmen zu ärgern? Denen ist das piepfurzschnurzegal ob da ein schwerer Umschlag kommt oder nicht denn die kriegen so viel Post rein dass das echt wuscht ist. Bis auf den Schwachsinn deinen Müll auf diese Weise zu entsorgen nur aus FAULHEIT bringt das nix ! Ganz nebenbei: Wohnst du im Postamt oder im Briefkasten dass du dorthin nicht latschen musst um deine Post aufzugeben aber zu faul bist um Batterien zum Sammelcontainer zu bringen ???
#7
3.3.06, 23:14
Genau!!!!-so sehe ich das auch!!-falls die überhaupt den Brief annehmen landet der Mist dann im normalen Müll-oder glaubst du die sortieren das noch aus?
#8 Sirikit
4.3.06, 00:00
Die Idee ist Klasse, hab selbst schon den ganzen Mist zurück geschickt. Man wird mit Werbung zugemüllt, und warum soll ICH den beseitigen.
#9 KikiBO
4.3.06, 07:56
Mache ich genauso,allerdings ohne Batterien - Aufkleber mit Annahme verweigert -an Absender zurück auf meine Adresse geklebt und binnen kurzer Zeit nimmt die Werbeflut erheblich ab. So kostet es die einzelnen Firmen Strafporto.Bei Massenbriefkastenwerbung bestehen vereinzelt Verträge, daß die Post den Rücklauf entsorgt. Also alle mitmachen - bei Geld hört ja bekanntlich der Spaß auf !!!!
#10 Werbehasser
4.3.06, 12:06
Ich finde die idee gut. und wenn die die umwelt durch ihren sch... werbemüll schädigen (sprich: holz aus den tropen für das papier, tinte, kleber etc.) dann machen so paar batterien auch nichts mehr aus. ausserdem ist die müllentworgung teilweise so teuer, dass man echt bares geld spart wenn man den schrott wieder zurück schickt.
#11 Zimtstange
4.3.06, 12:15
Ihr seid hier nicht richtig informiert. Rücksendungen mit kostenfreiem Rückumschlag mögen funktionieren, aber nicht der Vermerk "Annahme verweigert" und die Hoffnung, dass damit die Werbeflut gestoppt ist. Nach Auskunft unseres Briefträgers muss die Post alle Sendungen, die auf diese Art und Weise zurückgeschicht werden vernicht und wegwerfen, weil der Absender lediglich die geringen Gebühren für eine Werbesendung bezahlt hat und nicht die Gebühren für deren Rücksendung. Diese Handlung belaster somit nur den Briefträger - erhält aber vielleicht einen Arbeitsplatz.
#12
5.3.06, 20:34
finde ich hammer
#13 Sandy
7.3.06, 14:29
Echt mega und voll cremig!
1
#14 Klaus
7.3.06, 22:50
@ User und Mitleser

Ganz einfach, den Werbekram (Faber,SKL;NKL,etc. pp.) sofort in Ablage "P".
Und dann die Website http://www.direktmarketing-info.de aufsuchen und mit Adobe Reader ausdrucken lassen.
Dies ist die sogenannte "ROBINSON-LISTE". Durchlesen und unterschreiben und -55 Ct. drauf und ab.
Es dauert zwar einige Zeit bis das alle Adressfirmen mitgeteilt bekommen und wegen der manchmal langen Postvorlaufzeiten bekommst du halt schon nochmals Post, aber dann
Ablage "Papierkorb"

Werde es als eigener Traed mal reinstellen.
#15 Murphy
10.3.06, 08:13
Robinson-Liste schön und gut. Wogegen leider kein Kraut gewachsen ist sind die Einwürfe vom Pizza-XY-Dienst, etc. also Dinge, die so verteilt werden :-(
An meinem Briefkasten steht schon "Keine Werbung" aber leider gibt es merkresistente Leute...
#16 Christian B
16.3.06, 06:50
@Murphy: Ausfindig machen von wem die Werbung verteilt wird (Bei Pizzadiensten einfach, da Telefonnummer ja vorhanden) und direkt dort beschweren. Wenns nicht besser wird ruhig mal darauf hinweisen das missachtung von Werbesperrvermerken angezeigt werden kann...

MfG ein Ex-Reklamezusteller der auf Werbesperren achtete
#17 Guggenfan
17.3.06, 17:02
Wer auf eine Werbesendung mit beigelegter Postkarte antwortet, kann diese ohne Briefmarke zurücksenden. Den Satz "falls Briefmarke zur Hand" kann man ruhig ignorieren. Das ist eine genrne benutzte und wohlgemeinte Bitte. Die Antwortkarte erreicht den Empfänger.
Wichtig ist nicht der Satz "Porto zahlt [Empfänger]", sondern ein vorgedrucktes "Antwort" über der vorgedruckten Empfängeradresse. Gilt sowohl für Postkarten wie für Standardbriefe, auch Wort-Kombinationen wie "Antwortpostkarte", "Werbeantwort" etc. sind erlaubt. Es handelt sich dabei um eine Vorausverfügung, mit der sich der Empfänger verpflichtet, der Post das Porto zu bezahlen. Zuzüglich zum Porto muss der Empfänger ein Einziehungsentgelt von 6 Cent an die Post bezahlen, niedriger also als ein Strafporto.
Die Ablage "P" oder "A" erweist sich als recht unwirksam, weil die Flut dadurch nicht abnimmt. Das Zurückschicken ist eine wirklich effektive Lösung. Sobald man eine Familie gründet wird die Adresse explosionsartig verbreitet. Die Werbeflut hat extrem abgenommen, seit ich alles kommentarlos zurückschicke. Ich glaube die Firmen führen eher eine schwarze Liste. Jetzt weiß ich, dass Fraro über mir steht.
Über den Inhalt mit den Batterien kann man sich streiten, aber die dümmste ist es nicht.
#18 Anke
24.3.06, 14:01
@ Wuffiwutz: Du regst dich auf dass Fraro siene Batterien an die Firmen zurückschickt und sie damit mit Müll versorgt? Denke daran, dass sie zuvor UNS mit ihrem verdamten Müll zumüllen.

Ich finde die Idee prima, den zerrissenen Müll in den Rückumschlag zu stecken, das spart Entsorgungskosten und zeigt den firmen, was man von ihrer Post hält. Meine Batterien werde ich aber weiterhin kostenfrei im Supermarkt/Baumarkt entsorgen, des Gewissens wegen.
Man kann, um dem Sondermüllproblem vorzubeugen auch einfach etwas kies oder ähnlich schweres in den Rüchumschlag tun, denn ich finde auch, sie sollten bluten für das was sie uns antun.
Es bleibt nur die frage, ob die firmen die post überhaupt annehmen (dürfen die briefe verweigern) wenn sie zu schwer sind
#19 Todde
8.8.06, 02:15
Idee gut, aber nicht mit Batterien. Das wird - wenn überhaupt - irgendeine schlecht bezahlte Sekretärin auf den Schreibtisch bekommen, und die hat wohl nicht die Nerven, die Batterien umweltgerecht zu entsorgen. Das mache ich der Umwelt zuliebe lieber selbst.
#20 Converse
24.8.06, 13:32
Man sollte die Batterien aber echt lieber in den Wertstoffhof zur fachgerechten Entsorgung bringen!!! Denkt doch mal an die Umwelt.... Ansonsten finde ich die Idee klasse =)) Aber Steine oder andere schwere Gegenstände tuns doch auch!
#21 Ignatz
24.8.06, 20:40
Der Tip ist saublöd, weil solche Sendungen nicht an den Empfänger gehen, sondern bei der Post aussortiert werden.
Die Batterien landen dann im Müll statt in der umweltgerechten Entsorgung.
#22 Andrea
1.9.06, 11:09
Die Batterien können gratis in mehreren Geschäften abgegeben werden, denk an die Umwelt!
#23 werbeverweigerer
12.2.07, 02:22
Bei einem Werbebrief bekommt die Post für die Zustellung erstmal 24 Cent.

Wenn die Zustellung nicht möglich ist, zB durch 'Unbekannt' oder 'Annahme verweigert', muss die Post den Werbebrief zurücknehmen und - weil die Werbeversender das nicht zurück haben wollen – entsorgen.

Die Post muss es richtig entsorgen, d.h. dem Wertstoffkreislauf zurückführen.
Die müssen solchen Müll trennen, es wird also kein Werbekugelschreiber oder ähnliches einfach in den Müll geworfen!
Und da trägt die Post die Kosten.

Antwort-Briefe usw. müssen von der Post befördert werden. Egal wie schwer. Die Post wird es auch machen, weil sie damit viel Geld verdient (gewichtsabhäniges Porto + 6 Cent pro Sendung).
Deshalb ist die Rücksendung mit Inhalt (auf dem meistens der ursprüngliche Empfänger (also du) durch Nummern oder Namen erkenntlich ist) mit dem Vermerk "Kein Interesse" die höfliche Variante, bei der der Versender der Werbung dich wahrscheinlich aus seiner Liste streichen wird, weil er ja zu den 24c noch 55c+6c bezahlen muss.

Die Werbung zu zerkleinern und dann zurück zuschicken hilft die Aggressionen gegen die Werber abzubauen.

Dem Antwortschreiben etwas mehr 'Gewicht' zu verleihen hilft der Post durch Zusatzeinnahmen und schadet dem Versender, was ja auch nicht schlecht ist, weil der Werbeversender für alle dann entstandenen Kosten aufkommen muss! Also auch für die Entsorgung der Batterien. Man sollte nur dann seine Identität nicht preisgeben.

Der bequemste Weg ist alles in den Altpapiercontainer zu schmeißen.

Also komme ich zu folgendem Schluss:
1.Dir ist alles Egal?
Dann ab ins Altpapier.
2.Du willst das der Zusteller mehr Arbeit hat, aber die Post soll nix verdienen?
Dann : Annahme verweigern.
3.Du willst keine Post von dem einen Werbeversender?
Dann Antwortschreiben und : Kein Interesse
4.Du willst der Post helfen und dem Werbeversender schaden?
Dann alles zerkleinern und mit soviel Müll wie möglich zurück schicken.

Ich weiß das dies hier die Kategorie 'Zum Schmunzeln' ist, und Fraro kann seinen Tipp als Witz gemeint haben. Aber das mit der ungewollten Werbung sollte ernst genommen werden.
1
#24 Jony
9.10.08, 08:22
Hab die blaue Tonne neben den Briefkasten geschoben und "Werbung einwerfen" draufgeschrieben. Klappt toll
#25
21.8.16, 09:43
@Jony: 
das ist der beste Tipp überhaupt 

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