Tipp gegen Flugangst

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Ich schaue mir immer die Flugbegleiter an und sage mir, statt ins Büro zur Arbeit zu gehen, gehen die eben jeden Tag ins Flugzeug. Wenn es wirklich so gefährlich wäre, dann würden sie doch nicht hier arbeiten!

Mir hat dieser Gedanke echt geholfen.

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28 Kommentare


#1 kickbann510
20.7.10, 18:14
und der Pilot will doch auch jeden Tag wieder nach Hause kommen... der wird sich schon Mühe geben *g*
#2 cowboy-garbsen
20.7.10, 19:11
Wenn das Fluzeug abbstürzt ist doch nicht so schlimm,
als Passagier braucht man das nicht zu bezahlen.
LOL
#3 Tipp
20.7.10, 19:12
Wo ist nun der Tipp ?
#4 @# 3 Tipp
20.7.10, 19:14
Sterben müssen alle mal ;)
#5
20.7.10, 20:41
@Tipp: Der Tipp ist, sich selbst zu sagen, wenn das Personal hier jeden Tag hin kommt, dann ist es ein sicherer Job, den die Flugbegleiter bekleiden.

Ich bin noch nicht geflogen, und ich will es auch nicht wirklich. Aber wenn ich es müsste, wären genau Ellabertas Gedanken auch meine Gedanken.

Ich finde den Tipp hilfreich.
#6
20.7.10, 22:33
Vielen Dank, liebe Eifelgold. Im Grunde hat man keine Flugangst, denn so lange man fliegt, ist ja alles in Ordnung ! Es ist nur dieses mulmige Gefühl , was wäre, wenn ... Und dann hilft es zu hören , wenn die Flugbegleiterinnen sich erzählen,
daß sie am späten Nachmittag noch einkaufen müssen, oder am Abend auf eine
Party gehen ... also es hilft, deren völlige Entspanntheit zu beobachten !
#7 Sicherheitsberater
20.7.10, 22:37
Allerdings sollte man auch bedenken, daß die alle Fallschirme haben.
#8
20.7.10, 22:52
Es ist auch noch keiner oben geblieben.
#9 jeannie
20.7.10, 23:36
@ursula:
Eben.
Runter kommen sie immer! ;-)
#10 Knautschlack
21.7.10, 06:52
Eigentlich ist das eine Art von Hypnose. Hypnotherapie gegen Flugangst ist sehr erfolgreich.
#11
21.7.10, 08:35
Ich steigere mich bei einem Flug auch immer rein: Was wäre, wenn der Pilot Ehe- oder finanz. Probleme hat - oder er bekommt einen Schlaganfall oder Infarkt...kann ja auch mal vorkommen und war ja auch schon da :-O.
Man muß sich eben selbst irgendwie "runterbringen" ;-))), und da ist der Ratschlag von Ellaberta bei manchem schon hilfreich - auch, wenn ich so in die eher gelangweilten Gesichter der Flugbegleiter schaue...
#12 Ich
21.7.10, 11:30
@horizon: Nun für den Fall gibt es ja noch den CoPiloten. Der bringt den Flieger dann nach Hause.

Ich bin schon oft geflogen, aber auch nie wirklich gerne. Als Kind hat es mir nur nicht so viel ausgemacht. Als Erwachsener bekam ich auf einmal ein mulmiges Gefühl. Komisch. Wenn die Maschine dann in der Luft mal in Turbulenzen gerät, bekomme ich immer Zustände. Trotzdem würde ich jetzt auf keinen Urlaub verzichten wollen :-)
#13 TanteBeate
26.7.10, 16:47
Wenn ich in der Luft bin habe ich niemals Angst. Ich habe nur beim Starten und Landen ein mulmiges Gefühl. Angst habe ich keine. Ich würde auch auf keinen einzigen Urlaub verzichten wollen. Über den Wolken ist die Freiheit wirklich grenzenlos. Ich kann das genießen.
#14 Windsbraut
14.8.10, 23:02
Also den Tipp finde ich klasse,kann mir gut vorstellen das er hilft. Einfach statt negativer,positive Gedanken machen. Das sollte man sowieso viiiiiiiiiiel öfter im Leben machen.
#15
5.12.10, 19:27
Ein Freund hat mir einmal erklärt: Die Flugzeuge fliegen auf "Luftstraßen" so wie Autos auf der Erde auf "normalen" Straßen fahren. Auch auf der Erde gibt es gute und schlechte Straßen. Auf manchen gleitet man dahin - andere haben Schlaglöcher und es rumpelt und man wird ordentlich durchgeschüttelt. Genaus so ist es mit den "Luftstraßen"! Wenn es rumpelt hat man halt gerade ein schlechtes "Straßenstück" erwischt. Dieser Gedankengang hat mir sehr geholfen!
#16
5.12.10, 22:49
Verständlich und beruhigend, toller Tipp !
#17
23.12.10, 09:11
Genau so habe ich das auch gemacht! Einfach die Flugbegleiter beobachten, wie unglaublich routiniert die das machen. Das bedeutet, dass sie schon viele Flüge begleitet haben, und bei diesen vielen Flügen ist das Flugzeug ja nie abgestürzt! :)
#18
18.5.11, 09:20
Gott sei Dank habe ich keine Flugangst, aber ich kann mir vorstellen, dass die Gedanken von Ellaberta durchaus nützlich sein können.
#19
18.5.11, 09:47
Hallo Ellaberta,
da hast du ja etwas gefunden,was dir hilft.

Ich habe früher ,vor den Flügen,Baldrian oder die Notfalltropfen von Dr.Bach
eingenommen.
Jetzt darf ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fliegen.
Lieben Gruß!
Molly
#20
18.5.11, 10:57
in Wien gibt es eine Flugbegleiterin die ist schon 2mal abgestürzt.wenn Dein buch des Lebens zu Ende ist fällst Du auch zu Hause Tot um.
#21 ronja666
18.5.11, 15:05
@Sicherheitsberater:
Also ich bin schon sehr oft geflogen, habe aber noch nie einen Flugbegleiter mit Fallschirm gesehen!
1
#22
18.5.11, 20:12
Was für ein alberner Rat. Wenn es doch so einfach wäre. Du solltest mal mit einem Psychologen sprechen.
3
#23
19.5.11, 11:29
Ich muss cinderella recht geben, win wirklich alberner Tipp.

Jemand, der wirklich Flugangst hat, dem ist nicht damit geholfen die Stewardessen zu beobachten. Auch hilft es in so einem Fall nicht sich zu sagen, dass das Flugzeug ein sehr sicheres Verkehrsmittel ist, bei dem weniger Menschen sterben als auf den Strassen oder sonstwo.

Hat man lediglich ein mulmiges Gefühl, dann mag das funktionieren, nicht allerdings bei echter Flugangst, die ein Krankheitsbild ist unter den diversen Phobien, die wir als Menschen so kennen. Beim einen ist es schwächer als Syndrom, beim anderen eben stärker. Der eine braucht keine Hilfe, der andere braucht medizinisch-psychologische Betreuung und kann - muss aber nicht - seine Angst überwinden.
Es ist bei Flugangst genauso wie bei Klaustrophobie oder Agoraphobie etc.
#24
18.10.11, 00:03
Mein Vetter ist Flugkapitän. Er hat mich sehr beruhigt, als er mir erklärt hat, wie flexibel Flugzeuge sind, wie sie sich bei Turbulenzen verziehen können, ohne daß was passiert, und dass sie wie ein Schiff im Wasser liegen - nur eben in der Luft.

Ich fliege oft, nicht sehr gern, kauf mir immer ein spannendes Buch für den Flug und habe ein Start-, ein Lande- und ein Oben-in-der-Luft-Gebet. :-) Damit beruhige ich mich.
#25
27.1.12, 06:29
Hallo,

ich hatte am Anfang wahnsinnige Flugangst. Meinen ersten Urlaub, den ich im Flugzeug angetreten bin habe ich komplett durchgeheult vor lauter Angst vor dem Rückflug. Ich habe auch erst aufgehört zu weinen, als ich im Zug nach Hause saß.
Danach bin ich sehr lange nicht mehr geflogen. Dann gab mir eine Psychotherapeutin den Rat mich meiner Angst zu stellen.
Das heißt ganz konkret: So lange Du noch nicht im Flugzeug sitzt darfst Du Dir noch Mut machen. Wenn Du dann aber IM Flugzeug sitzt steigere Deine Angst. Führe Deine Panik bis zum Maximum und durchlebe Deine Horrorszenarien bis zum Ende durch. "Was war das für ein Ruckeln? Jetzt stürzt der Flieger gleich ab. Es wird Minuten dauern, bis der Flieger unten ankommt, ich werde das alles bewußt mitbekommen, der Aufschlag wird schrecklich sein" usw.
Angst bekämpfen ist ein langwieriger und anstregender Prozess. Mit der Zeit werden die Panikattacken aber weniger werden (zumindest war es bei mir so). Wenn Du Dir immer wieder erzählst, daß gleich etwas ganz ganz schreckliches passiert es aber nicht eintritt wirst Du Dir das irgendwann nicht mehr glauben und ruhiger werden.
Mitlerweile weiß ich, was ich "brauche" um halbwegs entspannt meinen Urlaub antreten zu können.
1. brauche ich grundsätzlich einen Fensterplatz (zumindest für Start und Landung)
2. habe ich immer Reisetabletten dabei, damit mir nicht auch noch zur Angst schlecht wird.
3. habe ich viel über das Thema Flugangst gelesen und mich mit der Technik eines Flugzeuges ein bischen Vertraut gemacht(was passiert in welcher Flugphase, warum klappert die Verkleidung so bei Start und Landung usw) Das hilft ungemein!
Allen Phobikern dieser Welt will ich sagen: Stellt euch eurer Angst! Niemand muß mit Angst leben

LG Cornelia
#26 Oma_Duck
27.1.12, 13:10
@Connybambam: Eine "krankhafte" Phobie liegt dann vor, wenn noch so logische und "vernünftige" Gründe nicht ziehen. Ansonsten handelt es sich um ganz normalen, gesunden Schiss, der oft nur allzu berechtigt ist. Nur bei letzterem sind die hier vorgestellten "Tricks" wirklich hilfreich.

Ich z.B. kriege schon Zustände, wenn ich im Fernsehen Bergsteiger in Aktion sehe. Keiner dieser "brauchst-keine-Angst-zu-haben-Tipps" würde bei mir verfangen.
Nun muss niemand steile Felswände hochklettern oder auf schmalen Saumpfaden an Abgründen vorbeigehen. Einen Alpenurlaub kann man auch im Tal genießen.
Und Vogelspinnen, Skorpione und Schlangen kann man ohne Einbuße an Lebensqualität ungestreichelt lassen.
Die Alternative zu einem kurzen, unschlagbar günstigen Flug, nämlich der langwierige und teure Land- und Seeweg, ist da schon gravierender. Da entscheidet man sich eher für einen Flug trotz Flugangst. Wenn ich mir aber vorstelle, ich hätte die ganze Zeit Schiss vor dem Rückflug . . .
#27
27.1.12, 18:36
@Oma_Duck: "Ich z.B. kriege schon Zustände, wenn ich im Fernsehen Bergsteiger in Aktion sehe. " Und das würdest Du nicht als Phobie bezeichnen?
Welchen "Vernünftigen" Grund gibt es den wohl bei einem Bild "Schiss" zu kriegen?
Deine Unterscheidung ist insofern richtig, daß man selber entscheiden muß ob man mit seinen Ängsten und Panikattacken leben kann. Wenn ich also Panik beim Anblick einer Spinne bekomme muß ich mir überlegen, ob mich diese Angst so sehr einschränkt im Leben, daß ich etwas dagegen tun will. Wenn ich einfach jemanden Rufen kann, der das "Untier" für mich beseitigt muß ich auch gegen diese Angst nichts tun. Wenn aber eine Spinne dazu führt, daß ich meine Wohnung nicht mehr betreten mag sondern lieber ein Umzugsunternehmen rufe ist die Zeit gekommen "Die Arschbacken zusammen zu kneifen" und sich seiner Angst zu stellen.
Alles ist relativ. Ich habe einfach beschrieben, was MIR geholfen hat und es hatte absolut nichts mit gesundem "Schiss" zu tun, den gesamten Urlaub durchzuheulen. Vielleicht hilft das auch jemandem anderes, daß ist m.E. Sinn und Zweck dieser Seite.
"Wenn ich mir aber vorstelle, ich hätte die ganze Zeit Schiss vor dem Rückflug . . ." Siehst Du, daß war Grund für mich, den Rat der Therapeutin anzunehmen. Und ich HABE mitlerweile keinen Schiss mehr vor dem Rückflug.
Ich glaube ich habe keinen "Brauchst-keine-Angst-Tipp" abgegeben sondern eher "steigere-Deine-Angst-Wenn-Du-in-der-Situation-bist"
Wenn jemandem an meiner Beschreibung etwas unklar ist kann er mich gerne anschreiben.
#28 Oma_Duck
27.1.12, 19:36
@ # 27 Connybambam: Du hast mich ein wenig falsch verstanden. Ja, meine Höhenangst ist eine echte Phobie, und selbst wenn Engelzungen mir zuredeten, würde ich mich nie freiwillig in eine eine solche Situation begeben.
Ansonsten aber ist Höhenangst - in Maßen - eine Schutzfunktion, ohne die die Friedhöfe und Krankenhäuser um einiges voller wären.
Das Hirn - auch meines nicht - arbeitet nicht immer logisch. Im Flugzeug müsste ich doch unter meiner Höhenangst leiden - es macht mir aber nichts aus, weil ich keinen "freien Blick" in die Tiefe habe. Selbst einen Ballonflug habe ich ohne Angst überstanden - zwar freier Blick nach unten, aber dazwischen eine ausreichend hohe Brüstung. Muss also die mildere Art sein. Ein Kollege von mir geht nicht über eine Brücke, die über eine Schlucht führt, auch wenn sie zehn Meter breit ist und Geländer aus Stahl hat. Das ist dann wohl die härtere Art.
Fazit: Vernünftige Begründungen, warum man keine Angst haben müsse, ziehen in diesen Fällen nicht. Meine Schwester steigt wegen einer kleinen Maus auf den wackeligsten Stuhl. Für "Gefahrenabschätzung" bleibt bei einer echten Panik keine Zeit.
Deine "steigere-deine-Angst"-Methode scheint mir eine echte Rosskur zu sein. Aber wenns hilft, ist das ja egal. Am Abgrund würde sie mir nicht helfen, daher bleibe ich der Kante weiterhin fern. Man muss es ja nicht herausfordern . . .

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