Obwohl ich über meine Transaktionen bei Online Shops oder PayPal immer einen Überblick habe, und sofort erkenne, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt, ändere ich meine Passwörter in meinen Online Accounts und auch im Online Banking nach 2 Wochen.

Online-Konten schützen - Passwörter regelmäßig ändern

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Mittlerweile erhalte ich, wie viele andere auch, öfter gefakte E-Mails, die augenscheinlich von PayPal oder Amazon stammen.

Obwohl ich über meine Transaktionen bei Online Shops oder PayPal immer einen Überblick habe, und sofort erkenne, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt, da ich angegebene Artikel nie bestellt habe, ändere ich meine Passwörter in meinen Online Accounts und auch im Online Banking nach 2 Wochen.

Bei den E-Mails handelt es sich um sogenannte Phishing Mails, die den Computer (Laptop, PC oder Tablet) des Empfängers durch Anklicken von Anhängen mit einer Schadsoftware infizieren und großen Schaden anrichten können. Ich habe bisher zwar in allen Fällen Amazon und PayPal darüber informiert und mir ist kein Schaden entstanden, aber durch die regelmäßige Änderung meiner Passwörter fühle ich mich mit einem geringen Aufwand bei Transaktionen im Internet zumindest etwas sicherer vor den Betrugsmaschen, die leider stark zugenommen haben.

Bei den Passwörtern verwende ich immer Kombinationen aus Buchstaben und Ziffern und wechsele zwischen Groß- und Kleinschreibung ab. Zusätzlich aktualisiere ich mein Antiviren-Schutzprogramm regelmäßig.

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17 Kommentare

2
#1
17.11.17, 19:52
Das sollte jeder so machen. Ich gebe meine Passwörter und auch andere Zugangsdaten immer in einem Passwortsafe ein. Dort sollte man die Passwörter dann auch immer ändern. 
#2
17.11.17, 21:24
Das ist eine gute Idee.Muss auch sehen, dass ich einen bei mir installiere.😄
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#3
17.11.17, 21:39
@Ashanti: Der Passwortsafe ist echt vorteilhaft. Wenn man dann mal sein Passwort vergessen hat macht man den Passwortsafe auf und kann dann sofort das Passwort nachschauen. Wenn du das Passwort am selben Gerät brauchst kannst du es einfach aus dem Passwortsafe heraus kopieren und dann bei der Anmeldung einfügen. Das ist echt klasse. Du brauchst dir dann nur ein Passwort merken.
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#4
17.11.17, 22:26
Passwort ändern muss nicht sein ("Jehova"). Selbst die NIST hat diese Regel außer Kraft gesetzt.

Wogegen soll das Ändern schützen, wenn man ein starkes Passwort verwendet hat (hier hilft der Passwort Manager in der Tat)? Das ganze hilft nur in den Fällen, in denen eine Datenbank wegkommt und dies nicht bemerkt wird. Z.B. im Fall Yahoo (aber wer hat da schon noch Daten).

Die Prio ist falsch: 
1. Starke Passworte verwenden (Nur Zufall ist "stark")
2. Jedes Passwort nur für einen Dienst
3. Wichtige Dienste mit mindestens Zwei-Faktor Auth. betreiben (das führt im Detail jetzt zu weit).
4. Genau achtgeben auf welchen Seiten man das PW eingibt (beinahe nicht machbar für den Laien).
5. Ab und zu das PW ändern. Mache ich aber quasi nie. 
#5
17.11.17, 22:35
Ich habe für jeden Dienst, jede Seite, unterschiedliche Passwörter, die aus den Anfangsbuchstaben längerer Sätze incl. Zahlen und Sonderzeichen bestehen und vertraue darauf, dass ich die aufgrund der Länge und Individualität nicht ständig ändern muss. Allerdings gibt es auch Seiten, die lediglich ein vierstelliges Passwort erfordern, diese ändere ich schon mal öfter.
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#6
17.11.17, 23:02
Zu erwähnen wäre auch noch, nicht die automatische Passworteinfügung zu benutzen. Ich melde mich bei allen Anbietern immer komplett neu an und greife nicht auf gespeicherte Passwörter zurück bzw. speichere sie erst gar nicht ab.
1
#7
17.11.17, 23:07
@zerobrain: 
NIST "bereut" mittlerweile die zuvor gegebenen Sicherheitshinweise.........
#8
18.11.17, 06:54
@xldeluxe_reloaded: Ups. Das ist interessant - hast Du mal nen Link dazu?

Mein letzter Stand ist: https://www.passwordping.com/surprising-new-password-guidelines-nist/
#9
21.11.17, 14:40
Wer soll dann die Übersicht über die weit mehr als 100 Passwörter behalten (Banken, S-Bahn, Deutsche Bahn, Krankenkasse, HUK24, ebay, Amazon, EnBW, Ciao, Holidaycheck, Lufthansa, dhl, Portokasse, google, tagespiegel, focus, verivox, adobe, brother, tolltickets, Kfzteile24 usw. usw. und die der Ehefrau (cua, esprit, bonprix, otto usw.) noch haben?
Fast jeder zweite Marketplace- oder ebay-shop will "ein Konto einrichten". Sonst sitzt Du in jedem Wiederholungsfall vorm PC und gibst 10 Minuten alles von vorn bis hinten ein.
Passwortwechsel, d.h. der Wechsel der PIN ist zudem bei den meisten Banken nicht möglich.

Passwortwechsel wäre toll, die Zusammenfassung in einer Software, die vom PC aus auch irgendwann geknackt werden kann, vielleicht nicht ganz so riskant wie eine Liste auf dem Schreibtisch.
#10
21.11.17, 14:45
@xldeluxe_reloaded: Oh Gott, dann machst Du sicher professionelles Gedächtnistraining?
(Siehe soeben geposteter Beitrag.)
Die Bankdaten kann ich fast mit geschlossenen Augen eingeben, aber alles andere ...😱
#11
21.11.17, 16:00
@willimatt: Wenn Du damit rechnest,. dass vom PC aus Dein Passwort Manager gehackt wird, musst Du auch damit rechnen, dass Deine Tastatureingaben mitgelesen werden (das ist einfacher).

Es kommt immer auf das Bedrohungs-Szenario an. Deswegen verwenden wichtige Dienste 2 Faktoren (und dazu zählt die iTan Liste ausdrücklich nicht).
#12
21.11.17, 17:17
@zerobrain: Die Tastatureingaben in Richtung Bank werden doch fast überall grafisch verschlüsselt.
Da müsste es ja Programme geben, die bei der Verfolgung der Mouse Zahlen erkennen können.
Ich gehe z.Z. nie per WLAN auf die Seite der Bank, den TAN-Generator hab ich allerdings seit 2 Jahren nicht mehr in Gebrauch, Richtung Ausland zahle ich nur mit Card-Secure und Einmal-Passwort (OTP), wenn sofortige Online-Zahlng überhaupt erforderlich ist. (Tickets im Ausland bestellt u.ä.).
Aber nichts ist wohl 100 % sicher, sogar Microsoft hat uns mal über 200 verseuchte "Original"-CDs geschickt.
#13
21.11.17, 18:25
Ich habe noch nie Online Banking gemacht und werde es auch in Zukunft nicht machen. Mit meinen Bankdaten bin ich sehr vorsichtig. Die gebe ich auch am Telefon nicht preis.
#14
21.11.17, 22:14
@Orgafrau: Onlinebanking hat mit Bankdaten am Telefon nennen nicht viel zu tun. Man kann sich auch immer verweigern, aber irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird jede manuelle Überweisung und auch jede andere Transaktion richtig Geld kosten, wenn sie nicht online selbst gemacht wird. Ist bei vielen Banken heute schon so. 
1
#15
21.11.17, 22:23
@HörAufDeinHerz: Das weiß ich doch. Ich wollte damit nur sagen dass man mit seinen Bankdaten sehr vorsichtig sein soll.
#16
22.11.17, 05:11
@willimatt: Die "grafische" Verschlüsselung ist schon lange kein Problem mehr - man muss sich mal reinziehen, dass der Trojaner auf dem eigenen Rechner das komplette Banking Portal nachmacht - d.h. er kann die Eingabe auch steuern...
Die sind inzwischen so gut, dass sie eine SMS Tan auf dem Smartphone mit einem passenden Trojaner auf selbigem abfangen.
WLAN hat hingegen absolut keinen Einfluss auf die Banking Sicherheit (das ist nur gefühlt sicherer). Ein TAN Generator, in den man die Empfänger Daten eingibt, wurde bisher noch nicht gehackt - und der sollte nicht auf dem Smartphone laufen auf dem man gerade die Überweisung eingegeben hat ("zweiter Kanal")....
Ist aber ein verdammt komplexes Thema. Man kann sagen, dass man meist sicherer ist, wenn man ein bisserl mehr Aufwand betreibt (die Schwelle, wo hier die meisten sagen, dass sie dazu zu faul sind). ;-)
#17
4.12.17, 17:43
@Orgafrau: 
Da gebe ich dir recht.Ich gehe mit meinen Bankdaten auch sehr vorsichtig um, nutze aber Online Banking schon viele Jahre.
Meine Bank warnt mich auch immer sofort, wenn wieder Mails an die Kunden kursieren, hinter denen eindeutig eine betrügerische Absicht steckt.
Bisher hatte ich  - toi,toi,,toi - keine Probleme.
Probleme gab es bisher nur bei gefakten Mails von PayPal oder angeblichen Bestellungen bei Amazon, die ich aber gleich gemeldet habe und damit einen finanziellen Schaden abwenden konnte.

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