Kartoffelzweckel (Grumbeernzweckel oder Grumbeernfleckerl) – Eins meiner Lieblingsgerichte mit Suchtpotential, ursprünglich von meiner Oma, die aus Donauschwaben (Ungarn) stammte. Lässt sich auch gut einfrieren und dann einfach per Mikrowelle erwärmen.
Zutaten
- 2 TL Öl
- 1 TL Zucker
- 1 kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend), gewürfelt
- 500 g Karotten, gewürfelt
- 4 TL Gemüsebrühe (Pulver)
- 4 Pimentkörner
- 1 Blatt Lorbeerblatt
- 1 Liter Wasser
- 3 Selleriegrün (von der Knolle, Ersatz ggf. Staudensellerie)
- 2 Pck. Petersilie und ggf. Liebstöckel (oder 1 TL Maggiwürze)
- 500 g Frischer Nudel oder Maultaschenteig (z.B. von Bürger)
- 1 Becher Schmand oder auch Sahnejoghurt
Zubereitung
- Öl und Zucker zusammen mit den Karotten in den Topf geben und etwas karamellisieren lassen. Kartoffeln, Brühpulver, Piment und Lorbeer zugeben und noch etwas anschwitzen. Dann mit dem Wasser aufgießen und Paprika, Kräuter sowie Sellerie zugeben. Zugedeckt ca. 30 Minuten kochen, bis die Karotten und die Kartoffeln weich sind.
- Etwas von der Flüssigkeit herausnehmen und zur Seite stellen. Pimentkörner, Lorbeer und das Grün herausnehmen und den Rest stampfen, sodass eine etwas dickere Kartoffelsuppe entsteht.
- Zwischenzeitlich den Teig ausrollen und zu „Zweckeln“, ca. 3 × 3 cm großen Nudeln, schneiden. Salzwasser aufsetzen und die Nudeln darin gar kochen. Wenn sie gar sind, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und direkt unter die Kartoffelmasse rühren. Falls euch das Ganze zu dick sein sollte, etwas von der beiseitegestellten Flüssigkeit zugeben und ggf. nach eurem eigenen Geschmack abschmecken.
- Mit Schmand oder für diejenigen, die weniger Fett bevorzugen, mit Sahnejoghurt und ggf. etwas Paprikapulver servieren.
- Ihr werdet sehen – das Zeug macht süchtig!