Kürbis-Kartoffelsuppe

Kürbis-Kartoffelsuppe mit gerösteten Brötchenwürfeln

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Ein kleiner Hokkaido-Kürbis, ein paar Kartoffeln, Möhren und Chili ergeben eine wunderbare Suppe. Und dazu rösche Croutons!

  • 1 kleiner Hokkaidokürbis kann mit Stumpf und Stiel verwendet werden, es gibt keinen Abfall.
  • Dazu 3 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 1 rote Chilischote
  • 1 Stückchen Ingwer
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 TL Curry
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 1/4 L cremig gerührter Joghurt

So geht es:

  1. Ich lasse den Kürbis aus etwa 1 m Höhe auf ein großes Holzbrett fallen. Wenn man Glück hat, ist dann ein Riss im Kürbis und man kann von dieser Sollbruchstelle aus den Kürbis leicht zerkleinern.
  2. Geht er nicht kaputt, dann nimmt man ein Sägemesser und tut was für seine Oberarme.
  3. Bei dem Kleinschneiden kommt es nicht auf das Ebenmaß der Stücke an, sie werden hinterher sowieso püriert.
  4. Die Kürbisstücke, die geschälten Kartoffel- und Möhrenstücke werden in Öl angeschwitzt, die Chilischote  entkernt und zerkleinert und zugefügt  sowie die Gewürze. Der Ingwer wird mit Schale gerieben und untergerührt.
  5. Jetzt wird mit Brühe aufgefüllt und etwa 10 Minuten gargeköchelt.
  6. Danach wird die Suppe mit einem Pürierstab zermust und mit dem cremigen Joghurt verrührt.
  7. Es muss das Cremige sein, das normale Joghurt flockt aus.

Als Beilage gibt es Knoblauchcroutons:

Alte Brötchen werden kleingeschnitten und in einer Pfanne mit Olivenöl und 5 ungeschälten Knoblauchzehen braun gebraten.

Danach braucht man nur leicht auf die gebratene Schale der Knoblauchzehen zu drücken - und sie flutschen einfach raus. Jetzt kann man sie essen - oder auch nicht.

Guten Appetit!

 

 

 

 

 

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9 Kommentare


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#1
9.9.13, 09:07
am besten gefällt mir das Schwerkraft-Experiment! 8o)

Ich glaub meine Frau kriegt ne Krise wenn ich nen Kürbis aus 1m Höhe niedersausen lasse und der zerplatzt. Bei meinem Glück gibts kleine Sollbruchstelle sondern ein Gesamtkunstwerk "Kürbis überall".

Werde ich also besser die Muskelvariante wählen und mein Glück versuchen, hört sich nämlich ausgesprochen lecker an!
Dafür gibts natürlich nen fetten Daumen!!!
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#2 Dora
9.9.13, 09:12
Mmmmmmh, ich freue mich immer auf die Kürbissuppe jedes Jahr. Einer liegt schon bereit, aber bisher habe ich noch Zucchini verwenden müssen.

So ähnlich mache ich meine Suppe auch, bei mir ist es aber kein Hokkaido, sondern ein ganz normaler.
Wenn man vorher nichts sagt, essen die, die eigentlich keinen Kürbis essen, das als Kartoffelsuppe, wenn man etwas mehr Kartoffeln verwendet :-)

Um das Ausflocken des Joghurts zu umgehen, stelle ich das auf den Tisch und jeder macht sich selbst rein, wie viel er möchte oder gebe einen Klecks in die Mitte.
Man kann statt Joghurt auch Saure Sahne o. ä. nehmen.
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#3 peggy
9.9.13, 09:49
@der_dingo: wenn du einen Kokkaidokürbis von ca 1 - 1,5 kg kaufst, dann ist die Schale butterweich und braucht keine Sollbruchstelle. Viel größer habe ich sie auch noch nicht gesehen.
Also, keine Angst, es kostet kaum Muskelkraft.
Ich habe diese Suppe schon mehrfach gemacht,immer etwas abgewandelt wird sie nie langweilig.
Ein besonderer Geschmack bildet sich auch, wenn zum Schluß pro Teller ein Eßl. gebratene Pilze zugügt. Sie können ruhig scharf angebraten werden, das Röstaroma bildet einen tollen Kontrast.
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#4 kreativesMaidle
9.9.13, 12:39
Liebe Ellaberta,
wie immer
nicht nur ein klasse leckeres Rezept,
sondern auch wieder sehr nett und humorvoll geschrieben.
Freu mich sehr, dass du wieder regelmäßig Beiträge zum Besten gibst.
Besonders wenn dann noch so nette Fotos dabei sind
DANKE !!
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#5
9.9.13, 21:12
Sehr lecker, damit läuten wir den Herbst ein ! Danke fürs Rezept, Ellaberta.
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#6 Internette
9.9.13, 21:19
Ich möchte noch keinen Herbst einläuten, heul.... ;-)

Aber Kürbissuppe liebe ich!!! Ob mit Ingwer, Karotten, Orangensaft oder oder oder...
Danke für dieses Rezept
#7
24.11.13, 14:21
Hallo,
Ich würde gerne wissen was du mit dem Stiel und den Kernen von dem Kürbis machst. Da steht ja dass der gesamte Kürbis verwendet wird, aber ich weiß nicht genau wie jetzt. Pürierst du die Kerne und den Stiel mit oder wie? Bin verwirrt.
Danke!
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#8 Dora
24.11.13, 14:28
@pipelette: nein, der Stiel und die Kerne sind Abfall, leider.
Der Stiel ist sowieso zu hart zur Weiterverwendung.
Die Kerne wirft man weg oder man kann sie weiterverarbeiten.
Entweder trocknen und für nächstes Jahr neue Pflanzen daraus ziehen oder trocknen und rösten und dann in der Suppe oder im Salat essen.
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#9 marangove
17.9.14, 13:52
Liebe Ellaberta, schon wieder ist ein Jahr um, der Hokkaido lacht mich ebenso lieb an wie in jedem Herbst, und ich bringe ihn voller Vorfreude auf D e i n Rezept nach Haus. Und wieder schmeckt mir diese Suppe ebenso gut wie im letzten Jahr.
Auch heute noch ein herzliches Danke.

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