Parkett verlegen

Parkett verlegen - so gehts richtig

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Parkett zählt zu den besonders attraktiven Varianten im Bereich Bodenbelag. Kein Wunder, denn Dielen aus echtem Holz verbreiten eine wunderbar angenehme Atmosphäre, regulieren die Feuchtigkeit auf natürliche Weise und bieten viel Gemütlichkeit.

Zum Einsatz kommt in der Regel das Naturmaterial Hartholz, das aus unterschiedlichen Laubbäumen gewonnen wird. Das Holz wird in vorgegebene Teile zersägt und vorbehandelt und so in der Parkettverlegung zum Einsatz kommen.

Hochwertiges Holz für den Boden

Von einem Fachunternehmen ausgelegt, kann der hochwertige Bodenbelag durchaus zu einer beträchtlichen finanziellen Angelegenheit werden und ein spürbares Loch in das Haushaltsbudget reißen. Da stellt sich schnell die Frage, ob geschickte Heimwerker das Parkett verlegen nicht selbst übernehmen und damit viel Geld sparen können. Wer über geschickte Heimwerkerfähigkeiten verfügt und relativ komplexe Arbeiten nicht scheut, kann sich durchaus an das Parkett verlegen heranwagen.

Holzfertigparkett begeistert Heimwerker

Es gibt unterschiedliche Parkettarten. Im Angebot sind Parkettdielen, Mehrschichtparkett, Massivdielen und mehr. Für alle, die sich zum ersten Mal an solche Arbeiten herantrauen, ist Holzfertigparkett empfehlenswert. Die sogenannte „Klicktechnik“ macht es möglich, dass hier weder geleimt noch geklebt werden muss. Die einzelnen Parkettdielen lassen sich mit etwas Druck komfortabel aneinander klicken. Damit das Projekt gelingt, bieten wir an dieser Stelle eine Schritt-für-Schritt-Anleitung Do-it-Yourself-Verfahren.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Bevor es losgeht, steht die Parkettauswahl im Fokus. Zur Wahl stehen Hölzer wie etwa Eiche, Esche, Buche, Ahorn, Nussbaum Kirsche und andere. Auch ein Plan zum verlegen durch ein präzises Ausmessen der Raumverhältnisse kann nicht schaden. Dies verhindert, dass am Ende zu viel Verschnitt anfällt. So vorbreitet, kann es losgehen:

  • Sorgt zunächst für einen Untergrund, der sauber und eben ist. Letzteres kann durch das Auslegen von längeren Brettern geprüft werden. Unebene Stellen lassen sich mittels Schleifgerät sowie Fließspachtel ausbessern.
  • Nun muss der Untergrund vorbereitet werden. Wollt ihr Holzfertigparkett auf Steinböden oder einem Estrichboden auslegen, so empfiehlt sich zunächst das Auslegen einer Polyethylen-Folie, die als Dampfbremse dient. Ausgelegt wird der gesamte Raumboden. Dabei muss darauf geachtet werden, das sich die Schnittstellen ausreichend überlappen und an den jeweiligen Kanten etwas überstehen. Damit die Folie nicht rutscht, kann Klett- oder Klebeband eingesetzt werden.
  • Nun beginnen die eigentlichen Verlegarbeiten. Achtet darauf, mit der ersten Fertigparkettdiele in einer Ecke des Raumes zu beginnen. Dabei sollte die Dielen-Nut zur Wand ausgerichtet sein. Anschließend werden die Holzdielen an den entsprechend gekennzeichneten Stellen ineinander geklickt. Falls erforderlich, kann mit einem Hammer vorsichtig nachgeklopft werden, damit sich die Fugen dicht schließen.
  • Sehr wichtig ist es, sogenannte Dehnungsfugen einzulegen. Spezielle Keile sichern einen immer gleichen Abstand zu Wänden und Türeingängen.
  • Am Ende der Verlegearbeiten sollte darauf geachtet werden, dass die letzte Diele breit genug ist.
  • Auch im Bereich der Türen muss das Parkett präzise verlegt werden. Dazu wird die entsprechende Türzarge aus Holz oder Metall mit einer Säge soweit gekürzt, so dass sich eine Fertigparkettdiele darunter platzieren lässt. Damit stellt ihr sicher, dass die Tür später nicht schleift.
  • Hinsichtlich der Heizungsrohre muss ebenfalls an einiges gedacht werden. Zunächst markiert ihr die Stelle auf der das Rohr eingepasst werden muss. Diese wird dann inklusive eines zusätzlichen Spielraums von etwa 20 bis 30 Millimetern ausgebohrt und zusätzlich eine Dehnungsfuge platziert. Damit die Diele um das Heizungsrohr eingepasst werden kann, wird nun ein V-förmiges Einpass-Stück ausgeschnitten. Mit Holzleim versehen, lässt es sich nach der Einpassung rund um das Heizungsrohr wieder fest anfügen. Die Aussparung kann später durch spezielle Rosetten für Heizkörper perfekt kaschiert werden.

Zum guten Schluss die Sockelleisten

Wer es bisher geschafft hat, kann schon bald das Resultat seiner schweißtreibenden Arbeit bewundern. Nun werden noch die vorab bereits zugeschnittenen Sockelleisten montiert. Hierzu werden spezielle Befestigungsklemmen in regelmäßigen Abständen an der Wand positioniert. Anschließend die Sockelleisten einfach auf die Klemmen drücken - fertig ist der traumhaft schöne und selbstverlegte Parkettboden im Raum. 

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1 Kommentar


3
#1
24.12.15, 16:22
Wenn das Foto mit dem Text übereinstimmen würde ...


Die Beschreibung ist unvollständig:

Zuerst sollte man seinen Vermieter fragen!
Die Trittschalldämmung wurde vergessen.
Die Anpassung der Dielen

"Dazu wird die entsprechende Türzarge aus Holz oder Metall mit einer Säge soweit gekürzt, so dass sich eine Fertigparkettdiele darunter platzieren lässt. Damit stellt ihr sicher, dass die Tür später nicht schleift."

1. Spätestens vor Kürzung der Zarge sollte der Vermieter gefragt werden.
2. Bei Auszug muß die Zarge ersetzt werden.
3. Die Zarge muß nicht gekürzt werden.

Damit die Tür nicht schleift, muß NICHT die Zarge, sondern das Türblatt gekürzt werden.


Es gibt im Internet wesentlich bessere Beschreibungen. Die Videos sind sehr gut.




Schöne Weihnachten

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