Kunden fragen, ob sie wirklich einen Kalender wollen

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Jedes Jahr bekomme ich von Firmen, bei denen ich Kunde bin, einen Kalender geschenkt, der dann in die Garage oder an sonst einen abgelegenen Platz wandert, denn die Kalender, die ich mir ins Büro etc. hänge, kaufe ich mir meist selbst.

Da ich auch Kunden zu beschenken habe, habe ich vor ein paar Jahren mit dem Weihnachtsgruß eine Umfrage gestartet: a) wollen Sie nächstes Jahr wieder einen Kalender oder soll ich das für Kalender, Porto und Umschlag ausgegebene Geld an a) den örtlichen Sportverein b) das Frauenhaus oder die c) die Tafel oder d) einen karitative Einrichtung Ihrer Wahl schicken. Dazu habe ich den genauen Betrag genannt, der mir der Weihnachtsgruß kostet.

Die Resonanz war überwältigend. Keiner wollte den Kalender. Alle wollten die Spende und zwar an zwei verschiedene Einrichtungen hier in der Region. Seitdem maile ich meine Weihnachtsgrüße und scanne dabei immer die Überweisung an die soz. Einrichtung ein.

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3 Kommentare


#1 Blackpearl
29.12.10, 21:00
Das finde ich auch gut. Und sind wir doch mal ehrlich.
Die blöden Quartalskalender hängt sich keiner wirklich auf. Weder im Büro, noch zu Hause und in einer Garage brauche ich ihn auch nicht.
Einzig interessant ist der Pirelli-Kalender und der ist limitiert. Dann doch lieber das Geld für einen guten Zweck spenden. Da haben die jenigen was davon, die es benötigen. Und es wird nicht in die Tonne gekloppt.
#2 aukatze
29.12.10, 23:09
Finde ich eine super Idee.Meine Tante will mir immer Ihre Zeitung geben wenn Sie im Urlaub ist. Die lese ich nicht weil ich mir alles aus dem Internet holen kann.Darum schicke ich Sie an Gemeinnützige Organisationen.
#3 haxnmax
30.12.10, 09:11
@aukatze: Das ist auch eine super Idee. Wenn man in den Urlaub fährt, kann man sein Abo auf eine gemeinnützige Einrichtung umschreiben lassen. Auch Gefängnisse freuen sich über solche Abos.

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