Mit Energiesparlampen bis zu 80 % Strom sparen: Beim Kauf sollte man auf Testberichte zurückgreifen, da es bei der Qualität große Unterschiede gibt.

Energiesparlampen

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Eine Energiesparlampe verdient Geld für euch. Kostet eigentlich nichts. Gibt es in vielen Formen, sparen bis zu 80% Strom, halten bis zu 15 Mal länger als eine normale Glühlampe. Halogenlampen sind auch nicht viel sparsamer als normale Glühlampen. Beim Kauf sollte man auf Testberichte zurückgreifen, da es bei der Qualität große Unterschiede gibt.

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Themen: Lampe

23 Kommentare


1
#1
28.1.05, 10:33
Man sollte Energiesparlampen allerdings nur an Orten einsetzen, wo nicht andauernd das Licht ein- und ausgeschaltet wird, sondern wo es regelmäßig länger brennt. Ansonsten ist es nämlich nichts mit der langen Lebensdauer.
#2 Sparfuchs
28.1.05, 12:19
Das ist nicht ganz richtig nur sollte zwischen aus-und wiedereinschalten mind. 5 mInuten Pause sein
#3 Yewa
28.1.05, 15:14
Eine kleine Erweiterung des Tips für Winterdepressionsbetroffene: Es gibt auch Tageslichtlampen als Energiesparlampen. Das Licht ist zwar gewöhnungsbedürftig, weil nicht so gelb wie normales Licht. Aber dafür hilft es bei SAD ziemlich gut. Meine hat folgende Bezeichnung: True-Light 15W/6000 230V 50-60Hz
#4
1.2.05, 15:22
Gute Energiesparlampen sind immer eine empfehlenswerte Alternative, auch bei häufigerem Ein- und Ausschalten. Aber Vorsicht bei Billigangeboten: Wenn der Sockel so warm wird wie eine mit heißem Tee gefüllte Tasse, dann ist es nix mit dem Energieparen; viele Lampen entsprechen nicht den auf der Verpackung angegebenen Spezifikationen. Mit der Lebensdauer ist es dann meist auch nicht sehr weit her.
Eine Alternative sind Glühlampen mit einem Dimmer (nicht für Energiesparlampen!). Dann lässt sich die Helligkeit individuell einstellen und die Lebensdauer einer gedimmten Glühlampe geht gegen unendlich.
Spartipp: Im Keller oder sonstwo, wo das Licht nur ca. 15 Minuten pro Tag brennt, lohnt keine Energiesparlampe, weil die erst in 32.000 Tagen, also ca. 87 Jahren kaputt geht. Dann profitieren nur eure Erben von der Investition.
#5 -Lars
10.2.05, 08:39
Ich dachte immer Glühlampen wären Kaltleiter und leiten kalt am besten. Also wenn du die Lampe dimmst setzt du die Temperatur runter und der Drat ist höherer Belastung ausgesetzt weil er kälter ist und somit weniger Wiederstand hat. Das ist auch der Grund warum Lampen, wenn du sie schnell hintereinander an und aus machst kaputt gehen, weil sie zu kalt sind. Also besser brennen lassen und den Dimmer sparen. Halogenlampen und Energiesparlampen können auch gedimmt werden, denen schadet das aber nicht.
#6 Günter Kl
8.9.05, 13:52
Es gibt auch LED-Lampen bei Conrad de.Ab 8W+farbe
wesendlich längere Lebens-
dauer,gewöhnungsbed.
#7
5.4.06, 10:27
hab mir mal energiesparlampen gekauft, alle wieder weggeschmissen. ich kann es zum teufel nicht ausstehen, wenn ich im büro im halbdunkeln sitz. oder war es eine schlechte marke?? weiß ich nicht, jedenfalls waren sei bei weitem nicht so hell wie "normale" birnen.
#8 schlumpf
5.4.06, 11:37
@10:27 - ich könnt´ mir denken, daß Du einfach zu schwache erwischt hast. Um meine 100-W-Birnen zu ersetzen, habe ich Energiesparlampen von 21W genommen (vor laaanger Zeit... und alle halten noch:-)). Es gilt folgende Tabelle:

(Glühlampe --> Energiesparlampe)
15 Watt --> 3-5 Watt, 90 Lumen
40 Watt --> 7-9 Watt, 400 Lumen
60 Watt --> 11-13 Watt, 700 Lumen
75 Watt --> 15-18 Watt, 900 Lumen
100 Watt --> 20 Watt, 1.400 Lumen

Ansonsten gilt: Für Arbeitsplätze eher "Tageslichtlampen" nehmen (kalt, bläulich, konzentrationsfördernd, für den Wohnbereich solche mit "warmem" Licht.
Blöd nur, daß manche Discounter-Billigmarken die Licht-Art nicht auf die Packung schreiben. Dann schraubt man so´n Ding abends gemütlich in die Nachttischlampe, knipst an und fühlt sich plötzlich wie beim Zahnarzt...:-)
#9 schlumpf
6.4.06, 10:16
@mich selber: ich glaub, aus der Tabelle mach ich ´nen eigenen Tip, dann findet man sie leichter...
#10 Styria
6.4.06, 10:53
@ schlumpf
Was wären wir bloss ohne Dich.......
Ein Lob für Dein Engagement!
#11 schlumpf
6.4.06, 11:12
@10:58 **schäm** Ich geb´s zu, "Selbstgespräche" sind irgendwie... naja... "nerdy". War auch nur als Vorwarnung gedacht, damit später keiner unter den Tip schreibt: "Heeeey, ertappt, du kopierst dich hier selber!"
#12 baumber
10.4.06, 19:54
Hallo, vielen Dank für die Tipps allerseits!
Lohnt denn eine Sparlampe in der Nachttischlampe, die unregelmäßig genutzt wird? Danke schon jetzt!
#13 R-Alf
3.6.07, 14:07
@baumber (14 Monate später ;-D): Es kommt darauf an, WIE unregelmäßig die Nachttischlampe genutzt wird! Falls Du 1-3mal wöchentlich im Bett mehrere Stunden bei Licht liest, fernsiehst oder sonstwas tust ..., dann lohnt sich die Energiesparlampe (ESL) schon.
Ich habe z.B. eine ESL mit 5 W (= 25 W Glühbirne) in einer kleinen Tischlampe als gemütliche Hintergrundbeleuchtung im Wohnzimmer, die brennt ca. 3-5mal wöchentlich mehrere Stunden. Lt. Hersteller spart schon diese kleine ESL bei durchschnittlichen Stromkosten von 18 Ct/kWh und mittlerer Lebensdauer von 15.000 h ca. 54 €!
Extratip: Die meines Wissens größte Auswahl an ESL in verschiedenen Größen und Stärken, mit normalem und kleinem Schraubgewinde (E27 / E14), gibt es vom Hersteller MEGAMAN (u.a. bei Hagebaumarkt). Da findet man auch ESL in Kugel-, Kerzen- oder Glühbirnenform (schöner anzusehen, falls die ESL nicht vom Lampenschirm verdeckt wird), sowie eine Lampenserie "Liliput" mit besonders kompaktem Sockel (für manche Fassungen notwendig).
#14 prof0815
26.9.07, 13:50
Glühlampen dimmen als Energietip!!!
Das kan ja wol ein Scherz sein:
eine Glühlampe hat bei einer Leistungsreduzierung auf die Hälfte nur noch ein viertel an Lichtstärke!!!
#15 loading
16.12.07, 23:03
Meine Halogenlampen waren immer kaputt, nun hab ich LED-Leuchtmittel reingeschraubt :
Lebensdauer von 100.000 h und Stromverbrauch von 1 Watt (Herstellerangaben)
#16 Jaaber
10.7.08, 17:24
Kein Vorurteil: Die Lampen fangen schwach an und drehen erst nach Minuten voll auf. Nicht so schlimm bei Dauerlicht, aber in allen Räumen, die man oft nur kurt betritt, um etwas zu holen usw.
-1
#17 MICHOE
11.7.08, 10:51
10 Vorurteile
Beim Thema Energiesparlampen kursieren viele Vorurteile, die einem Einsatz dieser Lampen vermeintlich entgegenstehen. Mit der modernen Energiesparlampentechnik haben diese Behauptungen jedoch nichts mehr zu tun. Zum Teil sind sie einfach schlicht falsch, zum Teil stammen sie noch aus den Anfangszeiten dieser Technik.


1. Häufiges An- und Ausschalten verkürzt wesentlich die Lebensdauer von Energiesparlampen

Hier machen sich insbesondere die Qualitätsprodukte bezahlt. Hochqualitativen Lampen, mit elektronischem Vorschaltgerät und Vorheizfunktion, machen häufige Schaltzyklen nichts mehr aus. Auch bei vielmaligem An- und Ausschalten liegen die Lebenszeiten bei über 10.000 Stunden.

Für Anwendungen mit sehr häufigen Schaltvorgängen (z.B. im Treppenhaus) gibt es bereits optimierte Energiesparlampen, die für über 600.000 Schaltvorgänge ausgelegt sind.


2. Beim Einschalten verbrauchen Energiesparlampen besonders viel Strom

Dies stimmt nicht. Das Vorwärmen der Elektroden und Zünden verursacht keinen erhöhten Verbrauch an Energie. Lediglich in den ersten 0,1 bis 0,9 Sekunden werden bis zu 50 Watt verbraucht. Mit einem einfachen Strommessgerät kann man das ganz einfach nachprüfen.


3. Energiesparlampen sind teuer

In der Anschaffung sind Energiesparlampen zwar etwas teurer. Über die Lebenszeit gerechnet sparen sie jedoch eine Menge Geld ein. Das zeigt auch unsere Beispielrechnung.


4. Das Licht von Energiesparlampen ist kalt und grellweiß

Früher gab es Energiesparlampen nur mit einem recht kalten Licht. Mittlerweile besitzen die meisten Modelle jedoch Lichtfarben mit der Bezeichnung warmweiß oder extra-warmweiß und sind damit vom Licht einer Glühbirne fast nicht mehr zu unterscheiden. Die entsprechende Lichtfarbe wird in der Regel auf der Verpackung angegeben.


5. Energiesparlampen flimmern

Die elektrischen Vorschaltgeräte der heutigen Energiesparlampen bringen die Lampen mit einer Frequenz von 40.000 Hertz zum Leuchten. Da das menschliche Auge nur Schwingungen bis 60 Hertz wahrnehmen kann, ist das Licht der Energiesparlampe völlig flimmerfrei.


6. Energiesparlampen lassen sich nicht dimmen

Es gibt spezielle Energiesparlampen, die sich auch dimmen lassen. Diese sind jedoch speziell gekennzeichnet. Normale Energiesparlampen sind hingegen nicht für Dimmschalter geeignet. Einige Fabrikate lassen sich aber über mehrmaliges Betätigen des Lichtschalters in verschiedene Helligkeitsstufen schalten und bieten somit sogar mit einem einfachen Lichtschalter die Möglichkeit, die Helligkeit zu regulieren.


7. Energiesparlampen sind giftig

Energiesparlampen enthalten zwar geringe Mengen Quecksilber, dieses wird jedoch nur freigesetzt, wenn die Lampe zerbrechen sollte. Im Normalbetrieb sind Energiesparlampen völlig ungiftig. Sie sorgen durch ihren geringen Stromverbrauch sogar dafür, dass insgesamt weniger Quecksilber ausgestoßen wird. Denn auch bei der Stromerzeugung in Kohlekraftwerken gelangt Quecksilber in die Umwelt.

Im Fall des Falles sollten die Bruchstücke der Lampe am besten mit einem Staubsauger entfernt und das Zimmer gut durchgelüftet werden. Solange das Quecksilber nicht geschluckt wird, besteht keine erhöhte Gesundheitsgefahr. Wer ganz sicher gehen möchte, zum Beispiel im Kinderzimmer, für den gibt es Produkte, deren Hülle mit einem Splitterschutz versehen ist.


8. Energiesparlampen sind hässlich

Den ersten Generationen sah man auf den ersten Blick an, dass es sich um kompakte Leuchtstoffröhren handelte. Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten Modelle auf dem Markt, die nur bei genauem Hinsehen von einer Glühbirne zu unterscheiden sind. Für alle Anwendungsbereiche sind Alternativen erhältlich: von der klassischen Glühbirnenform, über die kleine Kerzenform bis hin zu Strahlern, Reflektoren und sogar Halogenstrahlern.


9. Energiesparlampen verbrauchen zwar beim Betrieb wenig Strom, sind aber in der Herstellung und Entsorgung sehr energieaufwändig.

Die Ökobilanzen von Energiesparlampen besagen, dass 90 – 95 Prozent der Umweltbelastungen aus der Nutzungsphase resultieren. Die Herstellungs- bzw. Entsorgungsphase haben dagegen eine nur untergeordnete Bedeutung. Durch die wesentlich längere Haltbarkeit erspart die Produktion einer Energiesparlampe darüber hinaus auch die Herstellung und den Müll von 6 - 12 herkömmlichen Glühbirnen!

Dennoch ist es ganz entscheidend, dass alte Energiesparlampen nicht im Hausmüll entsorgt, sondern getrennt gesammelt werden (siehe Tipps zur Entsorgung). Auf diese Weise werden sie fachgerecht recycelt, so dass nahezu alle Materialien wiederverwendet werden können.


10. Energiesparlampen senden starke elektromagnetische Strahlung aus

Immer wieder wird gefordert, dass man mindestens einen Abstand von 1,5 Metern zu Energiesparlampen einhalten sollte. Diese Empfehlungen basieren jedoch auf den Kriterien einer Norm für Computerbildschirme. Eine Untersuchung für das Schweizer Bundesamt für Gesundheit hat ergeben, dass die aus gesundheitlicher Sicht bedeutsamen niederfrequenten Magnetfelder äußert schwach und nicht größer sind als die Magnetfelder von Glühlampen sind. Für dieses Jahr hat ein Lampenhersteller auch bereits angekündigt, Energiesparlampen auf den Markt zu bringen, bei denen die elektromagnetische Strahlung auf ein Minimum reduziert ist.

Quelle:
Deutsche Umwelthilfe
www.duh.de/1373.html
#18 Alex
2.8.08, 16:03
War nicht sehr hilfreich.

Was ist mit Lumen? Was ist mit Farbtemperatur?

Was sind mit vernünftigen Beleuchtungsmöglichkeiten, in denen die Energiesparlampen eingesetzte werden können?

Die sind auch zu beachten.
#19
29.11.09, 16:54
aha
#20
29.11.09, 16:56
Bei einer Energiesparlame, die um die Röhre im Inneren noch einen Glaskörper zur abdeckung besitzt und dieser zerbricht, die Birne aber noch Einwandfrei funktioniert, kann ich sie dann noch Gefahrenfrei benutzen?

Schonmal Danke im Voraus für alle nützlichen Tipps
#21 Oskar
4.1.10, 01:49
Klar, kann man, der Glaskörper dient nur zur optischen Verschönerung.
Guten Ersatz habe ich auch hier gefunden: lampenheini . de
#22 BiggerBaer
2.2.10, 23:12
Habe früher zum Renovieren [Anstreichen etc.] immer eine Bauleuchte mit 200 Watt Glühlampe verwendet. Die gibt es nicht mehr + ich vermisse sie schmerzlich. Die jetzt erhältlichen 20 W Sparleuchten sind doch Funzeln. Ein Kollege hat mir jetzt aus Ägypten eine gewendelte Sparleuchte von 50 Watt mitgebracht. Made in China - na, klar. Ein echter Hammer ! Warum gibt es so was hier nicht ? Oder wo kriegt man so ein Teil ?
#23
25.6.12, 13:01
Energiesparlampen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass 70% der Lampen in unserem Haus nur sehr kurz (2 - 3 Minuten) brennen. Da stößt man schnell an die Lebensdauergrenzen Durch Einschaltzahlen (kleingedruckt auf den Verpackungen). Garantie und Lebensdauer ist für einen Privaten sicherlich ein kleines Problem denn wer schreibt schon auf, wieoft eine Lampe eingeschaltet wird und wie lange sie brennt und behält noch die Rechnung dazu auf.
Meine Erfahrung mit 2 LED Lampen, die ich in einem mehrflammigen Leuchter verwendet habe, hat mir gezeigt, dass das Licht nicht annähernd so hell dar wie die das der Glühlampen (2W zu 25W ? ?). Auch bei der Lebensdauer hat sich gezeigt, dass die bereits gebrauchten Glühlampen die "langlebigen" LED`s locker überlebten. Zudem muste der Dimmer duch einen einfachen Schalter ersetzt werden, was noch zum Einkaufspreis dazugerechnet werden muss. Als Aussenbeleuchtung mit Bewegungsmelder kommen die geräte sicher auch nicht in Betracht da die Zeit, die sie brauchen um wirklich zu Brennen (zumindest im Winter), länger ist als die echte Einschaltdauer.
Also für Lampen die den ganzen Tag brennen, ja sonst aber mit Vorsicht genießen.

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