Mojito

Mojito - highend

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Nach einigen Jahren des Ausprobierens habe ich nun den ultimativen Mojito-Tipp. So schmeckt der Mojito zu Hause von dir gemacht, wie in einer richtigen Bar! Achtung! Jeder einzelne Schritt ist wichtig, damit der Cocktail genauso gut wird wie vom Profi!

Zutaten

  • 1/2 Limette Minze
  • nach Belieben gecrushtes Eis
  • Limettensirup
  • brauner Zucker
  • Rum
  • Mineralwasser

Zubereitung

  1. Man nehme ein hohes, dickes Glas und gebe 2-3 TL braunen Zucker hinein.
  2. Dann nimmt man eine halbe, geviertelte Limette (bitte heiß abwaschen vorher) und drückt sie mit einem Stößel (gibt's in jedem Supermarkt), sodass der Saft heraustritt. Anschließend wird die Minze ebenso "gestößelt".
  3. Dann kommt ein Schuss (je nach Größe des Glases) Mineralwasser dazu (bitte kaltes!) und ca. 3-4 cl Limettensirup.
  4. Dieses Gemisch wird nun zusammen mit ca. 4-6 cl Rum in einen Cocktailshaker gegossen, ordentliche gecrushtes Eis dazu und kräftig schütteln! Dies ist ganz wichtig, damit sich Alkohol, Limettensirup und Zucker ordentlich durchmischen.
  5. Das Ganze dann zurück ins Glas. Gegebenenfalls noch etwas gecrushtes Eis obendrauf, Strohhalm rein. Fertig!

Das Ganze geht natürlich auch als Caipi. Dann ohne Minze und mit Cachaca statt Rum.

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9 Kommentare


#1
31.12.10, 09:48
Schmeckt sicher gut,

aber der Hinweis: "Achtung! Jeder einzelne Schritt ist wichtig, damit der Cocktail genauso gut wird wie vom Profi!" ist sicher überflüssig, da hier mit ca. - Angaben gearbeitet wird. Eine Angabe beim Rum von 4-6 cl ist eine Abweichung von bis zu 50%.

Wenn man es ganz genau machen möchte, dann müsste man die Gesamtmenge des fertigen Produktes angeben. So könnte man mit richtigen Gewichts - und Mengenangaben arbeiten. dann wäre es, wie vom Profi ;-). Allerdings arbeiten in jeder Bar andere "Profis".

Fazit: "Es ist vollkommen Wurscht, die Hauptsache ist, es schmeckt"
#2
31.12.10, 12:30
Mit das Wichtigste überhaupt bei Caipi und Mojito ist, was die Meisten falsch machen, dass man die Limetten nicht zu sehr ausdrückt. Die Meisten pressen sie aus, als würde es nen Mengenpreis für den erzeugten Saft geben. Nur je mehr man die Limette zerdrückt, umso mehr Bitterstoffe aus der schale werden gelöst, und um so bitterer wird der Cocktail. Beim Auspressen ist weniger mehr
#3
2.1.11, 13:14
Das geht nur mit unbehandelten Limetten(schalen).

Brauner Zucker: Meinst Du damit den braunen Raffinadezucker oder Rohrzucker?
#4
2.1.11, 13:20
Ich habe noch nie Cocktails gemacht.

Daher verstehe ich die Prozedur mit der Limette nicht. Warum kann man die Limette nicht so ausdrücken wie eine Zitrone? Wird nur der Saft der Limette verwendet oder auch die Schale?

Macht es nicht Sinn, beim Stöseln der Minze einen gewissen Teil des Zuckers hinzuzufügen, damit dieser die ätherischen Öle der Minze aufnimmt?
#5
2.1.11, 21:08
hört sich schön nach Sommer an
#6
5.1.11, 18:35
@Teddy: Fragen über Fragen, aber keine Antworten. Darauf einen Mojito ;-)
1
#7
14.1.11, 04:50
Hi, ich bin gelernter Barkeeper und hätte da noch ein paar Anmerkungen:
den richtigen 'Original Kubanischen' Mojito nach IBA (International Bartenders Association) macht man mit weißem, kubanischem Rum(nie bacardi), weißem Rohrzucker, etwas Limettensaft, Minze und Soda (keine frischen Limetten) und ganze Eiswürfel, nicht gecrashtes Eis, sonst verwässert der Cocktail viel zu schnell. (spezial: 2spritzer angostura)

Doch das heutige gängige Standartrezept (schumann,cocktail-bibel) ist =
1 Limette
2 Barlöffel brauner Rohrzucker
6-8 Minzeblätter
etwas LimeJuice (limettensaft-falls die limette nicht so ergiebig ist, limette sollte mit Saft leicht bedeckt sein)
4-6 cl Havanna-Rum (3jahre alter,ist gold)
Soda, Eiswürfel
Zuerst wird die Limette auf einem Holzbrett mit den Händen unter Druck etwas gerollt, um ihr Aroma voll herauszuholen. Dann schneidet man die Endstücke einer Limette ab, denn dort sind die üblen Bitterstoffe(WICHTIG!!). danach achtelt man die Limette, etwa zwei EL Rohrzucker darüber und zerstampft sie mit einem Mörser(holzstampfer,stößel). es ist sehr wichtig das man den Zucker über die Limettenstücke gibt, um die ätherischen Öle raus zu bekommen. dann
wird die Minze etwas zerdrückt, damit sich das Aroma besser im Drink verteilt.
Es ist empfehlenswert nicht nur die Blätter der Minze für den Cocktail zu nutzen sondern auch die grünen unverholzten Zweige. sie enthalten nochmals sehr viel Aroma. dabei ist darauf zu achten, die Minzblätter nicht so zu beschädigen, dass sich kleine Stücke ablösen und beim Trinken mit dem Strohhalm angesaugt werden können. Ice Cubes und Rum dazu, mit Soda auffüllen und kurz verrühren. dieser Drink wird nicht geshakt, sondern nur mit einem langen Barlöffel gerührt.
So, fertig :o)
ich muß aber noch dazu sagen, daß man sich jedenfalls genauer informieren sollte bevor man Rezepte ins Netz stellt und sie als "Profirezept" deklariert, und das Rezept voller 'Fehler' ist. sowas ist dann eine Eigencreation nach eigenem Geschmack und KEIN PROFIREZEPT!!! denn kein Barkeeper würde nach dem obigen Rezept seinen Mojito herstellen. das mußte jetzt echt mal gesagt werden :o)
MFG poison
#8
14.1.11, 12:13
@poison5

Endlich Antworten auf meine Fragen.


Danke poison5 !
#9
14.1.11, 12:21
Aber gerne doch :o) nachdem ich diesen cocktail 'tipp' gelesen hatte konnte ich mich nicht mehr zurück halten und mußte solch ne riesen erklärung abliefern..
hoffe nur das sich niemand von mir auf den schlips getreten fühlt..
MFG

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