ACHTUNG _ Anruftrick

heute im Abstand von wenigen Stunden, bekomme ich zweimal denselben merkwürdigen Anruf
„Hallo, hier ist ...
(irgendetwas undeutliches mit ...el am Ende genuschelt - - bei meiner Googlesuche wird Paypal genannt - dem Sprachmuster nach Computerstimme - keine Reaktion auf Nachfrage)
....Ihr Einkauf im Wert von 588 Euro wurde als verdächtig markiert und wird zurückgestellt. Bitte drücken Sie sofort die 1, ...

laut Internet auf jeden Fall Betrugsversuch - Phishing etc

kann ich nicht näher beschreiben - hab nämlich lieber gleich aufgelegt

also nur zur Warnung - scheint gerade wieder zu grassieren - passt auf euch auf

Lieben Gruß
Profilbild
Tipp von Bernhard aus der Redaktion:

Ich empfehle dir ein Anrufblocker-Gerät für Festnetz oder eine Call-Blocker-Lösung, weil du damit bekannte Betrugsnummern automatisch sperren und zukünftige Spam- oder Phishinganrufe gar nicht erst durchlassen kannst. So reduzierst du das Risiko, auf solche Computerstimmen hereinzufallen, deutlich.

z.B. Herlitz Nummernblöcke 1-1000/892703 105x50 mm… direkt bei Amazon entdecken für 14,15 €! [Anzeige]

Unser Tipp: Herlitz Nummernblöcke 1-1000/892703 105x50 mm… direkt bei Amazon entdecken für 14,15 €! [Anzeige]

Die Masche ist bereits seit einem Jahr beim Landeskriminalamt bekannt, wurde aber meines Wissens nie publiziert:

Gefälschte Paypal-Anrufe

Danke für die Warnung.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Die Masche ist schon länger bekannt, ich habe mal bei Mimikama nachgeschaut, dort habe ich bei 2022 abgebrochen.

Zum einen wird eine Bank (und nichts anderes ist Paypal im Prinzip) niemals einen Computer anrufen lassen, wenn es verdächtige Bewegungen auf dem Konto gibt. Zum anderen weiß ich doch, ob - und wie viel - ich an Zahlungen angewiesen habe. Daher werde ich bei solch einem Anruf auch niemals irgendwas drücken, sondern auflegen und meine mir bekannte Kontaktnummer anrufen und nachfragen. Da ich eine Zweifaktor-Authentifizierung habe, kann eigentlich auch kein anderer von meinem Konto Geld anweisen, ohne dass ich das merke.

Prinzipiell halte ich es bei mir nicht bekannten Nummern so:
- klingeln lassen, bis es aufhört (und der AB drangeht) => handelt es sich um dubioses, wird nicht drauf gesprochen
- Nummer im Netz nachforschen => meist findet sich dort schon eine Warnung
- Nummer wird zunächst mit "Müll" in der Anrufliste markiert, taucht sie erneut auf, wird sie blockiert.
- habe ich wirklich Zweifel, ob es doch was Echtes sein könnte, rufe ich mir bekannte Kontaktnummern an und frage nach, bzw logge mich auf dem mir bekannten Weg auf der Webseite ein und schaue nach Benachrichtigungen (zB Kleinanzeigen, Ebay, Amazon, Bank etc).
- muss ich einmal - ohne ersichtlichen Grund - eine Telefonnummer angeben, nehme ich die Nummer von "Frank geht ran", anstelle meiner echten Nummern. Zudem habe ich eine "geschäftliche" Festnetznummer, die "private" gebe ich nur an Freunde weiter. So kann ich zusätzlich filtern, wann ich abhebe und wann nicht.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Genauso mache ich das auch.

An der Sicherheit der Zweifaktorauthentifizierung zweifel ich aber seit kurzem.
Da erhielt ich plötzlich eine E-Mail von T-Online, dass mein Konto gesperrt wurde, da von diesem aus Massenspam versandt wurde.
Ich habe mich an die Anleitung, die in der Mail stand, gehalten und sofort das Passwort geändert.
Danach war der Anschluss wieder freigeschaltet.
Gefällt dir dieser Beitrag?
na aber hoffentlich nicht in der Mail einen Link angeklickt, sondern separat über das Mailpostfach das Passwort geändert?
Gefällt dir dieser Beitrag?
Selbstverständlich.
Ich klicke nie Links in Mails an, sondern gehe auf die entsprechende Seite.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Ich bin da gebranntes Kind.
Ich war mal neugierig, wie so eine Phishingseite aussieht.
Ich bekam eines Tages eine Mail von ebay, von wegen Konto eingeschränkt und klicken Sie hier diesen Link.
Ich landete auf einer täuschend nachgemachten Seite von ebay.
Ich gab nichts ein! Ich las sie nur neugierig durch.
Am nächsten Tag erhielt ich eine dann echte Mail von ebay, dass mein Konto gesperrt worden sei, da dort fremde Aktivitäten festgestellt wurden.
Ich konnte den Zugang dann wieder freischalten.

Also Leute, seid vorsichtig!
Schnell ist Euer Geld weg.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Zitat (jsigi @ 27.05.2026 15:21:19)
Genauso mache ich das auch.

An der Sicherheit der Zweifaktorauthentifizierung zweifel ich aber seit kurzem.
Da erhielt ich plötzlich eine E-Mail von T-Online, dass mein Konto gesperrt wurde, da von diesem aus Massenspam versandt wurde.
Ich habe mich an die Anleitung, die in der Mail stand, gehalten und sofort das Passwort geändert.
Danach war der Anschluss wieder freigeschaltet.

EMail-Konten sind doch mit einem ganz normalen Passwort gesichert?
Das Passwort zu ändern ist natürlich immer gut - nur aus dem Webmail-Programm des Providers, nicht aus irgendeinem Link einer komischen Mail.
Ich finde im Spamfilter auch manchmal eine Mail mit Absender Forsthaus_Sowieso oder irgendeine Kneipe: das sind wohl geknackte Postfächer.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Ich kann auch nur davon abraten, irgendwas anzuklicken. Bin da dienstlich auch extrem sensibilisiert, wir haben immer wieder Test-Phishing bei uns, die unschädlich sind, aber darauf aufmerksam machen, wie schnell es gehen kann, dass man doch mal irgendwo draufklickt.

Lieber einmal zu viel etwas gelöscht, als einmal falsch geklickt.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Zitat (chris35 @ 27.05.2026 15:47:01)
EMail-Konten sind doch mit einem ganz normalen Passwort gesichert?

Meine beiden bei T-Online und GMX nicht.
Die haben beide die Zweifaktorsicherung.
Nach Eingabe des Passworts wird ein weiterer Nachweis verlangt.
Dafür gibt es auf dem Handy einen Authenticator von Google.
Dort werden zufällige Zahlenkombinationen erzeugt, da man dann zusätzlich eingeben muss.
Man kann dann aber anhaken, dass auf diesem Computer künftig nicht mehr danach gefragt wird.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Zitat (jsigi @ 27.05.2026 15:57:53)
Man kann dann aber anhaken, dass auf diesem Computer künftig nicht mehr danach gefragt wird.

Wo kann man das machen? Mich nervt nämlich diese zusätzliche Identifikationsangabe.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Zitat (Golden-Girl @ 27.05.2026 16:52:55)
Wo kann man das machen? Mich nervt nämlich diese zusätzliche Identifikationsangabe.

Hat sich erledigt. Kann man nicht ändern. :(
Gefällt dir dieser Beitrag?
Nach der Eingabe des Passworts sollte ein Feld erscheinen, in das man die Zahl vom Authenticator eingibt.
Darunter kann man das anhaken, nicht beim Passwort.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Zitat (jsigi @ 27.05.2026 18:58:01)
Nach der Eingabe des Passworts sollte ein Feld erscheinen, in das man die Zahl vom Authenticator eingibt.
Darunter kann man das anhaken, nicht beim Passwort.

Aha. Danke. Werde ich mal drauf achten.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Das ist mir eben untergekommen, sollte sich ggfs jeder abspeichern für den "Fall der Fälle"
Mimikama SOS
Gefällt dir dieser Beitrag?
Schon seit vielen Jahren nehmen wir kein Telefongespräch an, wenn die Nummer unbekannt ist. AB ist angeschlossen.
Fake Anrufe kommen bei uns in Wellen, d.h. tagelang viele, dann ist wieder Ruhe.
Wenn ich so von Freunden und Bekannten höre, wer da alles anruft, Inkassounternehmen, Banken, alles Fake und hat, wenn mit dem Anrufer gesprochen wurde, viel Stress verursacht.
Ab und zu wird die Nummer gegoogelt, alle sind unseriös.
Auch Menschen, die unbekannt sind und klingeln, werden nicht beachtet.
Das entspannt vieles.
Gefällt dir dieser Beitrag?
Wer bei mir mit unterdrückter Rufnummer anruft, hat Pech.
Diese sind auf dem Handy und dem Festnetz blockiert und kommen erst gar nicht durch.
Gefällt dir dieser Beitrag?

Frag Mutti Logo