Ohne Mitglied, trotzdem teilhaben am Kirchengeschehen

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Wer aus der Kirche ausgetreten und kein Mitglied ist und trotzdem am Kirchengeschehen in seiner örtlichen Gemeinde teilhaben will, wird in der Regel auch als Gastmitglied gern gesehen und geschätzt.

Erstens muss man den Kirchenaustritt nicht an die Kirchentür publik machen. Es reicht in der Regel schon, wenn man - wenn überhaupt - mit dem Pfarrer spricht.

Zweitens sich eine Aufgabe suchen, wo man gebraucht wird und was man kann, wo man seine Erfahrungen weitergeben kann. Z.B. wer gut mit Nadel und Faden umgehen kann, könnte jungen Frauen nähen beibringen. Ich weiß, dass viele jüngere Frauen keine Knöpfe annähen können oder einen Strumpf stopfen können. Genauso Kochen. Wenn ich im Discounter/Supermarkt die jungen Mütter einkaufen gehen sehe, frage ich mich, ob sie jemals in ihrem Leben eine Kartoffel geschält haben. Einfache Küche kann jede/r lernen. Manche Frauen sind auch überfordert durch Doppelbelastung. Vielleicht ergibt sich eine Gelegenheit, hier einer Mutter/Familie zu helfen mal einen Abend nur für sich zu haben, in dem man ihre Aufgaben übernimmt.

Drittens, wenn man nicht die Großkirche als Gesamtbild mit Kirchensteuern unterstützen will oder kann, kann aber vielleicht bei örtlichen Projekten mithelfen, z.B. Ideen einbringen für Spendenaktionen, selbst etwas sachbezogen spenden.

Es sind die steten Tropfen, die den Stein aushöhlen.

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58 Kommentare


6
#1
14.12.12, 13:58
Ich verstehe Dein Anliegen nicht so richtig ?
Egal ob oder ob nicht, versucht man sich doch in der Gemeinde ein zu bringen.
Dann mal ein anderes Beispiel. Nach meinen Umzug in meine jetzige Gemeinde wollte ich eine ehrenamtliche Tätigkeit aus führen, da ich ein "Heide" bin, wurde ich vom Pfarrer persönlich vertröstet. Er meldet sich mal bei Gelegenheit. Ich würde heute noch warten, das ganze ist 2 Jahre her. Also habe ich meinen Weg gesucht .
Toleranz gegenüber anders denkenden ist in der Praxis noch nicht wirklich an gekommen.
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#2 Oma_Duck
14.12.12, 14:37
Der Pfarrer/Pastor würde vielleicht schon wollen, aber die kirchenfrommen "Laien" wollen vielleicht nicht mit Ungläubigen zusammenarbeiten wollen und "murren" - das will der Pfarrer wohl nicht riskieren.
Oder, m.E. noch schlimmer: Man versucht, das verlorene Schaf zurückzugewinnen und ist dann enttäuscht, wenn es sich "verstockt" zeigt.

Sich "einzuschleichen", ohne sich als ungläubig zu outen, finde ich weniger empfehlenswert. Wenn "es" rauskommt, könnten sie sich - zu Recht - betrogen vorkommen. Und immer mit den Wölfen heulen - auch nicht jedermanns Sache.

Arbeiterwohlfahrt, Rotes Kreuz, Volkssolidarität, Unicef - es gibt so viele "neutrale" Organisationen, in denen man sich nützlich machen kann.
Und die haben ein "neuzeitlicheres" Frauenbild als die kath. Kirchen, z.B.
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#3 MissChaos
14.12.12, 15:26
In Deinem Tip stossen mir einige Aussagen etwas sauer auf...

"Wenn ich im Discounter/Supermarkt die jungen Mütter einkaufen gehen sehe, frage ich mich, ob sie jemals in ihrem Leben eine Kartoffel geschält haben."

äähm... Ich kenne genügend Frauen die keine "jungen Mütter" sind, aber trotzdem nicht kochen wollen/können.

"Ich weiß, dass viele jüngere Frauen keine Knöpfe annähen können oder einen Strumpf stopfen können."

äähm... Ich kenne auch Frauen die schon älter sind, aber trotzdem keine Knöpfe annähen oder Socken stopfen können/wollen.

Ich bin konfessionslos. Die Kirche ist mir schnurz. Was aber nicht heisst, dass ich nicht gläubig bin. Ich bin aber nicht religiös.

Das Eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wenn ich mich sozial engagieren möchte, kann ich das auch ohne die Kirche tun. Wie Oma Duck es schon schreibt: Rotes Kreuz, Arbeiterwohlfahrt u.s.w.

Wenn ich anderen Menschen helfen will, auf welche Art und Weise auch immer: ICH brauche dazu keine Kirche! Und schon gar nicht eine, in die ich mich "einschleichen" muss, weil ich keine Kirchensteuer dafür bezahle.
Jetzt kommen ein paar Sätze die viele vielleicht nicht verstehen werden. Aber wer es nicht weiss und jedoch trotzdem interessiert ist, der kann sich mithilfe von Google, noch ein paar Infos einholen.

Die eigentliche Kirchensteuer wurde von Adolf Hitler eingeführt und befürwortet.
Alles was von Hitler kommt, wird -ZU RECHT- verteufelt.
In unserem Gesetz und Steuerrecht ist aber so Einiges nicht geändert worden.
Unter anderem auch die Kirchensteuer.
ACH?!? Da hat Hitler recht gehabt, oder was?
Warum wurde diese Steuer (wie vieles andere auch) nicht abgeschafft?
Ist es in Deutschland abhängig von Geld ob man einer Kirchengemeinde zugehören darf oder nicht?
Wohlgemerkt- NUR in Deutschland! Denn NUR in Deutschland ist die Kirchensteuer fällig. In keinem anderem Land auf dieser Erde.
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#4 Oma_Duck
14.12.12, 15:49
@MissChaos: Deine Ausführungen zur Kirchensteuer muss ich dann doch leicht korrigieren:

Richtig ist, dass die Erhebung der KiSt durch den Staat im Reichskondordat mit dem Vatikan geregelt wurde. Aber auch vorher gab es Kirchensteuern - sie wurden von eigenen Kirchensteuerämtern erhoben. Dieses lästige Inkasso übernahm dann der Staat - und der kriegt einen kleinen Prozentsatz dafür ab. Für die Kirchen erheblich vorteilhafter.

Eine Kirchenzugehörigkeit ohne Kirchensteuer zu zahlen ist nicht möglich, das wurde erst kürzlich ausdrücklich festgestellt. Hilft also nix, wer nicht zahlen will muss austreten.

In Österreich gibt es eine ähnliche Regelung, und auch in der Schweiz, kantonsweise unterschiedlich.
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#5 MissChaos
14.12.12, 16:16
@Oma_Duck:
Unterschiedliche Quellen, unterschiedliche Meinungen.
Wer Recht hat weiss ich nicht. Das mit dem Reichskondordat werde ich nachher noch recherchieren.
Ich war jedoch immer der Meinung, dass Hitler die Kirchensteuer eingeführt hat.
Aber ich bin ja lernfähig.... ;)

Ich werde eine meiner Quellen als Link im nächsten Kommentar einfügen. (Dauert immer bis Links freigeschaltet werden)

Wo Du recht hast, das habe ich eben nachgelesen, ist, dass auch in Österreich und Schweiz diese Steuer erhoben wird.
Das war eine falsche Annahme von mir. Ich hätte mich da wohl besser und breitgefächert informieren müssen.

Jetzt habe ich mir mit meinem Kommentar (zu Recht) ein paar rote eingefangen. ;)
Tja... manchmal schreibe ich schneller als dass ich denken kann....
1
#6 MissChaos
14.12.12, 16:19
www.kirchen.net/kirchenbeitrag/page.asp?id=1633#5
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#7
14.12.12, 16:23
ich bin katholisch und aktives Gemeindemitglied ... wir haben eine Reihe konfessionsloser ehrenamtlicher Helfer und Mitarbeiter ... der liebe Gott sieht das nicht so eng :o)
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#8
14.12.12, 16:46
Ich lebe in der Schweiz und bin katholisch UND ich zahle Kirchensteuer.
Ich sehe auch kein Problem darin, in anderen "Vereinen" zahlt man ja auch seine Mitgliedschaft, oder ?
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#9
14.12.12, 18:19
Geht es hier um "teilhaben am Kirchengeschehen" wie die Überschrift sagt oder darum, ehrenamtlich tätig zu sein, wie ich den Text verstehe? Wenn man ehrenamtlich tätig sein möchte, kann man sich online oder bei der jeweiligen Gemeinde über Möglichkeiten kostenlos informieren lassen.

@MissChaos: Oma Duck hat recht mit dem Reichskonkordat von 1933.
@dana0610: der Vergleich hinkt etwas. In anderen "Vereinen" ist man auch nicht durch Geburt "zwangsverpflichtet" und sie kosten auch keine 3 % des Einkommens (ungefährer deutscher Durchschnitt bei Arbeitnehmern und Selbständigen).
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#10
14.12.12, 18:43
Wikipedia sagt: "1919 wurde die Kirchensteuer in der Weimarer Reichsverfassung verankert." Also vor 1933 und vor Hitler.
Und Oma Duck hat natürlich völlig Recht damit, dass die Kirche schon lange vorher Geld eingetrieben hat.
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#11
14.12.12, 19:31
@MissChaos,

da verwechselst Du Kirchensteuer in Deutschland mit Kirchenbeitrag in Österreich.
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#12 MissChaos
14.12.12, 19:49
@Vanita: Ich will nicht auf meine Meinung beharren, aber ich habe es aus Wikipedia Kathpedia. Die freie katholische Enzyklopädie.
Dort steht eindeutig unter dem Absatz:

"Geschichte der Kirchensteuer"
Die eigentliche Kirchensteuer wurde von Adolf Hitler eingeführt und befürwortet.

Wer nachschauen möchte, muss unter dem "Link" hier unten einfach nur noch die drei w's mit Punkt vorne ansetzen.

kathpedia.com/index.php?title=Kirchensteuer

Da hatte ich es auch her als ich es in meinem 1. Beitrag geschrieben habe.
Ich habe mich darauf verlassen zumal ich das auch noch in der Vergangenheit von verschiedenen Seiten gehört hatte.

Es kann sein dass ich mich hier vielleicht zum Affen gemacht habe, weil ich mal wieder etwas geschrieben habe, worüber ich mich nicht genügend informiert habe.

Doch im großen Ganzen denke ich mal bin ich gar nicht so falsch gelegen... ;)
#13
14.12.12, 19:59
@ höraufdeinherz

Stimmt natürlich, ABER man kann auch hier jederzeit "kündigen". Ja, der Prozentsatz ist nicht gerade niedrig, aber der Religionsunterricht und der Pfarrer müssen ja irgendwie finanziert werden. Oder, was meinst Du dazu ?

Gruss dana0610
1
#14
14.12.12, 20:13
@MissChaos: Lichtfeder hat recht. Der Link gehört zu Österreich.
6
#15 MissChaos
14.12.12, 20:13
@dana0610: Natürlich kann man kündigen und doch ist es in meinen Augen eine Zwangsabgabe. In anderen Vereinen bin ich nicht verpflichtet zu bezahlen bis ich kündige. In anderen Vereinen bezahle ich ab dem Zeitpunkt an dem ich mich durch meinen freien Willen anmelde.
Wer bezahlt denn die Pfarrer und die Religionslehrer in Ländern, in denen diese Steuer nicht anfällt?
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#16
14.12.12, 20:17
@dana0610: Mehr als 5 Milliarden Euro Kirchensteuer jährlich in Deutschland für Religionslehrer und Pfarrer? Dieses System gibt's nur bei uns, in anderen Ländern funktioniert das ja auch anders. Und falls jetzt der Einwand kommt: ja, aber die ganzen Krankenhäuser, Altenheime und Heime für Behinderte, all die Kindergärten, Schulen, Beratungsstellen und sonstigen sozialen Einrichtungen – dann sollte man wissen, dass das mit unserer Kirchensteuer wenig bis garnix zu tun hat.

Kirchliche Krankenhäuser werden genauso finanziert wie andere Krankenhäuser auch: Für Investitionen kommt die öffentliche Hand auf, für die Behandlung der Kranken und die laufenden Kosten die Krankenkassen. Gelder aus Kirchensteuern werden dafür nicht verwendet; davon wird höchstens einmal etwas für einen Krankenhaus-Seelsorger ausgegeben oder für eine Krankenhaus-Kapelle. Sicher sinnvoll, verursacht aber keine riesigen Kosten.

Ähnliches gilt für andere stationäre pflegesatzabhängige Einrichtungen, z. B. Altenheime. Kindergärten werden hauptsächlich durch Elternbeiträge und durch die öffentliche Hand finanziert; der Anteil der Kirchen liegt in der Regel weit unter 20 Prozent.

Aber da gerade viele ältere Menschen das nicht so gerne wahrhaben wollen, sag ich da jetzt mal nichts weiter was dazu. Aber die 5 Milliarden Euro (das sind 5000 Millionen), die jedes Jahr in Deutschland von den Erwerbstätigen zwangs-eingezogen werden, braucht man sicher nicht für Pfarrer und Religionslehrer (zumindest die Lehrer werden nach meinem Kenntnisstand auch nicht von der Kirche bezahlt). Rote Daumen hin oder her.
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#17 MissChaos
14.12.12, 20:17
@Rumburak: Ja, habe ich jetzt auch gesehen. Mein Fehler. Ich glaube ich rede mich hier um Kopf und Kragen. :)
Ich denke es ist wohl besser wenn ich jetzt in diesem Thema aufhöre... Sonst blamiere ich mich noch mehr... :)

Leute, ich bin hier fertig. Ihr seid in diesem Thema von mir befreit! :D

Aber nur hier... In anderen Themen werde ich weiterhin eifrig weiterschreiben. Also ganz los seid ihr mich noch nicht... *lach*
2
#18 MissChaos
14.12.12, 20:19
@HörAufDeinHerz:
von mir gibt es da einen grünen. :)
#19 MissChaos
14.12.12, 20:20
Hey!!!!! Die Avatare sind wieder da!!!!! *freu*
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#20
14.12.12, 20:20
@MissChaos: War doch alles sehr interessant und ich habe auch etwas dazugelernt.
1
#21 tabida
14.12.12, 20:29
@HörAufDeinHerz: "Dieses System gibt's nur bei uns" - also bei uns (Schweiz) gibt es das in einigen Kantonen auch und die unterstützen dann auch noch diejenigen Kirchen in Kantonen, die dieses System nicht kennen.
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#22
14.12.12, 21:08
@HörAufDeinHerz

Du hast ja nicht ganz unrecht....
Trotzdem, wem es nicht passt, oder wer keine Kirchensteuer bezahlen will/vermag, der kann austretten.

Das macht aus einem Gläubigen, sicher nicht einen Ungläubigen. Glauben findet im Herzen statt.

Danke für Deine Meinung !
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#23
14.12.12, 21:27
@dana0610: das hast Du schön gesagt. So isses!
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#24 Liz82
14.12.12, 22:04
"Ich weiß, dass viele jüngere Frauen keine Knöpfe annähen können oder einen Strumpf stopfen können. Genauso Kochen. Wenn ich im Discounter/Supermarkt die jungen Mütter einkaufen gehen sehe, frage ich mich, ob sie jemals in ihrem Leben eine Kartoffel geschält haben." - das finde ich, als jüngere (aber immerhin erwachsene) Frau, doch ziemlich anmaßend...ich verstehe solche Vorurteile nicht...
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#25 MissChaos
14.12.12, 22:22
@Liz82: Du hast recht. Genau das habe ich in meinem 1. Kommentar auch angesprochen.
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#26
15.12.12, 01:25
"Ich weiß, dass viele jüngere Frauen keine Knöpfe annähen können oder einen Strumpf stopfen können. Genauso Kochen. Wenn ich im Discounter/Supermarkt die jungen Mütter einkaufen gehen sehe, frage ich mich, ob sie jemals in ihrem Leben eine Kartoffel geschält haben."
Nope.
Ich nähe inzwischen sogar meine Kleidung selbst- mit selbsterstellten Schnitten. Das kann meine Mutter nicht. Und sie hat das früher in der Schule gelernt. Ich durfte es mir autodidaktisch beibringen.
Ich koche auch gerne (Auch wenn ich keine Mutter bin.) Kartoffeln schälen kann ich sogar auch.
Inzwischen bin ich 24, also bitte keine Vorurteile. Ich könnte dir gewiss aus dem Stehgreif Zehn weibliche Bekannte nennen, die ebenfalls nähen und kochen können.
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#27
15.12.12, 08:55
Ich finde auch ,das sich die jungen Frauen, die eventuell keine Knöpfe an nähen können o. ä. ,nicht in der Gemeinschaft hin setzen und es lernen wollen. Erstens sind wir eine Wegwerfgesellschaft geworden,die Kleidung ist doch billig.
Zweitens wozu braucht man`s. Schwächen werden nicht gerne zu gegeben und überspielt.
Dann zum Schluß es sind nicht alle jungen Frauen so. Meine Töchter können es, aber sie stopfen keine Socken mehr und ich auch nicht.
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#28 Upsi
15.12.12, 15:50
ich bin über sechzig, habe sieben enkelkinder und bin glaube ich recht lebenserfahren. niemals würde ich jemanden aus der familie belehren wollen oder sagen, das ich das ein oder andere besser kann. die jungen leute von heute sind genau so neugierig auf das leben und müssen selber ihre erfahrungen machen. ich habe als junge frau auch das tiefkühlhähnchen mitsamt inhalt gekocht. (herz, magen leber in tütchen) und strümpfe stopfen, das war einmal, darauf habe selbst ich keine lust mehr. je mehr man sich selber beibringt, desto besser läuft es später im leben. jedenfalls habe ich diese erfahrung gemacht.
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#29 Oma_Duck
15.12.12, 17:00
Wer keinen Knopf annähen kann, muss schon seehr ungeschickt sein. Oder extrem doof. Es muss ja nicht super perfekt sein, Hauptsache der Knopf hält. Also dafür kein Kurs notwendig.
Grundkenntnisse im Kochen allerdings sind mehr als angebracht - die "Basics" sind nicht mehr allgemein bekannt und helfen Geld zu sparen und gesünder zu essen.
Wer diese Kenntnisse vermitteln kann, kann Kurse z.B. in Volkshochschulen oder Familienbildungsstätten anbieten. Da ist die Konfession belanglos. Christliche Kartoffel-Aufläufe sind mir nicht bekannt.

Mitglied einer der christlichen Kirchen wird man übrigens nicht durch Geburt, sondern durch die Taufe. Diese wird dem Einwohnermeldeamt gemeldet, damit auf der ersten Steuerkarte das entsprechende Kürzel erscheint und die Kirchensteuer richtig zugeordnet werden kann.
Die Einwilligung der Eltern, stellvertretend für den "willenlosen" Säugling, sollte nach meinem Dafürhalten nur bedingt und so lange gelten, bis das Kind selbst entscheiden kann. Spätestens mit 18 sollte Jede(r) gefragt werden, ob er/sie weiterhin der Kirche angehören möchte.
"Kann ja austreten!" ist m.E. kein gutes Argument. Man stelle sich vor, ein Kind würde schon als Säugling z.B. bei einer rechtsradikalen Partei angemeldet und könnte später nur durch ausdrücklichen Austritt von seiner Beitragspfllicht entbunden werden. Den Aufschrei möchte ich hören!
1
#30
15.12.12, 18:41
@Oma_Duck: Dafür gibt es doch die Religionsmündigkeit: damit kann das Kind seine Religionszugehörigkeit oder seinen Austritt bestimmen. Religion hat ja auch etwas mit entsprechender Erziehung zu tun, deshalb können vorher die Eltern bestimmen.
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#31 Oma_Duck
15.12.12, 19:23
@chris35: Du hast mich offensichtlich nicht verstanden. Wenn die stellvertretende Einwilligung der Eltern "abläuft", müsste das religionsmündig / erwachsen gewordene Kind aktiv EINtreten. Wenn es sich dafür entscheidet, wird im Einwohnermeldeamt die Religionszugehörigkeit eingetragen, erst dann. Wenn es nichts unternimmt, bliebe es bei "konfessionslos".
Das wäre m.E. die juristisch "sauberere" Lösung. Für den juristischen Laien mag es "Jacke wie Hose" sein, aber es ist schon ein Unterschied.
-1
#32
15.12.12, 19:45
@Oma_Duck,

was ist das, die juristisch "saubere Lösung" ?

dann bist Du also die juristische "Fachfrau" :-)))
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#33 Liz82
15.12.12, 20:17
OT: @MissChaos: bzgl Avatare - aber nicht alle :°( kann man jetzt nur noch diese popeligen aus dem FM-Angebot nutzen? Bei Einstellungen kann man kein Bild hochladen...
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#34
15.12.12, 21:37
@Oma_Duck, mit Firmung oder Konfirmation tritt das Kind aktiv ein. Wenn Du den Eintrag auf der Lohnsteuerkarte meinst: da muss man halt beim ersten eigenen Verdienst einen Zettel zusätzlich ausfüllen zum Austreten. Lieber wäre mir auch eine Mandatssteuer, die jeder Steuerpflichtige an eine beliebige gemeinnützige Organisation zahlt.
@ Liz82: ja.
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#35 MissChaos
16.12.12, 00:23
@Liz82:
Schau mal, da hat Bernhard was dazu geschrieben:

https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=50312&st=40&hl=
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#36 Oma_Duck
16.12.12, 13:29
@chris35: Scheint wirklich eine schwierige Materie zu sein, denn Du hast mich immer noch nicht richtig verstanden. Gerade dieses "da muss man halt" ist für mich das Problem. Meiner Meinung nach wäre eben ein "Zettel für alle" besser, auf dem man ja oder nein ankreuzen könnte.

Dass man mit Firmung oder Konfirmation aktiv eintritt, ist eine rein innerkirchliche Regelung. Meine Tochter hat die Firmung seinerzeit abgelehnt und wurde trotzdem bis zu ihrem Austritt amtlich als "rk" geführt. Die "Nichtfirmung" war demnach für den Staat ganz ohne Belang. Und für die Kirche ebenso, denn sie nimmt die Kirchensteuer gern auch von denen, die nur noch auf dem Papier dazugehören.
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#37 Oma_Duck
16.12.12, 19:54
@Oma_Duck: Zu #35: Die Rote-Daumen-Geber bitte ich darzulegen, wo etwas falsch ist an meinen Ausführungen.

Falls ihr der Meinung sein solltet, dass es sich um ein Meinung handelt, die man nicht haben bzw. äußern darf: Man darf, da könnt ihr ganz beruhigt sein. Gegen den erbitterten Widerstand der Kirchen sind nämlich Religions- und Meinungsfreiheit von der Verfassung garantiert worden. Ist zwar schon länger her, aber alle Meinungsfreudigen genießen das immer noch, und man kann es sich gar nicht oft genug in Erinnerung rufen.
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#38 MissChaos
16.12.12, 20:48
@Oma_Duck:
Du erwartest doch nicht im Ernst, dass Du von der rote-Daumen-Fraktion, eine Antwort oder ein Statement dazu bekommst...

Jetzt hat man doch schon die Möglichkeit anonym zu agieren. Warum sollte man sich jetzt auch noch outen? Hätte man was dazu sagen wollen, hätte man es gleich geschrieben. Aber es ist doch viel schöner, Leute zu ärgern ohne, dass sie wissen warum und von wem... Ach wie schön, dass es die roten Daumen gibt.

Wer Ironie findet.... ;)
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#39
16.12.12, 21:22
@Oma_Duck: na gut, ein roter Daumen ist von mir, der erste Satz hat mir nicht gefallen - klingt mir so, als hältst Du mich für blöde, nur weil ich Deine Meinung nicht teile. Weil ich keine Lust auf eine längere Diskussion hatte, erstmal kommentarlos ein roter Daumen: ein kleines Zeichen, daß manche schnell geschriebenen Sätze einen kleinen Unmut auslösen können, auch wenn sie vielleicht nicht so gemeint sind. Erklärung ausführlich genug? Manche Deiner Kommentare finde ich übrigens sehr gelungen, da gibts auch mal einen grünen Daumen.
Zum Thema: Wir haben in D eben keine vollständige Trennung von Kirche und Staat. Vielleicht wäre der "Zettel für alle" besser, aber es gibt nach meiner Meinung Schlimmeres. Wenn ich schon dabei bin: ich weiß nicht recht, ob ich den Tipp gut oder schlecht finden soll. Wer der Gemeinde nicht angehört und keine Beiträge zahlt, sollte ihr auch fernbleiben und sich nicht die Rosinen herauspicken, auch wenn es "nützliche" Projekte sind.
Edit: ach ja: der gerade bei #37 gesehene rote Daumen ist nicht von mir...
#40 MissChaos
16.12.12, 21:42
@chris35: Hut ab! Finde ich gut, dass Du Dich dazu äusserst. :)
Der rote bei mir, wird von dem/der sein, der/die den grünen bei OmaDuck wieder "neutralisiert" hat.
Aber da gebe ich nix drauf. Ich habe meine Meinung gesagt und dazu stehe ich. Ob es nun grün oder rot hagelt. ;)
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#41
17.12.12, 07:19
Zurück zum Tipp. Der sagt im Grunde: aus der Kirche austreten und Kirchensteuer sparen. Engagieren kann man sich auch ohne zu Bezahlen. Ist das ein guter Tipp? Ist der geeignet bei FM? Anscheinend schon. Ich finde den eher peinlich. Erinnert mich ein bischen an die Leute, die nichts mit Kirche am Hut haben, aber an Heiligabend für volle Kirchen sorgen.
1
#42
17.12.12, 08:40
*Scheint wirklich eine schwierige Materie zu sein, denn Du hast mich immer noch nicht richtig verstanden. Gerade dieses "da muss man halt" ist für mich das Problem*.

@ Oma Duck,

stimmt, andere Ansichten nicht verstehen, ist Dein Problem, Du hältst sie für dumm, ist das intelligent?

Tipp: Meinungen oder Einsichten die Du nicht verstehen kannst, einfach tolerieren ….

Nicht böse sein, Du hast mich ausdrücklich darum gebeten Dich zu erinnern, erinnerst Du Dich? :-)))
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#43
17.12.12, 10:11
@nellocat: das mit den "Feiertagschristen" ist das übliche Argument, mit dem manche Pfarrer ihre eigenen Gemeindeglieder beschimpfen. Ich wünschte mir Theologen, nicht verhinderte Politiker, Psychologen und Sozialarbeiter. Wer (wie ich) ausgetreten ist, findet auch Möglichkeiten außerhalb der Kirche, sich sozial zu engagieren: für mich praktisches Christentum.
#44
17.12.12, 11:32
Auch wenn sicherlich der größte Teil der eingenommenen Kirchensteuer für den eigenen "Apparat" (Verwaltung etc.) verbraucht wird, werden doch so einige wichtige Projekte damit finanziert. Gerade für ältere Menschen wird hier in unserer Gemeinde sehr viel getan, damit sie aus ihrer möglicherweise leider bestehenden Einsamkeit herauskommen. Ob das in diesem Rahmen von einzelnen ehrenamtlichen Helfern so geleistet werden könnte, glaube ich kaum.

Wer mit der Kirche nichts am Hut hat, kann sich schon lange durch die sog. Ehrenamtsagenturen einbringen.

Insofern ist der Tipp für mich daneben. Genauso könnte man empfehlen: Vereinsbeitrag sparen - Kinder auf der Wiese kicken lassen.
3
#45
17.12.12, 15:31
@nellocat: Auch ehrenamtliche Arbeit bei kirchlichen Trägern ist ein Kampf wenn man "Heide" ist.
In Bayern durch läufst du mehrere Ebenen, bevor ein grünes Licht kommt. Du darfst arbeiten, wurde von oberster Stelle entschieden.
Begründung : Man ist glaubenssuchend. Durch einen Austritt hätte man sich ja bewußt wegen die Kirche entschieden.
Da steht man in sozialen Berufen oft vor Problemen. Oder es wird einen an geraten dieser Konfession beizutreten, dann könnte man über eine Einstellung reden.
Ich rede aus Erfahrung.
Da meine ich, das die Toleranz und Achtung vor anders denkenden noch oft am Anfang steht, da die Praxis ganz anders aus schaut.
2
#46 Oma_Duck
17.12.12, 16:38
@Lichtfeder #41: *lach*
1
#47
17.12.12, 21:17
Wie man's nimmt. Wieviel von den eingetriebenen Kirchensteuern landen wirklich in der eigenen Gemeinde? Darüber schweigen sich die Landeskirchen zumeist aus.

Alles, was die Ortsgemeinde an Anschaffungen benötigt, sei es die neue Orgel, Reparaturen von Kirchenfenstern, Geld für Kinderarbeit bis hin zu der 2. Pastoratstelle wird innergemeindlich für gesammelt. Hin und wieder gibt es vll. mal einen Zuschuss, aber letztlich muss die Ortsgemeinde selbst zusehen die nötigen Gelder aufzutreiben.

Wenn jemand aber die Arbeit der reinen Ortsgemeinde für gut befindet, sich aber an den Kirchensteuern, warum auch immer, stört, für den kann (!), nicht muss (!), eine ehrenamtliche Aufgabe innerhalb der Ortsgemeinde eine Möglichkeit seiner persönlichen Weitergabe der Nächstenliebe sein.

Neben den Landeskirchen mit ihren Zwangssteuern für Kirchenmitglieder gibt es auch eine Vielzahl an freien Gemeinden, die es anders händeln und z. T. auch biblisch händeln.
3
#48
18.12.12, 20:00
Ich muss Oma_Duck beipflichten, dass diese unfreiwillige Führung als Kirchenangehörige(r) juristisch nicht einwandfrei sein kann. Bei Internetgeschäften darf keine Option mehr automatisch abgehakt sein, alles "opt in", kein "opt out" erlaubt; aber bei der Kirche trifft einfach jemand anders die Entscheidung, und man muss dann Aufwand betreiben, um da rauszukommen. In einigen Städten sitzt man dafür stundenlang beim Amt, und zum Teil kostet es auch eine "nette" Gebühr. Das kann doch nicht richtig sein, wenn man nicht selbst beigetreten ist.
1
#49
19.12.12, 10:56
Alles schön und gut. Aber wieso muß ein Heide von seinem Arbeitslosengeld noch Kirchenabgaben leisten?????
Diese werden ohne zu fragen gleich ab gezogen. Da gegen kann man sich nicht wehren.
Ein Musleme klagte in Berlin und er bekam kein Recht.
Ich kann es nicht nach vollziehen.
Sogar Geringverdiener z.Bsp. 1 mal wöchentlich Zeitung austragen,haben das Glück, wenn man sich nicht zur Wehr setzt.
Bei der Arbeitssuche wird man ausgegrenzt, aber es wird dann nicht mehr gefragt und zu geschlagen, damit das Kässle voll wird.
6
#50 Oma_Duck
19.12.12, 19:31
@Eichhörchen: Wer keiner Kirche angehört, muss auch keine Kirchensteuer zahlen. Und wer nicht lohn- oder einkommensteuerpflichtig ist, auch nicht.
Oder meinst Du andere Kirchenabgaben? Hab schon mal vage gehört, dass es so was gibt - in meiner Gemeinde jedenfalls nicht. Dass "Heiden" dieses "Kirchgeld" auch zahlen müssen, kann ich mir gar nicht vorstellen.

Die Jobcenter sind dreist genug, Arbeitssuchenden den Kirchen(wieder)eintritt nahezulegen, wenn es um Stellen im kirchlichen Bereich geht. Denn als Konfessionsloser darf man bei Caritas oder Diakonie nicht einmal den Hof fegen.
1
#51
20.12.12, 10:59
@Oma_Duck: Es ist wirklich so. Ich habe das auf meinem Arbeitslosenbescheid entdeckt und sofort in der Agentur an gerufen.
"Das ist so und ich könnte daran nicht ändern" !
Also fühlte ich mich doppelt gestraft. Kein Job, weil ich Heide bin und dann noch diese diversen Kirchenabgaben.
Es ist Realität !
3
#52 Oma_Duck
20.12.12, 13:34
@Eichhörchen: Wenn eine Behörde sagt: "Das geht nicht!" ist meistens - oder doch oft - "Wir wollen nicht!" gemeint.
Wenn Du echt konfessionslos bist und dies auf der Steuerkarte vermerkt ist, kann es sich auf keinen Fall um Kirchensteuer handeln. Würde mich interessieren, wie sich diese Abgabe nennt.
#53
20.12.12, 13:56
@Eichhörchen/Oma Duck: das, was Eichhörchen beschreibt, war wohl bis 2005 so. Hat mich jetzt auch nicht mehr losgelassen. Ich würde gerne einen Link zu Wikipedia einstellen, da dieser aber dann durch die "Kanada-Zensur :-)" muss, dauert es zu lange. Schaut einfach mal selbst. Hier die Kurzfassung zur "fiktiven" Kirchensteuer: Bis zum Jahr 2004 wurde bei allen, auch den konfessionslosen Beziehern von Arbeitslosengeld ein Abschlag in Höhe der „fiktiv“ anfallenden Kirchensteuer vom Arbeitslosengeld vorgenommen; der Betrag kam den Kirchen nicht zugute. Erst mit der Neuregelung von ALG II ab 1. Januar 2005 ist diese Regelung weggefallen. Zur Frage der Rechtmäßigkeit dieser bis einschließlich 2004 geltenden Regelung ist noch ein Rechtsstreit beim Europäischen Gerichtshof anhängig.

Falls Du, Eichhörchen, zur Zeit also ALG beziehst und darauf einen Kirchensteuerabzug hast, stimmt was nicht - würde mich aber auch wundern. Vielleicht meinst Du einen Bezug vor 2005?
#54
20.12.12, 13:58
@Oma_Duck und Eichhörchen: habe gerade einen Text verfasst, der aber leider hängengeblieben ist, weiß nicht, was ich da für böse Wörter gebraucht habe. Das, was Eichhörchen beschreibt, war bis 2005 so, da gab es einen "fiktiven" Kirchensteuerabzug, seitdem nicht mehr. Sagt Wiki.pedia.
1
#55
20.12.12, 15:10
@Eichhörchen und Oma Duck, es ist leider rechtens.

In den Bescheiden der Arbeitsämter über die Bewilligung von Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe werden auch die einzelnen Schritte zur Berechnung der Leistung dargestellt. Und bei dieser Berechnung wird auch ein Betrag für die Kirchensteuer abgezogen - unabhängig davon, ob der Betreffende einer Kirche angehört. (Quelle: Steuerlinks.de)
@HörAufDeinHerz, schade, dass Dein Text hängengeblieben ist.
#56
20.12.12, 15:43
@Rumburak: Danke das Du es bestätigst,denn ich habe das am eigenen Leib erfahren dürfen.
Da ich damals auf 180 war, habe ich kurz darauf in den Medien gehört, das ein Musleme in Berlin dagegen geklagt hatte und kein Recht bekam.
Das sind eben die "Feinheiten" unserer Gesellschaft.
Trotzdem bleibe ich meiner Überzeugung treu,auch wenn es mit der Jobsuche schwer war. Denn an was ich nicht glaube, kann ich nicht vertreten.
1
#57
16.1.13, 20:06
Habe gerade ganz interessante Informationen zum Thema "Verwendung der Kirchensteuer" gefunden:

Wie wird die Kirchensteuer verwendet? Viele glauben, der Großteil der Kirchensteuer komme sozialen Zwecken zugute. Das ist jedoch falsch: In Wirklichkeit werden zwei Drittel der Kirchensteuer für die Bezahlung von Pfarrern und Kirchenpersonal verbraucht. In keinem anderen Land der Welt verdienen Pfarrer so viel wie bei uns: etwa 4000 Euro im Monat. Ihre Besoldung und Versorgung entspricht der eines Regierungsdirektors.

Bischöfe werden aus öffentlichen Steuermitteln bezahlt und beziehen rund 7.700 Euro, Erzbischöfe sowie der evangelische Landesbischof sogar fast 10.000 Euro. Für öffentliche soziale Zwecke bleiben – selbst nach kirchlichen Angaben – nur höchstens 8 %, wahrscheinlich sogar nur 5 % der Kircheneinnahmen übrig, der Rest wird größtenteils für Kirchenbauten und Verwaltungszwecke verwendet. Die Kosten von kirchlichen Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen etc. werden fast ganz – zwischen 85 und 100 Prozent – aus öffentlichen Steuermitteln finanziert oder von Elternbeiträgen, Krankenkassen etc. gedeckt. Zitat Ende. Da man hier keine Links posten kann, muss es das Zitat tun, aber googeln kann ja jeder selbst.

Ist doch Wahnsinn: den Rentenkassen fehlt es hinten und vorne und der Staat führt jährlich 9 Milliarden Euro "Mitgliedsgebühren" der Erwerbstätigen an die beiden Kirchen ab.

Viele von uns achten bei Spenden peinlich genau darauf, wie hoch die Verwaltungsgebühren sind, 3-5 % werden als angemessen erachtet. Bei der Kirche ist es umgekehrt, die hat einen Verwaltungsanteil von 92 - 95 %!! Wird Zeit, dass sich da mal was ändert - und sei es nur, dass die Menschen selbst entscheiden, welche soziale Organisation ihr Geld bekommt.
2
#58
16.1.13, 22:42
@HörAufDeinHerz: Ich mag garnicht dran denken.
Man ist bloß noch ohnmächtig. Früher waren es Millionen und jetzt Milliarden, die die Kirche bekommt.
Irgendwann muß der Irrsinn doch malein Ende haben.

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