3D Glückwunschkarte 1
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Selbst gebastelte 3D-Glückwunschkarte

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Das braucht man, um eine 3D-Glückwunschkarte zu basteln:

Festen Karton (die Größe richtet sich danach, wie groß die Karte werden soll)

Geschenkpapier (passend zum Anlass)

Kreppapier oder Seidenpapier bunt und grün (farblich passend zum Geschenkpapier)

1 Musterbeutel-Klemme

Selbstklebende Bucheinschlagfolie oder durchsichtiges Paketklebeband

Klebestift

Schere

Zirkel (oder ein Glas mit einem Durchmesser von etwa 10 cm)

Zuerst wird der Karton in der Mitte gefaltet, so dass eine Karte entsteht - ich nehme übrigens immer ausrangierte Registerblätter für Aktenordner - eine Seite eines Müslikartons geht bestimmt auch, hat zumindest die geeignete Stärke.

Nun kommt das Geschenkpapier zum Einsatz. Es wird in Stücke geschnitten, je nach Wunsch zum Beispiel Kreise ausschneiden, oder Vierecke, von der Größe her sollten die Stücke etwa 3x3 cm groß sein.

Wenn man Geschenkpapier mit Motiven nimmt, kann man auch direkt die Motive ausschneiden, wenn sie etwas größer sind, ist das auch ok :) ich habe auch schon eine Karte mit Zeitungspapier gemacht, sah auch toll aus!

Mit diesen Stücken wird nun die Außenseite der Karte beklebt, möglichst so, dass man nicht mehr sieht, was es vorher war. Ist die Innenseite der Karte weiß oder einfarbig (nicht grade grau) kann man die Innenseite frei lassen, ansonsten wird die auch beklebt).

Noch eine kleine Anmerkung: Wenn ich Geschenke bekomme und mir das Geschenkpapier besonders gefällt, hebe ich das auf - auch wenn es eingerissen ist - für solche Zwecke eignet es sich noch sehr gut!

Weiter: Ich habe nun im Word einen Spruch geschrieben, der vorn drauf soll. "Happy Birthday" oder ähnliches - ein Word Art, so konnte ich die Buchstaben noch ausmalen oder man druckt es gleich bunt aus. Das wird noch vorn drauf geklebt. Den persönlichen Glückwunsch für die Innenseite hab ich mit Hand auf ein weißes Blatt Papier geschrieben, zugeschnitten und in die Karte geklebt...

Als "Versiegelung" kommt nun die selbstklebende Bucheinschlagfolie ins Spiel. Diese wird nun innen und außen aufgeklebt. So wird auch verhindert, dass irgendwas wieder abfällt.

Nun der 3D-Effekt:

Man nimmt das Krepp- oder Seidenpapier, faltet es einige Male zusammen und zeichnet einen Kreis auf (ca. 10 cm Durchmesser) und schneidet den Kreis aus. Durch das Zusammenfalten hat man nun mehrere Kreise. Man braucht für die Blüte etwa 8 Kreise, (je mehr Kreis man hat, umso "voller" wird die Blüte) die Blüte auf dem Bild ist aus 9 verschieden farbigen Kreisen.

Nun faltet man grünes Krepp- oder Seidenpapier so oft, dass man 4 bis 6 Schichten hat, malt eine Blattform darauf und schneidet es aus. An das untere Ende des Blattes muss ein kleines Loch, das habe ich mit einer spitzen Schere fabriziert.

Nun legt man alle Kreise übereinander und "fabriziert" mit der Schere in die Mitte ein kleines Loch. Durch dieses schiebt man dann die Musterbeutelklemme und hinterher die Blätter (etwas versetzt) und biegt die Klammer auf.

Jetzt legt man die unfertige Blüte vor sich hin, so dass die Blätter unten sind. Man nimmt den oberen Kreis und knüllt ihn nach oben zusammen, das gleiche mit dem nächsten Kreis und dem nächsten... bis man alle geknüllt hat (bitte jeden Kreis einzeln knüllen!).

Nun zupft man die Kreise wieder ein wenig auseinander und in Form und fertig ist die 3D-Blüte.

Nun "fabriziert" man auch in die Karte ein kleines Loch mit der Schere, an die Stelle wo die Blüte hin soll, biegt die Klammer nochmal zusammen, steckt sie durch die Karte und biegt sie im Inneren der Karte wieder auf.

Und fertig ist eine selbst gestaltete Karte und man hat die Gewissheit, dass kein anderer mit der gleichen Karte kommt :)

Jeder kann seiner Kreativität hier freien Lauf lassen. Für eine Jugendweihekarte würde ich einen kleinen Briefumschlag basteln und mit aufkleben, wo das Geld reinkommt.

Man kann aus Moosgummi Figuren basteln, die ergeben auch einen schönen 3D-Effekt.

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