Puteninvoltini mit Parmaschinken & Weißwein-Tomaten-Sauce

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Zutaten:
Putenschnitzel (nach Anzahl der Esser)
1 Glas Pesto Genovese (wenn es schnell gehen soll)
ca. 2 Scheiben Parmaschinken pro Person
Weißwein
Ketchup
Kartoffeln als Beilage
Pflanzenfett zum Braten

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Ofen auf ca. 140°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Putenschnitzel in einem Gefrierbeutel hauchdünn klopfen, mit Pesto Genovese (Glas oder selbst gemacht) dünn bestreichen und aufrollen. Mit je 2 Scheiben Parmaschinken umwickeln.

Wenig Pflanzenfett in einer Pfanne erhitzen, darin die Parmaschinken-Putenröllchen von allen Seiten cross braten (ca. 7 Minuten insgesamt). Der Parmaschinken darf ruhig richtig werden! Dann die Involtini aus der Pfanne in eine geeignete Form legen und in den Ofen verfrachten (ca. 8 Minuten) - Kartoffeln also entsprechend timen!

Das Bratenfett in der Pfanne mit ca. 250 ml Weißwein ablöschen und mit einem guten Schuss Ketchup ein wenig einreduzieren, bis es eine sämige Sauce ist.

Die Puteninvoltini in ca. 1 cm breite Scheiben schräg aufschneiden und auf dem Teller anrichten. Kartoffeln dazu und mit ein wenig Sauce überträufeln. Servieren.

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Themen: Pute

12 Kommentare


#1 suzie
29.8.10, 15:16
Warum gibt es denn nie Bilder zu den Gerichten?
Wäre schön wenn man sieht wie es rauskommen soll !!!
#2 Ribbit
29.8.10, 15:20
Hört sich sehr lecker an... nur kriege ich die Schnitzel nie platt. :-/
Werd ich aber mal mit Hühnchen ausprobieren...
#3
29.8.10, 15:38
Als Beilage einen Salat?
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#4
29.8.10, 15:51
Platt bekommt man jedes Schnitzel mit nem haushaltsüblichen Hammer. Ich benutze nie Fleischklopfer, sondern immer HammerIch habe zwar einen speziellen für die Küche, aber der wird auch mal für nen Nagel zweckentfremdet. Nachdem es aber eh zwischen Gefrierbeuteln geklopft wird, kommt es ja eh nicht in Kontakt. Man kann mit der Breitseite klopfen, oder auch mit der viereckigen hinten am Hammer. Die Spitze eignet sich nur bedingt. Man muss leicht schräg klopfen, sprich mit gleichzeitigem Zug nach aussen. Dann wird wirklich jedes erdenkliche Fleisch hauchdünn.

Fotos kommen, sobald wir es mal wieder gekocht haben. Wir pflegen normalerweise nicht unsere alltäglichen Gerichte zu fotographieren.
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#5
29.8.10, 16:04
P.S.: Salat gibt es bei uns zu jedem Abendessen. Aber das ist, finde ich, persönliche Kreativität und beruht auf persönlichen Vorlieben.
Bei uns gibt es viel Fenchel, Cicchoree, Eichenblattsalat, Feldsalat, Mangold rot, Lollo Rosso, Lollo Bianco, Mais, Rote Beete, Tomaten - meist alles bunt gemischt mit Dressing nach Gusto (Balsamico, Vinaigratte, Thousand Island, French Dressing, Kräuterdressing). Ist bei uns immer alles hausgemacht, Tüte/Flasche gibt's nicht. Auch gekocht wird, sofern möglich, immer frisch, wobei es schon TK-Gemüse auch gibt (ist ja oftmals frischer als das frischzeugs, siehe Blattspinat oder Erbsen). Auch unser Tomatenketchup ist hausgemacht aus eigenen Tomaten im Garten.
#6
29.8.10, 17:33
@Thouy: Ich habe zwar keine Tomaten im Garten, aber im Moment gibt es ja leckere, reife Tomaten am Markt. Könntest Du Dein Ketchup-Rezept mal einstellen? Wäre super :-)
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#7
29.8.10, 18:26
Tomatenketchup selbst gemacht:
Zutaten:
1 kg sehr reife, geschmackvolle Tomaten (im Winter kann man die Dosenware nehmen mit den ganzen Tomaten im eigenen Saft! Holländische Wasserbomber eignen sich nicht, weder im Sommer noch im Winter!)
300 g Paprika rot
300 g Zwiebeln
2 TL Paprikapulver
2 TL Pimentkörner
4 Sternanis
4 EL Tomatenmark
150 ml Weißweinessig
100 ml Rotweinessig
100 g Zucker braun
2 TL Salz
1 TL Ingwer gemahlen oder ein frisches Stück Ingwer (ca. fingerdick, 2 cm, geschält)
1 TL Gewürznelken
4-6 Lorbeerblätter

Zubereitung:
Tomaten mit kochendem Wasser übergießen, häuten, vierteln, entkernen, klein hacken
Paprika halbieren, Kerne und alle weißen Bereiche rausschneiden und mit der Schnittstelle nach unten auf einem Blech auf oberer Schiene unter den Grill im Backofen legen. Die Haut dunkelbraun werden lassen bis sie Blasen wirft, dann läßt sich die Paprika ganz easy schälen und das Fruchtfleisch gart ein wenig vor, in kleine Würfel schneiden.
Zwiebeln schälen und klein würfeln.
Tomatenstücke, Paprikastücke und Zwiebelwürfel in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze leicht köcheln lassen, mit dem Pürierstab schon mal vorpürieren.
Die festen Gewürze in ein Tee-Ei geben und mitköcheln lassen (Pimentkörner, Sternanis, Gewürznelken, Lorbeerblätter, Ingwerstück) und die pulverförmigen Gewürze (Paprikapulver, Salz) unterrühren.
Ca. 20 min. leicht köcheln lassen.
Das Tee-Ei entfernen und die Masse durch ein Sieb pürieren.
Anschließend den Zucker, den Essig und das Tomatenmark hinzugeben.
10 min. weiterköcheln lassen auf mittlerer Hitze.
Abschmecken und ggf. nach gusto nachwürzen, einmal kräftig aufkochen lassen und dann sofort in vorbereitete, sterilisierte(ausgekochte) Flaschen mit Schraubdeckeln füllen (z.B. leere Ketchupflaschen), fest verschließen und für 5 min. auf den Kopf stellen.
So ist der Ketchup ca. 3-6 Monate haltbar, deswegen lieber nur kleine Mengen kochen (je nach Verbrauch und Kopfanzahl).
Man kann das Rezept auch variieren, z.B. Curry zugeben für Curryketchup oder es mit Chilischoten feurig gestalten. Auch kann man den Rotweinessig z.B. mit Himbeeressig ersetzen und dem Ketchup eine andere Note verleihen. Einfach mal rumprobieren mit Gewürzen wie Thymian, Oregano, Liebstöckel. Oder 1-2 EL Senf hinzugeben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!
#8
29.8.10, 20:06
ein Trick, um Fleisch plattzuklopfen: Man nehme einfach eine Pfanne und dann gib ihm!
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#9
29.8.10, 22:36
Muss aber ne richtig schwere Pfanne sein, nicht der Discounter/IKEA-Schrott
#10
30.8.10, 23:24
@Thouy: Danke für das Tomatenketchup-Rezept. Das klingt super und wird garantiert in den nächsten Tagen ausprobiert. Die Tomaten sind zur Zeit so lecker, dass die größte Herausforderung darin bestehen wird, beim Kleinschneiden nicht schon die Hälfte aufzuessen :-)

Auch der Zuckergehalt hört sich moderat an - im gekauften ist mit Sicherheit mehr.
#11
1.9.10, 21:10
@Thouy:
Um Fleisch zu "plätten", eignet sich statt eines Hammers auch eine handelsübliche Bratpfanne.
Vorteil: die größere Fläche! ;-)
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#12
1.9.10, 21:45
@ Jeannie: der Tipp mit der Pfanne steht schon weiter oben. Wobei ich unsere teuren, nicht handelsüblichen, Pfannen nicht zweckentfremde und zudem festgestellt habe, dass ein Hammer für ein paar Euro sehr lange lebt und vollkommen seinen Dienst erfüllt (sogar besser als handelsübliche Fleischklopfer). Pfannen sind teurer und es gibt nichts schlimmeres als wackelnde Griffe oder feine, unsichtbare Haarrisse in den Beschichtungen bei handelsüblicher Normalware. Bei unseren würde sowas zwar nicht passieren, dennoch käme ich nie auf die Idee sie dazu zweckzuentfremden.
Aber so hat jede/r ihre/seine Art mit Dingen umzugehen.

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