Kostenlose Töpfe, um Saatgut vorzuziehen

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Joghurtbecher und andere Plastikschalen kennt man ja schon, mit denen man kostengünstig Samen aussäen kann. Man muss die Sämlinge aber anschließend vereinzeln, und daher umtopfen. Meistens werden dann Torftöpfchen verwendet, die man samt Steckling in die Erde pflanzen kann.

Was schon bekannt ist, dass man auch in Eierkartons Samen ziehen kann. Umweltschonend, und man kann die Sämlinge samt Karton in die Erde setzen.

Dabei kam mir eine Idee. Was bleibt übrig, wenn man eine Küchenrolle oder Toilettenpapier verbraucht hat? Richtig! Eine Papprolle. Statt sie wegzuschmeißen, kann man sie, in der passenden Größe urechtgeschnitten, auch als Anzuchttopf verwenden! Nicht nur das. Pro "Töpfchen" ein Samenkorn. Wenn die Pflanze groß genug ist, kann man die Pflanze samt "Töpfchen" in die Erde pflanzen.

Ist umweltschonender, als wenn man für die Torftöpfchen Torf abbaut, und dadurch Moore zerstört.

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6 Kommentare


#1
20.3.11, 12:27
Hmh aber Pappe ist nicht gleich Pappe.

Die von Eierkarton, ist extra leicht kompostierbare Pappe.

Die Klopapierpappe ist extra stabiler... die zersetzt sich nicht so schnell, zusätzlich sind bei einigen noch Klebstoffe zugestzt, ich weiss nicht, ob das die Pflänzchen so toll finden.
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#2
20.3.11, 13:43
Ich habe es letztes Jahr zum ersten mal ausprobiert, und die Pappe hat sich total aufgelöst. Wenn man die Pappe aber nicht mit einpflanzen will, kann man die Pflanze ja herausnehmen, und ohne Pappe einpflanzen. Mir ging es nur um eine Alternative zu Joghurtbechern oder gekauften Torftöpfen.
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#3
20.3.11, 22:50
:) klappt bestimmt...
Wir haben immer die weissen Papprollen, die haben sich zu mindest auf dem Komposthaufen nicht zersetzt.

Besser als Joghurtbecher ist es allemal... zum einpflanzen ...
#4
31.3.11, 21:38
allerdings haben bei mir schon einige Klorollen zum schimmeln angefangen und ich hab sie dann in den Joghurtbecher umgetopft.
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#5 pennianne
14.7.11, 13:36
Wir haben die TO-Papierrollen halbiert, seitlich gleich ein paar Löcher eingepiekt. eng nebeneinander in eine Kiste gesetzt und dann zumeist zwei Samenkörner ausgelegt; die schwächere Pflanze wird später entfernt. Bevor wir alles an Ort und Stelle gepflanzt haben, wurde unten die längste Wurzel ein Stückchen gekappt.
Das läßt die Pflanze neues Wurzelwerk entwickeln, dann mit der Rollenumhüllung ins Beet und alles wird problemlos weiterwachsen. Bei der Neubearbeitung der Beete fanden sich oftmals noch zerfledderte Reste der Rollen, aber den Pflanzen hat das nichts ausgemacht.
Grüße von Norbert aus der pennianneWG
#6
23.3.12, 21:24
Nur Eierkartons ohne Buntdrucke dürfen auf dem Kompost oder als Töpfchen für Pflanzen benutzt werden. http://www.awm-muenchen.de/privathaushalte/restmuell-papier-und-bio/kompostierung.html

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