Organspendeausweis

Organspender - Organspendeausweis

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Ich bin Organspender und würde gerne noch einmal zum Nachdenken darüber  anregen! Seit mehr als 30 Jahren bin ich im Besitz eines Organspendeausweises.

Wie man sich letztlich entscheidet, hängt von vielen Faktoren, wie z.B. der persönlichen Einstellung zu diesem Thema oder auch von der Sorge um Hinterbliebene ab.

Jeder hat das Recht, sich dagegen zu entscheiden, aber die, die sich vorstellen könnten über den Tod hinaus Leben zu retten, sollten über so einen Ausweis nachdenken!

Man bekommt ihn in jedem Krankenhaus, kann ihn auch aus dem internet herunterladen und per Hand ausfüllen.

Meinen Ausweis habe ich laminiert und führe ihn in meinem Portemonnaie mit.

Einen weiteren habe ich im Handschuhfach meines PKW deponiert.

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Themen: Gans

99 Kommentare


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#1 Greenseven
12.7.14, 06:37
Ich bin auch organspender und ich finde es ist eine gute Sache.
Und ich bin der Meinung es sollte eingerichtet werden wie in der Schweiz, dass man von Geburt am organspender ist und man sich abmelden kann wenn man möchte
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#2
12.7.14, 07:23
@Greenseven
Aha, und seid wann soll das so sein in der Schweiz ?
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#3
12.7.14, 07:50
@dana0610
da hast du Recht die Wiederspruchsregelung gibt es nicht in der Schweiz aber in vielen anderen Staaten z.B Österreich, Frankreich, Belgien. Die Wiederspruchsregelung ist weltweit vertreten.
Die Aussage von Greenseven ist ja auch mehr der Hinweis das die Wiederspruchsregelung ihrer Meinung nach die sinnvollere ist (und da bin ich mit ihr einer Meinung).
Wer schon mal auf ein Organ gewartet hat und immer wieder vertröstet wurde kann verstehen warum man dieser Meinung ist.
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#4
12.7.14, 07:52
Ja das dachte ich mir. Ich lebe in der Schweiz und wusste nichts über so eine Regelung.
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#5
12.7.14, 09:38
Ja, ich habe auch einen im Geldbeutel. ist immens wichtig und nachdenken sollte man zumindest darüber..
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#6
12.7.14, 09:39
Ganz wichtig für jene, die NICHT spenden wollen:

In diversen Ländern, wie z. B. Österreich, ist JEDER Organspender - auch Touristen !!!

In anderen Ländern gibt es eine Registrierung der Organspender, bzw. Nicht-Organspender.
Hiervon sollte man auch als Reisender Gebrauch machen.

Wichtig ist auch zu wissen, daß Ärzte sich über das Nicht-spenden-wollen hinwegsetzen.
Also klar und deutlich, sowie mehrfach mündlich und schriftlich NEIN sagen. Sonst wird man ausgeschlachtet.



Im Internet kann man 'Organspender-Ausweis' und 'Nicht-Organspender-Ausweis' herunterladen unter:
http://www.organspende-widerspruch.de/
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#7
12.7.14, 09:56
Habe auch einen im Geldbeutel. letzten W
Monat habe ich mich auch bei der DKMS (deutsche Knochenmarkspende) registrieren lassen.
Klar ist das ein zwiespältiges Thema, wenn es um die Meinung und Wünsche der Angehörigen geht, aber ich denke, es ist meine Entscheidung und man kann so vielen Menschen damit helfen
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#8 Schnuff
12.7.14, 12:19
ja,wenn man gesund ist,kann man darüber nachdenken.Ich habe keinen Ausweis.
LG
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#9 xldeluxe
12.7.14, 12:44
@Schnuff:

Nicht nur dann...........

Fast Jeder hat das eine oder andere Leiden oder leider auch mehrere.

Es gibt aber trotzdem noch Organe, wie z.B. die Haut, die dringend benötigt werden.

Was letztlich entnommen wird, entscheiden die Ärzte und "ungeprüft" wird nichts implantiert.
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#10
12.7.14, 14:30
Danke für die Anregung! Ich habe einen Organspendeausweis, habe ihn aber immer noch nicht ausgefüllt. Dabei finde ich ihn sehr wichtig!
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#11 nenne
12.7.14, 15:15
moin,

klar, ich hab auch einen ausweis.

für mich ist das wichtige am tipp, mehrere ausweise zu haben, die man dann w.o. genannt, verteilt.

denn man hat ja nicht immer ein portemonai mit oder sitzt im auto.
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#12 Greenseven
12.7.14, 15:33
Ups, dann habe ich da was verwechselt, dann ist es das schöne Österreich^^
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#13 Greenseven
12.7.14, 15:33
Ist aber doch für die eigentliche Sache Wurst ?
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#14
12.7.14, 15:46
Ein Ausweis reicht vollkommen. Man muss nicht überall welche platzieren, damit sie gefunden werden. Im Notfall rennen die Helfer nicht rum und suchen nach einem Organspendeausweis. Viel wichtiger ist es, dass die Angehörigen Bescheid wissen. Denn diese werden gefragt.
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#15 jb70
12.7.14, 15:52
Ich finde den Tipp sehr gut!!!! Glaube auch,dass es eine Entscheidung - dafür oder dagegen - jedes Einzelnen ist.Aber es ist wichtig, Menschen einfach an dieses (lebens)wichtige Thema zu erinnern! Ich bin selbst auch in Besitz eines Organspenderausweises.Kleine Korrektur: Bei uns in Österreich gibt es eine derartige Regelung nicht! Nochmal,alle Daumen hoch für diesen Denkanstoß!!!
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#16
12.7.14, 16:05
@ jb70

nach meinen Informationen gibt es die Wiederspruchsregelung seit 1982 in Österreich. Das heißt jeder ist Organspender, es sei denn er wiederspricht der Entnahme.
Sollte es anders sein, lass ich mich gerne belehren.
#17 xldeluxe
12.7.14, 16:05
Danke für so viel positives Feedback zum Organspendeausweis.

Es freut mich zu hören, dass doch der ein oder andere einen Ausweis hat.

Mehrere zu haben finde ich wichtig, denn wenn ich z.B. mit meinem Mann zusammen verunglücke, gibt es da keine Angehörigen mehr, die befragt werden können.

Er hat keinen, ich habe einen und Freunde und Bekannte werden das wohl nicht beantworten können; ebenso wenig meine Schwestern in Canada.

Einen lege ich mir zuhause noch in den Ordner mit wichtigen Adressen und Patientenverfügungen: Sicher ist sicher :-)
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#18 jb70
12.7.14, 16:31
geodor: Es liegt mir fern,jemanden zu belehren.Ich weiss,das es in diversen Quellen so nachzulesen ist - in der Praxis ist es aber so,wenn der Verunglückte nicht als Spender registriert ist,werden die Angehörigen vor diese sensible Entscheidung gestellt.
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#19
12.7.14, 16:36
Ich trage meinen Ausweis auch schon seit über einem Jahrzehnt mit mir rum.

Und meine Lieben wissen, daß, wenn etwas passiert, ich "Aufgeschnitten und ausgewaidet werden will, als gäb´s kein morgen mehr! Meine Leber reicht bestimmt für 5!"

Im Ernst, wie kann man keinen Ausweis dabeihaben und kein Spender sein? Für mich (außer aus Glaubensgründen, das toleriere ich) fast fahrlässig. Viele haben nichts dagegen, machen sich halt nur nicht die Gedanken. Die Widerspruchsregelung ist wirklich nötig!!!
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#20 xldeluxe
12.7.14, 17:05
@hatschepuffel:

Von mir können sie alles haben außer Herz und Leber!

Haut können sie gerne weitergeben, davon habe ich sehr viel :-))
......................................
Scherze sind vielleicht nicht ganz passend bei diesem sensiblen Thema, aber ich sehe es wirklich von der leichten Seite.

Im Leben bin ich sehr hilfsbereit und großzügig.

So soll es auch nach meinem Tod bleiben.
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#21
12.7.14, 18:51
habe mich bisher noch nie mit dem Thema auseinander gesetzt ,vielleicht mal ein Denkanstoß
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#22
12.7.14, 19:56
Die Menschen die Organe nach ihrem ableben spenden respektiere ich wirklich sehr, nur ich kann es mir einfach nicht für mich vorstellen. Wenn ich mir vorstelle, wie mein lebloser Körper auf einem Seziertisch landet und ausgenommen wird, wie eine Weihnachtsgans und dann nur noch Abfälle die keiner braucht von mir übrig sind.
Mal abgesehen davon, kann ich es auch nicht mit meinem Glauben vereinbaren.
Ich weiß es ist egoistisch, denn normal bin ich kein Egoist im Leben, ich gebe auch gerne, eben nur nicht meine Organe (nur meiner Familie) . Ich nehme auch Tabletten ein, bin nicht mehr zu 100% gesund, somit bin ich auch nicht gerade ein Volltreffer für den Arzt nach meinem ableben. Man muss es sich eben reiflich überlegen und wenn man dann zu dem Entschluss gekommen ist, respekt!
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#23 xldeluxe
12.7.14, 20:08
@glucke1980:

Wie ich schon erwähnte: Jeder muss es für sich selbst entscheiden.

Es ist aber nicht so, dass von dir nur Reste übrig bleiben. Andererseits: Woran hängst du noch, wenn Du tot bist?

Unter Umständen landest Du sowieso auf dem Seziertisch - zum Beispiel bei Ableben in nicht natürlichem Sterbealter.

Du wirst auch nicht wie ein Brocken Fleisch zurück gelassen, sondern wieder zugenäht und - wenn es nötig ist - ausgestopft. Ich aber habe mich sowieso für eine Feuerbestattung entschieden, da spielt es keine Rolle.

Meist sieht man beim Abschiednehmen in der Totenhalle sowieso nur den Kopf mit geschlossenen Augen. Da braucht niemand Bedenken zu haben, dass man bis zur Unkenntlichkeit von den Ärzten zerstümmelt wird.

Aber das sind so Themen, über die muss sich jeder selbst schlau machen und gut darüber nachdenken.

Welchen Glauben hast du? Das nur rein interessenhalber und wenn es zu persönlich ist, antworte nicht darauf. Ich gehe nicht weiter darauf ein.

Die Gesundheit spielt keine Rolle. Das entscheiden die Ärzte später.
#24 xldeluxe
12.7.14, 20:09
@manuela2303 # 7 :

Das ist auch mein nächster Schritt!
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#25
12.7.14, 20:25
@xldeluxe: Ich bin Christ. Ich weiß, dass schon viel über Organspenden in der katholischen Kirche diskutiert wurde und auch oft gesagt wurde, es geht schon klar, da es ein Akt der Nächstenliebe ist. Ich selber bin da etwas anderer Meinung. Ich würde mich auch nicht verbrennen lassen. Da hat jeder Mensch seine eigene Ansicht.
Ich bin eigentlich der Meinung, dass es Schicksal ist, wann jemand die Welt verlassen muss. Es hat alles seinen Grund, so schwer es auch den Hinterbliebenen fällt, keiner will jemanden verlieren. Niemand von uns weiß wohin wir gehen und wann wir gehen und das ist auch gut so.
Viele Gute Menschen verlassen diese Welt so früh und viele schlechte werden 100 Jahre alt Uns scheint das unfair zu sein, doch ich bin der Überzeugung, dass alles einen Grund hat. Ich kann dir hier auch nicht genaueres erklären, dafür würde ich Stunden brauchen ;)
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#26
12.7.14, 20:38
ich habe auch ein Organspendeausweis,aus dem einfachen Grund das ich im Bekanntenkreis jemand hatte,der auf ein organ angewiesen war und es heftig ist mitzubekommen,wie lange jemand warten muss obwohl täglich viele leute sterben,deren organe man brauchen könnte. zumal kann man auch ankreuzen, dass man garnichts spenden möchte. damit hilft man den Hinterbliebenen bei der entscheidung schonmal sehr. ich denke im trauerfall möchte man sich nicht darüber Gedanken machen,ob es im sinne des toten ist,wenn mn spendet oder nicht
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#27 xldeluxe
12.7.14, 20:42
@glucke1980:

Das brauchst du mir nicht zu erklären, denn ich weiß, was Du ausdrücken möchtest und auch wenn Du mehrere Stunden versuchst, es zu erklären, bleibt es doch ein unlösbares Geheimnis :-)

Niemand muss sich rechtfertigen, das erwähnte ich mehrmals.

Sterben hat wenig mit gut und böse zu tun..........Mörder werden alt, Kinder sterben früh......uns erscheint das aufgrund unserer Auffassung über Gerechtigkeit als nicht richtig.

Ich glaube daran, dass Menschen zur Transzendenz geschaffen sind und dass nur der Körper stirbt. Das Sein oder das Selbst bleibt.
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#28 Schnuff
12.7.14, 22:50
@glucke1980: @22 . ich denke genau so,auch ich bin nicht gesund,von mir kann niemand mehr was "gebrauchen".nehme auch sehr starke Medikamente gegen Schmerzen.Also was solls.Bevor da jemand Arbeit mit mir hat - nein danke.
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#29 xldeluxe
12.7.14, 22:54
@Schnuff:

Völlig falsche Ansicht! Das sollte nicht der Grund sein, keine Organe zu spenden, denn das kannst Du gar nicht beurteilen.

Noch einmal erwähne ich, dass niemand nach Ausreden suchen sollte: Ein NEIN ohne jegliche Begründung reicht doch völlig aus!
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#30
12.7.14, 22:58
Vielleicht noch interessant, daß man auch ankreuzen kann: "über JA oder NEIN soll dann folgende Person entscheiden"... Weil ich nicht weiss, welchem Arzt ich ggfs. in die Hände falle, war für mich war wichtig, daß meine Frau so a) benachrichtigt wird und b) sehen kann, daß die Ärzte einen gewissen Respekt bewahren
Übrigens: man kann auch mal so ein paar leere Formulare ins Handschuhfach legen. Wenn dann so ein "sportlicher" Fahrer neben einem an der Ampel steht, einfach mal eins rüberreichen :-)
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#31
13.7.14, 08:18
@xldeluxe: Wer bist du, dich so über Schnuff zu erheben? Du kennst sie nicht und hast keine Ahnung, welche Krankheit sie hat oder welche Medikamente sie nimmt! Bestimmte Krankheiten SIND ein Grund keine Organe zu spenden, da man von vornherein ausgeschlossen wird. Aber schön, dass du offenbar Mediziner mit Fachrichtung Ferndiagnose bist.
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#32 babsi599
13.7.14, 08:38
@xldekuxe - stell dir vor, es gibt sehr viele Menschen, die auf Grund einer Erkrankung keine Organe oder Blut spenden dürfen. Erkundige dich erst, bevor du jemanden blöd anmachst.
Ich gehöre auch zu dieser Gruppe. Aber da ich eine sehr seltene Erkrankung habe, habe ich mir eben einen Ausweis für die Pathologie besorgt. Die sind froh, wenn sie jemanden bekommen, damit die Studenten was lernen können und für die Forschung ist es auch gut.

Jeder trifft seine Entscheidungen selbst!!!
#33
13.7.14, 09:03
@babsi599: Wo bekommt man denn so einen Ausweis?
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#34 babsi599
13.7.14, 09:27
@FigureOfMerit - ich weiss leider nicht, wo du wohnst. Bei uns in Österreich meldet man sich da auf der Anatomie an und bekommt dann den Ausweis zugeschickt.
#35
13.7.14, 10:00
Ich muss sagen das ich keinen habe und das hat auch einen Grund ich will wenigstens Rahmenbedingungen festlegen können welche Leute meine Organe bekommen...
Ich bin zum bespiel der Meinung das ein kinderschänder oder sonstiges meine Organe nicht verdient hätte... Ich meine wenn mich jetzt in genau diesem Moment jemand fragen würde ob ich seinem Kind eine Niere spende weil es die wirklich braucht dann würde ich das sofort tun aber solange ich nicht weiß was für ein Mensch diese Organe bekommt möchte ich das eher nicht..
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#36
13.7.14, 10:25
Die Ausweise bekommt man auch in den Örtlichen Krankenhäusern!
Ein sehr guter Denkanstoß,habe es allerdings auch so gemacht,wie oben schon einmal geschrieben...die Angehörigen müssen vorher gefragt werden...ist auch kein Problem bei uns.Wir reden offen darüber,und jeder weiß vom anderen,wie er darüber denkt.Liegt daran,das dieses Thema in unserer Familie leider schon aktuell war...
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#37 jb70
13.7.14, 10:39
Teddy: Dass du der Ärzteschaft unterstellst,sie würde sich über eine Patientenverfuegung einfach hinwegsetzen und sich quasi am Menschen "bedienen" find' ich erschreckend!!! Das ist absoluter Unsinn - ebenso,dass Touristen in Österreich,wie du es so geschmackvoll bezeichnest "ausgeschlachtet" werden!!! Mit der Einreise nach Österreich endet nicht die Zivilisation! !!!!!!!!!
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#38 xldeluxe
13.7.14, 10:57
#31 und # 32:

Warum denn so aggressiv?

Ich habe doch genau das geschrieben, was ihr mir absprecht:

Jeder entscheidet selbst und braucht nicht nach Ausreden und Gründen gegen die Organspende zu suchen!

Und einschätzen, ob man als Spender aufgrund des eigenen Krankheitsbildes in Frage kommt, kann man eben nicht alleine.
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#39 jb70
13.7.14, 11:23
Nochmal - ein so wichtiges Thema,das letztendlich alle angeht,voellig unabhängig von der individuellen Entscheidung jedes Einzelnen! Es wäre aber schade und falsch,wenn dieser Tipp in eine verkehrte Richtung ginge!!! Es gibt mit Sicherheit Menschen,die durch "Horrormeldungen" in ihrer Entscheidung beeinflusst werden und dann ist diese eben nicht mehr "frei"!!!!! Im europäischen Raum läuft man nicht Gefahr,dass man ganz selbstverständlich als Ersatzteillager endet und Organe gehen nicht, wie ein Rindersteak mal "einfach so" ueber den Ladentisch!!!!!
#40
13.7.14, 12:00
Ich bin bisher auch noch nicht im Besitz eines Organspendeausweises, weil "sie" hier wollen, dass man den Ausweis registrieren lassen muss. Und da bin ich absolut dagegen. Wer weiß, wer sich in solche Datenbanken reinhacken und mit den Daten dann Schindluder treiben kann.
Aber meine Familie weiß, dass ich alle meine Körperteile spende, wenn sie noch verwendbar sind, also, falls ich nicht eines natürlichen Todes sterbe.
Der Ausweis, von dem ihr hier redet, wird wohl nicht irgendwo (Krankenhaus, Rotes Kreuz) registriert?
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#41 xldeluxe
13.7.14, 12:03
Nein @Blackbird1111:

Man läd ihn aus dem Internet, füllt ihn aus und das war`s.
#42
13.7.14, 12:17
@xldeluxe: Hat jemand behauptet, dass das noch keiner bestätigt hat, dass man als Spender nicht in Frage kommt?
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#43
13.7.14, 12:24
meiner ist eine einfache pappkarte auf der alle benötigen infoa stehen. der ist nicht registriert. du kannst ihn auch ,wenn sich die meinung ändert,zerreißen und dann hat man keinen mehr, ohne irgendwo daten löschen zu lassen.also registriert ist nirgends was.
und eben weil es so einfach ist,sollte eigentlich jeder einen besitzen. man kann an kreuzen ob man spendet, ggf was man spendet,oder eben das man nichts spenden möchte. aber mit eier einzigen karte wäre das "ja" oder "nein" geklärt. ich find es wirklich einfach. also auch kranke menschen könnten.einen ausweis besitzen,auf dem steht " ich möchte meine Organe nicht zur spende freigeben" zack-wissen im Falle des Falles alle was sache ist. es könnte echt einfach sein,wenn alle mitziehen.... aber es ist wirklich jedem überlassen. ich habe auch lange drüber nachgedacht. aber allein der fakt,das man auch "nein" ankreuzen kann,sollte eigentlich jeden anregen solch einen Ausweis zu besitzen. ist meine persönliche meinung, also mich jetzt dafür bitte nich in der luft zerreissen :)
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#44
13.7.14, 13:34
Ich habe auch einen Organspendeausweis. und bei der DKMS bin ich auch registriert.
#45
13.7.14, 13:53
Organspende oder Nicht-Organspende ...

Anstatt mal wieder an einem Gesetz herumzubasteln, sollte der Gesetzgeber die längst überfällige Registrierung einrichten!
Sowohl für 'dafür', als auch 'dagegen'.


In einem Notfall wird sich kein Arzt für einen 'Zettel' interessieren, geschweige denn, daß er Zeit für die Suche nach Papieren hat - zumal er nicht das Recht hat, Taschen zu durchsuchen.
1
#46
13.7.14, 14:01
DKMA = Deutsche Knochenmarkspenderdatei
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#47
13.7.14, 15:59
Mal in die Runde geworfen:

Ich bin auch dafür, daß, wer nicht spenden will, keine Organe in Anspruch nehmen darf. Dazu wäre natürlich die Widerspruchsregelung oder eine Registrierung nötig.

Wie steht ihr dazu?
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#48
13.7.14, 16:41
@hatschepuffel:
wäre nicht mehr als fair! (ausgeschlossen von der regelung natürlich die,die krankheitsedingt nicht spenden können)
aber es müsste ein Riesenkonzept erstellt werden,wann die Regelung nicht greifen dürfte (Religion,Krankheit,alter,...) das würd man sicher nicht durchbekommen.
aber sehr interessanter Gedankenansatz
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#49
13.7.14, 18:12
Mein Mann und ich sind schon über 25 Jahre im Besitz eines Organspenderausweises.
Es ist einfach eine gute Sache und wir alle können ganz schnell in eine Situation kommen , wo man auf diese Hilfe angewiesen ist , was ein jeder nicht zu hoffen wagt .
Für uns ist dieser Ausweis selbstverständlich.

Obwohl ich sehr viele Krankheiten habe , denke trotzdem , das Ärzte besser einschätzen können , ob ich mit meinen Organen helfen könnte .
11
#50 xldeluxe
14.7.14, 00:59
@delphin55:

Das ist auch genau das, was ich zu vermitteln versuche:

Überlasst es den Ärzten, ob ihr nach Eurem Tod geeignet seid oder nicht. Darüber muss man sich zu Lebzeiten nicht den Kopf zerbrechen, denn es werden nicht nur die "üblichen" Organe benötigt, sondern auch Haut und Gliedmaßen.

Auch ich bin nicht so gesund, wie ich aussehen mag, habe eine Schwerbehinderung von 80% aufgrund massiver Herzprobleme, hatte einen Schlaganfall und 2 Infarkte und bin daraufhin und wegen verschiedener Folgeerkrankungen seit vielen Jahren berentet.

Wenn ich mich einschätzen müsste, würde ich auch denken:
Da ist nichts zu holen.....aber das liegt eben nicht in meinem Ermessen, denn ich bin kein Arzt.

Und wenn ich letztlich doch "unbrauchbar" bin........na und: Ich habe mich zumindest angeboten!
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#51
14.7.14, 09:09
Ich habe auch einen Ausweis um nach meinem Tod noch etwas gutes vollbringen zu können und um meine lieben diese Entscheidung abzunehmen. Es ist wichtig, die eigenen Ansichten zu diesen Thema auf dem Ausweis zu schreiben, auch wenn man nicht spenden will.
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#52
14.7.14, 09:55
@xldeluxe .....mir geht es ähnlich wie Dir mit schwerbehindert (aber nicht im Kopf) und berentet , aber sicherlich würden die Ärzte bei uns was brauchbares finden. Ist ja nicht alles Schrott.

Ich habe einen Schwiegersohn der seit 10 Jahren nur noch eine Niere besitzt und schwer an Diabetis leidet , noch funktioniert die eine Niere , sollte dort mal die Frage stehen und unsere Niere (mein Mann seine) wäre geeignet , dann würden wir nicht zögern. Bei Verwandten soll ja in Notfällen auch eine Lebensspende möglich sein.

Ansonsten finde deinen Aufruf hier ganz prima , man muss diese Bitte zur Organspende immer wieder bekunden ,damit sich weitere Menschen dafür entscheiden.
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#53
14.7.14, 12:29
Die Aufklärung fehlt mir zu dem Thema!

Ich habe von Menschen gehört, die künstlich am Leben gelassen werden wegen der Organe und von beteubungsloser Operationen, weil man die Menschen für tot erklärte, obwohl sie ja noch an Maschinen angeschlossen waren. Und davon, dass Menschen, die noch eine Chance hätten verurteilt wurden zum Sterben aufgrund des Alters oder sonstigem.
Wer gibt mir die Garantie, dass mit mir so etwas nicht gemacht wird? Wie viel Korruption steckt in diesem Geschäft? Wer hat seine Finger mit im Spiel?
4
#54
14.7.14, 14:36
Ich finde die Umsetzung etwas schlecht muss ich sagen heute beim Arzt war ein Flyer also ein Aufruf sich testen zu lassen wegen einer knochenmarkspende für einen jungen mann aus dem Ort ich hätte mich testen lassen aber ich soll für die Registrierung 50€ zahlen...50€ dafür zahlen das ich jemanden das leben retten möchte...
Ich habe keine 50€ drüber :(
Und das ist einfach ******* denn nicht jeder hat das Geld übrig obwohl der Wille da ist...
#55
14.7.14, 15:08
@Kittymutti

Das ist richtig, denn die Organe können nur von lebenden Menschen entnommen werden.
Beim toten Menschen sind auch die Organe tot, bzw. nicht mehr durchblutet.

Deswegen auch die Augenwischerei mit dem Hirntod.
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#56
14.7.14, 16:40
@Tatti94:

Du kannst Dich generell kostenfrei bei der DKMS registrieren lassen. Die 50 Euro sind eher eine Bitte um Spenden, da die DKMS sich über die finanziert. Die muß man nicht zahlen!

Es ist ganz einfach: Über www.dkms.de registrieren, Du bekommst ein kleines Kit zugeschickt, womit Du Dir selber einen Abstrich der Mundschleimhaut entnimmst. Das wird zurückgeschickt, fertig.

Und ganz wichtig: Nur in wenigen Fällen ist dann hinterher das eigentliche Knochenmark gefragt, meist tut es eine sog. Stammzellapherese. Dabei wird Blut entnommen, Stammzellen separiert (ich hoffe, ich hab das richtig beschrieben) und das übrige Blut wieder zurückgeleitet. Also wirklich unkompliziert, keine richtige OP.

Also nicht beschweren, überleg mal, Du bräuchtest so etwas... und es ist wirklich so einfach!
5
#57
14.7.14, 20:20
@Teddy:

Ich will nicht hirntot rumvegetieren... warum meinst Du, es ist Augenwischerei? Wenn nur noch die Körperfunktionen an Maschinen hängen, weil das Hirn nicht mehr arbeitet?

Ich persönlich fühle mich eher besser dabei, daß zwei Ärzteteams prüfen müssen, ob ich tot bin. Ich hab keinen Bock, als bessere Pflanze noch ein paar Jahre zu machen.

Diese Methode ist nämlich Geldmacherei der Pflegeheime, Krankenkassen, der Gesundheitsindustrie. Die halten Leute am Leben, das keines mehr ist... nur für Geld.
4
#58 HeimchenAmHerd
14.7.14, 21:11
@Teddy:
Deinen Ausdruck "ausschlachten" finde ich in diesem Zusammenhang abstoßend und völlig unangebracht!
Betrachte es doch lieber so: Du SCHENKST jemandem neues Leben und Lebensqualität.

Ich habe einen Ausweis, selbstverständlich und schon sehr lange.

An all die jenigen, die keinen wollen: würdet ihr denn auch ein Spenderorgan ablehnen, wenn ihr eins brauchen würdet?
1
#59 HeimchenAmHerd
14.7.14, 21:13
@xldeluxe:
Super, dass Du so einen Tipp eingestellt hast. Alle Daumen hoch!
1
#60
14.7.14, 21:24
@Teddy#46: DKMS ist richtig, wie Yasmin 87 geschrieben hat, nicht DKMA!
3
#61
14.7.14, 21:37
Ich finde den Denkanstoß auch richtig.
Denn es entscheidet letztendlich Jede/Jeder selbst ob oder ob nicht.
Ich kann verstehen, wenn Jemand nicht dafür ist oder wenn es für Jemanden selbstverständlich ist einen Ausweiß zu haben.
Ich selbst habe auch schon lange einen.
Was an Organen dann entnommen wird, ist heute noch gar nicht zu entscheiden.
Aber man sollte von der Panikmache absehen, denn nicht alles was im Fernsehen verbreitet wird, entspricht auch den Tatsachen und wenn ich mir nicht sicher wäre, würde ich als allererstes meinen Arzt fragen.
Da ich ihm vertraue, wäre die Antwort für mich maßgeblich.
#62
14.7.14, 23:44
@Maeusel

Jupp, haste recht. Ist'n Tippfehler: 'a' liegt neben 's' :(
#63
14.7.14, 23:53
@HeimchenAmHerd (# 58)

"An all die jenigen, die keinen wollen: würdet ihr denn auch ein Spenderorgan ablehnen, wenn ihr eins brauchen würdet?"

Ja!
Ich will nicht am Tod eines Menschen schuldig werden.
1
#64 xldeluxe
14.7.14, 23:57
@Teddy:

Du würdest Dich nicht auf die Warteliste setzen lassen, wenn Du z.B. ein Herz brauchen würdest?

Am Tod eines Menschen bist Du dadurch nicht schuldig.

Oder meintest Du, dass ein anderer Wartende vielleicht stirbt, wenn Du zuerst ein Organ bekommst und es dadurch für ihn zu spät ist?
2
#65
15.7.14, 17:07
@xldeluxe

Nein, ich würde mich nicht auf eine Warteliste setzen lassen.
Genausowenig wie ich künstlich am Leben erhalten werden möchte.

Wenn der Herr Gott meint, daß ich leben/weiterleben soll, dann wird er's richten.
#66 xldeluxe
15.7.14, 17:29
@Teddy

Selbstverständlich akzeptiere ich das.
7
#67 krillemaus
16.7.14, 01:18
#45 @Teddy: Zum Thema "Zettelsuche", die Ärzte angeblich nicht nötig haben und nicht dürfen:
Jeder medizinische Helfer (Ärzte, Sanitäter, o.ä.) ist verpflichtet, sich vor jeglichem Eingriff über die Personalie des Hilfsbedürftigen zu informieren und sich anhand schriftlicher Unterlagen (Personalausweis, Führerschein) seiner Identität zu versichern.
Es wird empfohlen, einen Organspende-Ausweis zusammen mit den Personalpapieren bei sich zu führen, insofern muss nicht nach dem "Zettel" gekramt werden.
# 55 @ Teddy: Hirntod und Zelltod sind zu unterscheiden, während das Gehirn nach ca. 5 Sauerstoffmangel bereits große Schäden aufweisen kann, können Zellen anderer Organe durchaus längeren Durchblutungsmangel in funktionsfähiger Form überstehen. Darauf setzt
das Prinzip Organspende: ist das Gehirn infolge Sauerstoffmangel so stark geschädigt, dass jegliche Gehirnströme erloschen sind, ist der Körper durchaus noch funktionsfähig, weil die Zellen der Organe noch ihre Stoffwechselfunktionen weiterführen. Solange dies geschieht, kann man Organe transplantieren. Mit der nicht mehr erfolgenden Durchblutung ist also noch kein allgemeiner Zelltod eingetreten., umgekehrt kann auch nicht der Schluss gezogen werden, dass, solange noch Durchblutung stattfindet, das Gehirn aber keine Gehirnströme mehr zeigt, der Körper noch lebt.
#63 @Teddy: welche verquaste Einstellung! Hier konnte jemand Ursache und Wirkung nicht unterscheiden! Jemand, der ein Organ transplantiert bekommt, ist doch nicht schuld am Tode des Spenders! Ein Organspender hat sich zu Lebzeiten entschlossen, nach seinem Tode Organe an ihm Unbekannte und an seinem Tode nicht Beteiligte zu spenden. Ein Transplantierter hat demzufolge nicht den Tod eines Menschen verursacht, sondern hat von ihm die Chance für bessere Überlebenschancen geschenkt bekommen.

Ein Organspendeausweis entspricht einem Testament, man regelt vor seinem Tode schriftlich, was im Todesfalle mit dem eigenen Körper geschehen soll und darf.
Damit erspart man einerseits den Hinterbliebenen die Entscheidung zur Organentnahme beim Verstorbenen zuzustimmen, in einer Zeit, die durch die Trauer um den Verstorbenen ohnehin belastet ist. Da eine eventuelle Organentnahme nur innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne medizinisch sinnvoll ist, entsteht auf die Angehörigen ein Druck, unter dem eine falsche Entscheidung getroffen werden kann und die Angehörigen oft jahrelange Gewissensbisse haben, ob sie die richtige Entscheidung getroffen haben.
Andererseits signalisiert ein Organspende-Ausweis medizinischen Erst- und Zweithelfern, dass und ob sie, ohne die Zustimmung von Angehörigen abzuwarten, dem Verstorbenen
Organe entnehmen können.
#68
5.9.14, 19:54
Ich trage auch immer einen Organspendeausweis mit mir. Für mich ist das die absolute Verschwendung, eine kostbare Ressource, wie den menschlichen Körper, einfach "weg zu werfen".
2
#69
22.10.14, 16:00
@babsi599

xldeluxe hat niemanden" blöd angemacht, fertig gemacht ", oder wie auch immer. Bleibt doch mal ruhig !

Auch ich darf auf Grund einer schwerern neurolog.genet. Erkrankung und der damit verbundenen Medikamenteneinnahme kein Blut spenden. Nicht einmal gefiltertes Plasma !

Trotzdem habe ich einen Organspendeausweis, denn es gibt immer !!! Organe, die -egal an welcher Erkrankung der Verstorbene litt- verpflanzt werden können. Z.Bsp. Hornhaut.

Die Entscheidung zur Spende wurde von niemanden hier entweder kritisiert ODER nur befürwortet. Jeder Kommentator hat es an Verständnis und Tolenanz NICHT mangeln lassen.

Ich werde mich freuen,wenn ich es mitbekommen sollte, daß mein zurückgelassener für mich nutzloser Körper für andere Patienten noch Heilung brächte. Aber vielleicht - oder ganz sicher sogar - ist es im Paradies so schön, daß mir das dann auch egal ist. nur eben jetzt ist es mir nicht egal.
-1
#70
22.10.14, 16:57
@Birgit-Martha: Bist du Arzt, dass du das entscheiden kannst, dass es IMMER irgendwas zu verpflanzen gibt? Wohl eher nicht, oder andernfalls kein besonders guter...
4
#71
22.10.14, 17:24
@FigureOfMerit: Warum kommt hier jetzt - nach einer so guten und friedlichen Diskussion - plötzlich so ein scharfer Ton? Das muß doch wirklich nicht sein!
5
#72
23.10.14, 21:30
@FigureOfMerit:

Sehr geehrte Fr. Merit, ich hoffe sehr, Ihre unüberlegte Äußerung -#70 - war ein dummer Scherz !

Hochachtungsvoll

Fr. Prof.Dr.Birgit-Martha W.
3
#73 krillemaus
23.10.14, 23:41
@FigureOfMerit #70: Dieser Beitrag ist völlig unangebracht, sowohl inhaltlich als auch vom Ton her.

Als Organspende-Williger muss ich kein Arzt sein, da ich nicht zu entscheiden habe, ob und welches meiner Organe zu einer Spende taugt. Ich entscheide mich lediglich, ob ich bereit bin, Organe nach meinem Hirntod zu spenden, kann aber auch bestimmte Organe von der Spende ausschließen.
Die Entscheidung, ob meine Organe zur Spende geeignet sind und wem sie zugute kommen, trifft ein unabhängiger Arzt bzw. eine unabhängige Institution - und das ist gut so. Wer weiß, wie objektiv ich - angesichts meines Todes- die Frage entscheiden würde, wem ich welches Organ "gönne"!
-1
#74
24.10.14, 00:06
Na ihr habt wohl die Weisheit mit Löffeln gefressen. Wenn mehrere Ärzte bestätigen, dass aufgrund Krankheit etc. KEINERLEI Organe gespendet werden dürfen, braucht sich hier niemand aufschwingen dazu, das Gegenteil zu behaupten. Missionierung schön und gut, aber irgendwo muß auch mal gut sein!
1
#75 xldeluxe
24.10.14, 00:34
Man muss sich doch darüber gar keine Gedanken machen:

Ich habe diesen Ausweis und wenn ich aufgeschnitten auf dem Tisch liege und nichts ist brauchbar, dann nähen sie eben wieder zu.

Mir ist das doch egal und ich kann doch nicht entscheiden, wie mein persönliches Ersatzteillager aussieht - das ist dann aber auch nicht mehr mein Problem !!!!!!!!!!!

Ist doch vergleichbar mit einem gebrauchten Motor, den man geschenkt bekommt, weil man die gleiche Marke fährt:

Man zerlegt ihn, findet nichts Bauchbares und entsorgt ihn dann halt.
#76
24.10.14, 07:08
Nur weil DU dir darüber keine Gedanken machst, müssen es andere nicht auch so handhaben. Auch für Ärzte ist es wichtig zu wissen, an wem sie nur ihre Zeit vergeuden. Da wird mir Frau Kollegin Birgit-Martha sicher zustimmen.
1
#77 xldeluxe
24.10.14, 08:20
@FigureOfMerit:

Natürlich muss es niemand so handhaben wie ich und das betonte ich bereits in meinem Tipp und mehrfach auch in meinen Kommentaren. Das bleibt nach wie vor jedem einzelnen überlassen.

Ich weiß gar nicht, was Du eigentlich ausdrücken möchtest:

Soll ich jeder Spendewilliger jetzt jährlich eine Bescheinigung von verschiedenen Ärzten über die Eignung als Organspender ausstellen lassen?

Wäre das gewünscht oder Voraussetzung, wäre es sicherlich bekannt.
#78
24.10.14, 09:18
Ich möchte lediglich, dass akzeptiert wird, dass es Umstände gibt, die jegliche Spende ausschließen und dass da nicht immer irgendein Naseweiss kommen muss, der das Gegenteil behauptet. Und ja, ich finde es extrem sinnvoll, wenn Ärzte es wissen, wenn man ungeeignet ist. Dazu bedarf es keinem jährlichen Attest, denn die wenigsten dieser Ursachen sind behebbar.
4
#79
24.10.14, 11:21
@FigureOfMerit: Wenn Du schon so überheblich daherkommst, dann schreib doch bitte richtiges Deutsch! Der "Naseweis" ist nicht weiß, sondern weise, deshalb nur ein S. Und "bedürfen" bedarf des Genitivs, nicht des Dativs!
Eigentlich wollte ich ja nicht mehr auf Rechtschreib- oder Grammatikfehler hinweisen, aber besondere Umstände bedürfen manchmal auch besonderer Maßnahmen.
3
#80 krillemaus
24.10.14, 11:22
@ Birgit-Martha,
@ xldeluxe
Es ist reine Zeit- und Energieverschwendung, auf die Argumentation von FigureOfMerit einzugehen, da hier offensichtlich die Kenntnisse des ärztlichen Vorgehens bei einer möglichen Organspende wie auch der Wille fehlen, sich in die Materie zu vertiefen.
Ich finde auch, dass man sich hier nicht als "irgendein Naseweis" abqualifizieren lassen muss von jemandem, der trotz mehrfacher Hinweise in den verschiedenen Kommentaren nicht in der Lage ist zu verstehen, dass ein Organspendeausweis nicht automatisch Ärzte verpflichtet, dem Verstorbenen Organe zu entnehmen, dass eine Entscheidung über die Eignung eines Organes zur Transplantation n a c h dem Todes des möglichen Spenders getroffen wird (nach Untersuchung des Verstorbenen, da diese Entscheidung nicht nur vom Zustand des Spenders sondern auch des Empfängers abhängt), und, dass mit dem Organspendeausweis auch verfügt werden kann, n i c h t als Organspender zur Verfügung zu stehen.
Oder will uns FigureOfMerit in verquaster Form mitteilen, dass eine Organspende wegen einer unheilbaren Infektionskrankheit ( z.B. HIV ) nicht in Frage kommt? Dann wäre es aber in besonderer Weise notwendig, einen Organspendeausweis bei sich zu führen, der den (verantwortungsbewussten) Wunsch des Verstorbenen zeigt, nicht für eine Organspende in Erwägung gezogen zu werden. Damit verhindert man, dass Ärzte die Hinterbliebenen vergeblich "bearbeiten", um deren Zustimmung zur Organentnahme zu erhalten.
Wie ich bereits in Beitrag #67 beschrieben habe: ein Organspendeausweis drückt den - juristisch verbindlichen - Willen des Verstorbenen aus und befreit die Hinterbliebenen in einer ohnehin schwierigen Lebenssituation vom Zwang einer Entscheidung.
Besonders wichtig ist dieser Ausweis, wenn ich in oder durch Länder reise, in denen man automatisch als Verstorbener als Organspender angesehen wird, wenn man dies nicht (schriftlich) noch zu Lebzeiten ausgeschlossen hat.
Und was kostet mich das Mitführen eines scheckkartengroßen Papieres, das meinen Wunsch bezüglich der Weiterverwendung meiner Organe nach meinem Tode ausdrückt?
1
#81
24.10.14, 11:51
@Maeuselchen: Du Naseweis! ;-))
2
#82 krillemaus
24.10.14, 11:56
@zumselchen: Manno, Maeuselchen hat doch Recht, oder ? ;-))
1
#83
24.10.14, 12:37
@krillemaus: Schön zu wissen, dass du weißt, womit ich mich so beschäftige. Und nochmal, es ist NICHT richtig, dass die Entscheidung über die Eignung eines Organes zur Transplantation erst NACH dem Todes des möglichen Spenders getroffen wird. Was anderes habe ich hier nie behauptet. Es ging in meinen Beiträgen auch überhaupt gar nicht darum, einen Ausweis für oder gegen Spenden bei sich zu tragen!
3
#84
24.10.14, 12:51
@krillemaus: Natürlich hat Mäuselchen Recht! Und wenn wir Mäuselchen nicht hätten, würde ich wohl den Job machen, aber nicht annähernd so qualifiziert wie Mäuselchen.

@alle Streitenden: Warum gebt Ihr Euch nicht einfach gegenseitg Recht und raucht ein Friedenspfeifchen? Ihr könnt auch jetzt mit mir ein Käffchen genießen, meiner ist nämlich gerade fertig :-), und dann freuen wir uns alle gemeinsam darüber, dass unsere Organe (hoffentlich?) funktionieren und wir am Kaffeetisch sitzen und nicht tot auf dem OP-Tisch liegen.
2
#85
24.10.14, 12:59
@zumselchen: Das könnten wir gut als Schlußwort nehmen! Wir können ja wirklich froh sein, daß wir uns hier noch streiten können und Kraft für kleine oder auch größere Zankereien haben.
Also: Allen weiter einen schönen Tag und ein schönes Wochenende!
2
#86
26.10.14, 16:12
Ich habe nun erst wieder Zeit, eigentlich schade - viel verpaßt - zu Euch zu stoßen.

Aber so oder so, ich lade herzlich ein zur Friedenspfeifenrunde. Gerne auch Shisha oder kubanische Zigarre.
FigureOfMerit ist natürlich auch gerne gesehen,bekommt auch bei Bedarf Baldriantropfen. Dann mag sie mich vielleicht auch wieder leiden und erträgt sicher auch meine "naseweisen" Beiträge ( von denen sie noch so manches lernen könnte!).

Also wann und wo ? Kuchen und Kaffee gäbe es natürlich auch. Liebe Grüße.
1
#87 xlzicke
12.5.15, 15:00
Ein sehr sensibles Thema, habe mir gerade alle Kommentare durchgelesen. Aus einem gutgemeintem Tipp ist eine unnötige und unsensible Diskussion geworden, schade. In unserer Familie haben alle einen Spenderausweis trotz schwerer Krankheiten. Wenn ich nur einem Menschen nach meinem Tod damit helfen kann, ist es gut. Wer es nicht möchte, aus welchen Gründen auch immer, muss ja nicht, ich bin foh, wenn ein Stück von mir in einem anderen Menschen weiterleben darf und ihm hilft gesund zu werden.
1
#88 krillemaus
12.5.15, 15:59
@xlzicke #87: Das ist ein gutes Schlusswort der Diskussion!
Es geht einzig und allein darum, einem Menschen (oder mehreren) Leben zu retten, wenn man für den Fall des eigenen Todes Organentnahmen zum Zweck der Transplantation zustimmt.
Ich selbst habe - trotz der Unregelmäßigkeiten der Zuteilung der Spenderorgane an manchen Kliniken - meinen Spender-Ausweis behalten. Aus Jux und Dollerei wird kein Organ transplantiert, auch nicht auf die Menschen, denen ein Organ bevorzugt zugeteilt wurde.
Selbst, wenn eines meiner Organe jemandem transplantiert wird, der nicht an erster oder zweiter Stelle der Dringlichkeits-Liste steht, so habe ich mit meiner Spende (hoffentlich) geholfen, einem Menschen das Leben zu verbessern, zu verlängern oder zu retten.
Die ungesetzlichen Zuteilungen von Spenderorganen konnten nur deswegen vorkommen, weil viel zu wenige Menschen bereit sind, ihre Organe zum Spenden bereitzustellen.
Es braucht bessere Aufklärung, besser noch eine Gesetzesänderung, z. B. nach dem österreichischen Vorbild.
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#89 mayan
12.5.15, 16:15
Ich habe auch einen Ausweis. Für mich ist das selbstverständlich. Wenn ich ein Organ brauchte, würde ich ja auch nicht zögern, von dieser Möglichkeit, wieder gesund zu werden, Gebrauch zu machen, und das ist für mich das Entscheidende bei der Sache: wenn ich will, dass mir geholfen werden kann, muss ich auch selber zu helfen bereit sein. Der Gedanke, durch meinen Tod ein Leben zu retten oder zumindest zu verlängern, ist ein schöner Gedanke.
Und was den Glauben angeht, so denke ich, das Gebot, liebe deinen Nächsten wie dich selbst, trifft hier in ganz besonderer Weise zu!

xldeluxe, ich bete für dich und wünsche dir von ganzem Herzen Kraft und gute Besserung.
#90 Brummiger_Zuschauer
17.5.15, 08:45
@mayan

Von Herzen Danke für Deine Gebete. Wichtig ist, Kraft zu spenden und immer positiv zu denken!
1
#91
17.5.15, 13:24
Ich sehe gerade, daß Xldeluxe sich abgemeldet hat! Was ist da denn passiert?
Hoffentlich nichts Schlimmes.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute!
#92
17.5.15, 13:31
Maeusel: Xldeluxe hat es gerade nicht einfach, es geht ihr im Moment gesundheitlich leider nicht so gut und daher macht sie eine Pause hier.
1
#93
17.5.15, 14:14
@glucke1980: Ja, das weiß ich. Ich habe nur einen Schreck bekommen, als ich ihren Namen plötzlich schwarz sah. Und daß sie sich abmeldet, ist ja mehr, als nur eine Pause zu machen.
Aber vielleicht ist sie ja bald mit alter Kraft wieder da. Das wünsche ich ihr.
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#94
17.5.15, 15:33
Maeusel: ich werde es ihr ausrichten, danke.
Sie ist stark und übersteht das schon alles.
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#95 krillemaus
17.5.15, 21:10
@glucke1980: Ich möchte mich den guten Wünschen für Xldeluxe anschließen und hoffe, dass es ihr bald wieder besser geht!
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#96
17.5.15, 21:52
Den guten Wünschen für xldeluxe schliesse ich mich auch an.
Ich wünsche ihr von Herzen alles Gute.
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#97
21.5.15, 17:18
@xldeluxe: <3 Auch von mir alles Gute, ganz ganz viel Kraft und hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen hier. <3
2
#98 marasu
27.5.15, 22:41
@xldeluxe: Ich wünsche dir auch alles Liebe und Gute und dass du deine Gesundheit bald wieder erlangst. Ich vermisse dich hier.
#99
2.6.15, 10:55
@glucke1980: Es tut mir leid, dass sie sich nun richtig abgemeldet hat. Ich wünsche gute Besserung!
Ich habe jedenfalls einen Organspendeausweis, kannst Du ihr ausrichten.

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