Gut erhaltene Gegenstände beim Ausmisten im Sozialkaufhaus abgeben.

Ausmisten beim Umzug oder dergleichen - im Sozialkaufhaus abgeben

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Wer hat schon mal was gehört, von einem Sozialkaufhaus, in dem Arbeitslose wieder zum Arbeiten angeleitet werden?

Alles, was ich nicht mehr gebrauchen kann, aber im Sozialkaufhaus noch Früchte trägt, Sozialkasse gebe ich dort ab. Es wird immer mit Handkuss angenommen.

Natürlich soll es kein Ramsch sein, selber habe ich dort auch günstige Artikel erworben!

Kleider-Container finde ich nicht gerade lohnenswert, da viele Gauner sich damit bereichern und die "Eigentlichen" leer ausgehen!

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Themen: Umzug

55 Kommentare


#1 Cally
1.3.12, 07:49
Gute Sache an sich, aber

"Alles, was ich nicht mehr gebrauchen kann, aber im Sozialkaufhaus noch Früchte trägt,... Sozialkasse gebe ich dort ab."

verstehe ich nicht so richtig. Hab ich nen Schlauchstand?
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#2
1.3.12, 08:20
Sorry, aber ich bin nicht gut auf das SoKa hier in Bochum zu sprechen! Wir wollten einen Fernseher abgeben (einwandfrei funktionierend!!!) - wollten die nicht haben, da es kein "Flatscreen" war! Hallo...???!!!
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#3
1.3.12, 10:14
Mir ging es wie Cally...

@DieManu: "mit der Zeit gehen" nennt man das dann wohl ? Ist mir aber auch schon oft zu Ohren gekommen.
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#4
1.3.12, 12:13
Hallo sicher guter Tip,
allerdings hab ich als ich vor 2 Jahren umzog auch nur zu hören bekommen : Nicht modern genug, nicht schön, unseren Kunden würde es nicht gefallen.....

Es waren funktionsfähige, saubere, normale Haushaltsgegenstände. Fernseher und eine vollfunktionsfähige, saubere und intakte Küche inklusive E-Geräte.

Und beim Text schließe ich mich Cally an, das hab ich auch nicht verstanden
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#5
1.3.12, 12:26
ich habe sowas auch schon gehört. die erklärung dazu ist aber auch zu verstehen. meistens sind die räumlichkeiten der kaufhäuser beschränkt und wenn sie sich dinge, die sie nicht wieder loswerden, in ihre räume stellen, haben sie für anderes keinen platz mehr.
ich denke, dass sie schon ihre erfahrungen gemacht haben und es nicht böse gemeint ist, wenn sie dinge nicht annehmen wollen.
ich würde allerdings auch denken, wenn ich nichts habe, bin ich mit fast allem zufrieden, was mir so günstig angeboten wird.
bei uns gibt es noch eine möbelscheune, die holen die sachen sogar ab. die möbel dürfen aber nicht zu groß sein, weil viele hartz iV empfänger nur kleine wohnungen haben und z.b. große ecksofas nicht stellen können.
kleidung bringe ich in unsere kleiderkammer und auch nicht in die container.
-43
#6 milia
1.3.12, 12:34
...wäre ich in der (Not)-Situation in so einem Kaufhaus einkaufen zu müssen, würde ich auch nicht den ollen Kram von den andere nehmen wollen, z.B nen alten Röhrenfernseher.Nur weil die Leute nichts haben, müssen sie ja nicht alles aufgedrückt bekommen und die anderen stehen als tolle "Wohltäter" da! Ich glaube, das solche Menschen auch "mit der Zeit" gehen wollen und nicht den "Restmüll" der anderen aufbrauchen wollen...bei Klamotten, z.B. Second Hand, finde ich das total ok, alte TVs gehören in den Elektroschrott!
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#7
1.3.12, 12:41
Da ist er ja auch dann gelandet - und nachher bekamen wir zu hören: "Hättet Ihr doch was gesagt - wir hätten ihn genommen!" Soweit also dazu... Ausserdem war es kein "Restmüll", sondern ein voll funktionsfähiges Gerät, welches auch ein nicht schlecht aussehendes und gepflegtes Gehäuse hatte. Da hätte ich mehr Probleme mit schon einmal getragenen Kleidungsstücken und würde eher einen gebrauchten Fernseher nehmen... :-)
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#8
1.3.12, 12:55
Eine Bekannte wollte ihr sehr stabiles und zeitloses Bett spenden, wurde jedoch mit den Worten abgewiesen: Das ist ja kein Futon, das werden wir nicht los!
( Sie hat dann über ebay-Kleinanzeigen noch 50 Euronen dafür bekommen.

Man wird also anscheinend wirklich nur bei sehr aktuellen Gegenständen beim Sozialkaufhaus Glück haben. Bücher bringe ich allerdings öfter dorthin, auch Kleinkram, wie Vasen usw.
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#9
1.3.12, 13:24
Erstens sind diese Sozialkaufhäuser nichts weiter wie Dreck. Dort werden Hartz IV Opfer missbraucht. Diese MÜSSEN dort arbeiten, wenn nicht kein Geld mehr, und den Profit stecken andere ein. Aber mir ist noch zu Ohren gekommen das es tatsächlich zu einer echt bezahlten Arbeit geführt hat.

Bei uns hat letztes Jahr ein Sozialmöbelkaufhaus (oder wie es auch immer genannt wurde) zumachen müssen weil die EinTeuroSklaven dort nicht mehr erlaubt waren. Und wenn man Löhne zahlen müsste wäre auch kein Gewinn mehr zu machen. Einer hat in den Zeitungen rumgeheult das er jetzt gar nicht weiß was er machen soll. Schließlich habe er schon 2 Jahre dort gerabeitet. Natürlich ohne Lohn, aber mit allen Pflichten. 2 Jahre arbeiten um Arbeiten zu lernen?!?

Arbeitslose sind nicht dazu da um anderen den Dreck weg zu machen oder um anderen die Porsche, Frauenusw. zu verdienen.

Zweitens habe ich selbst vor Jahren versucht einige Sachen (Gute Anziehsachen, Möbel usw) kostenlos abzugeben. Ich wollte nicht das diese Sachen weggeworfen werden und dachte ich könne helfen.

Aber erstens sollte ich allesn (auch die Möbel) selbst hinbringen und man konnte nicht sagen das man sie dann auch nimmt. Also müßte ich dann alles wieder zurückbringen.

Vorbeikommen und schauen was man brauchen könne wollte man nicht (es war eine komplette Wohnungseinrichtung) .

Ich habe dann alles schweren Herzens entsorgt. Brillen hat mein Optiker gern angenommen für die dritte Welt. Auch die Gehhilfen (sind sehr teuer) habe ich ins Altenheim bei uns um die Ecke gegeben. Es gab alte Menschen die sich sehr gefreut haben. Sogar nicht abgelaufene, aber teure, Medikamente hat mein Arzt gern genommen.

Ich war und bin stinkwütend darüber. Schließlich wollte ich kein Geld dafür. Aber es waren eben Sachen die sehr gutn erhlten waren und an denen ich gehangen habe. Aber statt anderen damit helfen zu können musste ich sie doch entsorgen.

Ebay oder Zeitung ging nicht da es schnell gehen musste.

Mit solchen Asozialen Sachen braucht man mir nicht zu kommen.
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#10
1.3.12, 13:47
Hallo liebe Leute,

habt ihr schon mal was von Freecycle gehört? Das ist ein Netzwerk, bei dem ihr im Internet auf einer regionalen Plattform (gibt es wohl eher für größere Städte) Dinge umsonst anbieten (und mit etwas Glück auch geschenkt bekommen) könnt.

Glück, weil man bei guten Sachen natürlich schnell sein muss. Ich habe auch schon mehrmals Sachen angeboten, die dann recht fix abgeholt wurden.

Die Adresse: de.freecycle.org

Viel Spaß beim Ausmisten.
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#11
1.3.12, 13:53
sozialkaufhäuser empfehle ich nicht mehr. ich kann es aus eigener erfahrung nicht bestätigen, dass man dort gut erhaltenes gern nimmt. wenn es zu alt ist, wird es abgelehnt. und man möge seinen müll doch bitte umgehend selbst in der eigenen tonne entsorgen.

außerdem ist mir von mehr als einer seite zugetragen worden, dass besonders gute und begehrte ware erst gar nicht in den verkauf kommt, sondern dass es sich die mitarbeiter mitnehmen. sie zahlen dafür, aber so war das nicht gedacht.
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#12 Murmeltier
1.3.12, 14:18
Auch wir haben schon versucht, wirklich gut erhaltene Möbel - kein Ramsch oder total abgewohntes Zeug - verschiedenen Sozialkaufhäusern selbstverständlich kostenlos, nur gegen Abholung, anzubieten. Von einem kam erst gar keine Reaktion, von dem zweiten wurde uns wortwörtlich mitgeteilt, daß man an dem alten Krempel von Leuten, die zuviel Geld haben und sich alle Nase lang 'ne neue Einrichtung kaufen können, kein Interesse habe. Wir sollten unsere alten Möbel auf den Sperrmüll bringen, da wären sie sicher besser aufgehoben!!
Ich habe mich dermaßen über so eine Aussage geärgert, daß ich solchen Leuten mit Sicherheit nie wieder auch nur das Geringste anbieten werde!
Um die Möbel dann doch noch einer guten Verwertung zuzuführen, habe ich mich beim Sozialamt unserer Stadt nach Abgabemöglichkeiten erkundigt und von dort eine Telefonnummer eines Vereins erhalten, der vornehmlich Gebrauchtmöbel annimmt. Diese werden beim Abgebenden, selbstverständlich kostenlos, zerlegt, abgeholt und z. B. ans Frauenhaus oder andere wirklich bedürftige Menschen für 0,-- € weitergegeben. Dieser Organisation habe ich schon mehrfach sehr gut erhaltene Möbelstücke übergeben und ebenso oft einen herzlichen Dank bekommen. Mehr wollte ich auch gar nicht haben!
Hätte ich die Möbel für die Sperrmüllabfuhr an die Straße gestellt, wären sie mit Sicherheit bei Dunkelheit gerade von den Leuten eingesammelt worden, welche die Teile vorher noch nicht mal geschenkt genommen hätten. Un wenn doch, dann hätte man sie noch selbst anliefern müssen!

Ich bin jedenfalls froh, daß ich vom Sozialamt den Kontakt zu dem vorbeschriebenen Verein bekommen habe. So weiß ich, daß meine gern abgegebenen Möbel wirklich noch einem guten Zweck dienen.
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#13 MissChaos
1.3.12, 14:32
Ich habe auch keine gute Erfahrungen damit gemacht. Ich hatte eine komplett eingerichtete Wohnung mit sehr gut erhaltenen Möbel und Gegenstände aufzulösen. Der überwiegende Teil der Wohnungseinrichtung war keine 5 Jahre alt. Die Einbauküche war 2 Jahre alt. Mit allen Elektrogeräten.
Da ich die Wohnungsauflösung schnell hinter mir bringen wollte habe ich gedacht, daß es am schnellsten geht wenn ich alles an die hießige Sozialeinrichtung verschenke. Falsch gedacht!
Als die Leute vom Sozialdienst kamen, nahmen sie lediglich Gardinen, einiges an Dekogegenständen, Wandbilder und Kleinmöbel mit. Die übrigen Möbel wurden als zu "unpraktikabel" abgelehnt.
Ich war dann 2 Tage später in diesem Sozialkaufhaus um zu sehen für wieviel die Gegenstände die mitgenommen wurden, verkauft werden.
Ich konnte nicht ein Einziges Teil entdecken. Auf Nachfrage wo denn diese Gegenstände zu finden seien, zuckte man nur mit den Schultern. Dort konnte man mir keine Auskunft darüber geben.
Drei Wochen später habe ich 4 Dekoartikel und 2 Bilder aus der Wohnung meines Mannes auf dem Flohmarkt gesehen. Auf Nachfrage wo der Verkäufer diese her habe, sagte mir dieser, daß er sie von einem Bekannten sehr günstig bekommen hätte. Dieser wiederum habe sie aus einer Haushaltsauflösung. Soviel mal dazu!

Die nicht gewollten Möbel habe ich dann über eine Privatanzeige und gegen Abholung verkauft. Einiges auch verschenkt. Für die Einbauküche habe ich sogar noch 500,00 Euro bekommen. An das Sozialhaus hätte ich sie verschenkt. Aber wer nicht will...!
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#14
1.3.12, 15:34
@MissChaos: ich würde bei solchen Aussagen vorsichtig sein.
Ich meine, wenn man etwas weggibt - an wen auch immer - sollte man dies nicht mit dem Gedanken, der fordernden Dankbarkeit tun, sondern vielleicht selbst mal darüber nachdenken, warum man enttäuscht ist, wenn andere so reagieren. ...Erwartung bringt Enttäuschung

Ich lese aus den Kommentaren voran viel negatives und stelle jetzt einfach mal die Frage in den Raum: warum gibt es denn soviel abzugeben?

Sicher nicht ausschließlich aus dem Grund, dass Wohnungen aufgelöst werden, weil jemand weggestorben ist. Und warum nehmen es dann nicht die Nachkommen? Weil man selbst den "alten Plunder" von anderen nicht nimmt?

Ob Sozialkaufhäuser oder ein empfohlene solide Adresse, es sind alles Menschen, die "diese" Entscheidungen und Handlungen vornehmen.

Wie würde man entscheiden, wäre man an ihrer Stelle?

Was ein Glück, dass alle die hier sich empörten, nicht in der "unglücklichen" Lage sind, sondern helfen wollten.

Ich hoffe, ich konnte auch ein bisschen helfen.

Sonnige Grüße

PS: Ich persönlich bin froh, dass es noch Menschen gibt, die uneigennützig denken, das hilft mir.
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#15 MissChaos
1.3.12, 16:17
@omamama51: Warum und bei welchen Aussagen soll ich vorsichtig sein?? Was könnte denn sonst passieren? Irgendwie verstehe ich Deine Warnung nicht so ganz... Ich habe das, was ich erlebt habe, geschrieben.

Wenn Du auf den Flohmarkthändler ansprichst.; Es war nicht der, der bei mir die Sachen abgeholt hat. Der Flohmarkthändler hat es wohl jemanden abgekauft der es aus dieser Sozialeinrichtung hatte.

Ich hatte vor, GUTE, NEUWERTIGE Einrichtungsgegenstände KOSTENLOS ABZUGEBEN die jemand brauchen könnte, der bedürftiger ist als ich.

Das aber nicht heißen soll, daß ich im Wohlstand schwimme. Eher im Gegenteil. Diese Möbel waren von einem jungen verstorbenen Mann dessen Wohnung ich auflösen musste. Ich selbst hätte diese Sachen auch nehmen können, denn diese Sachen waren wertiger und neuer als meine Eigenen. Doch ich wollte sie nicht. Zuviele Erinnerungen an den Verstorbenen... Aber das ist ein anderes Thema.

Wo habe ich geschrieben, daß ich dies mit den Gedanken der fordenrnden Dankbarkeit getan hätte?
Ich bin bestimmt nicht enttäuscht, daß mir niemand dankbar war. Nein. Ich bin enttäuscht, daß jemand der wirklich dankbar (nicht mir) wäre, etwas Guterhaltenes geschenkt oder extrem günstig zu bekommen, einfach nicht die Chance dazu bekam, indem ihm diese Sachen (Möbel, Einbauküche etc.) erst gar nicht angeboten wurden.

Klar habe ich eigennützig gedacht. Indem ich gehofft hatte alles schnell und unkompliziert verschenken zu können. Das war vordergründig mein Ziel. Aber ich wollte die Sachen uneigennützig verschenken. Und genau da wurde ich enttäuscht. Und zwar von einer Institution die für Uneigennützigkeit steht.

Ich glaube Du wolltest meinen Kommentar hier bewusst falsch verstehen. Aus welchen Gründen auch immer.
#16
1.3.12, 16:28
Bisher habe ich auch schon sehr gute Erfahrungen bei ebay-Kleinanzeigen gesammelt. Das Einstellen der Gegenstände ist kostenlos und es muss auch nicht zwangsweise ein Preis angegeben werden, viele wollen auch Dinge tauschen (Bsp. tausche Samsung Galaxy mit iPhone oder so). Verschenken geht auch und das ist natürlich alles auf lokaler Ebene. Funktioniert im Prinzip so ähnlich wie das Freecycle.
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#17 milia
1.3.12, 16:41
...jedem Tierchen sein Pläsierchen...
1
#18
1.3.12, 17:40
@DieManu: stimme dem zu. Aber am liebsten alles neu und geschenkt bekommen, das ist auch der Trend in den Sozialkaufhäusern.
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#19
1.3.12, 18:18
Geben ist seliger als Nehmen...das stand in meinem Lesebuch aus dem ersten Schuljahr. Doch das mit dem Geben und Nehmen scheint heute gar nicht so einfach zu sein. Besonders in unseren Zeiten, wo die Schere zwischen "arm und reich" immer weiter auseinanderklafft. Die Frage, wie ich mich denn fühle, wenn ich selbst mal in eine finanzielle Notlage gerate und plötzlich gezwungen bin im sozialen Kaufhaus einzukaufen, sollte sich vielleicht jeder einmal stellen. Vielleicht verläßt uns ja mit dem Fehlen der finanziellen Mittel auch ein Stück unserer Selbstsicherheit und wir werden empfindlicher, auch wenn uns jemand was Gutes tun will.
Wir sollten uns alle um ein bißchen mehr Nachsicht und Verständnis füreinander bemühen.
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#20
1.3.12, 19:23
Wenn ich Kommentare wie die von milia leben, dann frage ich mich wirklich es aber ansonsten noch geht.
Es ging hier um gute Sachen, nicht um Ramsch. Und wenn ich kein Geld habe und mein TV kaputt geht, dann ist mir ein "alter" Röhrenfernseher lieber als kein TV. Ich habe mich über den alten Tv unseres Bekannten sehr gefreut, als wir die Serie hatten und ein Gerät nach dem anderen kaputt ging. Das gute Stück läuft noch immer, wie unverschämt muss man sein als Geschenk oder für einen Minipreis noch das neuste vom neusten zu erwarten? Ich habe eine alte Waschmaschine über Ebay verkauft, ging super.
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#21
1.3.12, 19:36
@omamama51: ne das sehe ich mal ganz anders. Wir haben auch so ein Kaufhaus um die Ecke. In den Zeitungen steht immer schön wie dankbar man doch ist wenn was kommt, etc. In der Realität wird man unfreundlich behandelt wenn man was verschenken möchte. Mir geht es nicht darum großen Dank zu erhalten. Und ich denke Miss Chaos wollte auch keinen Dank auf Knien, aber wenn ich etwas für ein soziales Kaufhaus spende, möchte ich nicht das jemand anderes (womgl.) ein Angestellter daran bereichert, sondern das es jemandem zu gute kommt, der wirklich wenig Geld hat.
"Warum nehmen es nicht die Nachkommen": weil nun mal einige in der glücklichen Lage sind sich Möbel kaufen zu können die einem selber gefallen. Als meine Oma gestorben ist, haben wir tatsächlich ein paar Sachen übernommen, warum nicht, aber ich habe das genommen was mir gefällt, denn ich habe das Glück einen Job zu haben und kann mir von meinem Geld kaufen was ich möchte ohne darüber Rechenschaft ablegen zu müssen. Aber wenn es finanziell mal nicth dran sitzt mit einem neuen Gerät (wie damals als direkt 3 Geräte kaputt gegangen sind), dann nehme ich auch gerne ein "altes".
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#22
1.3.12, 22:58
@milia: Blödsinn, wenn ich keinen Fernseher habe und mir auch keinen leisten kann, würde ich gern eine Gratis Röhre nehmen
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#23
2.3.12, 09:18
Man kann alles - auch dieses Thema - aus verschiedenen Blickwinkeln sehen, das ist ja ok.
Doch der Ton macht die Musik...auch ich weiß von einer Nacbarin, daß sie bei der Anfrage, ob Möbel angenommen würden, sehr unfreundlich abgekanzelt wurde. Und warum sollte bei einer Übernahme dem Gebenden nicht gedankt werden ? Selbst wenn ich etwas kaufe, bedanke ich mich...
Die Verantwortlichen in oben erwähnten Einrichtungen sollten mal darüber nachdenken, WER ihnen ihr "Geschäft"ermöglicht.
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#24
2.3.12, 09:36
Da gebe ich (horizon) recht! Ich denke,es kommt viel auf das Personal an,wie sie mit den Kunden umgehen! In unserer Region,zeigt das Personal im Sozialkaufhaus stets Freundlichkeit und bedanken sich.Warum soll man sich schämen,wenn man in diesem Kaufhaus etwas nützliches kauft,was gut und angenehm für den Geldbeutel ist.So billig ist der Euro nicht und es gibt viele Rentner,dessen Rente sehr karg ausfällt.In schlechten Zeiten ist man froh,solche Projekte aufsuchen zu können und Stolz ist nicht immer angebracht.
6
#25
4.3.12, 08:07
verschenkt wird bei mir nur über:
alles-und umsonst
freecycle
und
ebay kleinanzeigen.

ich stelle die sachen bei allen drei institutionen mit foto ein und nur wer es dann auch wirklich möchte, meldet sich.
bisher bin ich immer alles losgeworden.
einige liebe abholer bringen sogar ein kleines geschenk mit, schon oft erlebt, obwohl alles umsonst bleiben soll.

nach ähnlich schlechten erfahrungen mit sozialkaufhaus, nutze ich lieber diese drei plattformen.
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#26
4.3.12, 09:06
Hallo,
hier in Karlsruhe heißt das KASHKA-Karlsruher Second Hand Kaufhaus,.
Hier habe ich schon einiges abgeben und auch zum Cent-Preis erstanden.
Ich sag immer, hier ist es wie ein überdachter Flohmarkt,oder ähnlich unser Pfennig-Basar.Macht echt Spass dort.Und wenn ich mal nichts kaufe,dann trinke ich einen super Kaffee dort.
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#27
4.3.12, 09:36
Als mein Feund und ich zusammengezogen sind wollten wir auch seine MARKENKÜCHE (7 Jahre alt) an so eine Einrichtung verschenken, da sie leider zu groß für unsere neue Wohnung war. Also habe ich dort angerufen, mir wurde gesagt es werden nur Markenküchen genommen inkl. Elektrogeräte, nicht älter als 5 Jahre und nur un bestimten Farben (Meine war cremeweiss). All das für umsonst und abgeholt werden sollte auch nicht. Meine Küche wurde nicht angenommen, weil zu "alt", dabei waren die Elektrogeräte erst relativ neu gekauft worden. Ich finde das eine Unverschämtheit.

Mittlerweile habe ich ein Studium angefangen und bekomme Bäfög. Wenn ich alle Fixkosten abziehe, habe ich im Monat ähnlich viel Geld zur Verfügung wie ein Hartzi, ich bekomme aber keine super Einbauküche aus dem Sozialkaufhaus geschenkt, weil ich dort nicht mal einkaufen darf ohne Hartz-Bescheid.

Dann stellen die sich noch hin, und damit meine ich jetzt vorallem die absolut Arbeitsunwilligen, und davon gibt es genug, und wollen Spitzenmöbel geschenkt. Nichts gegen die, die für ihre Situation nichts können, aber wenn man kein Geld hat, muss man halt auch mal Abstriche machen und kann nicht das beste, teuerste und neueste erwarten, geschenkt.

Ich komme aus Sachsen, wohne relativ nah an der Grenze zu Tschechien. Meine Küche habe ich dann an ein paar Tschechen verschenkt, die bei uns immer an den Wertstoffhöfen. Die haben sie abgeholt, ja sogar selbst abgebaut und sich riesig gefreut. Ohne zu meckern!
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#28
4.3.12, 10:03
Vor unserem letzten Umzug in eine andere Stadt, haben wir auch eine Wohnungsauflösung gemacht, weil wir an uns an dem neuem Ort, völlig neu eingerichtet haben.-

Auch wir machten schlechte Erfahrungen mit den Sozialkaufhäusern, den Rote Kreuz u. Caritas - Leuten, den beiden Kirchegemeinden hier am Ort etc.

Bevor wir weg zogen, habe ich sämtliche Teile digital fotografiert und bin nach unseren miesen Erfahrungen mit obigen Eintrichtungen, nach vorheriger telef. Anmeldung, zu unserem Herausgeber von unserem kostenlosen Wochenblättchen - Verlag hingefahren.
Dem schilderte ich meine bisherigen erfahrungen und die Situation anhand der mitgebrachten DIA - Show auf meinem Notebook.
Ruck Zuck kam zum Gespräch eine Redakteurin, Sie war beeindruckt von dem was ich zu berichten wußte, in der drauf folgenden Wochenausgabe, gab es schon mit Fotos einen für uns kostenlosen Zeitungsbericht, anschließend riefen die Leute wie blöd beim Verlag an, viele waren richtig heiß.
Anschließend schickte uns die Redakteurin eine bedürftige deutschsprachige Familie aus unserem Ort, die auch wirklich alles geschlossen abbauen und mit eigenem Transportfahrzeug abholen wollte.
Zusammen mit meinem Sohn haben wir anschließend dieser Familie alles auf den offenen Pritschenwagen in 2 Fuhren geladen und unser Hausrat war in 3 Stunden dann komplett weg.
Fazit, man muß rechtzeitig planen und die Werbetrommel rühren, dann läuft es!
3
#29 WeihnachtsEngel
4.3.12, 10:10
Das finde ich auch unmöglich,ich denke mir lieber eine Küche,als keine Küche oder? Ausserdem was hat das mit dem Alter der Küche zu tun? Wer korrekt mit seinen Sachen umgeht,der kann auch noch nach 10 Jahren eine funktionelle und gepflegte Küche haben! Es muss einem ja klar sein,dass man keine großen Ansprüche haben darf,wenn man kein Geld hat,aber anscheinend scheint es wohl nicht so zu sein.Dann stell ich mein Zeug doch lieber auf den Sperrmüll oder setz es zum Verschenken in die Zeitung und mach Leute glücklich,die es dankbar annehmen und Freude damit haben und nicht daran rumnörgeln.Bei uns in der Nähe gibt es sowas nicht,also zumindest weiß ich nichts davon.Aber es gibt ja genug andere Möglichkeiten.
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#30
4.3.12, 10:39
Ist ja der Hammer was ihr berichtet!

Als ich "damals" vor rund 20 Jahren meine erste eigene Wohnung hatte, habe ich mich über jedes Möbelstück dass ich geschenkt bekam gefreut. Als Azubi hat man eben nicht viel Geld. Die Möbel waren ein furchtbares Sammelsorium. Tausendundein Stil. Egal. Es war meins. Es war heile + gepflegt. Nach und nach habe ich mir dann neue Möbel gekauft.

Vor ca. 7 Jahren haben mein Mann und ich uns einen Röhrenfernseher gekauft. Obwohl das nicht Stand der Technik war. Aber eben das einzige was wir bezahlen konnten. (Inzwischen haben wir einen Flat-TV und den funktionierenden Röhrenfernseher verschenkt an einen Hartz-IV Empfänger.)

In ein paar Jahren (ich hoffe es sind Jahre und nicht Monate) werde ich das Haus meiner Eltern auflösen müssen. (Beidesind sehr krank.) Ich werde sicherlich das ein oder andere Teil haben wollen. Aber auf meine 80qm werde ich nicht meine und deren Möbel (ca. 200qm) unterbringen können. Also werde ich dann viel verschenken! Auf jeden Fall merke ich mir schon mal "Freecycle". Danke dafür.
6
#31
4.3.12, 10:46
Eure Diskussion ist beeindruckend. Auch wenn ich, wie oben angeführt, kein Hartzy bin, habe ich schon gebrauchte Sachen gern genommen. Beispiel:
In einem großen Mietshaus in Berlin gab es einen Keller, in dem auch gebrauchte Möbel usw. abgestellt werden konnten, die dann evtl. entsorgt werden.
Da standen 2 tolle Sessel mit Velourbezug an denen nicht die geringste Ab-
nutzung zu sehen war und auch noch fast neu "gerochen" haben. Die habe ich für meinen Sohn, damals noch Student, gleich einkassiert. Auch nach Ende der Studienzeit sahen die Sessel noch wie neu aus und jetzt habe ich diese im Gästezimmer stehen - inzwischen sind das schon 7 Jahre.
Es liegt wahrscheinlich an dem Personal in den genannten Einrichtungen,
die kein Risiko eingehen wollen. Ich glaube, dass diese Angestellten gar nicht wissen, was benötigt wird und die Menschen die bedürftig sind, sehr dünnhäutig werden, wenn sie von solchen Verkäufern auch noch angepamt
werden.
Es tut mir sehr leid, dass gute Absichten in unserer Gesellschaft nicht entsprechend "honoriert" werden.
Ein kleines Dankschön und ein Lächeln ist für die Spender wohl von den Mitarbeitern oben genannter Einrichtungen nicht zu viel verlangt und kostet auch nichts.
1
#32
4.3.12, 13:29
Wir haben hier vor Ort ein Sozialkaufhaus das nicht nur Sozial heißt sondern auch so handelt. Die nehmen sehr viel aber nicht jeden Ramsch. Denn das ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache.
Da sie mit einem Seniorenheim gekoppelt sind stammt vieles aus Haushaltsauflösungen. Ich selber habe schon vieles abegeben und kaufe auch gene dort ein. Manches ist sogar noch Original verpackt. Das ist in unserem Kaufhaus wie ein Flohmarkt. Da dieses wieder einer sozialen einrichtung zu gute kommt habe ich auch kein Problem damit dort einzukaufen. Auch wenn ich kein Sozialempfänger bin. Da kaufen auch Leute ein die "Geld" haben.
I C H schäme mich trotzdem nicht
#33
4.3.12, 16:54
In dem Sozialkaufhaus in meiner Nähne kann keiner "einkaufen" gehen, der nicht einen "Bedürftigkeitsschein" hat. Das ist schon die erste Schamgrenze.
Natürlich schämt sich derjenige nicht, der kein Sozialhilfeempfänger ist, der Stadtort bestimmt die Sicht der Dinge...
Gefallen hat mir der Hinweis auf freecycle! -Danke, wieder was dazu gelernt.
2
#34
4.3.12, 18:24
@milia (# 6)

Hochmütiger geht’s wohl kaum noch! Oder???

Wie dreist ist es, Mitmenschen zu unterstellen, daß sie als tolle „Wohltäter“ dastehen wollen?
Außerdem gehen auch betuchte Leute in diesen Läden einkaufen.


Wenn ich gute Möbel abgebe, dann weil sie mir für den Müll zu schade sind!
Und wenn ich dann noch jemanden helfen kann, wie z. B. Hartz-4-Empfängern, die die Möbel reinigen, reparieren usw., oder dem zukünftigen Käufer mit dem geringen Einkommen, bin ich zufrieden. Aber als „Wohltäter“ und Wohltäter fühle ich mich nicht! Auch verlange, noch erwarte ich Dankbarkeit.
Und so ganz nebenbei habe ich dann auch noch zum Umweltschutz beigetragen.


Alte TVs sind keineswegs Elektroschrott – sie sind im Verbrauch wesentlich günstiger als die neuen Fernseher!



Offensichtlich bist Du niemals arm oder „nur“ knapp bei Kasse gewesen. Also halte den Ball gefälligst flach!
#35
4.3.12, 18:52
@ Murmeltier (# 12)

Gibt es so einen Verein auch in Hamburg?
#36
4.3.12, 18:57
@omamama51 (# 14)

„Und warum nehmen es dann nicht die Nachkommen?“


Weil diese komplett eingerichtet sind!
Und warum sollten Nachkommen/Erben sich einen zweiten, für sie unnötigen, Haushalt zulegen?
4
#37
4.3.12, 19:04
Auch ich bin keine Hartz-IV-Empfängerin, ein wenig mehr habe ich schon zur Verfügung. Dennoch sind pro Monat kaum mehr Anschaffungen außer der Reihe möglich als für rund 50 Euro. Für Teureres muß ich eben entsprechend viele Monate sparen, und von einem mittelgroßen Flachbildfernseher kann ich nur träumen. Ich selber besitze nur einen uralten, gebrauchten winzigen tragbaren Röhrenfernseher, und seit dem Tod meiner Mutter vor ein paar Jahren ein Riesentier von Röhrenfernseher, der zwar sehr alt, aber - noch - funktionstüchtig ist. Allerdings wird dessen Röhre wohl bald den Geist aufgeben - daher habe ich den tragbaren Apparat auch vorsichtshalber noch behalten.

Meine Nachbarin, die beim Sozialamt arbeitet, hat mir schon öfter gesagt, daß die bedürftigen Menschen heutzutage oft wirklich glauben, daß ihnen alles, was ein gut verdienender Mensch sich hart erarbeitet, eben für umsonst auch zustehe. Punkt. Und sie findet in deren Wohnungen auch oft derart luxuriöse Gegenstände, insbesondere aus dem Elektronikbereich, aber auch in Küche und Bad, daß sie es kaum fassen kann, denn sie und ich würden uns all diese Dinge niemals leisten können.

Wenn solche "Armen" mit solch hohen Ansprüchen in den Sozialläden einkaufen, dann wundert es mich nicht, daß diese Läden mangels Lagerkapaziktät nicht alles annehmen können, denn sie haben eben die Erfahrung gemacht, daß sie es doch nicht loswerden. Dennoch könnten sie denen, die etwas spenden wollen, wenigstens mit einer gewissen Freundlichkeit begegnen, denke ich.

Natürlich finde ich solche Zustände nicht gut, doch liegt das ja nicht am bösen Willen der Betreiber dieser Läden, als vielmehr daran, welch überzogene Ansprüche manche in Not geratenen Menschen immer noch haben.

Und daß die Angestellten in solchen Läden auch mal etwas von den Waren für sich kaufen, finde ich deshalb in Ordnung, weil es ihnen meist finanziell nicht besser geht als den Kunden. Man muß eben auch ein wenig mehr die Hintergründe betrachten.

Jedenfalls habe ich bei der Auflösung der Wohnung meiner Mutter auch feststellen müssen, daß Altersheime, Kindertagesstätten und Krankenhäuser oft viel lieber ältere gebrauchte Möbel, Geräte, Spiele, und Bücher annehmen als diese Sozialläden. Dort können die Sachen noch einen guten Zweck erfüllen, und für alles andere bieten sich dann nur noch Zeitungsanzeigen und einschlägige Internetseiten, wie sie hier auch schon genannt wurden, an.
#38
4.3.12, 20:25
ich selbst habe mit dem sozialen Möbeldienst auch schon negative Erfahrungen gemacht. Meinen Elektroherd und den Kühlchrank (beides voll funktionsfähig) wollte man nur abholen, wenn ich zusätzlich 20,00 € pro Gerät bezahle. Das wäre bei größeren Elektrogeräten angeblich so, wurde mir gesagt. Daraufhin habe ich abgelehnt und über Ebay verkauft.
#39 Gaikana
4.3.12, 21:27
@milia:
1
#40 Sperling
4.3.12, 21:30
Es scheint nicht allgemein bekannt zu sein, dass es sich bei den "angeleiteteten" Arbeitslosen um billige Ein-Euro-Kräfte handelt, von denen die meisten nicht freiwillig dort arbeiten, aber in Ermangelung gerecht bezahlter Arbeitsstellen keine andere Wahl haben. Weiterhin sind die Leute, die die Auswahl treffen, was genommen wird, was nicht, meistens festangestellte Kräfte des Trägers des Sozialkaufhauses also AWO, Caritas, Diakonie oder ähnlich, die nicht mit den vorgenannten Ein-Euro-Jobern verwechselt werden dürfen. Die Wohlfahrtsverbände verdienen also in jedem Fall, ohne das sie Hilfe den wirklich "Bedürftigen" zu Gute kommt.
#41
4.3.12, 21:39
@Teddy: Hallo, falls Freecyle gemeint. Einfach eingeben...
bei uns in Dresden gibt es das und ich bin froh, habe schon manches erstehen können, was sonst nicht drin wäre...
2
#42
5.3.12, 11:04
Ich habe die unterschiedlichsten Erfahrungen mit slchen Organisationen gemacht ...

DaCapo Reutlingen bei meinem Umzug: Kam kurzfristig zu einem vereinbarten Zeitpunkt, hat Schränke und Lampen selber abgebaut, diversen Hausrat und Kleidung (gut erhaltenes) gerne mitgenommen und war superfreundlich.

Brockensammlung/Bethel Bielefeld beim Auflösen des Haushalts meiner kranken Mutter: Kamen zwar wie vereinbart, nahmen aber NICHTS mit. Begründungen: 1. ich hätte die Sachen sortieren sollen nach Kleidung, Bücher, ... 2. Elektrogeräte (fast nagelneues Bügeleisen, Kaffeemaschine, ...) nähmen sie sowieso nicht mit .... 3. ich hätte alles in Kartons/Kisten verpacken sollen, weil sie keine Zeit (Luse ???) hätten, das jetzt einzupacken und einzuladen ...
Da wir unter Zeitdruck waren (meine Mutter lebte 500km entfernt und die Wohnung musste leer werden, da sie ins Heim kam), blieb uns nichts weiter übrig, als alles das, was wir nicht selber mitnehmen konnten, auf den Müll bzw. zum Recyclinghof zu bringen. Ich mag bis heute nicht dran denken, wie wütend und enttäuscht ich war :-(
#43
5.3.12, 11:52
Bei uns gibt es leider kein Sozialkaufhaus oder ähnliches. Kleinstadt halt. Was es hier gibt ist ein Obdachlosenheim. Da hat meine Arbeitkollegin die Klamotten ihres verstorbenen Mannes vorbei gebracht. Fand ich gut...
#44
6.3.12, 14:04
@raggy

"Ich mag bis heute nicht dran denken, wie wütend und enttäuscht ich war :-( "

Kann ich sehr gut nachempfinden. Ging mir bei etlichen Dingen genauso.

Ich werde jetzt schon sauer, daß es mir bei der Wohnungsauflösung meiner Mutter wieder so ergehen wird. Sie hat etliche Schränke von "IP 20". Das ist ein tolles Bausystem, mit dem man seine Schränke ganz nach seinen Wünschen "herstellen" und einrichten kann. Dementsprechend ist aber auch der Preis. Das wird, vermutlich, alles auf dem Müll landen. Ebenso die Eßecke aus Eichenholz und Eichenholzfurnier.
#45
6.3.12, 15:10
Es gibt nicht nur das SoKa sondern auch die Tauschbörse wo man super günstig Möbel und anderes bekommt. sowohl online als auch vor Ort.

weiß nicht ob man das sagen darf, aber ich kenne eine online Seite, für Kindersachen Kauf bzw Tausch,das ist von Eltern für Eltern, und da bekommt man Sachen Pakete schon für ca 3Euro(zb ca 10 shirts)die ist wirklich toll:-D
1
#46
6.3.12, 15:17
@Moenchen43: Meinst Du vielleicht kinderado, oder gibt es da noch andere?
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#47
6.3.12, 15:25
genau lach des meint ich:-D

bin bei einem Alleinerziehenden Treff und da gib man sich gegenseitig Tipps.

Wir haben hier vor Ort auch ne gute Fahrrad Börse wo man günstig Fahrräder bekommt.

Sozialkauf haus funzt hier auch net so richtig.
#48
9.3.12, 22:28
Das ist aber schade, dass so viele Menschen schon so negative Erfahrungen gemacht haben. Hier aus Köln kann ich Positives berichten: Ich habe bei meinem letzten Umzug einige Möbel abgegeben, und sie wurden gern genommen - auch ganz einfache IKEA-Sachen. Bringen musste ich sie selber, aber das haben wir einfach am Umzugstag mit dem gemieteten Wagen gemacht.
Als ich als Studentin meine erste eigene Wohnung bezogen habe, habe ich in dem selben Kaufhaus auch meinen Herd sehr günstig erstanden. Es war ein Altertümchen, noch ohne Scheibe usw., aber er leistete noch gute Arbeit - am Ende ist er wieder dorthin zurückgegangen und kann jetzt hoffentlich jemand anderem das Essen erwärmen.
Bloß Kühlschränke und so was würde ich da mit Vorsicht genießen, wegen der Hygiene.
#49 Murmeltier
12.3.12, 14:41
@Teddy: Das kann ich Dir leider nicht sagen, ob es in Hamburg auch einen solchen Verein gibt. Vielleicht erkundigst Du Dich mal beim Sozialamt der Stadt, meist kennt man dort solche Institutionen. Jedenfalls habe ich den Kontakt vom hiesigen Sozialamt vermittelt erhalten.
#50
10.5.12, 10:46
@milia: stell Dir vor, ich kenne einige Menschen, die freiwillig ihren Röhrenfernseher behalten und lieben. Eine gut verdienende Bekannte von mir, hat sich richtig über einen geschenkten Fernseher gefreut, eine andere hat ihr altes Schätzchen noch für 50 € raparieren lassen. Auch ich wäre mit meinem ollen Teil weiterhin glücklich, wenn nicht mein Technik-Freak-Schatz einen neuen gekauft hätte, für den wir gespart haben.
-4
#51 milia
16.6.12, 21:11
@Teddy: schwachsinn!!! lies doch mal, was da steht, nämlich das die sogenannten "ärmeren" auch nicht immer den "Müll" der gutbetuchten haben wollen-dankbarkeit hin oder her-müssen diese leute auch noch dankbar dafür sein???? Unglaublich.
#52
1.4.13, 15:04
@vanita:
Welches in Köln? Ich habe auch reichlich Sachen, Kleidung, Haushaltsgeräte, zum Jahresende sicher auch Möbel. Wir ziehen dann voraussichtlich um, aber es gibt auch jetzt schon vieles, das nur gesammelt oder ewig nicht mehr benutzt wurde. Einmal hatte ich eins angerufen, der versprochene Rückruf kam allerdings nie.

Kleinkram habe ich schon meiner Schwester mitgebracht, die hat ein nettes fußläufig entfernt, die gern fast alles nehmen (und was dort an Kleidung und Hausrat nicht weggeht, geht mit Hilfstransporten mit in den Ostblock). Die Schwester wohnt allerdings 300 km entfernt.Abgenutzt sind z.B. die kleidungsstücke nicht, neutrales Kostüm oder Blusen habe ich vielleicht einmal im Jahr angezogen und jetzt nicht mehr.
In jungen Jahren hatte ich den Großteil meiner Möbel vom Sperrmüll, wenn der in der Nähe war (viele Teile selbst aufgearbeitet). Den gibt es leider nicht mehr. Denn was ich damals selbst wieder rausgestellt hatte, war schlechter als die jetzt übrigen Sachen, aber immer innerhalb einer halben Stunde weg (hat mich manchmal selbst gewundert). Ich habe den starken Verdacht, dass die jetzige "Sperrmüllabholung auf Bestellung" vor allem die überdimensionierten Müllverbrennungen besser auslasten soll, und Belästigungen durch Lärm und Schmutz bei der früheren Sperrmüllabholung nur vorgeschoben sind.
#53
2.4.13, 22:30
@Mimi2: BfO = Bürger für Obdachlose
Sonst gibt's auch noch Emmaus.
Und wenn man zeitlich nicht zu sehr unter Druck steht, kann man die Sachen auch abholen lassen.
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#54 frangenpedra
11.11.13, 16:41
an erdhexe (37)

dass vielleicht altenheime solche möbel gerne nehmen, hat auch was damit zu tun, dass sie die u m w e l t für ihre leute so gestalten wollen, wie diese es g e w o h n t sind bzw sich (nur noch) daran von früher erinnern können

- wollt ich gesagt haben, um zu erklären, warum es da den gegensatz zw sozialkaufhaus mit der meist doch etwas jüngeren klientel u altenheim geben kann. und vielleicht hat ja auch jmd, der keinen röhrenfrenseher (mehr) will, platzprobleme?
#55
6.12.13, 01:26
Ganz allgemein zu den sog. "Sozialkaufhäusern" Lach )))

Ein gesunder Menschenverstand geht davon aus, dass dieses "Sozialkaufhäuser" sind !

Doch ich habe mit 56 Jahren noch kein einziges in den letzten vergangenen Jahren gefunden, das dem Anspruch "sozial" gerecht werden würde.
Ganz im Gegenteil werden die Sozialkaufhäuser immer asozialer und im Gewinnspiel der Wirtschaft bei den Spitzenverdienern sind, so dass es einem geradewegs den Kopf beschämend zu den Füßen dreht.


Das konkrete Beispiel dazu:

"Fairkauf" eine Einrichtung des "Caritasverbandes" die unter dem "Christlichen" Decknamen geführt wird in BW geführt wird, und in erster Linie für Menschen sein sollte... die sich ein normales Leben aufgrund Ihrer persönlichen Verhältnisse nicht mehr "leisten" können, beschäftigt heute noch 1 Euro Sklaven. Diese Sklaventreiberei will ich persönlich bei keinem Einzigen so sehen, da hinter jedem einzelnen Schicksal ein Lebensweg steht, der in den Ursprüngen und der Erfahrungen im Leben steht, unter denen jeder einzelne dort meist ein ganzes Leben darunter zu leiden hat! Ohne dass Ihm wirklich bei Sozialeinrichtungen geholfen wird. Denn es ist bekannt, dass die "Problemfälle" in der Psyche Ihre Wurzeln haben und die Psychologen heute schon eine Anlaufzeit von 6-9 Monaten haben um erst mal in der Praxis dann vorsprechen zu können. Was sich allein in 6-9 Monaten tun kann ist wohl jeden selbst klar.

Zu Sklaven werden die Mitarbeiter der 1 Euro Jobs durch die Politik und die Gesellschaft gemacht, die solche Menschen aus den Arbeitslosenstatistik nehmen und sie damit deklarieren, zur Armut verdammt zu sein.
Nicht nur dass dies der Politik und der Gesellschaft ein Trugbild erschafft, welches Otto Normalverbraucher schon längst nicht mehr versteht. Sondern das diese Armut ganz gewollt ist und somit einen "Arbeitsmarkt" schafft, der zu Niedriglöhnen führt und wiederum von "Unternehmern skrupellos" bis zum geht nicht mehr ausgenutzt wird!

Jeder Einzelne von uns ist für diese Politik verantwortlich... in dem Er seine Stimme für solche Politik abgibt. Welches Grauen sich aus der Tiefe zunehmend daraus ergibt, und deren schreckliche Möglichkeiten - ist heute noch vielen nicht ganz Klar.
So lebt das "Sozialkaufhaus" Fairkauf von sog "Spenden" die aus den sog. "Wohnungsauflösungen" stammen. Aus den unterschiedlichsten Gründen die eine Wohnungsauflösung hat.
Diese Ware wird nicht den wirklich "Bedürftigen" zugänglich gemacht, sondern zu Höchstpreisen und Horrorpreisen in den Kaufhäusern angeboten! Die Ihre Preisgestaltung aus Ebay als Vorbild für die Höchst Einnahmen nehmen, um diese Preise zu gestalten und "gewinnbringend" für die Caritas einnehmen, und mit geschwellter Brust und Krawatte ganz stolz abends zu Bett gehen.

Es ist das florierende Geschäft mit der Angst und Armut in Deutschland und im Ausland!

Wie verzweigt allein Caritas "Ihre Finger in der Not anderer hat" wird denjenigen klar, wenn sie sich die Kulisse der sämtlichen Einnahmequellen bedienen - die Caritas in seiner langen Liste auszuweisen hat.
Staatlich gefördert von den Steuergeldern, die wir alle zu tragen haben und in deren die Caritas Arbeitsplätze zu Niedrigstpreisen auf den Markt bringt... die alles andere als sozial sind und dafür noch Geld vom Staat mit horrenden Summen kassiert.
Wer also heute noch glaubt, der Caritas oder anderen ähnlichen Einrichtungen etwas Gutes zu tun, nach dem Motto " Es gibt nichts Gutes - es sei denn man tut es" dem seien hier einmal die Augen ganz weit geöffnet.

Leider unterliegen diese wie anderen zweifelhaften Wirtschaftszweige bis heute keinerlei Kontrollen!
Aber jeder einzelne von uns zahlt Steuern und hat das Recht auf diese Transparenz - wenn sie denn auch von uns gefordert wird!

Oftmals habe ich das Gefühl bei solchen Foren und endlos Diskussionen dass viele Deutsche nur noch den Kopf einziehen und aber mit Ihrer Stimme - die jeder erheben kann, sie nicht dazu nutzt, auch hiergegen etwas konkret zu tun.
Mir scheint zunehmend die Duckmäuserei für viele Deutsche angenehmer zu sein, als sich jeder als Bürger zu fühlen und zu handeln, der sich offen, gemeinschaftlich und ehrlich in die Augen sehen kann, und sich dann auch wieder freuen zu können.
Jeder hat nur Angst um seine Sicherheit! Doch was verspricht uns diese "Sicherheit" die Hoffnung, und der Glaube daran.

Sind nicht gerade dies die ureigensten Ängste, die überall ganz bewusst dazu eingesetzt werden, Menschen möglichst so gefügig zu machen - damit sie genau das tun - was andere von Ihnen verlangen und fordern.

Nein. Es ist einfach nicht richtig hier nur zuzusehen, sondern wir sollten uns niemals beirren lassen, von Versprechungen der Politik - die der Wirtschaft dienlich sind und die Machtstellung schon längst verloren haben.
Denn deswegen haben wir solche Misstände in Deutschland.

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