"Englischer" Dübel

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Wer auf Wände stößt, in denen auch die anderen Tipps nicht weiterhelfen:
einen Massivholz-Span in das Loch schlagen. Da dei Wand eh weich ist, wird ein großer Span auch mühelos mit dem Hammer eingeschlagen werden können.
Dann nur noch die Schraube hineindrehen, und einfach der Spreiz- und Klemmwirkung des Holzes vertrauen.

Klappt prima und wurde in dieser Art auch in jedem Haus um die Jahrhundertwende noch so gemacht. Da waren auch die Rahmen und Möbel bekanntlich deutlich schwerer...

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11 Kommentare


#1 Uli
26.1.07, 23:03
So wurde es früher _nicht_ gemacht, da das nicht hält. Es wurden schwalbenschwanzförmige Holzklötzchen bündig eingegipst.
Aber heute gibt es Dübel für alle Arten von Wänden, da braucht man nicht zu pfuschen.
#2
21.3.07, 11:31
um die jarhunderwende gabs auch noch kein rigips
#3
25.3.07, 13:16
hallo
das wurde nicht nur um die jahrhunderwende so gemacht sondern seit jahrhunderten.
die profis am bau machen es aus "notwehr" auch heute noch manchmal so zum beispiel an einer wand mit holziegeln.
das ganze nennt sich dann schwarzwalddübel
Jacky
#4 elbe
28.8.07, 14:17
Der Span zieht sich aus der weichen Wand heraus.Besser einen Hohlraumdübel benutzen oder einen guten Dübel eingipsen.
#5 Didi
6.9.07, 12:47
Bei uns ist das Bekannt als "Schwarzwalddübel"! ;-)
#6 Phil
17.9.07, 12:31
Ich fülle das Loch immer mit Moltofil aus der Tube, stopfe den Dübel büngig hinein und warte, bis es ausgetrocknet ist.
Hält bombensicher
#7 mr.zero
27.2.08, 20:51
Hallo iich mache das loch etwas grösser und Gipse ein stück holz ein warte bi es trocken ist und dnn rein mit der schraube und fertig . hällt bombig
#8 Andreas
30.1.09, 19:35
Der Tip ist gut,nur er hat vergessen zu schreiben, das Holz sollte Trocken sein sonst kann es eine Böse überraschung geben..
#9 Jens
12.2.09, 12:58
Entweder man nimmt den Universaldübel von Fischer mit Kragen oder Pattex Power Knete oder Fix & Fill von Fischer oder oder oder....
Aber auf keinen Fall einen BIO Endlos Dübel wie eine Dübelstange.
#10 havaube
24.2.11, 10:06
Man könnte diese sehr bewährte Dübeltechnik vor allem bei Altbauwänden auch den Einschlagdübel nennen. Ich habe die entsprechenden Rohlinge, die ich mir zuvor aus Weichholzleisten mit quadratischem Querschnitt angefertigt habe, in unterschiedlichen Größen immer dabei, etwa 5 cm lang und an einem Ende etwas zugespitzt. Ein scharfer Holzbeitel kommt hier zu Ehren. Es ist doch leider so: schlechte Wand, das gebohrte Dübelloch vergrößert sich unberechenbar, das Plastikzeug von Fischer und Co. scheitert. Ich habe so x-mal den Pfusch der sogenannten Profis von der Abteilung "Streess und Hektik" nachgebessert. Bei Rigipswänden funktioniert das natürlich nicht (ein wirklich überflüssiger Hinweis).
#11 havaube
24.2.11, 23:22
@Uli: Habe ganz andere Erfahrungen, hält als Einschlagdübel aus Holz wie beschrieben wunderbar.

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