Corona-Schnelltests richtig entsorgen

Corona-Schnelltests schenken uns ein gewisses Maß an Sicherheit. Allerdings ist die richtige Anwendung für ein zuverlässiges Testergebnis unerlässlich.
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Corona hat uns seit zwei Jahren fest im Griff. Wenn du früher mit einem Kratzen im Hals aufgewacht bist oder ein paarmal geniest hast, dann hast du dir nichts dabei gedacht. Jetzt springen sofort die Alarmglocken an und die Gedanken rattern: „Habe ich Corona? Wo könnte ich mich angesteckt haben? Mit wem hatte ich in den letzten Tagen Kontakt?“

Es ist anstrengend. Und es wurde leider auch trotz Impfung nicht weniger anstrengend. Die Impfung vermindert zwar die Gefahr einer Ansteckung, aber hauptsächlich schützt sie uns vor einem schweren Verlauf. Wir können trotz Impfung das Virus in uns tragen und andere anstecken.

Wie zuverlässig sind Schnelltests?

Schnelltests sind eine wunderbare Möglichkeit, um diese Gefahr zu reduzieren. Ja, „reduzieren“, nicht auslöschen. Viele Schnelltests schlagen erst bei einer hohen Virenlast an. Daher sollten wir bei Erkältungssymptomen grundsätzlich zuhause bleiben und uns regelmäßig testen. Außerdem ist die richtige Anwendung der Corona-Schnelltests ein entscheidender Faktor für ein zuverlässiges Ergebnis. Lies dir hierzu bitte genau die Packungsbeilage durch.

PCR-Tests bieten nach wie vor die zuverlässigsten Ergebnisse. Dennoch sind Schnelltests ein wichtiges Hilfsmittel im Kampf gegen das Coronavirus. Ein Hilfsmittel, das Gefahren reduziert und mehr Freiheiten ermöglicht. Zu Beginn der Pandemie hatten wir diese Chance noch nicht.

Millionen Tonnen mehr Müll durch Schnelltests und Masken

Masken in Gebüschen, Gummihandschuhe auf den Gehwegen, haufenweise Plastik im Restmüll: So wichtig Schnelltests und Masken im Kampf gegen Corona sind – sie verursachen Unmengen an Abfall und belasten unsere ohnehin schon geschwächte Umwelt zusätzlich. Hauptquelle des Mülls sind zwar nicht die Privathaushalte, sondern die Krankenhäuser und Teststationen. Doch wie immer fängt die Lösung eines Problems bei uns selbst an. Jede:r kann in kleinen Schritten etwas zum großen Ganzen beitragen.

In welchen Müll gehört der Corona-Selbsttest?

Ein Schnelltestset besteht in der Regel aus einer Packungsbeilage, einem verpackten Abstrichtupfer, einem verpackten Testträger, einem Flüssigkeitsbehälter und einem Probenahmerohr.

  1. Entsorge die Kartonverpackung des Schnelltestsets sowie die Packungsbeilage im Altpapier.
  2. Trenne Papier und Plastik der Verpackung des Abstrichtupfers voneinander. Das Papier kommt wieder ins Altpapier.
  3. Die Plastikverpackung von Abstrichtupfer und Testkassette kannst du in die gelbe Tonne oder in den gelben Sack werfen.
  4. Der benutzte Abstrichtupfer, die Testkassette, das Probenahmerohr und der Flüssigkeitsbehälter gehören in den Restmüll.

Ausnahme: Entsorge bei einem positiven Test alles, was kontaminiert sein könnte, im Restmüll. Masken und Einmalhandschuhe gehören ebenfalls komplett in den Restmüll. Ganz wichtig: Trenne die Bänder der Masken vorher durch, besonders, wenn du unterwegs bist! Leider kann es immer passieren, dass die Masken doch in der Umwelt landen und zu tödlichen Fallen für Tiere werden. Sicher ist sicher.

Flüssigkeitsbehälter und Testkassette dürfen nicht in den Plastikmüll, da die Flüssigkeit der Testchemikalie als wasserschädlich eingestuft ist. Beim Recycling könnten Bestandteile davon in der Umwelt laden.

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