Hilfe, mein Kind kann nicht verlieren!

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Neulich habe ich zwei Kinder beobachtet, die ein Glücksspiel spielten. Dabei ließen sie jedoch ihre Puppen gegeneinander antreten. Gar nicht dumm, dachte ich, denn dann ist das verlierende Kind ja nicht persönlich betroffen, sondern nur die Puppe. Ob das jetzt auch wirklich hilft gegen das Nicht-Verlieren-Können, kann ich nicht beurteilen. Wer sich angesprochen fühlt und mag, kann's ja mal ausprobieren.

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17 Kommentare


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#1 Greenseven
11.8.14, 14:33
Hmm also ich denke, dass das eventuell nicht Sinn und Zweck eines Spiels ist. Es gibt nun mal Gewinner und Verlierer und ich finde es sehr wichtig, dass Kinder lernen damit umzugehen!
Das ist auch das Ziel vieler pädagogisch überarbeiteten Kinderspiele.
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#2
11.8.14, 14:44
Greenseven: Ach, kommt mir jetzt nicht mit "pädagogisch überarbeitet" oder gar "pädagogisch wertvoll", da bin ich allergisch gegen. Ich bin für spielerische Freiheit und Ziellosigkeit. Vor allem in den Ferien! :-)
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#3
11.8.14, 14:51
haha :) ich kenne kein Kind, das ein guter Verlierer ist. Die lernen das schon beim erwachsen werden (oder auch nicht, sieht man ja dann an den Erwachsenen, die nicht verlieren können)
Ich bin auch nicht der Meinung, dass man kleine Kinder IMMER gewinnen lassen sollte, manche Eltern tun das sehr gern und dabei lernt das Kind nur, ich gewinne immer und falls es dann doch mal verliert, flippt es aus :)))) weil sie es ja nicht anders gewöhnt ist
1
#4
11.8.14, 14:52
Hey, Bernhard, wo ist mein Foto?

@Alle: Zu diesem Tipp gehört ein Foto! Darauf ist ein völlig harmloses Kuscheltier zu sehen, welches einen Spielervertreter darstellen sollte! Hat dem Bernhard wohl nicht gefallen. ;-(
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#5 marasu
11.8.14, 15:00
Ich denke, je weniger man ein Kind auf "gewinnen! gewinnen!" hintrimmt, je mehr es nur so zum Spaß spielen darf, umso weniger Probleme wird es haben, wenn es mal wo verliert (weil das Gewinnen oder Verlieren eben keinen so großen Stellenwert hat)

Spielen sehe ich wie @zumselchen: Es lebe die spielerische Freiheit und Ziellosigkeit!

Ob das Gewinnen oder Verlieren über den Umweg Puppe leichter ist? Ich weiß es nicht.
Wenn ich mir so ansehe, wie Fußballfans ausrasten ob wohl nicht sie selber, sondern ihre Mannschaft (ihre "Puppen") verloren haben, dann kann ich es mir nicht vorstellen.
Aber Kinder tun sich da vllt. leichter.

Auf jeden Fall "Daumen hoch", man kanns ja mal probieren!
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#6 Greenseven
11.8.14, 15:13
@zumselchen:
Nein das sehe ich aber ganz anders. Und ich finde deinen scharfen Ton sehe unnötig. Ich bin absolut für spielerische Freiheit weil auch das ein wichtiger Punkt im Lernprozess ist, aber ich studiere Psychologie und spezialisiere mich auf Kinder, weshalb ich sagen kann dass es da sehr wichtige Punkte gibt. Es sind eigentlich Garkeine Sachen die man groß beachten muss um die richtig zu machen, aber trotzdem ist es heute erstaunlich wie viele Leute solche Situationen einfach falsch angehen.
Ich bin auch dafür, dass ein Kind einfach mal malt um Spaß zu haben, auf der anderen Seite werde ich mein Kind nicht für ein gekrickeltes Bild loben, wenn ich weiß dass es das nur schnell fertig machen wollte und sich keine Mühe gegeben hat. Ich möchte dann doch schon eher dass mein Kind einen Bezug zur Realität und zu seinen Fähigkeiten hat.
1
#7 marasu
11.8.14, 15:30
@Greenseven:
Du bist aber sehr empfindlich, wenn du bei zumselchen einen scharfen Ton rausliest.
1
#8
11.8.14, 15:37
@Greenseven: Och, sorry, war nicht scharf gemeint, mein Geschreibsel.
#9
11.8.14, 17:43
Die Idee ist nicht schlecht. Mein Kind konnte bis zum 11 Lj auch nicht verlieren.
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#10 Greenseven
11.8.14, 19:57
Oh tut mir leid, ich glaube dann habe ich den Schreibstil einfach falsch interpretiert!
#11
11.8.14, 20:55
mein Enkel kann auch gar nicht verlieren,ein VERSUCH ist es wert,
ich habe mich als Kind aber auch sehr schwer damit getan;-( ist das Vererbung?
#12 xldeluxe
11.8.14, 21:31
Wenn ich mich demnächst mit meinem Mann streite und es mal wieder mit mir durchgeht, halte ich mir einen Teddy vor die Brust und schiebe später alles auf ihn: War ich nicht, war der Bär!

Ich finde den Tipp gut - kamen die Kinder da wohl alleine drauf oder hatte das Puppenspiel gar nicht den Hintergrund des Nichtverlierenkönnens?

PS: Du hast doch gesagt: Wer sich angesprochen fühlt............ hahha
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#13 ispu
11.8.14, 22:10
Ich erinnere mich, wenn wir früher mit den Kindern Mensch ärgere dich nicht gespielt haben, fielen die Steine kurz vor Ende mal so vom Tisch, aus Versehen natürlich, oder durch einen heftigen Nießer flogen die Steine durcheinander, oder ganz einfach wurde vor Wut alles mit einem handwisch runter gefegt. Mein kleiner Sohn war bis zum erwachsen werden ein schlechter Verlierer und wenn wir alle dann gelacht haben, au weia, das schreibe ich lieber nicht
#14
11.8.14, 22:17
@xldeluxe: Freut mich, dass Du selbst Verwendung findest! Das bringt mich auf eine Idee für einen weiteren Tipp: "Richtig streiten". ;-)

Zu den Kindern: ich denke, die sind selbst darauf gekommen, dass die Puppen mal eine Runde spielen sollten.
#15
11.8.14, 22:22
Für mich war das Verlieren auch schrecklich. Dumm mur, dass meine Mutter immer um jeden Preis gewinnen musste! So waren meine Chancen auch nicht eben die besten.
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#16 Uppsala
23.6.15, 16:31
ich kann mich noch gut erinnern, dass mein patenkind, als er noch klein war, bei mensch-ärgere-dich-nicht zu tiefst betroffen war, es flossen tränen wenn der kleine mal verloren hatte. mein vater hat zwar nicht geheult, aber vor wut das brettspiel samt steinen vom tisch geschleudert.
ich denke, mensch-ärgere-dich-nicht ist der beste beweiß die kleinen sowohl als auch die großen mitspieler auf die probe ihrer selbstbeherrschung zu stellen. '-)
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#17
3.10.15, 17:49
Das ist ja eine Menge Gerede um ein Themalein. Zumselchen fühlt sich zu diesem Thema wohl hingezogen. Dann ein Tipp aus der Küchenpyschologie: Zumselchen kann auch heute noch nicht verlieren!

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