Brettspiele für Kinder spannender machen

Brettspiele für Kinder spannender machen

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Brettspiele, bei denen Figuren "geschlagen" werden, z.B. Mühle oder Dame, werden für Kinder spannender, wenn man statt der Spielsteine z.B. Gummibärchen oder andere kleine Süßigkeiten verwendet. Jede Figur, die aus dem Spiel muss, darf dann gegessen werden. Man kann überlegen, ob der Schläger sie bekommt, oder der, der geschlagen wurde, das wäre dann ein Trostpflaster. Bei Mensch-Ärger-Dich-Nicht könnte z.B. jeder seine Figuren essen, die schon im Stock sind.

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24 Kommentare


19
#1 formica
26.2.13, 03:49
Das ist an sich eine wirklich niedliche Idee und mit Sicherheit bei jedem Kind beliebt. Ich bin mir auch sicher, dass das nur im positiven Sinne praktiziert wird. :) Nur habe ich öfter von Kinderpsychologen gehört ,dass man Erfolgssituationen niemals mit Essen in Verbindung bringen sollte, denn sonst entwickelt sich im Kind die Idee, Essen sei eine Belohnung. Deswegen "belohnen"wir uns z.B. mit Schokolade wenn wir frustriert sind. Unser Gehirn hat das wahrscheinlich schon im Kindesalter durch (unbewussten) Fehlverhalten unserer Eltern so registriert. Zugegeben scheint das völlig übertrieben, aber wir leben in einer "übergewichtigen" Zeit und es ist besonders wichtig das Essverhalten unserer Kinder positiv zu beeinflussen und mögliche Esserziehungsfehler zu vermeiden.
4
#2
26.2.13, 04:26
Haha :-) da gibt es schlimmere Dinge @ formica, aber hast schon Recht.

Zum Tipp: an sich ein netter Tipp, aber bei welchem Spiel kann man seine Figuren naschen? Bei deinem Beispiel mit "mensch ärgere dich nicht" muss ich auch am Ende wissen welche Plätze noch frei sind um mich "reinzuwürfeln". Ich würde keine Süssigkeiten mit in ein Brettspiel einbeziehen. Das Spiel an sich sollte Freude genug sein. Wusstest du das bereits die Tasse Kakao am Morgen zu den Süssigkeiten zählt? Mfg Hase
10
#3
26.2.13, 05:53
Wenn man die Figuren dann jedes mal ersetzt, wenn sie geschlagen werden, kommt da schnell eine ganze Menge Süßkram zusammen. Denke auch, dass das Spiel allein Freude genug sein sollte und stimme auch formica zu - werden Süßigkeiten zum Trost oder als Belohnung eingesetzt, setzt sich das im Kinderhirn fest und Frustessen wird begünstigt.
1
#4
26.2.13, 06:41
Stimmt @ nellocat, bei Dame und Mühle klappt es!

Aber so oft spielen unsere Kinder solche Spiele nicht. Ich würde Süssigkeiten nur als Gewinn bei z.B Geburtstagsfeiern bei der Schnitzeljagd, Topfschlagen, Pinata & Co. einsetzen! Mfg Hase
8
#5
26.2.13, 07:05
So schlimm ist die Idee nicht, die Spielfiguren gegen ein paar Gummibärchen auszutauschen.
Und wieviel Süßkram kommt denn tatsächlich zusammen, wenn eine Figur rausgeworfen wird? Mehr wie 10 Gummibärchen pro Spieler und Spiel werden beim Mensch-ärgere-dich-nicht wohl nicht zusammen kommen.

Und niemand hier spielt jeden Tag Stunden mit seinen Kindern, dass man von Mengen an Süßkram reden kann.

Hand aufs Herz: wie oft macht ihr einen Spieleabend mit den Kindern?
5
#6
26.2.13, 07:09
@Eifelgold: sehe ich genauso! Ob nun beim Spielen genascht wird oder zwischendurch macht doch keinen großen Unterschied!
2
#7
26.2.13, 07:41
Ich finde die Verknüpfung von Spiel und Süßigkeiten essen nicht so ideal.
Ich denke, das Spiel alleine sollte Freude genug sein.

Und wenn das Spiel selber ohne Süßigkeiten nicht genug anziehend ist, dann ist es in meinen Augen nicht das richtige Spiel für den Moment.

Ich sehe die Gefahr, dass sich da eine Verbindung im Gehirn aufbaut und Spielen dann immer mit Essen verbunden ist.

OK, wenn man es einmal so macht, wird nix passieren, aber es sollte m.E. nicht zu oft gemacht werden.
5
#8
26.2.13, 09:03
Haltet mich für kleinlich, aber ganz ehrlich: ich finde die Idee, mit Lebensmitteln zu spielen, nicht gut. Es gibt garantiert Alternativen, mit denen man Kinder zum spielen animieren kann. Wir haben als Kinder zum Beispiel an Weihnachten um den süßen Baumschmuck gespielt. Der Gewinner durfte sich etwas aussuchen.

Und - wie Tilla schon schrieb - wenn das Spiel nur mit Süßkram gespielt wird, dann muss ich halt ein anderes Spiel nehmen, welches eher das Interesse weckt.
5
#9
26.2.13, 09:33
Ich bin mir nicht sicher, ob der Tipp Kinder zum Spielen animieren soll oder den Frust bei Glücks- oder Würfelspielen zu reduzieren.
Bei ersterem gebe ich allen recht: das Spiel alleine sollte schon genug Freude bringen.
Bei zweiterem: gerade für Wenigspieler bzw. ungeübte Spieler gibt es viele glückslastige Spiele. Und obwohl Kinder gerne solche Spiele spielen, ist der Ärger über einen Rausschmiss groß. Warum sollte man da nicht etwas trösten?!
Und ich sehe überhaupt kein Problem darin, mit Gummibärchen oder Schokolinsen zu spielen. Was macht man denn bei Schokoladeessen, Brezelschnappen etc.!?
Und wegen Süßigkeiten als Belohnung/Trostpflaster: ich sehe das auch so, dass man Süßigkeiten nicht als solche einsetzen sollte. Aber: wenn vor dem Spiel klar ist, worum es geht - die Süßigkeiten also Teil der Spielregeln sind - und das Spiel nicht immer so gespielt wird, sehe ich darin kein Problem. Außer bei Kindern, die diese Verbindung von Essen und Belohnung/Trostpfalster schon gut gelernt haben.
Also ich finde die Idee ganz gut.
#10
26.2.13, 09:49
ich schließe mich meinen 5 Schreibern vor mir an.
3
#11
26.2.13, 10:29
ich würde die Figuren lassen wie sie sind!
und einen Becher mit z.B. Gummibärchen in einer schale dazu stellen.ich finde es auch nicht schlimm wenn es mal ne Belohnung gibt.
nur muß man darauf achten, das ein Kind welches dauernd rausgeworfen wird auch mal ein Bärchen bekommt und nicht nur zuschauen muß wie das andere alles bekommt, da ist es bald Schluss mit Freude
4
#12
26.2.13, 10:56
@Marzipan-Hase: Bin ich jetzt n bissl dumm oder sinds beim Mensch ärgere Dich nicht eh bloß 4 Figuren pro Spieler? Also bei zB 4 Gummibärchen gönne ich den Kids den Spaß, und das wirds ganz bestimmt. Dass die jetzt süchtig danach werden und das Spiel NUR noch so spielen, das glaub ich nicht. Da ist dann halt wieder der elterliche "Riegel" vorzuschieben. Als besonderen Gimmick beim Spieleabend/Nachmittag find ich die Idee witzig! Hauptsache ist übrigens, dass überhaupt gemeinsam gespielt wird... :-) LGR
5
#13
26.2.13, 11:04
Ich glaub nicht, dass das Essverhalten der Kinder dadurch nachhaltig gestört wird, dass die beim Mensch-Ärger-Dich-Nicht mal die "Spiel-Steine" essen dürfen. Man muss auch nicht überall gleich die großen Probleme sehen.

Ich fände es allerdings eklig, die Gummibärchen während des Spielens immer wieder anzufassen, denn die sind ja schon bisschen klebrig. Und nach einer längeren Spielrunde stell ich mir vor, dass die dann auch nicht mehr so lecker aussehen, wenn man die essen "darf". Da würde ich lieber mit richtigen Spielsteinen spielen und die Gummibärchen als Belohnung neben hinstellen und wer gewonnen hat (oder - je nach Kind - der kummervolle Verlierer), darf sich was nehmen.
5
#14 mayan
26.2.13, 11:14
Nicht nur für Kinder... ich spiele manchmal mit meiner Mutter Mühle und statt Spielsteine nehmen wir Mon Cherie... ;)
2
#15
26.2.13, 11:23
@mayan: Gut, dass du das eingewofen hast. Ich kenne Mensch-ärgere-dich-nicht mit Kümmerlingen / Jägermeisterfläschchen

Da sind Gummibärchen doch harmlos gegen
2
#16
26.2.13, 11:53
@Eifelgold: :o)) ... und ab der dritten Runde MÄDN ärgert man sich dann über nix mehr!

eine kleine Anmerkung allgemein: vielleicht kommt es auch etwas auf das Alter der Kinder an. Meine sind fast Teenies, die werden durch ein paar Gummibärchen sicher nicht mehr "verdorben", es macht ihnen trotzdem noch Spaß.

Wichter finde ich heute, (Stichwort Überflußgesellschaft) daß man Kindern anderweitig einen achtsamen Umgang mit Lebensmitteln beibringt: Daß man sie nämlich nicht wegwirft! Und mal Hand aufs Herz an die, die das so dramatisch finden... landet bei Euch nie was im Müll? Auch da sind Eltern nämlich Vorbild.
#17
26.2.13, 13:04
@mayan: Wie kennzeichnet ihr da die Spielsteine?
Finde ich ansonsten gut
2
#18 Goma
26.2.13, 13:13
Das Spiel muss Freude genug sein?
Dann versucht mal, Teenager vom pc weg zu bringen, um was mit der Familie zu machen ;)

Außerdem hat man als Eltern bis dahin schon gemerkt, dass die Psychologen dann und wann ihre Erkenntnisse ändern.
Ich finde nichts schlimmes dran, dass die ganze Welt seit Menschengedenken für einen vollen Magen arbeitet, und besondere Ereignisse mit Feierlichkeiten begeht, die immer mit gutem Essen verbunden sind. Was ist das denn anderes als eine Art natürliches " Belohnungssystem"?

Habe gute Erfahrungen gemacht mit Belohnung für Fairness und " verlieren- können".
Könnten ja auch Apfelschnitze sein, wenn jemand zu dick ist.
#19
26.2.13, 13:31
Ich würd gerne diese Diskussion hier mit ein bisschen Pädagogischem Fachwissen bereichern :D (Hab nicht gedacht, das ich das doch nochmal gebrauchen kann :) )

Also da gabs mal den Theoretiker Thorndike, der hat die Theorie der Operanten Konditionierung aufgestellt. Um es kurz zu fassen, Zitiere ich hier mal von einer Internetseite:
"Positive Verstärkung bedeutet die Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn als Reiz zum Beispiel eine Belohnung, eine „angenehme“ Konsequenz hinzutritt. (Beispiele für positive Verstärker sind Anerkennung, Achtung, Nahrung, Geld.)

Negative Verstärkung bedeutet die Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn als Reiz ein negativer Verstärker entfernt wird. Negative Verstärker sind z. B. jeweils das Entfernen von Lärm, grelles Licht, Hitze oder Kälte, Stromschlag.

Bestrafung bedeutet die Reduzierung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens. Wichtig ist dabei, dass es nicht zwingend einen "Bestrafer" geben muss, sondern Bestrafung bezeichnet alle Verhaltenskontingenzen, welche die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens reduzieren.

Bestrafung I bedeutet, dass ein spezifisches Verhalten einen aversiven Reiz zur Folge hat, der die Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Verhaltens senkt. Beispiele hierfür sind Lärm, grelles Licht, Hitze oder Kälte, Stromschlag.

Bestrafung II - auch omission training genannt - bedeutet, dass ein spezifisches Verhalten zur Folge hat, dass ein positiver Reiz entfernt wird. Dadurch wird die Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Verhaltens gesenkt. Ein Beispiel hierfür ist,wenn ein Kind einen Trotzanfall bekommt und ihm die Eltern daraufhin das liebste Spielzeug wegnehmen." (Quelle: http://psychologic.blog.de/2007/06/19/positive_und_negative_verstarkung_bestra~2483226/)

nellocat beschreibt hier also die Positive Verstärkung beim Spiel. Im Prinzip nichts schlechtes also, wenn man das nicht in jeder Lebenslage so macht. Denn dann wird das Kind darauf konditioniert, das es etwas gutes macht, bekommt es etwas süßes. Nichts verwerfliches. Wenn man dem Kind jedoch bei jedem Misserfolg etwas süßes gibt, könnte die Gefahr groß sein, das es das auf andere Lebenslagen projeziert und dort ein gestörtes Essverhalten auftreten KÖNNTE.

Ich möchte betonen, das es nicht meine Meinung ist, sondern eines Theoretikers. Wen es näher interessiert, kann es googlen ;D

Ich würde es aber auch bei einem gemütlichen Spieleabend irgendwann mit meinem Knirps machen, wenn man auch erklärt das es halt zum Spiel gehört. Erhöht doch den Spaßfaktor und das Kind hat halt nicht nur Spaß sondern auch die kleine Naschmahlzeit ;)
2
#20 mayan
26.2.13, 15:54
@lorelei: Mit schwarzem Edding-Stift! Meine kriegen meist ein Herzchen, als Ausgleich, weil Mutti fast immer gewinnt!
1
#21
26.2.13, 16:51
Ich weiß nicht... bei uns früher hätte das mit den Gummibärchen erst recht Krieg gegeben, wenn jeder die gleiche Farbe am liebsten mag und sie aber nur einer haben kann (weil sich ja die Spielfiguren optisch unterscheiden müssen). ;)
#22 Goma
26.2.13, 17:33
@fnü: na, dann bekommt jeder, der freiwillig auf seine Lieblingsfarbe verzichtet, ein Ehrengummibärchen.
In mancher Familie wird die Farbe dann plötzlich allen egal sein.
#23
26.2.13, 19:42
Find ich ne Super Idee vorallem das Mensch ärgere dich nicht
#24
5.8.13, 16:20
Ich würde das nicht so appetitlich finden wenn man das Gummibärchen so oft anfasst und dann am Ende ist allgemein finde ich den Tipp gut aber ich würde lieber verpackte Süßigkeiten nehmen wie z.b Bonbons oder Ferrero Küsschen !

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