Diskussion mit Kindern/Teenagern wegen Mithilfe im Haushalt vermeiden

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Ich war es leid, dass meine Kinder immer, wenn ich darum bat eine kleine Aufgabe (z.B. Müll rausbringen) mit mir diskutieren, von wegen, warum immer ich? sag das doch mal meinem Bruder, mache ich gleich (also nie) oder man bekommt halt ne ganz blöde Antwort und Gemecker.

Jetzt habe ich mir mehere Schilder (10x15 cm) ausgedruckt und laminiert. Hier einige Beispiele:

- Bitte Müll rausbringen
- Bitte Mineralwasser holen
- Bitte Spülmaschine ausräumen
- Bitte Bad saugen usw.

Diese lege ich jetzt meinen Kids direkt im Zimmer (welches ich natürlich nur nach ordnungsgemäßem Anklopfen betrete) vor die Nase- halt dahin, wo sie sich gerade befinden. Drehe mich um und gehe aus dem Zimmer. Bloß nicht warten!! Sofort das Zimmer verlassen!!

Meinen Beiden habe ich in einer ruhigen Minute erklärt, warum ich das mache und dass sie eine halbe Stunde Zeit haben, die Aufgabe zu erledigen. Klappte von Anfang richtig gut.

Es wäre schön, wenn jemand den Tipp einmal ausprobiert und mir seine Erfahrungen mitteilt. Übrigens: Bei meinem Mann funktioniert das auch.

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78 Kommentare


#1
13.3.12, 01:33
Klingt super, ich finde das eine tolle Idee! Muss ich unbedingt ausprobieren. Musste Lächeln bei: "Bloß nicht warten!! Sofort das Zimmer verlassen!! das kenne ich nur zu gut - immer das Gemeckere und diese Diskussionen... Das mach ich jetzt auch und verlasse dann sofort das Zimmer :-) hehe, kann dann gerne mal berichten :-)
#2
13.3.12, 07:12
werde ich an Ostern mal ausprobieren, dann sind meine Enkel da.
wenn es klappt gebe ich die Schilder meiner Tochter einfach mit.
sie hat noch 3 die diskutieren, der 4. darf noch nicht, ist noch zu klein.
ich werde es auch berichten. :-)))
#3 WeihnachtsEngel
13.3.12, 07:29
Super Tipp! Zum Glück hab ich als Teenie meist aus eigener Initiative im Haushalt geholfen! Aber vielleicht sind drei Weiber im naheliegenden Alter ( mein Vater hat immer die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen :-) ) auch schneller rumzukriegen,als die Jungs:-)
#4
13.3.12, 07:32
@WeihnachtsEngel: also wir waren auch 3 Mädels und da hat eigentlich nur die Jüngste getan, was man ihr gesagt hat. Meine Eltern waren doch oft genervt; grins
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#5
13.3.12, 08:10
Super Idee!

Reden ist wenig hilfreich und viel reden noch weniger.

Es erinnert mich an meine Kindheit,

wir waren 6 Kinder, eine Flüchtlingsfrau und eine Tante lebten bei uns. Meine Mutter hatte alle Hände voll zu tun von früh bis spät.

Unsere Pflichten im Haushalt, entsprechend dem Alter, waren ein ungeschriebenes Gesetz meines Vaters. Er hat Anordnungen immer nur einmal gegeben, wenn wir alle am Tisch saßen.

Tisch decken, abräumen, spülen, Samstags den Hof und die Straßenrinne kehren, Unkraut jäten, Obst raffen, Wäschekorb tragen, die Größeren beim Hausputz helfen, usw.

Auch wir haben versucht uns zu drücken, spätestens aber, wenn meine Mutter selbst den Besen in die Hand nahm, sind wir gesprungen, ihr Handwerkszeug und Arbeit abzunehmen, damit es mein Vater nicht sah.

Er machte Kontrollgänge und sah alles.

noch eine Erinnerung:

Mein früherer Chef hatte 3 Söhne.

Zu Hause gab es drei Dienste für die Jungens.

Außendienst: für Ordnung sorgen, Räder abends in die Garage usw.
Schuhputzdienst: klar, alle schmutzigen Schuhe putzen.
Innendienst: Müll raus tragen usw.

Jede Woche wechselten die Dienste. So hatte jeder der Jungens alle 3 Wochen einen anderen Dienst.

Fand ich schon damals eine tolle Einrichtung und Erziehung.

"Es kommt den Kindern das ganze Leben zu Gute". Volksweisheit!

Alles Gute für Dich und Deine Familie
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#6
13.3.12, 08:32
Die Idee hatte ich auch mal. Hat ne kurze auch geklappt. Dann hat die pubertäre Blindheit zugeschlagen und man ignorierte einfach die laminierten Botschaften. Kommi dazu..... Habe ich gar nicht gesehen......
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#7
13.3.12, 08:53
was bei meinen pubertierenden Kindern oft geholfen hat: Zettel mit den Aufgaben auf ihren Essplatz legen (wir sitzen viel in der Küche); erst nach Erledigung der Aufgaben haben sie dann Zeit, sich zu verabreden. Unter Zeitdruck klappt es meistens am besten (ist bei mir genauso); das "gleich" ist bestimmt nicht böse gemeint, aber das Zeitmanagement ist in der Regel so schlecht, dass solche Diskussionen einfach nur ermüdend sind. Deshalb: guter Tipp.
#8
13.3.12, 09:20
Meine schlechtere Hälfte hat ein Whiteboard, da schreib ich immer alles dran was anfällt ;). Das er es nicht sofort erledigen kann ich nachvollziehen, aber es wird ja direkt alles am Wochenende erledigt.
Ich müsste das mit den Schildern mal bei meiner kleinen Schwester ausprobieren, da die sich vor allem vor dem Ausmisten der Pferdebox oder dem Ausmisten ihres Meerschweins drückt...
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#9
13.3.12, 09:56
@Lichtfeder: Das kenne ich auch.
Wir sind mit vier Kindern zu Hause gewesen und jede hatte ihre Aufgaben. Und zwar täglich. Meine Aufgabe war es Becken und Toiletten und die Treppen sauber zu halten. Gespült wurde gemeinsam mittags und Abends.
Eine kümmerte sich ums Wäsche waschen und trocknen, die Andere sorgte dafür, dass Kartoffeln geschält waren, wenn Mutter heim kam. Das jüngste Kind hatte den Müll täglich zu entsorgen und einen frischen Beutel einzulegen.

Samstags hatten wir noch Zusatzaufgaben. Saugen, Areal putzen, Staubwischen etc. Was halt eben so anfiel.

Wir haben es uns gar nicht gewagt aufzumucken.
Auch wenn wir heute mit alle Mann bei meinen Eltern einfliegen und uns ein Wochenende in der Eifel gönnen, so übernehmen wir nach wie vor sämtliche Aufgaben. Wenn wir fertig sind, hauen wir uns gemeinsam auf die
Terrasse und spielen oder erzählen uns was.

Wir sind Viele und Viele machen viel Arbeit und kosten auch viel Zeit, die man gemeinsam verbringen kann, wenn alle anpacken.

@ tearsfürdich: Dein Tipp finde ich ok.
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#10
13.3.12, 12:09
Ich finds eine Superidee... meine Mutter ist früher immer ausgerastet.
Sie wollte immer dass ich mit im Haushalt helfe. Mein Standartkommentar dazu: "ja gleich" :-) zwei Sekunden nachdem ich das gesagt hab, hab ich wieder vergessen das ich etwas hätte tun sollen und es somit auch nicht gemacht. Dabei wollte ich wirklich nicht faul sein oder meine Mutter alles alleine machen lassen(das wär ja auch ziemlich fies gewesen). Nein, es lag wirklich und warhaftig an der Vergesslichkeit.

Heute wohne ich mit meinem Freund zusammen, bitte ihn dreimal täglich den Müll runter zu bringen und rege mich tierisch auf wenn er es vergisst :-)
#11
13.3.12, 14:00
@jamaica121065: deswegen auch genau vor die Nase legen. Danke für deinen Kommentag. LG
#12
13.3.12, 14:02
@Lelle: versuch es mal und berichte doch darüber. Danke
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#13
13.3.12, 16:00
Ich habe eine große Familie, viele Tiere, ein großes altes Haus und deswegen jede Menge Arbeit. Jeder muss mit anpacken, sonst gibts kein Taschengeld. Nach anfänglichem Gemotze und Genörgel und Arbeitsverweigerung hab ich wirklich das Taschengeld gestrichen. Tränen und Geschrei, aber ich blieb unerbittlich. Ich habe zwar eine Haushaltshilfe, die fünfmal pro Woche kommt, aber deswegen führe ich noch lange kein Gräfinnendasein.
Wenn mein Mann (der Brötchenverdiener) nicht arbeiten würde, bekäme er auch kein Geld. So habe ich es meinen Kids verständlich gemacht, und seitdem klappt es. Ich bin kein Wohltätigkeitsverein und rücke deshalb meinen Teenies gegenüber keinen Cent raus, wenn sie nicht mithelfen. Doch für Extraarbeiten gibts Extrageld. Und auch ihre Freunde hier vom Dorf müssen kräftig mit anpacken, die meisten sind Landwirtskinder, und da gibts immer Arbeit.
Ich bin das jüngste Kind und habe mehrere teils wesentlich ältere Brüder. Obwohl mir als jüngstem Kind einiges mehr durchging als meinen Brüdern, musste ich genauso wie meine Brüder mit anpacken, da kannte mein Vater kein Pardon. Er kannte in diesem Punkt auch keine Geschlechtertrennung, jeder meiner Brüder lernte Kochen und putzen aus dem FF. Nach dem frühen Tod meiner Mutter (ich habe sie gar nicht mehr gekannt) blieb ihnen auch gar nichts anderes übrig.
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#14 frauimmond
14.3.12, 17:30
@Lichtfeder: Da scheinst Du aber einen besonders strengenVater gfehabt zu haben... Ist nicht böse gemeint - aber: Kontrollgänge hört sich ja schon sehr diktatorisch an..........
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#15
14.3.12, 18:03
Finde ich eine gute Idee .
Werde ich auch mal probieren ,schließlich ist das Zimmer aufräumen oder mal den Müll runter tragen ,keine unmögliche Forderung .
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#16
14.3.12, 19:07
Ist auch eine gute Idee.
Ich hab bei meinen Jungs(jetzt 18 und 21) schon im Grundschulalter angefangen,sie "helfen " zu lassen.Kleinigkeiten wie das eigene Geschirr abräumen nach dem Essen,Müll runterbringen,Papa beim Auto waschen helfen(da haben sie sich fast drum gekloppt,konnte man ja so herrlich matschen),usw. . Ich hab einfach gesagt:wenn ihr ein bißchen mithelft,hab ich schneller Zeit für euch,etwas spielen oder etwas unternehmen.
Das haben sie verstanden und so ging es meistens problemlos.
Die Aufgaben sind natürlich mit den Kindern gewachsen(einkaufen gehen,Auto allein waschen,Glas zum Container bringen...),und für "Sondereinsatz" gabs natürlich auch was extra.
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#17
14.3.12, 19:48
@frauimmond

Kontrollgänge war vielleicht der falsche Ausdruck. Er hatte die Angewohnheit nach dem Rechten zu sehen. Außerdem ließ er nicht zu, das meine Mutter es dann doch machte. Ja, streng in vielen Dingen, aber auch großzügig und verständnisvoll.
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#18 Muttilein11
14.3.12, 19:56
@Lichtfeder: Solche Papas sind toll..
Auch wenn man als Kind nicht immer alles einsieht , was er damit meint, aber im Nachherein als erwachsener stellt man doch oft fest: das war richtig.
ich hatte auch so einen "strengen" Vater zu hause und
Ich liebe ihn!!!!trozdem oder gerade deswegen.
gerecht, hart aber immer fair!
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#19
14.3.12, 20:45
ich hatte zum glück kaum diskusionen mit meine kindern. jeder hatte seinen dienst im wöchenlicher wechsel. müll rausbringen, geschirrspüler leeren usw. ich habe denen erklärt, daß ich auch ohne zu meckern, deren wäsche wasche, einkaufe, koche usw. und das alles ein bisschen gerecht verteilt sein soll. der "hausvorstand" hat natürlich auch mitgemacht.
#20
14.3.12, 21:19
Ich stelle mir gerade vor wie ich meinem Gatterich die Schilder hin halte
"Bitte für romantische Stimmung sorgen"
"Bitte den ehelichen Pflichtem nachkommen" ;-)))))))))
Die Idee ist gut aber ich glaube meine Tochter ist da viel zu stur für.
Ich werde es trotzdem mal testen beim Kind und beim Mann.
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#21
14.3.12, 22:11
Was für Schilder bekommt denn der Ehemann vor die Nase gelegt? :-D
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#22
15.3.12, 03:39
Auch ich finde die Idee ganz klasse, denn von klein auf im Haushalt zu helfen, das ist nicht nur eine Arbeitserleichterung für die Eltern, meist immer noch insbesondere für Mami, sondern es ist auch sehr wichtig für unsere Kinder. Denn es erleichtert es ihnen, wenn sie erwachsen sind, ganz erheblich, die dann erforderliche Disziplin in Sachen Haushalt aufzubringen. Und daß langes Lamentieren kontraproduktiv ist (und außerdem nervtötend für Eltern UND Kinder), die Erfahrung machen wohl alle Eltern irgendwann. Der Tipp zeigt einen alternativen Weg auf, der sehr erfolgversprechend klingt.

Ich hatte eine Mutter, die während ihrer Pubertätsjahre den Krieg und die Flucht aus Ostpreußen erlebte, und die als ältestes Kind viel in Haushalt und Betreuung der jüngeren Geschwister mitzuhelfen hatte. Ihre Mutter, eine sehr strenge Frau (und auch von der nächsten Generation - der meinen - als Großmutter immer noch wirklich gefürchtet), verlangte ihr damals wirklich sehr viel ab, und rührte selbst kaum einen Finger. Das Kommandieren und Delegieren lag ihr halt mehr.
Als meine Mutter dann selbst Kinder hatte, widerstrebte es ihr wegen ihrer eigenen Erfahrungen, uns zur Hilfe im Haushalt anzuhalten. Sie meinte es gut, wollte uns eine schöne Kindheit machen, was diese Dinge anging.

Erst als wir schon deutlich in der Pubertät waren, fand sie wohl, nun müßten wir langsam lernen, was zum Führen eines Haushaltes gehört, und nachdem wir früher nie etwas hatten tun müssen, sollten wir jetzt, wo die Schule anstrengender und Jungs allmählich interessant wurden, plötzlich alles Mögliche im Haushalt erledigen. Klar paßte uns das nicht, irgendwie sahen wir es in jenem Alter gar nicht mehr ein, daß wir plötzlich für sowas Lästiges unsere Freizeit opfern sollten. Hätte sie uns von klein auf dem Alter entsprechende kleine Pflichten anerzogen, wie es bei unserer Cousine der Fall war, wären wir es gewöhnt gewesen, und es hätte uns nicht so gestört. So aber mußten wir uns wieder und wieder endlose Vorträge anhören, die uns dennoch nicht überzeugten, sondern nur unendlich nervten, und bereitwilliger machten die uns auch nicht gerade.
Wir hatten ständig Probleme, auch als Erwachsene noch für etliche Jahre, uns zu den notwendigen Arbeiten aufzuraffen. Wir taten es zwar, aber es war immer ein großes Maß an Überwindung nötig. Irgendwann kapierten wir dann zwar, daß es einem das Leben auch ziemlich erleichtern konnte, wenn man die Hausarbeit regelmäßig in kleinen Dosen erledigte, statt alles aufzuschieben, bis es nicht mehr zu umgehen war und ein großer Berg an Arbeit uns erwartete, doch das brauchte eine ganze Zeit. Mein Exmann und meine Cousine, die vom Kleinkindalter daran gewöhnt waren, mitzuhelfen, hatten es mit den Pflichten später sehr viel leichter als meine Schwester und ich, weil es ihnen in Fleisch und Blut übergegangen war mit den Jahren. Wir haben es unserer Mutter im nachhinein sogar etwas übelgenommen, daß sie uns in dem Glauben, uns etwas Gutes zu tun, in Wahrheit den Start ins eigenständige Leben ziemlich erschwert hat.
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#23 ronja666
15.3.12, 06:36
Hört sich zwar gut an, aber ich kenne im Bekanntenkreis einige Kiddies, die würden diese Tafeln genau so schnell, wie man sie ihnen vor die Nase gelegt hat, beiseite auf irgend einen Stapel legen und dort verschimmeln lassen - egal ob mit oder ohne Gemecker und Diskussion.
Dafür finde ich die Alternative mit gestrichenem Taschengeld bzw. Extrazahlungen für geleistete Arbeit richtig gut, weil ich es für wirkungsvoll halte.
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#24
15.3.12, 06:36
alle brauchen klare u. deutliche Ansagen, machst du richtig, ich mach das schon jahrelang, hatte auch diese ständigen diskutierereien satt, am Ende bleibt uns mehr Zeit und Lust für gemeinsame Dinge,
auch bei den " Männern" :-)) wir Frauen sind nun mal nicht dazu geboren nur da zu sein das es anderen gut geht, denkt viel mehr an euch selbst, viel Erfolg!!!
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#25
15.3.12, 06:37
@Cogito_ergo_sum: Dann schau mal, was rödel geschrieben hat. Hab mich weggeschmissen vor lachen.
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#26
15.3.12, 06:42
taschengeld würde ich nicht kürzen, ich finde es besser sie zu überzeugen, spätesdens wenn die kids was wollen genau wie sie reagieren, hilfst du mir helf ich dir....beim "Schatzi" hilft das ungemein :-))
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#27
15.3.12, 08:30
Mein Spruch war irgendwann: Keine Diskussion, du machst das jetzt. Natürlich nicht ohne vorher irgendwann in Ruhe den Kindern (und dem Mann) klarzumachen, dass eine Familie eine Gemeinschaft ist, wo jeder seinen Anteil daran hat. Bei der nächsten Mama-Taxifahrt vielleicht erwähnen, dass man hierzu auch keine Lust hat, es aber trotzdem macht weil man so seinen Familienanteil leistet. Und auch sagen, dass man nicht verpflichtet ist diese Taxifahrten zu machen, wenn im Gegenzug von der anderen Seite nur Unlust kommt.
-3
#28
15.3.12, 08:40
@Eifelgold

Ja ja, Eifelgold, so war und ist die Eifel und die Menschen, rau aber herzlich, deshalb auch stark im Nehmen und Geben, der Erde, den Mitmenschen und dem Himmel verbunden. Helfen sich selbst und Anderen und klagen nicht.

Das ganze Leben ist eine Schule. Was man als Kind lernt ist auch Ausbildung fürs spätere Leben.

Es ist nicht immer leicht, aber die Verwöhnten haben es noch schwerer. Sie sehen oder können sehen, was zu tun ist, um ein Problem zu lösen, wollen nur nicht, glauben, da kommt jemand (Mutti!) der es für sie tut.

Pustekuchen, wer Erwachsen ist, räumt auch selbst seinen Mist weg und kann auch sein(e) Problem(e) lösen, die er auch selbst verursacht hat. Hat er es nicht gelernt, ist er halt dumm dran …..

gelernt ist halt gelernt ...
das hast Du davon ....
(lächeln)

wünsche Dir frohes Schaffen

1
#29
15.3.12, 08:57
@Eifelgold

PS Samstags war auch bei uns großer Hausputz in einem großen Haus.

Meiner ältesten Schwester ist es am Besten gelungen sich zu (ver)drücken.

Meine jüngeren Geschwister waren entweder noch zu klein, oder es hatte sich, als sie älter waren, erledigt. Den Samstag-Hausputz gab es so nicht mehr.
3
#30
15.3.12, 09:13
@Lichtfeder: Da hast du wohl Recht. Es hat uns Kindern nicht geschadet, mit im Haushalt zu helfen. Es waren letztendlich nur die kleinen Dinge, die wir unseren Eltern abnehmen mussten.

Auch meine Kinder müssen mit ran. Mein Großer bügelt seine Wäsche selbst. Der Kleine muss das in einem Jahr auch selber machen.
Es ist bei uns auch selbstverständlich, dass die Kinder hier mal ne Waschmaschine anschmeißen und die Wäsche hängen.

Ebenso müssen meine Kinder ihre Betten selbst beziehen. Das mache ich nicht mehr. Und wenn die Kids frische Wäsche haben wollen, sollen sie zusehen, dass die Wäsche auch im Waschkorb landet. Sonst läuft hier die Waschmaschine ohne deren Wäsche.
1
#31
15.3.12, 09:22
@Muttilein11: Solche Papas sind toll..

Ja, ich hatte wunderbare Eltern, ich habe sie geliebt wie sie waren, menschlich, mit Stärken und Schwächen, niemand ist perfekt.

Das Schönste was ich erleben konnte, war die Liebe und den Respekt meiner Eltern zueinander, bei aller Verschiedenheit.

Freut mich, dass Du auch so ein Glück hattest.
#32
15.3.12, 09:35
Klasse Idee. Werde berichten
#33
15.3.12, 09:49
@pelikan888 der "hausvorstand" hat natürlich auch mitgemacht.

Ein Glück für Dich und Deine Kinder,

sehr wichtig, aber nicht sooooo selbstverständlich.

Was glaubst Du, warum sich Kinder nicht an Regeln oder Anordnungen halten?

Weil es auch Väter gibt, die lieber weg schauen oder hören und damit die Ignoranz der Kinder fördert.

Das ist einfach und Mann macht sich nicht unbeliebt.

Nochmals Glückwunsch

LG auch an den "hausvorstand"
#34
15.3.12, 09:56
@Eifelgold

"Früh übt sich, wer (im Leben) Meister werden will."

oder

Wer früh übt, meistert sein Leben selbst.
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#35
15.3.12, 12:13
ich denke, daß taschengeldentzug und/oder fernsehentzug nicht helfen, argumente sind überzeugender,.: eine hand wäscht ja die andere usw.
im übrigen braucht ich als teen kaum was zu machen bis auf mein eigenes zimmer und abtrocken helfen.
meine kinder waren aber durch die aufgaben selbständig als sie auszogen und ich brauchte nie in deren wohnung hinterher zu räumen o.ä. die haben alles selber gemacht. mein kinder haben beide als erstes eine waschmaschine gekauft.
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#36
15.3.12, 12:18
P.S. ich meine, daß es sehr wichtig ist, daß man die kinder schon gleich nach dem laufenlernen, beibringt, daß sie das spielzeug usw. selber wegräumen können.
Sie wachsen dadurch von selber hinein und es gibt dadurch weniger diskusionen, wenn sie größer werden.
man muß natürlich immer konzequent bleiben, aber ihnen auch mal einen faulen tag gönnen
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#37
15.3.12, 13:05
@pelikan888: Klar, mit Argumenten kann man bei KINDERN viel erreichen. Bei Teenies nutzt das im allgemeinen wenig, denn an der Familie ist das Interesse zeitweise weniger als gering. Da gibts viele andere Dinge, die viel wichtiger sind: der Freundeskreis, die ersten Flirts, Schmetterlinge im Bauch und der erste Liebeskummer. Ich hatte immer viel Verständnis für meine Kinder und hab emotionale Unterstützung angeboten, die auch gerne angenommen wurde. Doch wenns um Mithilfe im Haushalt oder bei den Tieren oder im Garten ging, waren meine Teens ausgeflogen, ohne die Arbeit erledigt zu haben. Und dann ist Taschengeldentzug angebracht, finde ich.
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#38
15.3.12, 13:10
@mops: so hat jeder seine eigene erfahrung gemacht. sicher war bei meine kinder der freundeskreis usw sehr wichtig, aber bei mir durfte alles zu seiner zeit.
natürlich haben sie mich manchmal auch überlistet usw. ich habe aber insgeheim manchmal geschmunzelt aber nach außenhin "das wort zum sonntag" gesagt.
taschengeldentzug hätte bei mir nicht viel geholfen, da meine kinder prospekte ausgetragen haben und ähnliches. also die hatten deren eigenen verdienst (ca 20-30 D-Mark/monat)
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#39
15.3.12, 13:18
Na, dann hätte der Taschengeldentzug bei meinen Kindern auch nicht geholfen! *lach*
Ich muss allerdings sagen, dass meine Konsequenz Früchte getragen hat: meine älteren Zwillinge studieren bereits und halten ihre Wohnung in einem Top-Zustand! Da kann ich sie auch mal außerplanmäßig besuchen und komme immer in eine saubere Wohnung! Allerdings ist eine eigene Wohnung natürlich immer etwas anderes als das Zimmer zuhause. :o)
#40
15.3.12, 13:28
"Übrigens: Bei meinem Mann funktioniert das auch." :)))


Solche Eltern wie hier beschrieben hätte ich auch gerne gehabt ...
#41
15.3.12, 13:31
bei meine kinder (28 und 30 j) ist das ähnlich. vor ein paar monate rief meine tochter an. eine kollegin beschwerte sich bei ihr, daß ihr kind (ca7-8 jahre alt) nicht gehorchen würde.
da hat meine tochter ihr den vorschlag gemacht, das kind doch mal zwei wochen zu mir zu schicken. erst habe ich das falsch verstanden. meine tochter sagte mir aber, daß das ausdrücklich als kompliment gemeint ist.
wenn die kinder aus dem hause sind, merken die erst mal, wie schön und bequem es war.
ich bin sehr stolz auf meine kinder. sie sind ordentlich, fleißig, noch nie arbeitslos. (und manchmal auch ausgeflipt, aber das ist schön)
#42
15.3.12, 13:41
@Teddy

Dafür hast Du jetzt den Mann!!! (lächeln)

Weiterhin alles Gute
#43
15.3.12, 13:52
@Lichtfeder: den mußte ich entledigen, der hing an der flasche (immer noch) habe etwas viel besseres gefunden und seit über 15 jahre jetzt schon sehr zufrieden. meine kinder waren damals im teeniealter, haben ihm aber voll akzeptiert.
habe denen aber freigestellt sich mit deren erzeuger zu treffen.
1
#44
15.3.12, 14:14
@pelikan888

da hast Du eine Gemeinsamkeit mit meinem Vater.

Natürlich hat er auch bemerkt und verstanden, wenn unsere Freunde mit bei der "Arbeit" waren und wir mit Spiel und Spaß beschäftigt waren.

Deshalb hat er ja auch erst abends seine Runden gedreht und geschmunzelt, wenn wir uns schnell beeilten und unsere Freunde noch geholfen haben.

Dabei hatte er uns schon gesehen, bevor wir ihn kommen sahen. Und unsere Freunde waren bei uns immer willkommen.

PS: Spielzeug und Taschengeld gab es damals noch nicht. Kannten wir nicht, hat uns auch nicht gefehlt. Auf dem Dorf haben wir auf der Strasse Spiele gespielt.

Nachtrag: eine Puppe, diese alle Weihnachten mit neuen Armen oder Beinen und neuem Kleid.

Schön war es doch.
#45
15.3.12, 14:19
@Lichtfeder: das freut mich. und du siehst, du schmunzelst ja auch, wenn du an die gute alte zeiten denkst.
ich bin zwar in einer großstadt aufgewachsen, wir haben aber immer draußen gespielt.
wir wußten uns zu beschäftigen als kind. wir durften samstagsnachmittags fernsehen schauen (lassie, flipper und die monkees)
ja, sie war wirklich nicht schlecht die zeit damals.
(man klingt das alt ;-D)
2
#46
15.3.12, 14:39
@pelikan888

das Problem konnte ich auch nicht lösen, habe mich deshalb vom Problem gelöst.

War einer der Verwöhnten, die nur Probleme schaffen, selbst keine lösen,
und es für selbstverständlich halten, das Frauen sie aushalten, bzw. ertragen.

Ich bin glücklich geschieden, kerngesund, total erholt.

In diesem Sinne viel Glück, du hast es verdient.
1
#47
15.3.12, 17:13
@Lichtfeder: danke und dito
#48
15.3.12, 23:13
dieses thema denk ich ist so alt wie der böhmerwald. wie waren wir? auch nicht viel besser! ich hab nun nicht gelesen wie alt deine kinder sind! meine kinder haben mich mit meinen eigenen waffen geschlagen, als ich mir mal erlaubte einen zettel hinzulegen, ich bat darum das die fahrräder so in die garage gestellte werden das der rest vom führpark auch noch platz hat. am nächsten tag war diese so eingeräumt, das noch ein panzer hätte parken können. am tor hang der zettel! putz bitte den hobbykeller so, das am nächsten WE eine party mit meinen freunden stattfinden kann, ohne das diese über dein werkzeug und euer gerümpel fallen. ach vergiss die gläser und theke nicht.
mich hat es bei weitem schlechter erwischt! und die diskussion mit meiner tochter bezüglich vom partykeller vor wochen hätte ich mir sparen können. mein argument war damals. ihr wollt feiern, dann räumt den raum vorher auch auf. mein werkzeug hätte ich natürlich selber weggeräumt.

lg ubahnwagen
-1
#49
15.3.12, 23:22
@Cogito_ergo_sum: MACH ES SELBER!! würd ich dann hochhalten!! leichte männerfeindschaft hier oder wie!
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#50
16.3.12, 09:35
Toller Tipp! Ich war sehr viel drastischer, als ich irgendwann Fransen am Mund hatte, der Mülleimer trotzdem immer wieder überquoll und ich ständig daran erinnern musste: ich hab den Müll ("nur" den gelben Sack Müll, nicht den BioMüll...*g*), ins Kinderzimmer (da waren sie schon 12 und 14 Jahre)gekippt:-). Die Sauerei mussten sie natürlich selbst aufräumen:-), Danach hatte ich gerade, sofern noch nötig, "Kannst Du bitte...." ausgesprochen,schon wurde der Müll geleert:-)
#51
16.3.12, 10:37
@BeateIG: Ha, ha, das hätte von mir sein können. Mein sohnemann damals 5 jahre alt, wollte sein zimmer nicht aufräumen. als er im kindergarten war, habe ich alles im blauen sack geschmissen und im keller versteckt.
er natürlich fast herzinfarkt als er nach hause kam. nach drei monate hatte er es entdeckt. ABER seitdem hat er nur DAS aus dem schrank geholt, womit er auch wirklich spielen wollte.
Manchmal muß man eben radikal sein.;-D
#52
16.3.12, 10:40
@ubahnwagen: keine männerfeindschaft !!! im gegenteil, nur ein bisschen gerecht verteilen usw.
#53
16.3.12, 19:48
@BeateIG: man hast du brave kinder. sorry das macht man nicht! bei allen erzieherischen maßnahmen das geht echt zu weit. das ist ja nötigung. da ich als kind ein lausbub war, ich hätte nach dieser aktion dir mit freunden den restmüll in das elterliche bett geschüttet. oder einen eimer mit sand. mir ist fast sowas ähnliches als kind bei meiner mutter passiert. nur das es nicht der müll war sondern die frisch gewaschene wäsche. warum weiß ich nicht mehr oder was genau war. ich weiß nur das ich so ünglücklich mit dem wäschekorb gestolpert bin, das ich mit der weißen wäsche auf dem gülllehaufen gestolpert bin. also mehr die wäsche als ich. komisch ich mußte nie wieder wäsche tragen!
1
#54
16.3.12, 20:19
@pelikan888: wenn ich den beitrag von #33 lichtenfeld lese das ist männerfeindlich und zum ko.......! in einer familie oder ehe hat jeder seinen beitrag zu leisten. warum der anteil der männer immer hinterfragt wird, kann ich nicht nachvollziehen. wir müssen uns alle an der nase packen. da eingie dinge die unsere eltern/großeltern konnten oder gelernt haben in ihrer kindeheit, wir nicht mehr können. bei frauen sage ich mal ein blödes beispiel: socken stopfen und kleider umnähen oder nähen. Bei uns männern: hausbau, weg pflastern oder einfach mal von rasenmäher das messer schärfen. ich weiß weit hergeholt aber so ist es doch.
#55
16.3.12, 21:17
@ubahnwagen: in meiner erste ehe war das klischee überholt, mein ex hatte handwerklich linke hände (sämtliche renovierungsarbeiten) er konnte saubermachen ja, hat sich bei den kindern auch nicht "durchgesetzt"
Er hat hausarrest verordnet, aber ich, weil ich nach schulschluß zuhause war, sollte es durchziehen.
er wollte immer als sugardadda dastehen. wir sind (zum glück) seit 15 jahre geschieden. seine/meine tochter hat komplet den kontakt abgebrochen und sogar meinen namen angenommen.
ich habe meine kinder versucht beizubringen, daß man andere menschen immer achten und respektieren soll.
die kinder sind aus dem hause und bei mir wird es so gehandhabt, wer was am besten kann, macht es. (zwar meistens doch zusammen, aber freiwillig)
ich halte nichts von den klischees, man sieht heute zum glück mechatronikerinnen und schneider, köche usw. was früher typisch männlich oder weiblich war.
ich denke, es liegt an die eigene bereitschaft, andere und deren fähigkeiten so zu akzeptieren wie sie sind. :-)
1
#56
16.3.12, 21:25
@ubahnwagen: ich hätte mit dir das wäschetragen einfach öfters geübt. so leicht kamen meine kinder nicht davon.
heute noch wird das so mit viele männer gemacht.
auch wenn ich finde, daß mein mann dies oder jenes nicht so gemacht hat, wie ich es mir wünsche, halte ich die klappe, denn ich will ja das er es öfters macht. irgendwann sieht oder merkt er den unterschied ;-D
#57 Schnuff
16.3.12, 23:43
Also, ich habe meinen beiden Söhnen erklärt,dass sie diese Aufgaben für das Leben lernen sollten ,damit sie,wenn sie mal allein wohnen sollten,die Hausarbeit selbstständig machen können.Mutti ist nicht ewig parat.Nach vielen Diskusionen haben sie es teilweise eingesehen.Der Große mehr als der "Kleine".
Der Große ist mir jetzt noch dankbar für die Anleitung.Er hat mittlerweile selber Kinder und weiß,was ich damals meinte.
Den Kindern,wenn sie alt genug sind,erklären,dass man nicht selber "faul" sei.
Die Idee mit den Schildern finde ich toll!!
Vielleicht in einer ruhigen Minute den Sachvehalt erklären...
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#58
16.3.12, 23:48
@pelikan888: ich fasse mal deine beide beiträge zusammen. eine ehe ist ein nehmen und geben. klar werd ich als mann eher die technischen dinge im haushalt übernehmen als ja ok veraltetes verhalten was frauen taten. wäsche, herd und kinder. (koche gerne) wobei meine frau einen lachkrampf bekommt wenn ich mich "technisch" mit buntwäsche und den unter schied zwischen fein und kochwäsche rumschlag. ich als MANN und vater mach was das angeht fast alles. und auf das thema "Diskussion mit Kindern/Teenagern wegen Mithilfe im Haushalt vermeiden" zurückzukommen und das technische verständniss von mädchen und frauen zu würdeigen. meine mädels (frau, zwei mädels 18 und 14 3/4) wobei die mittlere noch nicht fahren darf, putzten und reinigen nach einer tour ihre bikes selber. wir männer ( sohn 9 noch beifahrer) und meine wenigkeit logischerweise auch.
und was aufräumen bei den kindern angeht, ist und war vor der kinderzimmertüre schluß. wenn der kleine weg zum bett bei ihnen verstopft war, spätestens dann haben sie aufgeräumt oder wenn mutti die wäsche nicht mehr im schrank sondern damit die zimmertüre zugemauert hat. in einer familie (auch aufgaben an kinder haushaltshilfen) gibt es klare ansagen! diese kommen zu 80% von mami!!! und das ist dann auch so! 80% mami und 20% papi = ist 100% das letze wort von vati!!! bildlich das fass ist voll! und wenn du diese rechnung siehst wirst du feststellen das ehemänner zu hause im prinzip nichts zu melden haben. also wir männer würdigen damit die ehe und die frau.
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#59 Muttilein11
18.3.12, 19:38
@pelikan888: hihihihi,nun mußte ich aber eben echt Lachen und habe immer noch ein Grinsen auf dem Gesicht: Das Selbe habe ich auch bei meinem Sohn (4 Jahre) vor Jahren gemacht..nur er war zu Hause und wollte partu nicht aufräumen. Ich habe ihm dann noch 2 Mal gesagt, wenn er es nicht aufräumen würde, würde ich das machen, dann aber richtig. Er setzte sich gemütlich auf den Teppich und spielte in aller seelen Ruhe weiter. Ich habe dann meinen blauen Sack heraus geholt und alles seelenruhig da hinein getan. Die aufgerissenen großen KullerAugen werde ich wohl nie vergessen und es war auch das erste Mal, dass ich ihn sprachlos gesehen habe...
Aber noch heute brauche ich nur zu sagen, dass es wohl mal Zeit wird, wieder aufzuräumen und ihn nett fragen, ob ich wohl helfen soll dabei.....grins.....
#60 Schnuff
18.3.12, 20:30
@Muttilein11: Das gleiche hat immer mein Schwager mit seinen Kindern veranstaltet,wenn die nicht aufräumen wollten.Die Spielsachen sind dann jedesmal bei uns gelandet...
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#61
18.3.12, 22:09
Ich hab mal eine allgemeine Frage, die mit dem Tipp selbst nichts zu tun hat.
Bei mir landen neuerdings einige Kommentare zu verschiedenen Tipps, so auch hier, im Spam Ordner. Weiß jemand, woran das liegen könnte?
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#62 fifi
18.3.12, 23:35
@kitekat7: Ja, an Deinem eMail-Programm. Du solltest die Einstellungen ändern.
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#63
19.3.12, 06:23
Bei uns gab es natürlich auch immer Versuche, sich zu drücken. Weder ich noch mein kleiner Bruder haben akzeptieren wollen die Hausarbeit zu machen, während unsere alleinerziehende Mutter "nur" arbeiten ging.

Sie ist dann irgendwann dazu übergegangen uns für Dienste einzuteilen - den Badezimmerdienst und den Küchendienst, was wöchentlich gewechselt hat. Für jeden Dienst gab es ein laminiertes Aufgabenblatt zum einzeln Abhaken - mit etwa 10 täglichen Aufgaben, 3 wöchentlichen Aufgaben + ein Tag, an dem die Wohnung mit dem Staubsauger bearbeitet werden musste / der Sammelmüll (Papier, Dosen) weggebracht werden musste.
Taschengeldentzug gab es nicht als Strafe bei Missachtung, dafür aber Fernsehverbot oder Hausarrest. Irgendwann pendelte es sich dann ein und wir haben die Aufgaben, wenn auch nicht mit ganzem Herzen, gemacht.

Heute bin ich froh dass ich weiß wie man ein Bad ordentlich sauber bekommt, mir graust es noch bei manchen anderen Single-Haushalten :)

/Kleine Ergänzung: Wenn wir unser Zimmer nicht aufgeräumt haben, kam Mama irgendwann mit einer Mülltüte, sammelte alles ein und leerte die Tüte aufs Bett.
#64
19.3.12, 09:02
@Shinytiny: Sehr gute mutter, sehr schlaue mutter. geschadet hats euch jedenfalls nicht ;-D
#65
19.3.12, 09:08
@Muttilein11: ja, ja, der blaue sack :-D mein sohn weiß es noch heute (28 j). jetzt hat er selber eine tochter, ich bin mal gespannt, ob es da auch soweit geht.
#66
19.3.12, 11:37
@fifi: Danke!
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#67 Schnuff
19.3.12, 12:35
Wenn die Kinder groß sind,wissen sie erst,dass Mama es nur gut gemeint hat.
Nur,dass den Kindern beizubringen,dazu gehört manchmal eine ungeheuere Energie.
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#68
19.3.12, 17:28
hallo an überwiegende damenwelt und mütter hier. mein vater hat ja hier was geschrieben, was wir alle mit teilweisen ernst und einen schmunzeln mitgelesen haben. mit seiner erlaubniss möchte ich nun auch was beitragen.
ab einem gewissen alter war es klar, das wir kinder im haushalt mithelfen mußten. wir taten es nicht immer freiwillig und odrdentlich aber wir taten es. auch da haben wir eher die dinge erledigt die einen mehr gefielen. ich habe zb. lieber den tisch gedeckt als abgeräumt. meine schwester saugt lieber als das sie den abfall rausbringt. usw. was unsere eltern immer akzeptiert haben, waren unser zimmer. ich nannte es elternfreie zone. mom hat den staubsauger oder die frische wäsche ins zimmer gestellt und damit oblag es in meiner verantwortung wann und wie ich es einräume oder sauge. dank unseres vaters haben wir seid 4monaten sogar unsere eigene waschmaschine (gebraucht)im haushaltsraum. seid dem tag ist die wäsche von mir und meiner schwester unsere eigene aufgabe. nichts mehr mami.

hört auf über trastische maßnahmen hier zu schreiben. bei normaler kommunikation und je älter man wird, schaffen es auch die kinder. und wenn ich hier lese früher!!!! mh denk ich mal das es früher einfach weniger spielsachen gab. also sorry bei euer generation.
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#69
19.3.12, 17:53
@ubahnwagen: schön, daß ihr immer mithilft. jedes kind muß es früher oder später lernen, schon als "vorbereitung" für die eigene wohnung und das eigene leben.
mache kinder wollen nicht, da greift man als "hilflose" person zu (gewaltose) drastische mitttel.
meine eltern sagten immer (und ich konnte es schon nicht mehr hören !) Warte, bis du selber kinder hast, dann reden wir weiter . Wie recht sie hatten, aber jeder muß seine eigene erfahrung machen.
Ich freu mich für euch und eure familie, daß es bei euch so gut klapt. Lg
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#70
21.3.12, 12:53
Ich habe den Tipp mal mit einer geschriebenen Nachricht an meinem Junior praktiziert.
Auf wundersame Weise ist meine Packung "Celebrations" selbstleerend und nur noch ein Bonbon drinne.
Nun liegt ein Zettel unter dem letzten Bonbon: das nächste mal ist eine Mausefalle in der Schachtel.

Mal sehen, was Junior heute Abend dazu sagt ;-)
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#71 Schnuff
21.3.12, 14:26
Nachtrag:
Ich wollte bei meinem ersten Kind perfekt sein,die Schwiegermama hatte immer kontrolliert,ob es denn auch alles sauber sei.(Sie wohnte unter uns).Also habe ich bei meinem Sohnemann alles Spielzeug,das rum lag,aufgeräumt.- Bis zu dem Tag,als sich die Kindergärtnerin bei mir beschwehrt hatte,er würde nicht aufräumen mit dem Agument,das würde doch die Mama machen....
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#72 frauimmond
7.5.12, 18:49
@Lichtfeder: Oh je...........................
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#73 frauimmond
7.5.12, 18:53
@Schnuff: Die Schw.mutter hat kontrollier`?????????? Lese ich richtig???? Die wäre bei mir nicht mehr reingekommen........ Ich hasse diese besserwisserischen Tanten (nur weil sie schon Familie haben /gehabt haben, zu denken, anderen kontrollieren zu können - PFUI!!!!!!!!)
#74 frauimmond
7.5.12, 19:09
@ubahnwagen: Hi - danke Dir für Deinen Beitrag: Sag mal, wie alt wart ihr, als Eure Mutter Euch die Wäsche u. den Staubsauger ins Zimmer gestellt hat? Würde mich 'mal interessieren (könnte ich dann vielleicht auch praktizieren ;):).... )... Danke und liebe Grüße!
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#75 Schnuff
7.5.12, 20:28
@frauimmond: Wenn Du nur das Gute im Menschen kennst,mit Respekt erzogen wirst und selber zu schüchtern bist,Dich zu verteidigen,dann nimmst Du es stillschweigend hin.Dazu kam auch noch,wir waren finanziell von Ihr abhängig.Mein Mann hatte sein ganzes Geld zum Wirt getragen,ich hatte natürlich!die Schuld.
Nach elend langen 25 Jahren habe ich dann endlich einen Schlussstrich ziehen können.
jetzt würde mir so etwas nie wieder passieren.
Habe meine Kinder aber frei erzogen.Sie haben eine eigene Meinung und können Ihr Leben so gestalten,wie sie wollen.Das ist mir trotz allem doch geglückt.
Wie sagt man:"stille Wasser sind tief",im übertragenen Sinne.
Danke für die Nachfrage.

liebe Grüße

Schnuff
#76 Schnuff
7.5.12, 20:36
Nachtrag :

Bei allen Kommentaren,die ich bis jetzt so gelesen habe,ist mir doch aufgefallen,dass die meisten Frauen geschieden sind.

Es ist eine neue Zeit angebrochen,: wir trauen uns was!!
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#77
8.5.12, 16:15
@ frauimmond danke für die anfrage! laut meiner frau kam die aktion mit den staubsauger so mit ca.10 jahren und wäsche in den schrank räumen mit ca 12/13 .(bei den töchtern) sohnemann saugt nun zumindest sein zimmer schon.
#78
8.5.12, 22:09
Hi - ich bin zwar nicht "frauimmond" - aber herzlichen Dank für die Antwort!

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