Resiliente Menschen akzeptieren Veränderungen, kämpfen nicht dagegen an. Veränderungen sind ein Teil ihres Lebens und jede Krise wird als eine Situation angesehen, die es zu überwinden gilt.
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Mit Krisensituationen besser umgehen - Resilienz erlernen

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Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit diesem Thema überhaupt einen Tipp einstelle, überlasse diese Diskussion aber einfach mal der Allgemeinheit. Der eigentliche Tipp besteht für mich darin, darauf aufmerksam zu machen, das Leben und das Schicksal von verschiedenen Seiten zu betrachten.

Dieser Post erhebt keinen psychologischen Anspruch. Ich möchte aus eigener Erfahrung und als direkt Betroffene verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie man lernt, mit Krisen und Krisensituationen besser umzugehen.

Es gibt Menschen, die bewältigen Stress, Rückschläge, Zurückweisung oder Frust besser als andere Menschen. Warum ist das so? Die Antwort darauf: Diese Menschen sind resilient. Andere Menschen wiederum werden bei kleinsten Misserfolgen aus der Bahn geworfen, sind weniger widerstandsfähig und viel empfindlicher als andere Menschen. Bleiben Menschen aber in Belastungssituationen stabil, wird diese Fähigkeit als “Resilienz” bezeichnet.

Nicht jeder kann Krisen weniger schwer als andere nehmen, aber Resilienz kann trainiert werden, wenn auch die Grundlagen bereits in der Kindheit gelegt wurden: Wertschätzung, Ermutigung und Unterstützung macht jedes Kind widerstandsfähiger für das weitere Leben. Dennoch kann man auch als Erwachsener lernen, resilient zu sein:

Was ist Resilienz?

Resiliente Menschen akzeptieren Veränderungen, kämpfen nicht dagegen an. Veränderungen sind ein Teil ihres Lebens und jede Krise wird als eine Situation angesehen, die es zu überwinden gilt. Anpassung an die neue Situation ist das Schlüsselwort und die Akzeptanz, dass es nicht immer eine Lösung für jedes Problem gibt, sondern dass man auch mal etwas hinnehmen muss und nicht auf jede Frage eine Antwort bekommt. Sie akzeptieren, was unvermeidbar ist.

Es geht hier nicht nur um Krisensituationen wie Krankheit, Verlust, Herzschmerz oder Trennung, sondern auch um alltägliche Situationen wie zum Beispiel unangenehme Arbeiten: Jammern und Klagen verbessert die Situation nicht. Stattdessen sollte man es einmal aus einer anderen Perspektive betrachten: Welchen Nutzen habe ich, wenn ich diese Arbeit jetzt verrichte? Gezielte Suche nach Vorteilen erleichtert die Entscheidung sehr. Ich zum Beispiel habe immer im Kopf, dass es noch viel schlimmer kommen  oder sein könnte und schon fällt es mir leichter, die jeweilige jetzige Situation zu akzeptieren.

Akzeptanz ist überhaupt ein ganz wichtiges Thema:

Die Wirklichkeit und die in Krisensituationen damit verbundene Trauer, die negativen Gefühle, die Ängste oder der Ärger wird von resilienten Menschen nicht verleugnet.

Allerdings sehen sich diese Menschen nicht als Opfer, sondern übernehmen die Verantwortung für ihr Leben und ihr Handeln. Sie sind sich bewusst, dass sie Einfluss auf den Lauf des Lebens haben und an einer Situation jederzeit etwas ändern können. Sie sind optimistisch, wissen, dass es Zeiten im Leben gibt, in denen es nicht immer rund läuft und dass sich das Blatt aber auch jederzeit wieder wenden kann und wird.

Nicht zurückziehen, aufgeschlossen bleiben, Hilfe von außen suchen und annehmen, neue Freundschaften aufbauen, die Unterstützung bieten können - auch das ist hilfreich in Krisensituationen.

Für mich ganz wichtig zu erwähnen ist Optimismus! Glauben, nein wissen, dass es immer schwere Zeiten und Rückschläge im Leben gibt und doch ganz fest darauf vertrauen, dass sich die Dinge wieder zum Guten wenden werden.

Das ist bei schweren Krankheiten, die nicht positiv ausgehen werden, leicht gesagt. Ich kann aber bestätigen, dass ein anderer Blickwinkel erlernbar ist und glücklich macht.

Resiliente Menschen erleben nicht weniger unangenehme Situationen, als andere Menschen, oder bleiben gar davon verschont: Sie sehen nur mehr Positives in der Situation, geben den positiven Momenten mehr Raum und gehen in Krisensituationen immer davon aus, dass sie sie überstehen werden: Optimismus macht Mut und gibt Kraft und Stärke. Aus Krisen lernen! Wie oft hat man das schon gehört und gelesen, aber es ist eine Tatsache, dass viele Menschen sagen: Aus dieser Krise habe ich gelernt. Wenn ich nicht krank geworden wäre, hätte ich immer so weitergelebt wie vorher. Jetzt sehe ich die wesentlichen und für mich wichtigen Dinge ...

Natürlich fällt es nicht jedem leicht, aus der eigenen Haut zu schlüpfen und es gibt Schicksalsschläge, die es nahezu unmöglich machen, positiv nach vorne zu schauen. Der Schmerz sitzt so unendlich tief, dass man froh ist, überhaupt den Tag zu überstehen. Gerade dann aber ist es wichtig, nach kleinen positiven Dingen zu suchen. Der Schmerz wird dadurch nicht geschmälert, dass man für einen Moment nicht so unsagbar traurig ist und positive Gedanken haben durchaus auch in diesen Situationen ihre Berechtigung.

Es gibt Denkweisen, mit denen man den Umgang mit den Widrigkeiten des Lebens lernen kann:

Ich werde an einer Krise wachsen. Was kann ich durch sie lernen?

Man kann das neue Denkmuster in ganz kleinen Schritten lernen

  • Ärgert man sich über einen Strafzettel - sieht man es ganz bewusst von der Seite, warum es dazu kam: Ich fuhr zu schnell! Es wäre vielleicht ohne diese Warnung zu einem Unfall in naher Zukunft gekommen.
  • Ich wurde bei der Beförderung wieder nicht berücksichtigt! Wenn ich mein Bestes gebe und trotzdem nicht weiter komme, sollte ich mich vielleicht nach einem neuen Job umsehen
  • Mein Kind ist sitzen geblieben. Vielleicht wird ihm dadurch bewusst, dass es sich mehr anstrengen muss, um weiter zu kommen (es war ihm eine Lehre).

Es gibt ganz viele Situationen, aus denen man immer etwas Positives ziehen kann. Dabei geht es überhaupt nicht darum, ob es es sinnvoll oder nützlich ist, sondern nur darum, den Blickwinkel der Geschehnisse  zu verändern, mit solchen kleinen Übungen zu trainieren und ein neues Denkmuster einzustudieren.

Dieses kleine Training kann dabei helfen, ein wenig von der schmerzlichen Seite abzuweichen und den Fokus nach und nach immer mehr auf das Positive zu richten.

Ganz wichtig ist mir zu erwähnen, dass es niemals darum geht, Leid und Kummer zu ignorieren oder nicht mehr zuzulassen; es kann jedoch gelingen, dass die Spanne zwischen Leid und der Zeit, in der man Positives sieht, mit der Zeit  immer kürzer wird.

Ich kann es bestätigen: Ich bin betroffen!

Dieser Post erhebt keinen psychologischen Anspruch. Ich möchte aus eigener Erfahrung und als direkt Betroffene verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie man lernt, mit Krisen und Krisensituationen besser umzugehen.

Es gibt Menschen, die bewältigen Stress, Rückschläge, Zurückweisung oder Frust besser als andere Menschen. Warum ist das so? Die Antwort darauf: Diese Menschen sind resilient. Andere Menschen wiederum werden bei kleinsten Misserfolgen aus der Bahn geworfen, sind weniger widerstandsfähig und viel empfindlicher als andere Menschen. Bleiben Menschen aber in Belastungssituationen stabil, wird diese Fähigkeit als “Resilienz” bezeichnet.

Nicht jeder kann Krisen weniger schwer als andere nehmen, aber Resilienz kann trainiert werden, wenn auch die Grundlagen bereits in der Kindheit gelegt wurden: Wertschätzung, Ermutigung und Unterstützung macht jedes Kind widerstandsfähiger für das weitere Leben. Dennoch kann man auch als Erwachsener lernen, resilient zu sein:

Was ist Resilienz?

Resiliente Menschen akzeptieren Veränderungen, kämpfen nicht dagegen an. Veränderungen sind ein Teil ihres Lebens und jede Krise wird als eine Situation angesehen, die es zu überwinden gilt. Anpassung an die neue Situation ist das Schlüsselwort und die Akzeptanz, dass es nicht immer eine Lösung für jedes Problem gibt, sondern dass man auch mal etwas hinnehmen muss und nicht auf jede Frage eine Antwort bekommt. Sie akzeptieren, was unvermeidbar ist.

Es geht hier nicht nur um Krisensituationen wie Krankheit, Verlust, Herzschmerz oder Trennung, sondern auch um alltägliche Situationen wie zum Beispiel unangenehme Arbeiten: Jammern und Klagen verbessert die Situation nicht. Stattdessen sollte man es einmal aus einer anderen Perspektive betrachten: Welchen Nutzen habe ich, wenn ich diese Arbeit jetzt verrichte? Gezielte Suche nach Vorteilen erleichtert die Entscheidung sehr. Ich zum Beispiel habe immer im Kopf, dass es noch viel schlimmer kommen  oder sein könnte und schon fällt es mir leichter, die jeweilige jetzige Situation zu akzeptieren.

Akzeptanz ist überhaupt ein ganz wichtiges Thema:

Die Wirklichkeit und die in Krisensituationen damit verbundene Trauer, die negativen Gefühle, die Ängste oder der Ärger wird von resilienten Menschen nicht verleugnet.

Allerdings sehen sich diese Menschen nicht als Opfer, sondern übernehmen die Verantwortung für ihr Leben und ihr Handeln. Sie sind sich bewusst, dass sie Einfluss auf den Lauf des Lebens haben und an einer Situation jederzeit etwas ändern können. Sie sind optimistisch, wissen, dass es Zeiten im Leben gibt, in denen es nicht immer rund läuft und dass sich das Blatt aber auch jederzeit wieder wenden kann und wird.

Nicht zurückziehen, aufgeschlossen bleiben, Hilfe von außen suchen und annehmen, neue Freundschaften aufbauen, die Unterstützung bieten können - auch das ist hilfreich in Krisensituationen.

Für mich ganz wichtig zu erwähnen ist Optimismus! Glauben, nein wissen, dass es immer schwere Zeiten und Rückschläge im Leben gibt und doch ganz fest darauf vertrauen, dass sich die Dinge wieder zum Guten wenden werden.

Das ist bei schweren Krankheiten, die nicht positiv ausgehen werden, leicht gesagt. Ich kann aber bestätigen, dass ein anderer Blickwinkel erlernbar ist und glücklich macht.

Resiliente Menschen erleben nicht weniger unangenehme Situationen, als andere Menschen, oder bleiben gar davon verschont: Sie sehen nur mehr Positives in der Situation, geben den positiven Momenten mehr Raum und gehen in Krisensituationen immer davon aus, dass sie sie überstehen werden: Optimismus macht Mut und gibt Kraft und Stärke. Aus Krisen lernen! Wie oft hat man das schon gehört und gelesen, aber es ist eine Tatsache, dass viele Menschen sagen: Aus dieser Krise habe ich gelernt. Wenn ich nicht krank geworden wäre, hätte ich immer so weitergelebt wie vorher. Jetzt sehe ich die wesentlichen und für mich wichtigen Dinge ...

Natürlich fällt es nicht jedem leicht, aus der eigenen Haut zu schlüpfen und es gibt Schicksalsschläge, die es nahezu unmöglich machen, positiv nach vorne zu schauen. Der Schmerz sitzt so unendlich tief, dass man froh ist, überhaupt den Tag zu überstehen. Gerade dann aber ist es wichtig, nach kleinen positiven Dingen zu suchen. Der Schmerz wird dadurch nicht geschmälert, dass man für einen Moment nicht so unsagbar traurig ist und positive Gedanken haben durchaus auch in diesen Situationen ihre Berechtigung.

Es gibt Denkweisen, mit denen man den Umgang mit den Widrigkeiten des Lebens lernen kann:

Ich werde an einer Krise wachsen. Was kann ich durch sie lernen?

Man kann das neue Denkmuster in ganz kleinen Schritten lernen

  • Ärgert man sich über einen Strafzettel - sieht man es ganz bewusst von der Seite, warum es dazu kam: Ich fuhr zu schnell! Es wäre vielleicht ohne diese Warnung zu einem Unfall in naher Zukunft gekommen.
  • Ich wurde bei der Beförderung wieder nicht berücksichtigt! Wenn ich mein Bestes gebe und trotzdem nicht weiter komme, sollte ich mich vielleicht nach einem neuen Job umsehen
  • Mein Kind ist sitzen geblieben. Vielleicht wird ihm dadurch bewusst, dass es sich mehr anstrengen muss, um weiter zu kommen (es war ihm eine Lehre).

Es gibt ganz viele Situationen, aus denen man immer etwas Positives ziehen kann. Dabei geht es überhaupt nicht darum, ob es es sinnvoll oder nützlich ist, sondern nur darum, den Blickwinkel der Geschehnisse  zu verändern, mit solchen kleinen Übungen zu trainieren und ein neues Denkmuster einzustudieren.

Dieses kleine Training kann dabei helfen, ein wenig von der schmerzlichen Seite abzuweichen und den Fokus nach und nach immer mehr auf das Positive zu richten.

Ganz wichtig ist mir zu erwähnen, dass es niemals darum geht, Leid und Kummer zu ignorieren oder nicht mehr zuzulassen; es kann jedoch gelingen, dass die Spanne zwischen Leid und der Zeit, in der man Positives sieht, mit der Zeit  immer kürzer wird.

Ich kann es bestätigen: Ich bin betroffen!

Von
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27 Kommentare


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#1
10.9.16, 09:13
hab gerade keine Zeit mir den ganzen Text durchzulesen, aber sicherlich sinnvolle Tipps dabei.
Wollte dich nur darauf aufmerksam machen, dass du im Foto leider einen Fehler drin hast- es heisst richtig "resilience" nicht "resilence"... im englischen ein ziemlich gängiger Begriff.
lg
PS- warum gibts hier eigentlich so viele, die anderer Leute Tipps niedermachen,aber selber nicht einen eigenen Tipp eingestellt haben?
Fällt mir nur so auf..
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#2
10.9.16, 09:30
Ein wundervoller Beitrag der Mut macht aber auch zum Denken anregt! Mich hat besonders dieser Satz berührt : "Wenn ich nicht krank geworden wäre, hätte ich immer so weitergelebt wie vorher. Jetzt sehe ich die wesentlichen und für mich wichtigen Dinge ..."
weil es zu 100% auf mich zutrifft.

Auch wenn jetzt viele wieder mosern was die Sinnigkeit dieses Tipps betrifft...dann möchte ich vorab sagen..Leute bitte ein bisschen positiver denken ;)
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#3
10.9.16, 10:09
Wunderbarer Tipp. Wenn ich nicht auch eine "Betroffene" wäre würde ich sicherlich anders darüber denken. Optimismus und Akzeptanz der momentanen Situation sind für mich ausschlaggebend. Nicht hinterherjammern was man nicht mehr kann sondern sich über Dinge freuen die man noch machen kann. Habe viele Jahre meine Eltern gepflegt und seit 20 Jahren einen ziemlich kranken Mann. Von meinen Beschwerden ganz zu schweigen. Bin immer für andere da gewesen und ich glaube das hat mich so tolerant und auch lebensfroh gemacht.
Am Ball bleiben ist meine Devise.Bin trotz aller Widrigkeiten ein glücklicher und zufriedener Mensch.
Ich bin sicher, dass der Tipp auch Menschen anspricht denen es noch ganz gut geht. Er inspiriert auf jeden Fall zur Überlegung.
Schönes Wochenende
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#4
10.9.16, 11:28
Deinen Bericht finde ich ausserordentlich gut und ich werde ihn speichern und ausdrucken. Auch ich habe schwere Zeiten hinter mir und hatte dennoch eine positive Einstellung. Aber manchmal fällt man wieder in alte Denk- und Verhaltensmuster zurück. Deshalb bin ich froh um diesen Tipp und werde ihn mir sicher immer wieder durchlesen.
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#5
10.9.16, 11:49
Hast vollkommen recht!
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#6
10.9.16, 12:30
ein sehr guter Tipp.

Denn zuallererst ist es unsere ureigenste Verantwortung, wie wir mit unserem Leben und seinen Herausforderungen umgehen. Viele Menschen schieben/übertragen diese Verantwortung einem anderen Menschen zu: "wenn doch mein Chef nicht das und jenes, dann.......", "würde doch mein Partner dieses und jenes, dann........".
So bleiben wir immerzu in diesem Zustand der, (ich nennns immer ;-), ) "Stagnation und Fäulnis" verhaften, sehen uns immerzu als das Opfer, dass passiv alles Mögliche erdulden muss und können uns genüsslich in unserer Opferrolle suhlen. Kriegen Mitleid, kriegen im besten Falle Aufmerksamkeit; weiterbringen oder gar glücklicher und zufriedener indes macht es uns auf Dauer nicht. Im Gegenteil, irgendwann tauchen offene oder versteckte Wutgefühle auf, welche die Negativspirale der Gefühle in uns nur noch verstärken.
Wie in Paul Watzlawick's Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" das Beispiel mit dem Hammer des Nachbarn. ;-)

Wie xldeluxe_reloaded schreibt, kleine Schritte, grosse Veränderung. Wie vor kurzem bei dem Tipp:" statt ich muss, ich will".

Es ist ein langer, manchmal auch schwerer Weg. Es gibt Rückschläge, es gelingt nicht immer, es funktioniert manchmal auch nicht, aber es verlohnt auf Dauer, diesen Weg zu gehen. Notfalls auch mit professioneller Hilfe.

Neulich las ich diesen Satz (sinngemäss): "Das Leben ist kein ruhiger, dahingleitender Fluss, sondern eine Ansammlung von Stromschnellen".
Passt vielleicht auch ganz gut zu dem Tipp.
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#7
10.9.16, 14:03
Ja die Resilience!
Der eine hat sie, der andere nicht. Warum ist das so?
Du brauchst in Deiner Kindheit jemanden, der Dich achtet, fördert und schätzt. Dann hast Du schon mal gute Karten für das ganze Leben.
Resilience heißt, dass Du Dich nach einer kleinen Weile immer wieder aufrappeln kannst.
Das Schlimme prallt an Dir ab, weil Du denkst, Du hast Dein Leben trotzdem noch in der hand.
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#8
10.9.16, 19:04
ein anderes Wort, das im englischsprachigen Raum diesbezüglich gerade "en vogue" ist, heisst "grit"... tenacity fällt mir auch noch ein...gerade ersteres leider eher ein Modewort, das dort (besonders gerne von Politikern!!) inflationär benutzt wird..
find den Tipp übrigens sehr gut- ich denke, wir haben alle unsere Höhen und Tiefen- gewisse "Strategien" können da so falsch nicht sein...
ich versuche mich einfach auch an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen- muß nicht jedem Statussymbol hinterherächzen, nur um Nachbar Meier zu beeindrucken..(nur als Bsp)
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#9
10.9.16, 21:05
Dieser Tip gehört nicht in den Bereich Haushalt - und gerade deshalb finde ich ihn sehr wertvoll! Für den Haushalt gibt es schon so viele Beiträge, die ganz bestimmt auch ihre Berechtigung haben und vielen helfen können. Aber gerade solche Gedanken, die anderen helfen können, mit seelischen Problemen fertig zu werden, können hier viel Gutes tun.
Ich war vor fast zwanzig Jahren auch schwerkrank, aber ich habe nicht einen Augenblick gefragt: "Wieso gerade ich?" Ich habe die Krankheit angenommen, habe mich mit dem Thema beschäftigt und vieles gemacht, was von Experten empfohlen wurde.
Natürlich werden nicht alle Menschen auf diese Weise gesund, aber zumindest werden nicht so viele Kräfte durch das Jammern und das Hadern mit dem Schicksal gebunden, die man eigentlich für das Gesundwerden braucht.
Vielen Dank für den Tip, den ich durchaus als einen solchen empfinde!
5
#10
10.9.16, 22:19
klasse beitrag!!!
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#11
10.9.16, 23:09
warum man keine Tipps eingibt und lieber Kommentare schreibt ?
Weil man immer ein Foto dazu reinstellen muß.
Man wir hier dazu aufgefordert und oft wird der Tipp ohne Foto nicht reingestellt.
Aber in den Kommentare gibt es dafür umso mehr versteckte Tipps ,die oft den Eigentlichen übertreffen. 
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#12
10.9.16, 23:13
Für die vielen positiven Kommentare bedanke ich mich herzlich. Es freut mich, nicht auf taube Ohren gestoßen zu sein.

Das Titelfoto wurde nicht von mir ausgewählt; das Foto hat das FM-Team zu meinem Tipp eingestellt.

@frohnatur1:

Es ist nicht richtig, dass Tipps ohne Foto nicht eingestellt werden.
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#13
11.9.16, 00:30
so in etwa lebe ich seit meiner kindheit, die ziemlich bescheiden war. ich "vergesse" dinge, die mich belasten, so kann ich immer gut gelaunt sein. einige sagten, daß ich nichts ernst nehme, daß mich tragische dinge nicht berühren, ich bewältige sie nur auf meine weise. meine mutter sagte immer: das war gestern, das ist geschichte, schau nach vorne. genau das tue ich.
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#14
11.9.16, 00:42
@jakey: 
Das kann ich gut nachvollziehen:
Mir wird in meiner derzeitigen Situation angesichts meiner Fröhlichkeit oft unterstellt, dass ich "verdränge"
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#15
11.9.16, 00:47
@xldeluxe_reloaded: Ist in Deinem Fall sicher besser als Trübsal blasen. Ich denke, Du machst das Richtige. :)
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#16
11.9.16, 00:51
@viertelvorsieben: 
Danke Dir! Ich bin mir ganz sicher, dass es für mich der richtige Weg ist und würde gerne, wenn ich es könnte, allen, die es brauchen oder denen es fehlt, von meinem Optimismus und meiner "Furchtlosigkeit" etwas abgeben.
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#17
11.9.16, 07:18
Danke für diesen Tipp, den ich momentan sehr gut gebrauchen kann. Meine Beziehung ist nach fünf Jahren gerade den Bach runter und ich kann das Loch gar nicht beschreiben in das ich gefallen bin.
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#18
11.9.16, 10:02
es ist eigentlich alles zu deinem Tipp gesagt,darum nur:Danke dafür -einfach großartig! !
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#19
11.9.16, 13:25
@frohnatur1-mir gings auch nicht um dich-hier gibt`s ganz andere "Experten", die sich hier scheinbar nur einloggen, um die Tipps anderer in der Kommentarspalte zu zerreissen...
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#20
11.9.16, 23:07
Ich finde en Tipp sehr gut und wie schon gesagt wurde ,man lernt aus seinen Fehlern .
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#21
11.9.16, 23:21
@iddqd: Da muß ich dir zu 100% recht geben.!
2
#22
12.9.16, 07:21
Einfach ein super Beitrag. 

Da gibt es für mich nichts hinzuzufügen. 
1
#23
12.9.16, 18:07
Ich habe schon vor längerer Zeit festgestellt, dass man von allen Menschen lernen und aus schwierigen Zeiten gestärkt hervorgehen kann! Wer sich selbst beobachtet und sein Leben immer wieder hinterfragt hat gute Chancen als Mensch weiterzukommen! Allerdings ist das Wort 'Reselience' neu für mich, danke auch dafür (hoffentlich habe ich es richtig geschrieben!).
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#24
12.9.16, 19:03
@ xldeluxe_reloaded

Dein post und vor allem Deine absolute Offenheit,  haben mich sehr berührt. Hut ab!
Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft, und halte an Deinem Optimismus fest, so lang
es Dir möglich ist.

Weiter oben las ich von Dir dass man Dir schonmal unterstellt,  Du
würdest verdrängen - na,und...? Selbst wenn es so wäre, wäre es in jedem Fall auch ein
Teil von Dir, um Dein Schiksal besser zu bewältigen. Und es ist Dein gutes Recht!

Außen
stehende können meiner Meinung nach nicht wirklich nachempfinden (und
schon gar nicht beurteilen), was in einem Menschen vorgeht, der mitten
drin ist, in einer tiefen Krise, ganz gleich welcner Natur.

Nur
die betroffene Person selbst kann einen Weg für sich finden, mit der
Situation umzugehen -  so oder so.  Ich finde, alles ist erlaubt !

Alles Liebe und Gute !

                    
1
#25
12.9.16, 21:01
@Orange Lady: 
Ganz herzlichen Dank !  Du hast vollkommen recht: Jeder muss seinen eigenen Weg finden und es geht nur die Person etwas an, wie sie mit dem Schicksal umgeht und fertig wird. Trotzdem bin ich sicher, dass man lernen und von anderen lernen kann, besser damit umzugehen.
Auch wenn ich nicht an Krebs erkrankt bin und nie Vorbilder hatte, habe ich großen Respekt vor Miriam Pielhau und Hendrijke Fitz und wie sie mit der tödlichen Krankheit bis zum Schluss umgegangen sind. Das entspricht vollkommen meiner Einstellung und Lebensweise.
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#26
14.9.16, 15:08
Ich fand den Text auch sehr berührend. Solche Tipps gehören unbedingt hierher. Ich gehöre zu den Leuten, deren Resilienz sehr tagesformabhängig ist - ich würde mir wünschen, generell etwas souveräner mit den Tiefschlägen des Lebens umgehen zu können! Kleine und mittlere Ärgernisse nehme ich mit Humor, aber wirklich schlimme Dinge (Krebserkrankung und Tod meiner Mutter) nehmen mich entsetzlich mit und lassen mich völlig verzweifeln. Da muss ich noch an mir arbeiten.
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#27
14.9.16, 23:37
@iddqd: 
Das Titelfoto wurde nicht von mir eingestellt. Mein Foto war das zweite Bild, das die aktuelle Situation widerspiegelt und zeigen soll, dass man aus allem das Beste machen muss!

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