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Harz von Nadelbäumen sammeln

Hier sieht man bereits trockenes Harz. Es ist durch Sonne und Luft bereits gut getrocknet. Die Farbe kann variieren.
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Lesezeit ca. 2 Minuten

Im Herbst und besonders jetzt im Winter kann man einen Spaziergang im Wald dazu nutzen, um ein wenig heilkräftiges Harz von Fichten, Kiefern und Tannen zu sammeln. Natürlich kann man es auch über das ganze Jahr sammeln.

Lies hier, wie man das gesammelte Harz reinigt.

Folge diesem Link, um zu erfahren, wofür man es konkret verwenden kann.

Beim Waldspaziergang sollte man sich einmal die Stämme und Rinden der Bäume genauer ansehen. Oft wird man fündig.

Baumharz von Nadelbäumen sammeln

Wichtig gleich am Anfang

  • Baumharz darf nur von Bäumen geerntet werden, die davon einen Überschuss aufweisen.
  • Oder von lebenden Bäumen, die z. B. Äste verloren haben oder durch Wild beschädigt wurden.
  • Von toten Bäumen, die bei der Forstarbeit gefällt wurden, z. B. aufgestapelte Baumstämme, Holzstoß für Brennholz oder durch den Sturm entwurzelte.

Verboten ist es

Bäumen mutwillig Verletzungen zuzufügen, um an ihr Harz zu gelangen. Dies oblag in der ehemaligen DDR z. B. den berufsbedingten Harzern. Diese durften in den 50er-Jahren die Lebendharzung betreiben. Das heißt einen gesunden Baum anritzen, damit er Harz produziert. Die Bäume, die damals so beerntet wurden, sind bis heute gezeichnet, sprich geschädigt. Daher ist dies wegen des Umweltschutzes auch heute meines Wissens verboten!

Klar ist auch, dass man nur eine kleine Menge Harz für den Eigengebrauch sammelt und keine Unmengen.

Mögliches Werkzeug, um Harz zu sammeln

  • Man sammelt per Hand.
  • Harz mit einem Holzstück abkratzen.
  • Oder man verwendet ein altes Messer, das auch schmutzig werden darf. Sicherer ist es stumpfe Messer, wie Buttermesser zu verwenden.
  • Alternativ dazu verwendet man ein Stockmeißel, das man in der Imkerei verwendet. Dieses ist recht handlich und praktisch.
  • Ein Gefäß mit Deckel aus Glas oder Kunststoff oder ein Plastiksackerl / Tüte.
  • Eventuell Einweghandschuhe, um die eigenen Hände vor klebrigen Harz zu schützen.

Die Technik

  • Man sieht sich beim nächsten Waldspaziergang die Stämme der lebenden Kiefern-, Tannen- und Fichtenbäume an und sucht nach Verletzungen z. B. wo ein Ast abgeschnitten wurde, weil er in den Weg ragte.
  • Oder man hält Ausschau nach frisch gefällten Baumstämmen.
  • Man sieht sich die Holzstoße, die für das Brennholz aufgestapelt wurden, genauer an. Da wird man bestimmt fündig.

Vorgehensweise

Bei lebenden Bäumen

  1. Harz bei lebenden Bäumen zu sammeln, erfordert behutsames Vorgehen. Auch der Baum ist ein Lebewesen. Wer das nötige Einfühlungsvermögen nicht besitzt, der sollte ausschließlich an bereits gefällten Bäumen Harz sammeln.
  2. Bei lebenden Bäumen darf man nur den Überschuss abkratzen! Also nur oberflächlich das Harz entnehmen, ohne die Rinde zu beschädigen!
  3. Auf keinen Fall darf man in das Harz nahe an der Rinde hinein schneiden!
  4. Nicht den Riss aushöhlen!
  5. Und nicht in den Wulst rundum hinein schneiden!
  6. Die Wunde des Baumes darf nicht freigelegt werden, sodass diese durch das Harz weiterhin verschlossen bleibt und keine Krankheitskeime eindringen können.
  7. Teilweise lassen sich kleine Brocken von Harz per Hand abbrechen.

Bei gefällten Bäumen

  1. Bei diesen kann man das Harz mit Messer oder Meisel abkratzen, herausschneiden, abbrechen.
  2. Hilfreich ist es eine Tüte oder Behälter darunter zu halten.
  3. Wie man in meiner Übersicht sieht, ist dies die sicherste Methode, um keinen Schaden an den Bäumen anzurichten.

    Brennholz, wenn es schon länger lagert, hat meist viel bereits trockenes Harz zum Sammeln. Eine Fundgrube.

Anmerkung: Wer sich nicht sicher ist, der kann auch den Waldbesitzer fragen, ob er Baumharz entnehmen darf.

Tipp: Klebriges Harz an den Fingern lässt sich mit Sonnenblumenöl bzw. Speiseölen durch Einreiben entfernen. Trocken mit Küchenkrepp abwischen und danach mit Seife waschen. Notfalls wiederholen.

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