Grün, grün, grün sind alle meine Spätzle! Ja, du hast richtig gelesen. Denn im Frühling gehört das Rezept für Bärlauchspätzle einfach dazu und landet bei uns immer wieder auf dem Tisch. Und bevor die Bärlauchsaison sich dem Ende zuneigt, will ich es unbedingt noch mit dir teilen.
Zutaten
- 200 g Bärlauch
- 250 g Mehl
- 5 Eier
- 2 ½ TL Salz
Zubereitung
- Als Erstes kümmerst du dich um den Bärlauch: Er wird gewaschen und im Mixer oder mit einem Pürierstab zu einem feinen Brei zerkleinert.
- Gemeinsam mit den restlichen Zutaten gibst du die Bärlauchpaste in eine große Schüssel und rührst sie mit einem Holzlöffel zu einem Spätzleteig. Du erkennst, dass der Teig fertig ist, wenn er Blasen wirft und glänzt.
- Lass den Teig 10 Minuten ruhen, bevor du einen Topf Wasser aufsetzt.
- Sobald das Wasser kocht, gibst du noch etwas Salz dazu und presst den Teig nach und nach mit einer Spätzlepresse hinein. Nach ein bis zwei Minuten schöpfst du die Spätzle, die oben schwimmen, mit einer Schaumkelle ab.
Et voilà: Fertig sind deine selbstgemachten Bärlauchspätzle.
Was passt zu Bärlauchspätzle?
Bärlauchspätzle zeichnen sich durch ihren feinen Geschmack aus. Klar kannst du sie einfach als Beilage zu Fleischgerichten servieren, aber auch als Hauptgericht machen sie sich richtig gut.
- Mit Käse überbacken verwandelst du sie beispielsweise ruckzuck in leckere Käsespätzle.
- Mein Favorit für Bärlauchspätzle ist aber eine Champignon-Rahm-Sauce. Die ist schnell gemacht und liefert dank der Pilze noch ein paar Ballaststoffe.
- Du magst es lieber puristisch? Dann schwenke die Bärlauchspätzle einfach nur in geschmolzener Butter und genieße sie in Reinform.
- Der Klassiker „Spätzle mit Soß’“ funktioniert natürlich auch mit Bärlauchspätzle. Und er lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Ob mit Bratensoße oder Rahmsoße, spielt dabei kaum eine Rolle.

Hast du auch ein Bärlauch-Rezept, das du jedes Jahr aufs Neue hervorkramst? Dann verrate es mir doch in den Kommentaren oder reiche es direkt ein.