Fahrradsattel

Fahrradsattel auf Bequemlichkeit einstellen - Kampf dem "Masosattel"

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Ich mache mir Sorgen um euch Männer! Immer wieder sieht man im Straßenbild Herren-Fahrräder herumstehen (ganz unschuldig, als wären es ganz normale Fahrräder!), deren Sättel vorne stark nach OBEN geneigt sind!
also so: /

Naja, etwas übertrieben hab ich jetzt schon, aber ich frage mich, sind die Radbesitzer Masochisten oder ist das ein Beitrag zur Familienplanung? Meine männlichen Freunde haben mir versichert, das KANN nicht bequem sein! Unsere Vermutung daher: es kann sich hier nur um handwerklich-technische absolut unfähige Mit-Glieder unserer Gesellschaft handeln! (Also keinesfalls um "Vatis"!)

Bitte, seht euch das Foto an: das in der Mitte unter den Sattel, das mit dem leichten Rostfarbton (ich weiß, müsste ich auch mal ändern ...) ist die Stelle, wo ihr mit dem Werkzeug ansetzen müsst. Das Werkzeug heißt INBUSSCHLÜSSEL und damit lockert ihr die Schraubverbindung, neigt den Sattel erstmal versuchsweise in die waagerechte Position, wieder festziehen und Aaah! ist das angenehm. (Falls nicht doch meine erste Mutmaßung zutriff t...)

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Themen: Fahrrad

8 Kommentare


#1 tigermuecke
27.7.10, 15:19
Ohne jetzt den Klugscheißer zu geben: Das Werkzeug heißt keineswegs Inbusschlüssel, denn Inbus ist nur ein Hersteller (und der Erfinder) der Innensechskantschraube...

Zur Sache: Es hängt vom Sattel und von der Sitzposition insgesamt ab, was bequem ist und was nicht. Bei einem relativ glatten Ledersattel geht es beispielsweise gerne in die Oberarme, wenn die Sattelnase zu weit nach unten zeigt - ganz einfach weil man mit dem Gesäß nach vorne rutscht und somit zuviel Körpergewicht auf den Unterarmen lastet. Auch bei eher aufrechter Sitzposition empfinden viele Radler eine höhere Sitzposition als angenehm.

Man kann es also so pauschal sicher nicht sagen - aber ich denke, der Großteil der Radler stellt sich den Sattel schon bequem ein, sei unbesorgt ;)
#2 Jürgen
28.7.10, 11:02
Ich muss dir vollkommen recht geben liebe Anny.
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#3 ANNY
28.7.10, 19:22
@tigermuecke: Also heißt das Werkzeug Innensechskant-Schraubenschlüssel!
Auf Wikipedia heißt er aber so - wie alle, die ICH kenne - ihn nennen..und ganz zu schweigen vom guten alten Duden (Ausgabe 21 Seite 367- nur für Leute , die alles so genau nehmen ;-)) egal! Ist das jetzt wieder sooo wichtig!?( Sagst Du dann sicher auch nie "Tempo" sondern immer Papiertaschentuch? Ich glaub, bei Unserem Innensechskant-Inbus-Schraubenschlüssel ist die Gefahr der Schleichwerbung gering....).Ist doch wurscht-oder : ich hatte schon mal einen Tipp veröffentlicht, da wurde stundenlang diskutiert, ob es Wasserhahn oder Wasserkran heißt...das eigentliche Thema war dann bald vergessen! Schluss mit diesen Nebenschauplätzen !
#4 Bolizei
28.7.10, 22:29
@ANNY: Der Begriff Wasserkran kommt von der Eisenbahn. Als es noch Dampfloks gab, wurden die mit Wasserkränen betankt. Das waren Rohrkonstruktionen mit einem schwenkbaren Ausleger, der über den Wasserkasten der Lok geschwenkt wurde und aus dem das Wasser in den Wasserkasten hineinströmte.Weil ähnliche Konstruktionen im Kleinformat an Putzstellen über den Ausgüssen angebracht sind, wurde der Begriff dafür und bald für andere Wasserhähne übernommen.
#5 papisbester
11.9.10, 19:21
Ich weiss gar nicht,warum man sich über die Bezeichnung eines Werkzeuges,für mich ein Imbusschlüssel,soviele Worte macht.
Dabei ist das eigentliche Thema in den Hintergrund gerückt.

Am Besten ist es wenn zuerst der Sattel mit der Wasserwaage genau grade gestellt wird.
Sollte das Probleme machen,würde ich und ich fahre selber Rad,die Sattelnase etwas nach unten stellen,nicht sehr viel.

Die Sattelnase nach oben zu stellen halte ich für absolut falsch,das kann nur Probleme nach sich ziehen.

Es muß außerdem die Höhe stimmen,sowie der Trittpunkt und zwar auf dem Vorfuß.

Ein Ledersattel ist für längere Strecken immer besser als ein Gel-Sattel,er darf auch nicht zu weich sein.
#6 SCHNAUF
19.3.11, 11:09
Ich bin zwar kein Kerl, aber bei mir bestimmt der Arsch, wie der Sattel eingestellt wird. Ich muss, wenn ich mein Radl in die Werkstatt gebe, immer sagen: Sattel bitte nicht umbauen, der ist SO genau richtig. Bei mir schiebt sich das automatisch so hin, wie es am bequemsten ist. Ich denke mal, wer nicht nur die 50m bis zum Bäcker fährt, der stellt sich automatisch den Sattel ein, bis er individuell passt. Es sei denn, er ist schmerzpervers, aber das sind wohl die wenigsten... ;-)

Ein Wasserkran ist übrigens auch das Riesenteil mit Brausekopf, was in Großküchen über dem Spülbecken hängt und mit dem man das Geschirr vorspült.
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#7 Bringer
19.3.11, 18:02
-Inbusschlüssel
-Wasserhahn
-Tempo
-und nicht zu vergessen der "Schraubenzieher"
alles in Ordnung, so lange es ein der deutschen Sprache mächtiger versteht.
#8 manforter
22.5.11, 13:08
@tigermuecke: Es gibt heute Gelsättel und die sind relativ bequem und jeder stellt ihn so ein wie er es braucht, also keine Sorge um die Männlichkeit.

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