Mir kam die Idee, diese Beutel selbst zu nähen, um die dünnen Plastiktüten einzusparen, die man nach Gebrauch ohnehin kaum wiederverwenden kann.
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Plastiktüten vermeiden beim Obst- und Gemüseeinkauf

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An einer Obst- und Gemüsetheke eines Supermarktes sah ich neulich eine junge Kundin, die das gewünschte Obst und Gemüse in dünnmaschige Netzbeutel einpackte. Auf meine Frage, woher sie diese bezogen hätte, nannte sie das Internet. Ich habe darauf mal dort recherchiert und festgestellt, dass diese dünnen Beutel gar nicht so preiswert sind.                                          

Mir kam die Idee, diese Beutel selbst zu nähen, um die dünnen Plastiktüten einzusparen, die man nach Gebrauch ohnehin kaum wiederverwenden kann.

Da sie nur wenig wiegen dürfen, habe ich als Material ausrangierte Tüllgardinen genommen, diese in unterschiedlich breiten Streifen zugeschnitten, die Streifen in geeigneter Länge gekürzt, auf Hälfte gefaltet und an den Seitennähten mit breitem und engem Zickzackstich zusammengenäht. Man kann den oberen Rand nun noch breit umnähen und in den entstandenen Stofftunnel ein Zugband oder ein Gummiband einziehen. Wer es ganz edel will, näht einen Reißverschluss ein, was dann aber den Beutel wieder schwerer macht.

Das Tüllmaterial hat den Vorteil, dass an der Kasse eingesehen werden kann, was der Beutel enthält, außerdem bleibt der Gewichtsaufkleber auf dem Material kleben, zumindest, bis man durch die Kasse ist. Zur Not kann man ihn auch in den Beutel legen. Da er durchsichtig ist, schaffen es die meisten Kassenscanner, den Preis durch den Stoff abzulesen.

Bisher sind mir gegenüber noch an keiner Kasse diese Beutel beanstandet worden und meine Markthändler freuen sich immer, wenn ich ihnen meine Tüllbeutel für meinen Einkauf gebe.

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40 Kommentare


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#1
8.9.16, 19:16
Supertipp,ich habe immer Wäschesäckchen für die Waschmaschine genommen.Aber das ist toll,kommt wie bestellt,habe neue Gardinen bekommen,und schon überlegt,was ich aus dem Stoff  noch zaubern könnte!
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#2
8.9.16, 19:33
super Tipp, so geht Umweltschutz 👍
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#3
8.9.16, 20:24
Hier gespart würde ich dort bezahlen.
Heißt: Ich benutze diese super dünnen kleinen Beutel für den Kosmetikeimer in meinem Bad.
Wer sie gar nicht braucht, also weder für Hinterlassenschaften von Hund oder Katze noch für Mülleimer fährt mit diesem Tipp sehr gut: Gardinenstoff wiegt so gut wie nichts. Der Reißverschluss allerdings würde jedes mal mitgewogen werden und ist m.M. nach nicht nötig.
Ein Foto wäre nicht schlecht (ich denke das Knoblauchnetz ist das handelsübliche Original).
Beim Betrachten des Fotos dachte ich sofort daran, diese gro0en Kartoffel- und Zwiebelnetze weiter zu verwenden, aber sie fusseln stark und das Umnähen stelle ich mir auch nicht so prickelnd vor.
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#4
8.9.16, 20:33
wenn der gardinenbeutel an der kasse mitgewogen wird zahlst du auch noch dafür.  schon dran gedacht? 😄

xldeluxe, das stimmt nicht dass das stück gardine nichts wiegt
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#5
8.9.16, 20:43
gab es doch vor gar nicht allzu langer Zeit schon mal, diesen Tipp. Aber mit Organzastoff und Samtbändern...
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#6
8.9.16, 22:50
@Missie: 
Na ja aber es wiegt je nach Größe und Gewebedichte auch nicht viel. Vielleicht wird das Obst/Gemüse ja an der Kasse zum Wiegen auch herausgenommen..........wenn man keine großen Mengen kauft, also 5 Tomaten oder 3 Paprika, dann kann man sie ja auch lose zur Kasse transportieren. Bei Radieschen (gebündelt), Bananen und Kopfsalat mache ich das sowieso.
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#7
8.9.16, 23:52
Ich trage auch alles lose zu Kasse.
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#8
9.9.16, 12:58
In diesen Tüten wird Müll für die gelbe Tonne gesammelt und dann mit entsorgt.
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#9
10.9.16, 00:04
Ich benutze keine Plastiktüten für Obst und Gemüse, das kann man alles lose in die Stofftasche packen. Aber an der Kasse wird mir dann oft eine Tüte angeboten. Bei uns im Dorf wissen die Verkäuferinnen schon, daß mein Mann und ich die nicht nehmen, aber in der Stadt kennen die uns nicht alle.
Was ich allerdings nicht lose in der Stofftasche haben mag, sind die losen Salatblätter vom Wochenmarkt. Wenn ich rechtzeitig dran denke, nehme ich die Papiertüte von der letzten Woche wieder mit. Das geht auch sehr gut.
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#10
10.9.16, 00:38
 Wenn ich lose Paprika, Tomaten, Äpfel und Bananen, dazu noch einen Salat in eine einzige Stofftasche packe, müssen sie an der Supermarktkasse erst sortiert, dann gewogen und dann einzeln wieder in die Stofftasche zurückbefördert werden, was Zeit kostet. Darüber ist keine Kassiererin erfreut, noch weniger die Kunden in der Schlange hinter mir. Außerdem möchte ich nicht, dass Früchte etc. mit den manchmal doch recht schmuddeligen Einkaufswagen in Berührung kommen.
Meine Gardinenbeutelchen wiegen kaum mehr als die dünnen Plastiktüten, das Gewicht dieser Tüten wird als Tara ohnehin an der Kasse vom Gesamtgewicht abgezogen, so dass, wenn überhaupt, nur ein geringer Gewichtsunterschied bleibt, den ich dann eben zusätzlich mit dem Warenpreis bezahlen muss. Das ist mir der Umweltschutz wert!
Ich bin nicht so als Jongleuse ausgebildet, dass es mir gelingt, mit vier Äpfel, drei Tomaten, ein Pfund Möhren und einen Wirsingkopf lose in zwei Händen zur Kasse zu tragen.
#11
10.9.16, 12:00
Toll!
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#12
10.9.16, 13:39
@missie #4: Auch für die ausliegenden Plastikbeutel zahlt der Kunde, denn der Handel holt sich die Kosten immer wieder vom Verbraucher herein. Wer aber hauptsächlich für diese Plastikflut zahlt, das ist unsere Umwelt: die Herstellung von Plastik ist energie- und resourcen- (=Erdöl-) aufwändig. Die dünnen Dinger fliegen überall in der Umwelt herum, bilden mit anderem, in die Umwelt entsorgten Plastikmüll inzwischen riesige Müllinseln in den Ozeanen, Kunststoffe lassen Vögel und Meerestiere sterben, weil sie sich in deren Mägen unverdaulich ansammeln, Minikunststoffteilchen verseuchen inzwischen unser Trinkwasser.
Angesichts dieser Umweltverschmutzung sind doch Bruchteile von Cent, die ich eventuell mehr für umweltfreundliches Handeln bezahlen muss, absolute Pippifax-Argumente!
Was nutzt uns das Geld, wenn die Umwelt, die unsere Existenz erst ermöglicht, zum Teufel ist!
 
 
#13
11.9.16, 07:30
super Idee, werde meine alten Gardinen wieder zum Leben erwecken.
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#14
11.9.16, 07:45
Sorry, man kann es auch übertreiben!
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#15
11.9.16, 08:58
Hallo,

@ whirlwind das ist ein genialer Tip dafür 👍👍👍

Ich kaufe schon seit Jahren ohne Plastiktüten ein, hab ich mal meine Faltbox vergessen, suche ich mir im Laden einen Karton und transportiere es damit nach Hause. Mein Obst und Gemüse lege ich so in den Einkaufskorb, da ich es sowieso zuhause dann waschen muss bevor ich es verzehre. Aber dein Tip mit den Gardinen ist genial, das werde ich mir auch zulegen. Sehe das genauso mit dem Umweltschutz, es gibt schon Länder da sind alle Platiktüten verboten, von mir aus sollten diese Tüten 2 Euro das Stück kosten. Es gibt ja schon einen in Amerika, der hat sich eine ganze Insel nur aus Plastikmüll als Unterlage gebaut und darauf sein Haus. Sie schwimmt auch noch und ist Herr seiner eigenen Insel, das sollte bei gutem Umweltschutz gar nicht möglich sein. Auch super finde ich diese wiederverwertbaren Taschen, die man kaufen kann für einen Euro. Da habe ich jetzt schon zwei in Gebrauch seit zwei Jahren und sie sind immer noch ganz, zusammengefaltet nehmen sie keinen Platz im Kofferraum weg und man hat immer eine zur Hand, falls man mal kurzfristig einkaufen geht.

Also weiter so tolle Ideen für den Umweltschutz 😄👌👍👍
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#16
11.9.16, 09:23
Die Idee ist nicht schlecht. Doch um auf die Tütchen zurück zu kommen, die wandern in meinen Abfalleimer im Bad. Dort passen sie wunderbar rein und ich entsorge sie dann mit samt meinem Kosmetik Abfall im Restmüll.
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#17
11.9.16, 09:24
insgesamt versuche ich auch ohne Plastiktüten auszukommen. Hin und wieder ist aber vielleicht mal was dabei, was feucht ist oder in der Tasche eine Matsche verursacht. Dann nehme ich schon mal so einen Beutel von der Gemüsetheke, die wird dann allerdings als Mülltüte bei mir weiterverwendet oder für die Köddel aus der Katzentoilette, so dass sie wirklich noch mehrfach genützt werden, bis sie dann im Müll landen und schließlich in der Müllverbrennung - also nicht in der Umwelt.
#18
11.9.16, 09:45
Man könnte aber auch einfach – so wie es schon Mutti und Omi taten – ein Einkaufsnetz verwenden. Die sind leicht, lassen sich gut zusammenrollen und kosten nur ein paar Cent. Schon kann man Obst und Gemüse schonend transportieren. Außerdem habe ich eh auch immer eine Plastiktüte dabei, wenn ich planmäßig einkaufen gehe.
#19
11.9.16, 09:52
Ich habe einen nicht benötigten Ton-Übertopf mit einem solchen Beutelchen drin als Miniaturabfallbehälter, über dem ich Obst, Gemüse etc. bearbeite, zubereite, was wesentlich rückenfreundlicher ist, als über dem Mülleimer. Und für den Kosmetikeimer benutze ich sie ebenfalls.
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#20
11.9.16, 11:02
Wiederverwendung der dünnen Obst- und Gemüsebeutel als Müllbeutel für Katzenköttel, Gemüseabfälle oder Badezimmerabfälle liest sich erst einmal gut. Erst einmal!  Auf den zweiten Blick ergibt sich weniger Positives: verpackt man Rest- oder Biomüll in recycelbare Kunststofftüten, verhindert man damit im Fall von Restmüll das Kunstoffrecycling und im Fall von Biomüll  zusätzlich noch dessen Kompostierung. Da ist es dann doch schon umweltfreundlicher, die Plastiktüten direkt in die Recyclingtonne zu werfen, weil sie so als Grundlage für neue Plastikverpackungen verwendet werden können.
Mit den dargestellten Wiederverwendungsarten lässt sich maximal die Hälfte an Plastikmüll einsparen.Der beste Müll ist aber nicht der halbierte, sondern der gar nicht entstandene Müll!
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#21
11.9.16, 11:22
MANN / FRAU kann auch übertreiben 😎
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#22
11.9.16, 11:26
@Grafikhexe:  schon doll wie frau sparen kann. und alles für den Umweltschutz.

Frau fahre mit dem man lese richtig :  Auto zum Einkaufen !!!😱
#23 BarbaraV2
11.9.16, 12:17
Super Idee!!!!
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#24
11.9.16, 12:22
@whirlwind: Nr. 19
Dann gib mir doch bitte jetzt mal einen Tipp im Tipp.
Ab und an passiert ja mal ein Maleur, wenn man mit seinem Hund Gassi geht. Wie soll Deiner Meinung dann dieser Haufen entsorgt werden? Einfach liegen lassen?? Nee, nicht mit mir, obwohl ich auf dem Lande wohne. Ich mag nämlich, wie so viele andere auch, keine Tretminen. In Papiertaschentücher einpacken und wieder mitnehmen? Nee, geht auch nicht; weicht nämlich durch. Windeln (meinetwegen aus wiederverwertbaren Baumwolltüchern) gehen auch nicht..... Es gibt hier auch keine Aufsteller für Hundekot wie in vielen Gemeinden. 
Also nehme ich kleine Beutel (ursprünglich fürs Frühstück gedacht), die ich extra dafür kaufe.
Oder eben diese dünnen Beutel, die für den Transport von Obst gedacht sind. Solange der Handel diese Beutel anbietet, werde ich sie auch für meine Zwecke benutzen.
Ironie an: "Wir haben es in 40 Jahren Hundehaltung nicht geschafft, unsere Hunde so zu erziehen, dass sie auf die Toilette gehen." Ironie wieder aus
Jetzt erwarte ich sehr gespannt Deinen Tipp.
Umweltschutz ist eine wichtige Sache; aber bei manchem kann man auch übertreiben. Wir hier in Deutschland können nicht alles allein auf unsere Schultern laden. Da müssen einige andere Länder erst einmal ordentlich nachziehen.
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#25
11.9.16, 13:44
@Teckeline: ich habe auch einen Hund und stehe, da ich in der Stadt wohne, vor dem gleichen Problem, wie Du es angesprochen hast. Es gibt Situationen, in denen man den Einsatz von Plastiktüten nicht vermeiden kann, die Entsorgung eines Hundehäufchens in der Stadt sehe ich als solche. Ich schrieb ja nicht ohne Grund von einer maximalen Einsparung von 50% durch Wiederverwendung von Plastiktüten.
Ich habe nicht davon gesprochen, dass Plastiktüten ganz zu vermeiden seien oder Kunststoffe völlig aus unserem Leben gestrichen werden müssen.
Aber Abfälle von Gemüse oder Katzenköttel aus der Katzentoilette in Plastik einzupacken, was ihre Rückführung in den natürlichen Stoffkreislauf verzögert/verhindert, ist widersinnig. Die kann man genausogut in Papier einpacken, was den Verrottungsprozess nicht behindert.
Zitat: "Solange der Handel diese Tüten anbietet, solange werde ich sie ......nutzen"  Umgekehrt wird ein Schuh ´draus: Der Handel bietet so lange an, wie es genutzt wird. Sobald der Verbraucher nicht (mehr) nutzt und nachfragt, stellt der Handel die Lieferung ein! 
Übertreibung beim Umweltschutz gibt es nicht, jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt und sei er noch so klein.
Zitat: "Wir hier in Deutschland können nicht alles auf unsere Schultern laden. Da müssen andere Länder erst einmal ordentlich nachziehen." Das St.Floriansprinzip hat noch nie zu Fortschritten geführt. Die Industrieländer sind durch Entwicklung und Produktion, sowie exzessiver Nutzung von Kunststoffen verantwortlich für deren Schäden in der Umwelt, da können wir nicht mit dem Finger auf andere Länder zeigen.
Angesichts der Tatsache, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, dass in derart kurzer Zeit seinen eigenen Lebensraum in einer Weise zerstört hat, wie kein anderes Lebewesen zuvor, kann man gar nicht kleinlich genug sein in Bezug auf den eigenen Beitrag zum
Umweltschutz.

@ heiner 66 #21: Frau fährt mit Auto zum Einkaufen, kürzesten Weg, maximale Zuladung, einmal in der Woche, restlicher Bedarf mit Rad und zu Fuß - die Autofahrt geschieht unter
relativ gutem Gewissen, weil sonst maximal umweltfreundliches Handeln!
#26
11.9.16, 16:32
Diese Idee finde ich gut und ich werde sie gelegentlich auch versuchen. Wiegen tue ich das Gemüse sowieso meistens OHNE Beutel. Das ist doch kein Problem. Zu Hause muss man ja eh zuerst alles waschen 😋
#27
11.9.16, 16:36
@schwarzetaste: du hast wohl den für dich richtigen Namen ausgesucht 😌
#28
11.9.16, 17:48
Einfacher ist es Wäschebeutel  mit Reißverschluss oder Kordel zu verwenden.Die Etiketten halten bis zur Kasse auf jeden Fall.
Auch  sind sie waschbar.
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#29
12.9.16, 07:53
Ich finde den tipp toll, mache es auch seit langem so,das ich waschenetze verwende. Aber die meisten sachen kann man sowiso ohne beutel nehmen. Ich nabe immer 1 bis 2 stoff Taschen in meiner Handtasche und wenn ich mehr brauche hab ich den guten alten korb (nicht aus Plastik )
Ich arbeite selbst in einem Lebensmittel Geschäft und bin bestürzt über das Verhalten der meisten Menschen zum sorglose verhalten mit Plastiktüten.
Es wird gedankenlos alles in die dünnen Säckchen  eingepackt  obwohl es manchmal schon eingepackt  ist !  Der salat ist meist schon voreingepackt,die salatgurke,Tomaten, Nektarinen. ......und so weiter. Das verstehe ich nicht. 
Und bei vielen wo ich weiss das das geld eher knapp ist ,wird schön jeden Tag eine tüte gekauft,die schließlich 25 cent kostet und auf ein Monat aufgerechnet ein nicht zu verachten wertes Taschengeld ist.
Und es geht jeden von uns an ! Egal aus welchem Land er kommt. Ich freu mich über jedes sackerl das ich persönlich vermieden habe. Natürlich lässt sich nicht alles vermeiden, das ist klar, aber man sollte darüber  nachdenken  ob man wirklich eine tüte braucht oder man es zu etwas anderem dazustecken kann.
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#30
12.9.16, 11:40
@ Reiselustig: ich frage mich beim Lesen von Kommentaren manchesmal, ob
Kommentator/In einen Tipp eigentlich richtig gelesen hat, bevor er/sie
seinen Kommentar dazu abgegeben hat. Mein Tipp bezog sich n i c h t
auf Plastiktragetaschen, sondern auf dünne Verpackungstüten! Dass
Tragetaschen aus Kunststoff durch Stoffbeutel, Netze etc. zu ersetzen
sind, steht doch seit Jahren außer Diskussion, darum ging es in meinen
Tipp auch gar nicht.
.
Zum Thema Einkaufsnetz: es dürfte so einfach nicht sein, Kirschen,
Erdbeeren, Aprikosen, Feldsalat, Rucola.u.a. kleinteilige Waren ohne
weitere Verpackung in einem Einkaufsnetz zu transportieren. Das haben
schon meine Mutti und Oma gar nicht erst versucht, der Transportverlust
wäre einfach zu groß. Sogar meine Markthändler würden sich weigern,
diese einfach ohne weitere Verpackung in ein Einkaufsnetz zu geben.
Dafür sind meine "Gardinenbeutel" gedacht, einem darüberhinausgehenden,
sinnvollen Einsatz eines Einkaufsnetzes steht dann nichts im Wege.
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#31
12.9.16, 12:02
@whirlwind: Gräm Dich nicht, es ist normal, dass hier jeder Tipp erst mal zerpflückt wird.
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#32
12.9.16, 12:32
@Talkrab: Danke für den Zuspruch!
Ich kann mit berechtigter Kritik durchaus leben, wenn sie aber an der Sache vorbeigeht, dann empfinde ich das schon (ich formuliere es milde) unfair. Ich mache mir Gedanken, wie ich meinen Tipp präzise und verständlich formuliere, und dann wird kommentiert in oberflächlister Weise, nur um irgendeinen Senf dazuzugeben..
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#33
12.9.16, 12:54
@whirlwind: ich habe mir deshalb schon abgewöhnt Tipps einzustellen, weil ich mich dann ärgere, wenn ich denke, dass es etwas hilfreiches ist und dann wird es total auseinandergenommen.
Ich denke immer, wenn es was ist was ich gebrauchen kann, dann freu ich mich drüber und wenn es nicht meiner Denkweise entspricht, dann gehe ich drüber weg, deshalb muss man den anderen aber nicht in Grund und Boden stampfen, wie es manchmal gemacht wird.
Kein Wunder überlegt mancher, ob er noch was einstellen soll.
#34
12.9.16, 13:36
@whirlwind: dein Tipp ist der Beste seit langer Zeit. Für jeden umzusetzen, regt zum nachdenken an und ist super als kleiner Beitrag zum Schutz unserer Umwelt. So gefällt mir FM, ohne schnickschnack ein Tipp für die Praxis und für jeden.
Ich komme gerade vom einkaufen, hatte meinen Günther mit (Trolley) und zwei Wäschebeutel für Tomaten und Obst. An der Kasse wurde ich mit Lob überhäuft, war mir schon peinlich, aber es zeigt auch, daß es eine gute Idee war.
Weiter solche Tipps bitte.
#35
12.9.16, 14:24
@ heiner66 1. mache ich alle 14 Tage einen Großeinkauf und das nötigste wie Brot usw, kaufe ich dann mit dem Fahrrad ein. 2. Muss ich jeden Tag zur Arbeit fahren, da die Buszeiten nicht zu meinen Arbeitszeiten passen und 3. habe ich ein Hybridauto, sprich im Stadtverkehr schütze ich die Umwelt, weil ich da mit der selbsterzeugten Energie vom Bremsen fahre, nur über 60 kmh schaltet sich der Benzinmotor mit ein.

@whirlwind dein Tip war super, lass dich nicht aus dem Konzept bringen, ich werde mir diese Gardinenbeutel auch zulegen, die alten Gardinen sich schon rausgeholt 👍
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#36
12.9.16, 15:05
Warum führt man nicht wieder die Papiertüten ein?
Gab es doch früher immer, so wie die Brötchentüten beim Bäcker.
Obwohl man die dünnen Plastiktüten noch vielseitig verwenden kann. Die werden bei mir wirklich erst entsorgt, wenn sie kaputt gehen. Ansonsten habe ich sowieso meinen Einkaufskorb. Brauche ganz selten mal eine Tüte.
Aber zu den Tüllbeutel sag ich nur: Wer keine Arbeit hat, macht sich welche. Da kann ich meine kostbare Zeit für mich sinnvoller gestalten.
Aber jedem das seine. ....
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#37
12.9.16, 15:59
@Kochmütze: Papiertüten sind inzwischen aus ökologischen Gründen auch recht umstritten. Selbst unter Verwendung von Altpapier muss man bei der Herstellung von Papier immer neues Grundmaterial beifügen, und das kann nun mal nur gewonnen werden, indem Bäume dran glauben. Dabei beschränkt sich der Einsatz von Holz nicht auf den uralten Apfelbaum aus Nachbars Garten -  es werden Monat für Monat Hunderte von Hektar Baumbestand
aus geschlossenen Waldgebieten auf der ganzen Welt gefällt, nur um den Papierbedarf zu decken.
Und zum Thema Einkaufskorb: ich wünsche viel Spaß beim Auseinandersortieren von Kirschen, Erdbeeren, Feldsalat, Rucola etc., wenn die alle ohne Einzelverpackung zusammen in einen Einkaufskorb gegeben wurden. D a f ü r  wäre mir meine Zeit zu schade!
Aber jedem das Seine.....!
#38
2.10.16, 13:58
Das ist eine tolle Idee,da halte ich doch mal Ausschau nach alten Tüllgardinen oder hole etwa 1 Meter von einem Marktstand.
#39
14.10.16, 20:35
@Missie: jede kasse zieht bei obst und gemüse die tara an
#40
1.11.16, 11:00
@ whirlwind:

Super Tipp!
Als ich letztens ein neues Mückennetz in unserem Giebelfenster befestigt habe und ein recht großes Deieck abschneiden musste, fiel dein Tipp mir wieder ein.
Aus den Netzresten habe ich mir dann Zugbeutel genäht. Sie wiegen so gut wie nichts und halten bisher prima.
Ich habe auch ein Bild dazu hochgeladen.

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