Wollfaden gleitet leicht ins Nadelöhr

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Wenn man einen dicken Wollfaden, z.B. an einem selbstgestrickten Teil wie Mütze oder Schal, vernähen möchte, braucht man manchmal wirklich Nervenstärke. Der Faden sträubt sich und "druselt" sich auseinander. So gleitet der Wollfaden leicht ins Nadelöhr:

Man nimmt ein Stück trockene Seife, reibt den zu vernähenden Wollfaden darüber und "spitzt" ihn mit den Fingern zu. Dadurch wird der Wollfaden kräftiger und ist wie imprägniert. Jetzt kann man ihn leicht durch das Nadelöhr fädeln. Dass man dafür eine entsprechend große Stopfnadel braucht ist wohl klar.

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13 Kommentare


8
#1
24.11.12, 07:52
Ich nehme den Faden immer doppelt, auch wenn sich das zunächst paradox anhört.
Die entstehende Schlaufe drücke ich flach und schiebe sie durch das Nadelöhr. Da sträubt sich nichts, weil keine losen Enden da sind.
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#2
24.11.12, 08:48
mache es wie Jeannie und meine Mutti....:-)))
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#3
24.11.12, 10:28
ich kann mir kaum vorstellen, dass man lieber mit trockener seife hantiert, bevor man einen handelsüblichen einfädler, der für diesen zweck erfunden wurde, benutzt.
#4
24.11.12, 13:14
Im Kopf eingescannt und abgespeichert.
Falls nötig, Tipp weiter geben an die Lieben, die mir immer wieder Socken stricken. :-))
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#5
24.11.12, 16:20
Sag mal Ellaberta, kennst Du meine Oma??? :-)))) Ich kann mich gut daran erinnern das die immer ein kleines Stückchen Seife (meist einen Rest) im Nähkästchen hatte. Unter anderem hat sie das auch immer so gemacht wie Du. ich bin halt eine faule Socke und nehm einen Einfädler...:-))))))
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#6
24.11.12, 16:36
Wenn kein Einfädler zur Hand ist, kann man einfach ein Stück Zwirn als Schlaufe durch das Nadelöhr fädeln (ist ja eine dicke Stopfnadel - da geht das leicht). Den Faden hält man dann an beiden Enden fest und fädelt den Wollfaden durch die Zwirnschlaufe. Dann zieht man die Zwirnschlaufe rückwärts durch das Nadelöhr und der Wollfaden ist eingefädelt.
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#7
24.11.12, 17:11
Hallo Baerbel-die-Gute -

das ist ja mal eine tolle Idee - Respekt .
Einfach und effektiv !

Hallo Froggy14 - vielleicht hat deine Oma die Seife auch, wie meine Oma, als Nadelkissen benutzt ! Die Nadeln flutschen dann gut .
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#8 Muttilein11
24.11.12, 23:46
Aber mal ehrlich, wer hat heute noch ein Stück Seife im Haus...
Die meisten haben doch sicherlich die Flüssigseifenspender im Bad stehen.
Und für die 2x im jahr zum Einfädeln ein Stück Seife kaufen?Ich wei? nicht....
Wo es doch wirklich super geht, wie Jeannie es macht (mach ich auch so im Übrigen).
#9
25.11.12, 16:37
@Ellaberta... gaaanz genau, so hat sie das gemacht,:-)))))
@Muttilein11, ich habe beides daheim. Flüssigseife und Seifenstücke. Warum? ganz einfach , das Eine reinigt gut das Andere duftet gut .Und Reste werden für diverse andere Sachen zweckentfremdet. Z,B kann man einen Seifenrest auch in den Wäacheschrank legen und man hat immer einen frischen angenehmen Duft im Schrank und in der Wäsche...usw
#10
25.11.12, 16:43
@Baerbel-die-Gute: Super Idee.
Warum bin ich da nicht selber drauf gekommen?
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#11
25.11.12, 16:45
Hallo Froggy14,
ich glaube, hier scheiden sich die Geister sehr - vielleicht wäre das ja mal ein Forum-Thema.
Ich mag nur Seifenstücke - nur im Gästeklo habe ich einen Spender, weil viele es hygienischer finden.
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#12 trom4schu
26.11.12, 18:30
Wenn ihr keins der genannten Hilfsmittel parat habt, versuchts mal wie folgt:
Das Fadenende mit Spucke befeuchten und zwischen den aufeinander gepressten Schneidezähnen wieder herausziehen: Der Faden wird flach, zugleich dünn und breiter.
Mit dieser nun schmalen Seite voran durch durch das Nadelöhr schieben, dabei den Faden gaaaaaaanz kurz anfassen, weil er sonst umknickt.
#13
29.11.12, 16:01
@trom4schu: Du sprichst mir aus der Seele, so hat es meine Oma auch immer gemacht.
Ein größeres Nadelöhr tut`s auch. Wenn man in der Generation 50+ ist, spielen die Augen auch manchmal nicht so wirklich mit.

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