Prämienpunkte an karitative Einrichtung spenden

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Die meisten Frauen haben das ganze Portemonnaie voll von Bonuskarten, der vielen Geschäfte, in denen man Kunde ist. Doch meistens sind die Prämien nicht den Aufwand des Sammelns wert oder man muss mehr zuzahlen, als wie das Zeug wert ist. Durch Zufall habe ich entdeckt, dass man zumindest bei happydigits und der deutschlandcard (Edeka, Real, Marktkauf etc.) seine Punkte einer karitativen Einrichtung spenden kann. Da machen die Karten wenigstens Sinn.

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17 Kommentare


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#1
1.10.11, 10:59
schöne Idee ... bei lidl kann man übrigens den Gegenwert seines Pfandbons der Tafel spenden, direkt am Automat mit einem einzigen Knopfdruck
#2
1.10.11, 12:34
@Agnetha: Das ist auch eine gute Idee. Danke!
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#3 Oma_Duck
1.10.11, 13:02
Mit diesen Karten werden die Kaufgewohnheiten der Kunden systematisch erfasst und ausgewertet ("Gläserner Kunde"). Ich rate daher, wie die Verbraucherschutzverbände, dringend davon ab. An die Tafel kann man auch direkt spenden, da ist man wenigstens sicher, das es ankommt.
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#4
1.10.11, 19:59
mit den Kundenkarten hast du vollkommen recht, Oma Duck ... aber die lidl-Spenden kommen bei den Tafeln an, das weiss ich, weil ich dort manchmal aushelfe (bei der Tafel, nicht beim lidl)
#5 Pitz
4.10.11, 20:51
An so etwas hätte ich gar nicht gedacht. Danke für den Tipp!

Ein Kollege erzählte, dass er und seine Frau eine günstige Unterkunft bekamen, als sein kleiner Sohn wegen eines Tumors in einer weiter entfernt liegenden Kinderklinik liegen musste.

Die Einrichtung wurde unterstützt durch diese Sparbüchsen für Kleingeld in einem Schnellrestaurant. Kleinvieh macht anscheinend wirklich Mist. :)

Wäre echt mal interessant, was die "Apothekentaler" unterstützen. Net schlecht, wenn so etwas funktioniert!
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#6 Die_Nachtelfe
13.10.11, 00:04
Zugegeben, ich besitze solche Kundenkarten nicht. Die einzigen "Praemienkaertchen", die sich bei mir finden lassen, sind altmodische zum Stempeln (etwa wie: nach 10x gibts ein x gratis).
Haette ich jedoch eine andere Karte, wuerde ich sicher auch mal spenden. Wird jedoch nie der Fall sein, allerdings lohnt es sich manchmal auch bei der Baeckerei die Augen auf zu machen, denn mancherorts laesst sich auch ueber solche Laeden etwas an Beduerftige spenden. (Ohne glaesern zu sein)
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#7
11.11.11, 07:38
Wie alt ist denn der Tipp ???
happydigits gibt es bereits seit dem 1.1.2010 nicht mehr !!!
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#8
11.11.11, 08:19
@raggy: der tipp ist aus der wiederholungsschleife vom letzten jahr. auch wenn es happy digits nicht mehr gibt, gilt er doch generell für all diese karten.
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#9
11.11.11, 09:24
@oma duck: ich finde das mit dem "gläsernen kunden" quatsch. ich bin fast 60 und da wird mir jeder von allein glauben, daß ich auch mal ne anti-faltencreme kaufe und mir ist auch wurscht, wenn da irgendeiner registriert was ich für toilettenpapier benutze oder welches fensterputzmittel.

ich sammle die payback-punkte übers jahr und kaufe vor dem urlaub davon immer meine kosmetikartikel
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#10
11.11.11, 09:25
@oma duck: ich finde das mit dem "gläsernen kunden" quatsch. ich bin fast 60 und da wird mir jeder von allein glauben, daß ich auch mal ne anti-faltencreme kaufe und mir ist auch wurscht, wenn da irgendeiner registriert was ich für toilettenpapier benutze oder welches fensterputzmittel




ich sammle die payback-punkte übers jahr und kaufe vor dem urlaub davon immer meine kosmetikartikel
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#11 jojoxy
11.11.11, 09:54
ich hab auch schon mal meine paybackpunkte für haiti gespendet und spende bei lidl mein einwegpfand für die tafel. schöne idee, das tut wirklich keinem weh,
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#12
11.11.11, 10:02
Wenn ich was spenden will, dann gebe ich das direkt an die Organisation. Also an die Tafel, die AWO, Caritas oder so - bei uns haben die z.B. Läden, wo man Spenden (Geld, Sachspenden) direkt abgeben kann.
Ansonsten weiss man doch nie, ob und wieviel von der Spende wirklich ankommt bei denjenigen, die es brauchen.
Bei LIDL ist es interessanter weise so, dass Deine Pfand-Spende an die Tafel von LIDL als deren Spende steuerlich deklariert und abgesetzt wird. Finde ich dann nicht so toll, was die mit MEINEM Geld machen ...
#13
11.11.11, 10:52
Das ist ein Super-Tipp. Ich habe auch soviele Karten und ich sammle gerne die Punkte aus den Supermärkten. Warum auch nicht. Das mit dem Spenden ist aber eine gute Idee.
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#14
11.11.11, 14:16
die idee, das geld zu spenden, finde ich prima! es
ist sowieso ausgegeben und tut mir jetzt nicht mehr weh.
aber kann mir mal jemand erklären, was an diesem sogenannten "gläsernen kunden" so furchtbar schrecklich ist? was die leute kaufen, wird doch an den kassen registriert. ob irgendjemand weiss, dass ich produkt hinz von marke kunz kaufe, ist mir - offengesagt - piepegal. bin jedoch für belehrungen jederzeit dankbar.
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#15
11.11.11, 18:58
Ich stehe diesem Tip auch skeptisch gegenüber. Im Real werde ich immer gefragt, ob ich denn eine "Payback"-Karte habe. Ich sage dann immer, ich möchte "inkognito" einkaufen. Ich möchte nicht, dass man anhand dieser Karte nachvollziehen kann, dass ich am 16. 3. 2009 um 12.07 Uhr in Kleinkleckersdorf an der Aral für 19,99 getankt habe, dann, 100 Kilometer weiter, ein Maoam bei XXX gekauft habe, dann weitergefahren bin nach Luisenstadt, um dort um 14.25 Uhr bei Real für 65,73 Euro eingekauft habe und dann nach Wilhelmsdorf gefahren bin, um an der freien Tankstelle einen Kaffee für 2,50 € gekauft zu haben.

Was Oma Duck sagt, trifft voll zu. Mit diesen Karten kann man den gesamten Lebensstil der Menschen zurückverfolgen. Man kann feststellen, WAS wann und wo gekauft wurde, kann seine Werbung danach ausrichten und kann so nahezu jeden Schritt eines Menschen nachvollziehen.

Das will ich nicht. Ich möchte "Mensch" bleiben, möchte weder, dass mein Name, noch meine Adresse und meine persönlichen Daten mehr als notwendig sowohl dubiosen Unternehmen als auch der BRD Finanzagentur GmbH ( HRB Nr. 51411; AG Frankfurt am Main) bekannt werden.

Wenn ich spenden will, mache ich es ebenso wie die Oma aus Entenhausen, spende privat und persönlich. Das ist mir lieber.

Und der Stiftung der Familie Schwarz spende ich nicht mal das Flaschenpfand. Dann gebe ich lieber die Flaschen den Obdachlosen, die ich auf dem Weg zum Rewe kenne.
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#16
11.11.11, 20:54
da müssten allerdings sämtliche geschäfte dem payback- oder ähnlichem verfahren angeschlossen sein. bei mir würde eine "verfolgung" jedenfalls äusserst lückenhaft ausfallen.
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#17
11.11.11, 21:00
Ich halte grundsätzlich nichts von Spenden da lebt eine ganze Industrie davon,ankommen tut nur ein kitzekleiner Prozentsatz da, wo er hinsoll,warum soll ich mein Geld denen an den Hals schmeißen zum anderen, in Bezug auf die Kundenkarten da dürfte ja keiner seine EC-Karte auch nie einsetzen sondern alles bar bezahlen und wer macht das heutzutage, nur ein paar typische Nörgler wie H.J.Lecker.Mit Payback-Karte hab ich durch Einkaufen so cirka 20,- Euro im 1/4 Jahr die ich am Automaten als Einkaufsgutschein ausdrucke und beim Einkaufen einlöse, die jenigen die solche Karten verteufeln sind auch gegen Werbung und schwören essen nur alles selbstgemacht , das ewige Lamentieren der sogenannten Gutmenschen kann einem so auf den Zeiger gehen aber sie selbst finden das ja so gut. Ob nun gläserner Kunde hin oder her ist mir persönlich wurst.

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