"Ich nehme täglich ca. 3-5 Esslöffel Dinkelkleie und trinke sie in Milch oder als Mahlzeitersatz in einem Eiweissshake."

Obstipation in den Griff bekommen

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Ich möchte euch gerne meine tolle Erfahrung mitteilen. Ich leide unter starken Obstipationsproblemen, bedingt durch Antidepressiva. Ich hatte eigentlich alles durch von Backpflaumen, Magnesium bis hin zu den Chemiekeulen!
nichts half so richtig.

Mein Tipp: Dinkelkleie!

Ich nehme täglich ca. 3-5 Esslöffel und trinke sie in Milch oder als Mahlzeitersatz in einem Eiweissshake bzw. Balassstoffshake.

Die ersten Tage sind etwas unangenehm, Blähungen ohne Ende. Aber nach ca ein bis zwei Wochen konnte ich wieder ganz normal auf die Toilette. Nehme es weiterhin täglich und es geht mir wunderbar. Die vielen Ballaststoffe darin haben meinen Darm wieder regeneriert. Natürlich wie bei allen quellenden Sachen nicht vergessen, viel zu Trinken!

Tipp der Redaktion:

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17 Kommentare


1
#1
19.7.17, 14:51
Alle ballaststoffreichen Schalen, Hülsen, Samen helfen bei Darmträgheit = Obstipation ( bitte mit b) und sind darüber hinaus oftmals auch noch gesund und allemal besser als Abführmittel. Nur bitte immer viel Flüssigkeit dazu trinken.
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#2
19.7.17, 15:35
Ich habe auch schon viele verschiedene Mittel versucht, um meinen (gesunden!) Darm auf Schwung zu bringen. Und ich habe gemerkt, daß die meisten Mittel zu Blähungen führen, was ja nicht angenehm ist.
Und das viele Trinken ist aus Zeitgründen auch nicht immer so einfach zu schaffen. Denn wenn man wie ich viel unterwegs ist, hat man ja nicht so oft die Möglichkeit, auf eine Toilette zu gehen. Und das ist ja nun mal mit dem vielen Trinken verbunden.
Mit Dinkelkleie habe ich noch keine Erfahrungen, aber Weizenkleie habe ich früher eine Zeitlang genommen. Sie hat mir geholfen, bis mein Darm sagte: Jetzt möchte ich mal was anderes.
#3
19.7.17, 16:31
Ich glaube, dass jede(r), der an Verstopfung leidet, so ziemlich alles ausprobiert hat was es an Tipps so gibt.
Der einen hilft morgens ein Glas warmes Wasser auf nuechternen Magen, dem anderen eingeweichte Backpflaumen, usw. Da jeder Darm anders reagiert, muss jeder Einzelne sein Rezept finden. Die Dinkelkleie kannte ich noch nicht.
Mir helfen seit Jahren Sultaninen. Habe ich immer dabei, man muss nichts dazu trinken, und wie meine Aerztin sagt:das putzt den Darm.
#4
19.7.17, 16:51
@datura33: Und die schmecken ja auch noch super! Danke für den Tip!
Darauf hätte ich eigentlich auch selbst kommen können, denn ich habe auch schon gute Erfahrungen mit getrockneten Aprikosen gemscht. Allerdings muß ich mit denen auch sparsam sein, die können bei mir zu furchtbaren Blähungen führen.
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#5
19.7.17, 18:51
natürlich hilft jedem etwas anderes kein Körper ist gleich 😉
Ich bin jedoch heilfroh das für mich entdeckt zu haben, da es für mich zum schluss sogar schon eine Psychische belastung war.
Nahm ich abführmittel konnte ich nicht aus dem Haus, nahm ich nichts hatte ich bauchschmerzen usw...
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#6
20.7.17, 07:27
Dieses Probleme hatte ich schon als Kind. Heue weiß ich, schuld daran war eine Laktoseintoleranz - nur damals war das noch nicht bekannt.
Zum Glück bin ich vor ein paar Jahren an den richtigen Arzt geraten. Er empfahl mir, es mit Bakterien zu versuchen. Es kann eine Weile dauern, bis man den richtigen "Stamm" gefunden hat, aber ich hatte beim ersten Versuch Erfolg. Ich nahm 3 Wochen "Mutaflor" und mein Problem hat sich seitdem gelöst.
Nach Einnahme von Antibiotika hatte ich wieder Probleme. Nachdem das eine Weile anhielt, habe ich mir einfach wieder Mutaflor in der Apotheke geholt.
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#7
21.7.17, 12:37
@Maeusel: ich habe auch keinen unterschied zwischen "rohen" und im kuchen verarbeiteten festgestellt (apfelstrudel kaesekuchen etc). hat die gleiche wirkung.
getrocknete feigen sind ebenfalls super. zur adventszeit fruechtebrot, da kann man doppelt soviel anderes gutes essen, so flutscht das durch.
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#8
13.8.17, 09:19
Täglich 2 Walnüsse geknabbert und es flutscht! 
#9
13.8.17, 10:07
Hi, ich esse seit ein paar Monaten jeden Abend eine halbe rote Bete und eine Möhre. Habe damit angefangen, weil ich etwas gesundes vorm Fernseher haben wollte. Aber dann hat sich herausgestellt, daß ich seit dem jeden Morgen aufs Klo muß. Toller Effekt!
#10
13.8.17, 12:57
z.Zt. trinke ich jeden Tag 3-4 Ltr. Wasser. Was aber noch mehr hilft - da ich jede Nacht zum Wasserlassen aufstehen muss, trinke ich dann gleich mind. 1/2 ltr. Wasser. Das macht 1 ltr. zusätzlich und morgens flutscht es dann gewaltig. Die Verdauung geht ja auch die ganze Nacht hindurch und so wird morgens gleich durchgespült (geputzt).
#11
13.8.17, 13:14
Oh weh! Das ist wohl ein schlechter Tausch - viel trinken und dann aufstehen müssen nachts. Nachts beim Schlafen ruht auch die Verdauung, nur die Niere arbeitet weiter. Für einen guten durchgehenden Schlaf sollte man 2 Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr trinken, lieber tagsüber. Das hat den gleichen Effekt. 
#12
13.8.17, 14:04
Kritisch wird es erst bei einer Darmentleerung weniger als dreimal wöchentlich. Die Formen der Obstipation sind so vielfältig wie die Ursachen. Da braucht es sehr individuelle Ansätze. Allgemein gilt aber bei mangelnder Flüssigkeitszufuhr (da können dann auch Schädigungen anderer Organe incl. Nervensystem auftreten), Bewegungsmangel (beispielsweise bei vorwiegend sitzenden Tätigkeiten) und balaststoffarmer Ernährung tritt Verstopfung häufiger auf. Besser ist es die Ursachen festzustellen und zu ändern statt auf "Mittelchen" zu vertrauen. (Empfehlenswert ist auch der Artikel bei Wikipedia.)
Sollte die Obstipation ausgeprägter sein oder gar zum totalem Erliegen des Stuhltransports (Koprostase) kommen ist unbedingt eine ärztliche Behandlung erforderlich.

Wir hatten in der Verwandtschaft nach einer OP einer Ischämie des Illeums (Darmverschluss - ist ein Infarkt, keine Verstopfung); jahrelang als Folge der OP eine "paradoxe Diarroe". Die von vielen Ärzten nicht erkannt wurde und die Symptome mit "das kann man nicht ändern, damit muss man leben" kommentiert wurde. Nach Jahren benannte ein Arzt das als "paradoxe Diarrhö" (war mir bis dahin fremd) und meinte das könne man gut mit Macrogol bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Bewegung in den Griff bekommen. Recht hatte er. Das ist aber keine allgemeine Therapieempfehlung sondern eine individuelle Therapie!
#13
14.8.17, 19:26
@Fresie: 2 walnüsse täglich helfen?  mein darm lacht sich gerade blasen!! das hilft wie buttermilch oder rharbarbersaft oder trockenobst  -  nämlich gar nicht.
#14
14.8.17, 19:44
Oh ja, ich kenne drei Leute mit hartnäckiger Obstipation, denen es geholfen hat. 
#15
14.8.17, 20:18
@mama1977 #13: Wenn es der Fresie (subjektiv) geholfen hat, muss es Dir zwangsläufig nicht auch helfen. Die Gründe der Obstipation und die "Lösungsansätze" sind vielfältig und individuell sehr unterschiedlich. Bei dem in #12 geschilderten Fall waren selbst Ärzte über Jahre hinweg ratlos bis ein anderer das so "nebenbei" erfolgreich angegangen ist. Allgemeine Rezepte mit Erfolgsgarantie gibt es leider nicht. Manchmal hilft nur ausprobieren.
#16
14.8.17, 20:23
@paraiba: Jetzt bist Du mir zuvorgekommen. Ich wollte nämlich auch gerade schreiben, daß es mit Verstopfung  genauso ist wie bei wohl allen Dingen:Was dem oder der einen hilft, muß bei anderen noch längst keinen Erfolg haben.
Mein Darm ist auch sehr eigenwillig. Wenn ich ein Mittel  sehr erfolgreich erprobt habe, kann es seun, daß mein Darm darüber nach einiger Zeit lacht und ich etwas anderes suchen muß.
#17
14.8.17, 21:17
@Maeusel: Ich selbst habe überhaupt kein Problem mit Obstipation, pflege aber jemand mit diversen organischen Leiden. Ich trinke reichlich, bewege mich und esse einiges an Gemüse, Vollkorn und auch sonstige Ballaststoffe - gar nicht so bewusst gezielt. Bei meinem "Pflegling" achte ich auf Flüssigkeitszufuhr, verabreiche Macrogol (nach ärztlicher Empfehlung und bedarfsweise) und mache auch Bewegungsübungen.

Wenn man bedenkt, dass wir nur zu 10% aus menschlichen Zellen bestehen und wir in Symbiose mit den restlichen 90 % Bakterien, die aber nur etwa zwei Kilogramm pro Mensch ausmachen (individuell sehr unterschiedliche in der Zusammensetzung) und dann noch das Nervensystem im Verdauungstrakt (mit "Eigenleben" - psychosomatische Ursachen für Obstipation) in Betracht zieht, kann man sich vorstellen, dass die individuellen Unterschiede groß sind und zusätzlich auch noch Veränderungen auftreten können.

Interessant in dem Zusammenhang ist ein Artikel in der Zeit:
https://www.welt.de/gesundheit/article119502293/Dick-oder-nicht-die-Darmbakterien-entscheiden.html (Zusammenhang von Bakterien und Übergewicht und Diabetes.)

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