Tipp für ein erfolgreicheres Sammeln von Pfandgeld für einen guten Zweck.

Geld sammeln mit Pfandgeld

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In unserem Supermarkt stand an der Kasse eine Sammelbüchse für den Kindergarten, in den man seine Bons aus der Pfandflaschen-Rückgabe einstecken konnte.

Ich habe das eine Weile beobachtet, dass das nicht so recht voll werden wollte. Da habe ich im Kindergarten gefragt, was denn fehlt. Dann habe ich aus einem Katalog einer simplen Wasserrutsche ausgeschnitten mit Preisangabe und den Filialleiter gebeten, dies auf die Sammelbüchse zu kleben. Nach drei Tagen war die Büchse voll und die Rutsche konnte angeschafft werden.

Die Leute wollen halt wissen, für was sie spenden. Jetzt klebt auf der Dose ein Zettel, auf dem steht: ein Besuch im Kasperle-Theater.

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20 Kommentare


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#1
4.9.15, 15:41
Die Idee finde ich sehr schön und man sieht gleich wofür man spendet.
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#2
6.7.17, 10:17
Die Eltern zahlen doch Gebühren. Reichen die nicht aus, um Anschaffungen zu tätigen?
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#3
6.7.17, 10:43
Den Tipp mit dem Katalogbild finde ich an sich gut. Da weiß man gleich worum es geht.

Aber grundsätzlich überlege ich bei so einer Sammelaktion: Stehen da demnächst weitere Dosen nach dem Motto "Die 9a sammelt für die Klassenfahrt nach London" oder "Die 12b möchte mit Pfandbons ihren Abiball finanzieren"?
Meiner Meinung nach sollten solche Projekte eher intern in KiGa oder Schule durchgeführt werden.
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#4
6.7.17, 11:09
Das war mal eine sehr gute Idee,  und es war ja nicht für irgendein Kikifax , sondern für etwas sinnvolles. Und so verteilt sich der Anschaffungspreis auf viele einzelne..ist doch schön! 
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#5
6.7.17, 11:37
@schneewante: 

👎
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#6
6.7.17, 11:38
@Ingrid 771: 

👍👍👍
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#7
6.7.17, 13:33
haxnmax,  gut gemacht 👍👍👍👍👍👍😉
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#8
6.7.17, 14:20
😮Vielleicht könnte man an der Kasse einen Zettel an das Kässeli machen da darauf steht" Rentner wollen eine Ausfahrt mit einem Bus machen.Vielleicht bekommen sie auch ein paar Batzen geschenkt,
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#9
6.7.17, 14:51
Weiß nicht, ob ich da was geben würde.
Ich gebe sonst gerne, aber manche  Eltern von dem Kiga gegenüber fahren dicke Autos und scheinen nicht gerade am Hungertuch zu nagen.
Ich würde vielleicht lieber für was anderes spenden.
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#10
6.7.17, 17:02
Bei uns im Edeka gab es letztens eine riesengroße Aktion. Dort wurde eine sogenannte Spendenwand aufgestellt. Dabei wurden Spenden für alle Vereine, Kindergärten u.s.w. aus ganz Rosendahl gesammelt. Jeder Kunde vom Supermarkt bekam pro 10 Euro Einkaufswert einen Chip, den konnte man dann in einer der zahlreichen Spendenröhren reinstecken, wo natürlich obendrüber der jeweilige Empfänger stand. Jeder Chip hatte einen Wert von 10 Cent. Jeder Verein oder sonstiges hat sich auch persönlich im oder vor dem Supermarkt irgendwie präsentiert, damit für den Verein noch mehr Spenden zusammenkommen. Die ganze Aktion ging über 3 Monate. Da kam ganz schön was zusammen und jeder Verein oder Sonstiges hat sich über Geld gefreut. Das war eine richtig tolle spitzenmäßige Aktion.
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#11
6.7.17, 21:29
@schneewante: die Gebühren, die Eltern bezahlen, sind doch in kleinster Weise kostendeckend, können sie ja gar nicht sein. Hier kostet ein Platz mit mittlerem Einkommen beispielsweises 76 Euro im Monat pro Kind, sehr gut verdienende bezahlen das Doppelte. Die tatsächlichen Kosten dürften eher im vierstelligen Bereich liegen, monatlich pro Kind versteht sich. 
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#12
6.7.17, 21:45
@HörAufDeinHerz: Die Differenz zwischen dem Elternbeitrag und den tatsächlich entstehenden Kosten zahlen ohnehin wir alle über die Kommunen mit unseren Steuergeldern.

Wenn es darüber hinaus dann eine Wasserrutsche, Spielgeräte oder Ausflüge sein sollen, gibt es auch die Möglichkeit, solche Wünsche über den Förderverein, einen Adventsmarkt oder einen Sponsorenlauf im KiGa zu finanzieren.

Ich frage mich immer noch, was die völlig unbeteiligten Kunden eines Supermarktes damit zu tun haben. Zumal es ja mit der Wasserrutsche offenbar nicht getan war, wenn der Spendenaufruf gleich danach auf den Besuch im Kasperle-Theater ausgeweitet wurde.
Wo ist denn da die Grenze?
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#13
6.7.17, 22:22
@Jeannie: 
Jetzt habe ich dir aus Versehen Daumen hoch gegeben, aber ich wollte dir nur antworten.
Auch wenn wir alle über unsere Steuergelder beteiligt sind, werden die Mittel für Schulen und Kitas nicht allzu üppig sein. 
Solche Dinge sind wohl nicht unbedingt notwendig, aber für die Kinder doch schön..und sie wollen und sollen ja auch beschäftigt werden.
Da gebe ich gerne etwas dazu, wieviel und ob bleibt jedem selber überlassen..
#14
6.7.17, 22:46
@Jeannie: ach so, jetzt weiß ich was du meinst. Ja, da ist was dran. 
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#15
6.7.17, 23:30
@HörAufDeinHerz: 
Die 76 Euro bei mittleren Einkommen stimmen nicht immer. 
Hier in Tübingen bezahlt meine alleinerziehende Nachbarin für ihre 2 Kinder 173.- Sie hat ein unterdurchschnittliches Einkommen. Bei ihrem Gesamteinkommen von 1450.- netto ist das sehr viel. Nach Abzug der Miete und anderen laufenden Kosten bleibt ihr nicht mehr sehr viel... 
Die eigentlichen Kosten für den Kiga-Besuch beläuft sich bestimmt nicht im 4-stelligen Bereich pro Kind. Bei 18 Kinder pro Gruppe wären das mindestens 18.000 Euro im Monat. Das kann ich nicht glauben.
Aber ich schweife vom eigentlichen Thema ab. 
Im Grunde wollte ich nur sagen: Ich bin der gleichen Meinung wie Jeannie. 
#16
7.7.17, 07:44
@MissChaos: Und Manche zahlen gar nichts. Da übernimmt der Staat die Kosten. Dann könnte er auch die Kosten für Einrichtungsgegenstände und/oder Bildungsangebote etc. übernehmen. Da hört es dann aber schnell auf. So ist das. 

Genauso dürfen die Ehrenamtlichen kostenfrei richten, was von der Politik beschlossen wurde, anstatt dass diese Menschen anständig bezahlt werden. 
#17
7.7.17, 11:00
@MissChaos: ich habe nicht geschrieben, dass alle immer das Gleiche zahlen, sondern ich schrieb "hier kostet ein Platz bei mittlerem Einkommen beispielsweise" da sind also gleich drei Relativierungen drin. Das "hier" impliziert, dass es anderswo anders ist, das "mittlere Einkommen" dass es auch andere Preise für andere Einkommen gibt und das "beispielsweise " dass es nur ein Beispiel von vielen ist.

Dass ein Kindergartenplatz tatsächlich einen vierstelligen Betrag monatlich kostet, ist einfach so. Rechne mal überschlägig die Kosten für alle Mitarbeiter inklusive Personalnebenkosten, auch für die Verwaltung, die Errichtung und den Unterhalt der Einrichtung auf die betreute Kinderzahl runter. Das ist nicht anders als in einem Altenheim. Das ist nunmal so und dass der Steuerzahler die Erziehung im Kindergarten und der Schule bezahlt, ist ja auch richtig. Dass manche Eltern aber zu glauben scheinen, dass sie mit dem monatlichen Beitrag für die gesamten Kosten aufkämen, ist immer wieder erstaunlich. 
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#18
7.7.17, 11:11
@HörAufDeinHerz: Ja, das stimmt.
Habe ein bisschen recherchiert und kam auf ~1000€ pro Kind im Monat. Das wusste ich vorher nicht.
#19
7.7.17, 22:04
Für die Wasserrutsche sammeln ist eine schöne Idee, aber das Kasperletheater finde ich übertrieben. Dafür wird von den Eltern 3,50€ eingesammelt und gut.

Jetzt bin ich etwas überrascht, das in einigen Bundesländern die Kitagebühr nach Einkommen berechnet wird. Das wusste ich nicht. In Sachsen ist das ein Festbetrag.
#20
8.7.17, 11:05
@Arjenjoris: das entscheidet wohl jede Kommune, nicht das Land. Jedenfalls ist es innerhalb Bayerns auch unterschiedlich. Würzburg und Regensburg beispielsweise haben auch feste Beträge, München hat einkommensabhängige Kita-Gebühren. Gibt wohl für beide Versionen Für und Wider.

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