Der Würfelbraten ist eigentlich ein Party-Rezept. Ich habe es von einer Bekannten, die es mal anlässlich einer Geburtstagsfeier gemacht hat, an die ich mich gut erinnern kann, weil das Essen nicht gereicht hat. (Furchtbar peinlich, sowas, aber sie hatte reichlich Salate gemacht, nur das Fleisch war halt zu wenig). Angeblich reicht es für 12 Personen, aber das stimmt nicht. Wir sind zu siebt, wenn alle da sind, aber bei uns wird der Würfelbraten oft auf einen Sitz vernichtet. Sollte etwas übrigbleiben, ist das auch kein Problem, denn kalt schmeckt dieses Rezept auch ausgezeichnet.
600 g Kassler ohne Knochen und 800 g Schweineschnitzel würfeln. Ein Glas (Abtropfgewicht 165 g) Tomatenpaprika in einem Sieb kalt abspülen und grob hacken. Frische Paprika gehen natürlich auch, da nehmt ihr zwei Stück und würfelt sie klein. 3 Eier, 70 g Semmelbrösel, 1 Packung TK-Kräuter (ich nehme die italienischen, aber die Auswahl bleibt euch überlassen), 350 g feines Leberkäs- oder Bratwurstbrät, Paprika und Fleischwürfeln vermischen. In eine gefettete, mit Semmelbröseln ausgestreute Kastenförm füllen und ein bisschen andrücken. Etwa 40 Minuten im vorgeheiztem Backrohr bei mittlerer Temperatur backen. Anschließend etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen und anschließend aus der Form stürzen und wieder umdrehen.
Dazu passen Tzatziki oder ein Kräuterdip und Kartoffel-Gurkensalat, Tomatensalat oder auch Nudelsalat.
radfahrender Besen-Ginster
Frisch verliebt und glücklich!