Schnupfen: Die Volksweisheit besagt, dass ein Schnupfen mit ärztlicher Hilfe eine Woche anhält und ohne Doktor, 7 Tage. Was kann die Symptome lindern?

Natürliche Hilfe bei Schnupfen

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Schnupfen? Nase trieft, Augen tränen, Gefühl von Watte in den Ohren, Kopfschmerzen? Auf Frag-Mutti gibt es schon viele Beiträge, sodass ich mich lediglich auf das bisher nicht gesagte beziehe. 

Die Volksweisheit besagt, dass ein Schnupfen mit ärztlicher Hilfe eine Woche anhält und ohne Doktor, 7 Tage. Diese Weisheit ist absolut korrekt, denn die Erreger sind meist Viren! Antibiotika helfen, aber spezifisch oder breit nur gegen Bakterien!!! Grüner oder gelber Auswurf ist genauso wenig, wie die Prophylaxe, ein Grund diese Medikamente einzusetzen. Sie wirken einfach nicht und tragen zur Antibiotikaresistenz bei. Antibiotika sind bei Schnupfen ein absolutes No Go! Sie sind kontraindiziert und stellen heute einen Behandlungsfehler dar!

Hilfe bei Schnupfen  

Ich empfehle (unguentum majoranae), das man entweder als sehr teures Fertigprodukt frei kaufen kann oder sich vom Apotheker anfertigen lässt. 20 g kosten 2 -3 €, als Töpfchen oder Tube mit Nasenspender. Meist wird Vaseline als Trägersubstanz verwendet. Die Salbe wird in beide Nasenlöcher mittels Spender oder Finger eingebracht und leicht verteilt. Nach ca. 30 Minuten verspürt ihr das Gefühl, das eure Nasenwurzel angenehm kühl wird. Die Tränen lassen langsam nach und auch das Wattegefühl in den Ohren sollte bald nachlassen. Das Brennen in der Nasenspitze lässt ebenfalls nach und der Niesreiz reduziert sich deutlich. Um die Wirkung zu verstärken, sollte die Majoranbutter im Kühlschrank gelagert werden. Die Kühlung wirkt, wie bei den meisten Entzündungen, wohltuend. Nebenwirkung: appetitanregend. Ich kenne auch viele Allergiker, die die Majoranbutter bei ihrer Pollenallergie symptomatisch einsetzen.

Vorsicht vor Nasensprays. Eine längere Einnahme kann zu einer rinitis sicca (Trockenschnupfen) und zur Abhängigkeit führen.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp:

Gerade Kinder habe erhöhte Temperaturen (weniger als 38°C, rektal gemessen). Bei ihnen kann sich der Flüssigkeitsverlust lebensgefährdent auswirken. Gebt euren Kindern bitte keine heißen Getränke, keine Zitrone oder kohlensäurehaltige Getränke. Das reizt unnötig die Mundschleimhäute und tut einfach nur weh. Bietet ihnen Speiseeis, zur Not bergeweise, an. Das Protein kann vom Körper am schnellsten in Energie umgewandelt werden und es kühlt herrlich den Mund. Gleichzeitig ist es ein Flüssigkeitsspender.

Gute Besserung! 

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