Scannerkassen - keine Schnäppchenpreise verpassen

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Mir wurden auch schon preisreduzierte Artikel zum vollen Preis verrechnet. Seither versuche ich die reduzieren Artikel entweder gleich zu Beginn - oder am Schluss - aufs Band zu legen. Bevor ich den Laden verlasse, überprüfe ich den Kassazettel. Habe mir so schon etliche Euros zurückgeholt!


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10 Kommentare


#1 Stefan
13.9.07, 19:20
Nicht nur bei Schnäppchenpreisen muss man auf den Preis in der Kasse achten.
Besonders auffällig finde ich die Preisgestaltung von REWE. Es ist mir schon sooo oft passiert dass der Preis in der Kasse nicht mit dem am Regal übereinstimmte.
Die Kassiererinnnen sind dann meist nur mürrisch wenn man sie drauf anspricht, manche scheinen schon zu wissen dass der Preis falsch ist.
Eine Entschuldigung vom Ladenpersonal in Bezug auf dieses Thema habe ich noch NIE gehört.
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#2 Melly
14.9.07, 00:46
Mal ein kleiner Tip zu sog. "Angeboten":

Ich habe kürzlich eine käufmannische Ausbildung abgeschlossen und da lernt man interessante dinge:

Die "Angebote" und deren Preise sind nicht unbedingt rechtlich bindend für den Verkäufer, da es sich nicht um ein Angebot handelt, sondern nur um eine Anpreisung. Das Angebot ensteht rechtlich gesehen erst an der Kasse, wenn der Preis eingetippt wird. Mit dem Bezahlen wurde das Angebot (also auch der Preis) angenommen und es ist ein kaufvertrag zustande gekommen.

Also vorsicht. Man meist kein recht, die Differenz zurück zu fordern.

Die Verkäufer machen dies aus kulanz, sind dazu aber nicht rechtlich verpflichtet!!!!!!!!!!!!!
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#3 roman
14.9.07, 22:56
@ melly: das ist ja schön und gut..trotzdem ist es ärgerlich!

ist mir schon sooo oft vorgekommen, dass ich artikel gekauft habe die mit super-sonderschnäppchen-schild am regal angepriesen werden und trotzdem mit "normalen" preis über den scanner gehen. wer soll denn da an der kasse auf jeden artikel achten? prinzipiell sollte der preis am regal verbindlich sein und nicht umgekehrt...bei tankstellen seh ich doch auch an der großen tafel was der sprit heute kostet und muss mich nicht erst an der kasse überraschen lassen *grummel*

also..schön aufpassen! und prinzipiell und demonstrativ den betreffenden artikel NICHT zum normalen preis mitnehmen..
#4 Kopfnuß
15.9.07, 10:27
@ Melly, wo hast du deinen Laden?
Dich besuch ich mit einem Auspreisgerät, tacker mir meinen Wunschpreis auf die Ware. Das ist dann mein Angebot an dich, die Ware zu dem Preis zu kaufen. Wenn du drauf reinfällst, das in die Kasse tippst, ich bezahlt habe, hattest du halt Pech. Kulant bin ich nieee.
(Nicht nachmachen! Ist natürlich Betrug. Der Unterschied zu Melly's Verfahren ist nur, daß der Vorsatz zur Täuschung hier offensichtlich ist. Melly wird sich versuchen auf Irrtum rauszureden, wenns hart auf hart kommt.)
#5 Andreas
16.9.07, 01:01
@Melly
was stimmt denn jetzt? Hast Du eine kauf-
männische Ausbildung genossen? Dies hast
Du noch vor ca.2 Tagen geschrieben.
Ab und zu erwähnst
Du ein Studium(kann ja sein, aber glaube
ich nicht) Du bist eine Kassierin, sonst
würdest Du Dich nicht so aufregen wegen
diesem Scannerkassen-Aerger von Kunden.
#6
19.9.07, 06:41
@Andreas: Bitte unterscheide Melly mit 2 "L" und Mellly mit 3 "L"...
#7
23.9.07, 23:38
Ich weiß nur, dass die Händler in Deutschland verpflichtet sind, ihre Waren auszuzeichnen (=Preisschild). Ich könnte mir vorstellen, dass es bei einer juristischen Überprüfung Ärger geben kann, wenn in einem Laden auffallend viele Waren falsch ausgezeichnet sind.
#8 Björn
3.10.07, 13:52
Warum so Kompliziert? Wenn der Preis an der Kasse ein andewrer ist als der der am Regal ausgewiesen war, und die Dame/Herr an der Kasse dann noch rumzicken, dann geht das Produkt zurück uns er/sie soll es wieder rausbuchen. Denn ein Rechtsverbindliches Geschäft kommt nur bei der Regel "Geld gegen Ware" zustande. Der Herr/Dame wird nicht sher erfreut sein, aber in meinem Supermarkt kennt man mich bereits und sowas kommt bei mir so gut wie nicht mehr vor. Man muss sich halt nur zu helfen wissen und sich die Leute "erziehen", denn schließlichj bin ich der Kunde.
#9 anonymus
14.6.10, 02:00
@ Melly: Hast zwar grundsaetzlich Recht, Aber:
Ein Kaufvertrag entsteht nicht erst beim Bezahlen, sondern bereits, wenn zwei uebereinstimmende Willenserklaerungen - das sind Antrag und Annahme - zustandegekommen sind.
Das "Anpreisen" wie du es nennst, ist juristisch gesehen ein sogen. "Invitatio ad Offerendum", d.h. eine Einladung, ein Angebot abzugeben.
Durch das Herausnehmen aus dem Regal und das an der Kasse aufs Band legen, gibt der Kaeufer eine Willenserklaerung - das Angebot - ab. Diese wird i.A. durch den / die Kassierer/In dadurch angenommen, dass die Ware gescannt wird.

Genug geklugscheissert: Der Preis an der Ware zaehlt. Ist der falsch, kann entweder der Kunde oder der Supermarkt vom Kaufvertrag zuruecktreten.
#10 zamanta
16.8.10, 00:41
bei penny markt wird das öffters gemacht am regal steht reduiziert an der kasse wird dann der VOLLE preis gerechnet voll schlimm so was ! anstatt 2 euro habe ich 4 euro bezahlt habe ich erst zuhause gemerkt wo ich das kassenbong gesehen habe hatte ich ne dicken hals bekommen mein Tipp immer kassenbong im geschäft kontrollieren ob alles richtig gescant wurde !

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