Preiselbeeren gegen Harnweg- und Blasenleiden

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Preiselbeeren enthalten "Arbutin", ein Stoff der die Bakterien bremst.

Preiselbeeren schützen so vor Harnwegsinfektionen, da sie die Bakterien daran hindern, sich an den Zellen des Blasentrakts anzuheften.

Bei regelmäßigem Verzehr (Beeren, Saft, Marmelade u.s.w.), soll sich das Infektionsrisiko um die Hälfte verringern.

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7 Kommentare


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#1
29.9.10, 09:17
Man sollte es nur nicht übertreiben, da Arbutin eine mögliche mutagene und kanzerogene Wirkung hat, über die genaue Dosis ist aber, wie bei vielen Stoffen,(noch) nichts bekannt. Davon sollte man sich nicht vom Genuß abhalten lassen, man sollte es nur nicht maßlos zu sich nehmen

Arbutin ist übrigens u.a. auch in Birnen, Rotwein, Kaffee enthalten.
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#2
29.9.10, 10:56
@Bierle: Danke für die zusätzliche Info.
Schön daß es hier auch kompetente Komentare gibt.
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#3
1.10.10, 00:24
Cranberries werden viele heilende Fähigkeiten nachgesagt. Vor allem die Indianer, wenn ich jetzt nicht irre, nutzen diese Cranberry-Medizin.
Es wird wohl was dran sein.
Zudem ist Cranberrysaft recht zuckerarm und somit gesünder als viele anderen Säfte.
Die vorbeugende Wirkung vor Harnwegsinfekten ist bekannt, dafür bedarf es allerdings eines sehr regelmäßigen Genuss. Wie bei fast allen Naturheilmitteln bedarf es einiger Zeit bis der Körper sie für sich und sein Immunsystem benutzt.

Abgesehen davon schmeckt Cranberrysaft superlecker, auch in Tee. Preisselbeeren, natürlich nur die nordischen (den Rest kann man ja vergessen) sind unersetzlich in der Küche und dann gibt es noch Cranberrykapseln, für die, die die anderen Produkte nicht mögen.
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#4 Rainerharald
13.4.14, 09:23
Hier geht es um Preiselbeeren, nicht um Cranberries !
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#5
13.4.14, 10:27
Cranberries haben die gleichen Wirkstoffe wir Preiselbeeren!
#6
28.4.14, 20:38
Leider in der Literatur leicht missverständlich : bei den Preiselbeeren ist das Arbutin nicht nennenswert in den Beeren, sondern in den Blättern enthalten - mit den Blättern kann man einen Teeauszug wie mit Bärentraubenblättern machen. Das aber nicht zu oft, wegen der leberschädigenden Wirkung und dem Verdacht Krebs und Erbschäden auszulösen ( höchstens 5 x pro Jahr für eine Woche und nicht vorbeugend,sondern als Akutbehandlung)
Die vorbeugende Kur mit Saft von Cranberry und PreiselBEERE ist zur längerfristigen Anwendung geeignet - wirkt aber nicht durch das Arbutin sondern durch sog. Proanthocyanidine
#7
28.4.14, 20:46
also auch niemals in der Schwangerschaft die genannten Tees anwenden!

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