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Ein toller Tipp, wie du deine schönsten Bilder gekonnt in deiner Wohnung/deinem Haus in Szene setzen kannst!
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Hängende Fotowand am Birkenstamm | DIY

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Du liebst es, Fotos zu machen? Hast du tolle Shots von deinem letzten Ausflug oder schöne Erinnerungen auf Fotos festgehalten und diese verstauben in deiner Fotokiste? Dann kommt nun einen tollen Tipp für dich, wie du deine schönsten Bilder gekonnt in deiner Wohnung/deinem Haus in Szene setzt!

Ich nenne ihn liebevoll meinen „Ast des Monats". Meine 5 besten Bilder des letzten Monats drucke ich mir im Drogeriefachmarkt einfach für ein paar Euro aus und hänge sie auf einem Stück Ast in meiner Wohnung auf. Wenn ich daran vorbeigehe, habe ich nicht nur ein schönes Deko-Objekt in meiner Wohnung hängen, sondern kann auch noch in freudiger Erinnerung schwelgen!

Nachtrag aus der Redaktion: Wir haben euch noch eine zweite Variante für den „Ast des Monats" hinzugefügt, der sich auch super als Weihnachtsgeschenk eignet! 

Was du dazu brauchst:

  • deine besten Fotos, ausgedruckt und in Farbe (gerne auch schwarz/weiß)
  • einen Ast/einen Stock
  • Schnur/Spagat
  • Drehhaken/Nägel kleine 

Ich habe schon mehrere dieser Foto-Äste gemacht und verschenkt, weil sie einfach super schnell hergestellt und mit wenig Utensilien, die man meist sowieso schon zu Hause hat, gemacht sind.

Variante 1 (von mvandemal):  

  1. Einen Ast findest du draußen im Wald. Einen schönen glatten Holzstock kann man sich auch von einem alten Besenstiel abschneiden.
  2. Drehhaken hast du entweder zufällig zu Hause, oder du nimmst einfach Nägel/Schrauben. Du kannst sogar goldene Schrauben nehmen, oder wenn du Silber lieber magst, klappt es auch mit einfachen Nägeln. Bring die Haken oder Nägel mit einem Akkubohrer, oder einem Hammer in gleichen Abständen auf deinem Ast an. Je nachdem wie lang dein Ast oder Stock ist, solltest du darauf achten, die Haken/Nägel nicht zu eng aneinander aufzureihen. Denn später müssen dort die Fotos im Querformat Platz finden.
  3. Hast du diese erste Bastelhürde gemeistert, kannst du dir eine Schnur oder Spagat schnappen und anfangen deine Foto-Schnüre festzuknoten.
  4. Am Ende jeder Schnur habe ich kleine Holzklammern angebracht, damit ich dort das Bild variabel an der Schnur festklammern kann. Das eine höher, das andere tiefer, je nachdem wie ich es haben möchte.
  5. Um deinen Ast aufhängen zu können, empfehle ich dir eine etwas stärkere Schnur entweder an den beiden Astenden einfach herumzuknoten, oder wenn du magst, kannst du auch dickere Löcher bohren und die Schnur durchschieben und verknoten. Probiere einfach aus, was dein Material hergibt und sei flexibel. Das macht ja den Ast des Monats aus – Selfmade Chic!

Ein toller Tipp, wie du deine schönsten Bilder gekonnt in deiner Wohnung/deinem Haus in Szene setzen kannst!

Ich mag meinen Ast des Monats – es tut sich immer etwas und das ist schön!

Variante 2 (von Gigi aus der Redaktion):

Für die zweite Variante braucht ihr ebenfalls einen Ast oder Stock und Bilder. Ich habe mir noch ein robustes Sisalseil und ein schmales Paketband zugelegt. Als Werkzeuge habe ich nur eine Schere und ein Feuerzeug gebraucht. 

  1. Zuerst wird das Sisalseil an den Ast gebunden. Auf dem Bild seht ihr, dass es nicht ganz perfekt und ästhetisch aussieht, aber das wollte ich auch nicht. Ich habe zwei Knoten gemacht und sie so fest wie nur möglich gezogen. Die abgeschnittenen Enden des Seils habe ich dann mit dem Feuerzeug ein bisschen angebrannt,  um sie so vor dem Ausfransen zu bewahren. 
  2. Im nächsten Schritt werden die Bilder gelocht. Bis man beim Lochen genau die Mitte des Fotos erreicht, muss man ein bisschen herumprobieren; ich habe deshalb ein paar mehr Fotos ausgedruckt, an denen ich testen konnte. Da ich pro Reihe drei Fotos genommen habe, mussten zwei davon oben und unten gelocht werden. Das letzte Foto muss nur an der oberen Seite gelocht werden. 
  3. Die Fotos werden mit der Schnur oder der Kordel zusammengebunden. Dazu schneidet ihr euch im Voraus ungefähr gleich lange Stücke ab, so viele ihr eben braucht. Bei neun Fotos braucht ihr sechs kürzere Verbindungsschnüre und drei etwas längere, die an den Ast geknotet werden. Ich finde, es ist am geschicktesten, wenn man zuerst die Fotos alle zusammenbindet, und dann das Ganze am Ast festknotet, ihr könnt das aber handhaben, wie ihr wollt. Auch hier habe ich die Enden der Schnur ein bisschen mit dem Feuerzeug behandelt. Optional geht bestimmt auch durchsichtiger Tesa, um die Enden zu verschließen. 
  4. Wenn ihr alle Fotos zusammengebunden und an den Ast geknotet habt, seid ihr eigentlich auch schon fertig! Bevor ihr den Foto-Ast verschenkt, solltet ihr sichergehen, dass es im Haus des Beschenkten eine Wand gibt, die frei und groß genug ist, und vor allem, dass die Wände auch etwas dickere Nägel aushalten. 

Die fertige hängende Fotowand könnt ihr dann mit einem starken Nagel an eine geeignete Wand hängen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbasteln! 

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