Fruchtsäfte in kleineren Mengen einmachen

Reife Himbeeren, die an einem Strauch hängen, zeigen die frische Ernte für das Einmachen von Fruchtsäften in kleinen Mengen.

Wer nur einen Obstbaum oder verschiedene Beerensträucher im Garten bekommt hat, der bekommt ja nie soviel zusammen, dass sich ein Besuch bei einem Profi-Saftpresser lohnt.

Ich habe mir deshalb einen Dampf- gekauft, in den etwa 5 kg Obst reinpassen.
Das ist ein Topf, in dem Wasser erhitzt wird, darauf sitzt das Auffangbecken für den Saft, der dann über einen Schlauch in vorbereitete (gut ausgewaschene) Flaschen geleitet wird.
Über diesem Topf sitzt dann das Behältnis mit dem vorbereiteten Obst (gut gewaschen, Äpfel, Birnen, Quitten kleingeschnitten, alles andere mit Kernen).
Das kochende Wasser treibt den Dampf durch das Obst, der dabei austretende Saft tropft in das Auffangbecken. Alles ganz simpel.

Ich mache das immer im Garten mit einem 1-Platten-Kocher. So habe ich in der Küche keine Sauerei mit Saftflecken.
Ich entsafte alles, was bei uns so im Garten anfällt und mische, wenn es für eine Füllung nicht reicht.

Bei Fallobst (Äpfel, Birnen) schneide ich das schlechte weg und mische es mit Beerenobst. Die heißen Flaschen mit dem Schraubverschluß zügig verschließen, Flaschen gut auf den Kopf stellen (Probe, dass wirklich zu ist), dann im Gras abkühlen lassen.
Den Saft, der aus dem sich abkühlenden Obstbrei über Nacht austritt, trinke ich gleich, da er ja nicht haltbar ist.
Pro Füllung gibt es je nach Obstsorte 3 - 4 Flaschen, die sich jahrelang halten und dann auch noch schmecken.

Meine Oma hat aus dem restlichen (noch süßen) Obstbrei noch Kompott gemacht, aber da dies bei uns keiner isst, werfe ich es auf den Kompost.

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Der Tipp ist schon fast 1 Jahr alt, aber er kam für mich jetzt wie gerufen. Das Extra mit dem Apfelmus werde ich gleich mal testen.
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Bernhard, der Gründer von Frag Mutti

Ich bin Bernhard und habe Frag-Mutti.de 2003 gegründet – weil ich damals nicht wusste, wie man Salzkartoffeln kocht.

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