Viele sind beim Wegwerfen nicht entscheidungsfreudig genug. Deshalb entsteht Chaos. Außerdem wissen sie nicht, wo sie mit der Hausarbeit beginnen sollen. Dieser Tipp hilft!

So findet man aus dem Chaos - Chaos entgegenwirken

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Viele Menschen sind beim Wegwerfen nicht entscheidungsfreudig genug. Deshalb entsteht Chaos. Außerdem wissen sie nicht, wo sie mit der Hausarbeit beginnen sollen.

Hier ein paar Tipps

2x in der Woche einen Kehraus machen, d.h. einen Papierkorb zur Hand nehmen und alles wegwerfen, was man atock wegwerfen mag.

Eine tägliche Basisroutine entwickeln und aufschreiben. Hier muss man diszipliniert sein und diese auch durchziehen. Meine  sieht so aus:

  • Lüften
  • Betten machen 
  • Geschirrspülmaschine ausräumen 
  • Esstisch abräumen und abwischen 
  • Arbeitsplatte und Spülbecken reinigen
  • in jedem Raum 3 Minuten aufräumen
  • Eingangsbereich Flur fegen
  • 10 Minuten der Wäsche widmen 

Außerdem: Jede Tätigkeit, die nicht länger als 3 Minuten dauert, sofort erledigen, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten Handgriffe nicht länger als 3 Minuten dauern.

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58 Kommentare


5
#1
5.3.14, 20:14
Richtig...habe im Laufe der Jahre auch so eine Basisrunde entwickelt und es funktioniert einwandfrei und die gewissen "Extras" finden somit auch noch Platz! Außerdem muss mein Schema bis Mittags durch sein, ein sogenanntes Limit, denn da warten Kiddies, die Hausaufgaben machen müssen und 2 Wauzis auf ein ausgiebiges Gassi.
7
#2
5.3.14, 20:19
Das sehe ich genauso. Das Chaos beseitigen eh es überhaupt entstanden ist und man hat viel mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
4
#3
5.3.14, 22:18
Mache ich auch so, aufräumen ist schon die halbe Arbeit getan😉
17
#4 Upsi
5.3.14, 22:19
Das erste was ich morgens mache ist Hände waschen und mit Schlafanzug und strubbelkopf ausgiebig frühstücken. Das dauert mind. Eine halbe Stunde. Danach geht es erst ins Bad, auch mind. Eine halbe Stunde. Danach....... Viel zeit, upsi ist Rentner :-) Aber ich denke gerne an die zeit zurück als oft Chaos pur herrschte mit großem Haushalt, Kinder, vollzeitjob, Garten und und und achso, Ehemann auch :-) heute genießen wir die Ruhe und Freiheit alles machen zu können wann und wie wir wollen.
4
#5
5.3.14, 22:37
Upsi: ...genau darauf freue ich mich auch schon!
Doch bis dahin gilt eben noch wie schon vorher geschrieben- tägliche Grundordnung herstellen.
Das geht jetzt schneller, da wir ja nur noch unsere eigene Unordnung und Krümelei usw richten
müssen, die Jungs sind längst raus.... Also fix die kleinen Handgriffe erledigen und dann in aller
Ruhe den schönen Dingen des Lebens widmen.
3
#6 Upsi
5.3.14, 22:44
@Bigri: richtig so, wenn alles in Ordnung ist, kann man die Freizeit besser genießen.
11
#7 xldeluxe
5.3.14, 23:05
Ohne meinen täglichen morgendlichen Turnus, der maximal 1 Stunde umfasst, startet auch bei mir kein Tag. Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn man immer alles sofort säubert, ordnet, entsteht gar nicht erst das totale Chaos. Ich z.B. gehe nicht ins Bett, ohne abends "Klarschiff" zu machen. Das beansprucht keine 5 Minuten und man hat morgens einen schöneren Anblick.
16
#8 MissChaos
5.3.14, 23:05
Für mich ist das nix... das wäre mir zu starr.... ;)
Mal abgesehen davon, dass ich nach dem Frühstück aus dem Haus gehe. Wie so viele andere auch, denke ich.
Dieser Tip ist wohl eher was für die Hausmuttis und Rentner.
Wir sind 4 Personen. Jeder hat so seine Aufgäbchen und werden dementsprechend erledigt. ...oder auch mal nicht... Wenn das Chaos dann doch mal überhand nehmen sollte, dann trommle ich meine Lieben zusammen und es wird so etwa 1x in der Woche (meist Samstag Vormittag) zusammen aufgeräumt und geputzt.
5
#9
5.3.14, 23:10
Das mache ich auch so, denn ich kann mich nicht entspannen wenn zu hause ein durcheinander ist.

Jeder wird ja so seine eigene Routine entwickeln denn nicht jeder braucht ein gleiches Mass an Ordnung.
Für mich ist es aber sehr wichtig.
Letztlich ist es doch wichtig, dass man
sich wohlfühlt:-)))
7
#10
6.3.14, 04:32
vor dem zu Bett gehen , wird die Sofadecke und die Kissen ordentlich in Position gesetzt und falls nötig Küche kurz aufräumen .Ich hasse es ,morgens in eine Chaos Küche zu kommen . Falls der Geschirrspühler abends gelaufen ist , wird er halt in der Werbepause ausgeräumt . Der Rest kommt morgens ,wenn beide Augen auf und ich geduscht bin . Als ich noch arbeiten gegangen bin , wurde dann nur alles ,,husch , husch " gemacht und am Wochenende alles gründlich .
5
#11
6.3.14, 07:37
@Upsi: Das sei dir von Herzen gegönnt!!!
2
#12
6.3.14, 08:09
Hallo!
Disen Tip wer ich an meine 2 "Chaoten"weiterleiten,viellecht hilfts,wenn die Tipps nicht von Mama kommen..................
Lg Riki
#13
6.3.14, 08:47
@riki52: Oh ja, das kenne ich auch. Solche 2 Chaoten habe ich auch im Haus, leider! Ich wünsche dir viel Glück. Vllt. hilft es ja, wenn sie step by step eine Aufgabe nach der anderen "gesagt" bekommen. :-)
10
#14 wermaus
6.3.14, 08:51
Guter Tipp. Es stimmt, dass die meisten Arbeiten ganz schnell erledigt sind. Lieber jeden Tag eine Stunde ordnen und putzen als alle paar Tage oder gar Wochen mal einen Großeinsatz! Und ich räume auch abends auf, ehe ich schlafen gehe, das hilft mir auch beim Abschalten und ich schlafe schneller ein.
Die Küche räume ich schon während des Kochens auf - wenn alles geschnibbelt ist und in Pfanne, Topf oder Backofen schmurgelt, dann wird schon die Arbeitsplatte gesäubert, der Müll kommt raus, der Boden wird gewischt, und wenn das Essen fertig ist, sieht die Küche wieder gut aus und dann muss nur noch das Geschirr in die Spülmaschine, die paar Töpfe oder Pfannen weichen ein, während wir essen, und werden anschließend gespült. Nach längstens zehn Minuten bin ich fertig und morgens komme ich in eine saubere Küche - das ist mir der Zeitaufwand wert!
Ich bin ebenso bequem wie jeder andere auch, nur habe ich im Lauf der Jahre festgestellt, dass die Hausarbeit sich vermehrt wie die Karnickel, wenn man sie nicht gelcih erledigt - 'Großputz' ist mir ein Greuel!
1
#15
6.3.14, 09:10
@wermaus: Da können wir beide uns die Hände reichen! Für mich ist Großputz auch ein Greuel und ich habe Rückenprobleme, kann nicht lange stehen. Lieber jeden Tag 1 Stunde Haushalt machen, anstatt 6 Stunden am Samstag oder so.
#16
6.3.14, 09:53
@MissChaos: Wieso starr? Hier ist überhaupt nichts starr! Eine Mindestdisziplin sollte jeder Mensch haben. Lüften, Bettenmachen, Geschirrspülmaschine ausräumen... Wer diese 6 Sachen nicht tut, sollte mal überprüfen, ob er nicht ein Problem mit dem Haushalt hat. 3 Minuten pro Zimmer sind nicht zuviel verlangt und wenn man das jeden Tag durchzieht, hat man ruckzuck ein schön ordentliches Zuhause. Ein gewisses Maß an Disziplin braucht der Mensch, um sich nicht zu verzetteln. Die Basisroutine dauert nur 40 Minuten. Der Tipp lässt also genügend Spielraum für Individuelles. Außerdem kann jeder seine eigene Basisroutine entwickeln. Diese ist als Beispiel gedacht.
#17
6.3.14, 09:55
@bollina: Genau Bollina! Jeder braucht sein gleiches Maß an Ordnung. So sehe ich das auch. Dinge, die man täglich tut, werden zur Routine und man muss nicht mehr über jeden Handgriff nachdenken.
#18
6.3.14, 09:57
@kariechen: Siehst du, du hast auch deine Routine gefunden. Super. So mache ich das auch. Es muss ja nicht alles gleich am Morgen erledigt werden, so wie MissChaos meint.
#19
6.3.14, 10:06
@Konfuzius: Ordnung ist die halbe Arbeit - genau! Das meine ich auch. Wenn Ordnung herrscht, ist es auch leichter zu putzen.
1
#20 xldeluxe
6.3.14, 10:07
@wermaus

Das kann ich blind unterschreiben: Genau mein Schema!
1
#21
6.3.14, 10:15
Tja, da kann das Schema des Aufräumens so gut sein, wie es will - spätestens (!) am Abend kommt jemand von der Arbeit, und dann sieht man nix mehr vom Aufräumen.
Hatte sogar schon einmal geplant, dass ich NICHT aufräume und auf die Reaktion warte - aber das dauerte mir dann doch zu lange, und Unordnung kann ich eigentlich nicht ab ...
1
#22 pasodoble
6.3.14, 10:25
@MissChaos: Am Wochenende möchte ich nicht den gesamten Haushalt machen müssen. Du kannst doch auch noch nach Feierabend was im Haushalt tun? Die paar Sachen, die hier vorgestellt wurden, dürften schnell gehen. Lüften, Bettenmachen, Geschirrspüler ausräumen schaffe ich regelmäßig VOR der Arbeit. Alles andere dann abends.
5
#23 donnawetta
6.3.14, 10:32
"...spätestens (!) am Abend kommt jemand von der Arbeit, und dann sieht man nix mehr vom Aufräumen..."

Was habt Ihr denn für Familien? Monsterhorden? :-D Naja, ich hab gut Lachen, wir sind nur zu zweit, da sieht es ab Abend so aus, wie wir es am Morgen verlassen haben.

Auch die 10 Minuten täglich für die Wäsche im Tipp finde ich verblüffend. Was meinst du damit, Binchen? Wäschst du jeden Tag?! Na ja, auch da hab ich gut Lachen - weder mein Mann noch ich sind bei der Arbeit einem Dresscode unterworfen, daher entfällt bis auf Ausnahmen die Bügelei. Und weil wir selten im Matsch spielen, muss ich auch nicht so oft waschen.

Die Küche machen wir, da wir täglich kochen, auch täglich sauber - und zwar so, wie Wermaus es beschreibt. Eigentlich kann bei uns jederzeit jemand aufschlagen, ich müsste nicht in hektisches Aufräumen verfallen. Abgesehen davon fühle ich mich oft wohler, wenn ich Leute besuche, bei denen es nicht wie geleckt aussieht. Schmutzig oder staubig muss es nicht sein, aber unaufgeräumte Lebensräume oder eine chaotische Küche nach dem Essen empfinde ich oft als gemütlicher und lebendiger als Hochglanz-Vorzeigebuden. War auch nicht immer so, aber mit dem Alter wird man verschroben.... :-)
#24
6.3.14, 10:52
@donnawetta: Oha, du scheinst echt nicht viel Arbeit zu haben. Ich habe Familie und muss jeden Tag was für die Wäsche tun. Damit meine ich:

- Wäsche abhängen und zusammenlegen ODER
- Wäsche waschen und aufhängen

Wieviele Trommeln hast du pro Woche? Ich habe 4.
4
#25 xldeluxe
6.3.14, 10:56
Bei mir ist es genau umgekehrt @donnawetta: Mit dem Alter werde ich immer pingeliger und reduziere kontinuierlich Dekorationsgegenstände und anderen Kleinkram.

Im Zusammenhang mit Ordnung und Sauberkeit wird oft von sterilen Wohnung/Küchen gesprochen. Ich zum Beispiel habe so eine Hochglanzküche/Einrichtung, aber steril, kalt und ungemütlich ist es bei mir absolut nicht. Es ist sauber, aufgeräumt und nett dekoriert.

Das eine hat für mich nichts mit dem anderen zu tun.
1
#26
6.3.14, 10:58
@donnawetta: Ich bin übrigens deiner Meinung was den Sauberkeitsfaktor angeht. Es muss nicht pingelig sauber sein. Meine Nachbarin (2-Personen-Haushalt) ist so eine, bei der schaut es wie im Möbelhaus aus und sie lästert in der Nachbarschaft über mich, wie "chaotisch" es bei mir ist. Mein Mann ist viel bei Kunden in Privathäusern und meint: "Bei uns ist es nicht chaotisch, da gibt es ganz andere Haushalte." Eben alles Ansichtssache. Und so belasse ich es bei 1 Std. Haushaltmachen am Tag + kochen. Bin eben nicht so spießig.
#27
6.3.14, 11:14
@xldeluxe: Dekoschei.e reduziere ich auch - ab in den Müll damit. Meine Mutter schenkt mir ständig so einen Dekokram. Weiß gar nicht mehr wohin damit.
1
#28
6.3.14, 14:58
hallo Bienchen

genauso mache ich das aus.klinkt zwar etwas albern wenn man Staubsaugern und sonstige Dinge aufschreibt aber so ist es für mich auch besser.
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#29 MissChaos
6.3.14, 16:16
@pasodoble #22: Das sind Sachen die wir uns aufteilen. Die alltäglichen Sachen wie Betten machen, Geschirrspüler ausräumen, Saugen u.s.w. werden auch bei uns täglich gemacht. Das sind alles Sachen die so gewöhnlich sind wie das tägliche Unterwäsche wechseln.

bienchen123 hat den Tip gegeben wie man das Chaos in Grenzen halten kann/könnte.
Die Tips die sie hier gibt sind "für mich" weniger 'Tips' in dem Sinne sondern alltägliche Routine und sollte 'eigentlich' selbstverständlich sein.

Die Küche ist grundsätzlich sauber bevor ich ins Bett gehe.
Das Bad ist sauber und die Betten sind gemacht bevor ich morgens aus dem Haus gehe.
Alles andere wird von uns allen im Lauf des Tages gemacht. Je nachdem was gerade anfällt und wer gerade zuhause ist.

Chaos sieht bei mir oft anders aus:
Schuhe, Bastelsachen, Zeitungen, verschiedene Ladekabel, weniger wichtige Postsachen die sich bei uns im Flur auf der Kommode sammeln, Jacken die einfach über die Aufgangstreppe geschmissen werden, Katzen und Hundespielzeug das rumliegt und viele andere solcher 'Kleigkeiten' die nicht immer gleich den Weg an ihren Platz finden. ;)
DAS artet bei uns öfters mal in ein mittelmäßiges Chaos aus.
Nicht die Spülmaschine, Betten machen, Wäsche und dergleichen...
Das passiert dann halt eben bei uns meist Samstags. Da zeigen wir allen Sachen die bei uns so rumlungern den richtigen Platz. Und wenn wir doch schon mal dabei sind da wird dann auch GEMEINSAM, je nachdem was anfällt, mal die Fenster geputzt, die gesamten Bad und Küchenfliesen abgerieben, die Böden mal 'anständig' gewischt und geputzt. Wir nehmen uns pro Samstag Vormittag, etwa 2 Stunden Zeit für diese Sachen.

Liebes binchen123, Deine Tips werden für viele ein Ansporn sein, die täglichen Hausarbeiten besser organisiert zu bekommen.
Aber wie oben schon geschrieben:
MEIN Chaos sieht bei mir etwas anders aus. ;)
3
#30 MissChaos
6.3.14, 16:43
Beim Querlesen der verschiedenen Kommentaren fällt mir gerade auf, daß die meisten schreiben:
ICH mache dies... ICH mache jenes...
Wohnt ihr alleine? Oder seid ihr alleine für den Haushalt zuständig? Hilft euch keiner von den Familienmitglieder beim aufräumen/putzen? (Sofern ihr nicht alleine wohnt.)
1
#31
6.3.14, 16:51
@MissChaos: Das für dich Routine oder selbstverständlich ist, ist für 4 Mio. Deutsche neu oder hilfreich (denn so viele Messies gibt es).

Natürlich habe ich einen Mann. Aber welcher Mann macht auch nur einen Finger krumm im Haushalt? (Es sei denn Frau arbeitet Vollzeit).
1
#32 pasodoble
6.3.14, 16:58
@MissChaos: Ich habe bei dir eine Vermutung. Kann es sein, dass du unterorganisiert bist? Ich meine das nicht böse, sondern nur mal so als Tipp, weil du ja schreibst, dass viele Dinge noch nicht so ihren Platz haben. Vllt. mal mehr Schränke (Garderobenschrank) aufstellen? Eine Schublade für die Post? Habe ja keine Ahnung, wie das so bei euch aussieht. Mein Mann und ich teilen uns auch die Arbeit, aber Vieles bleibt auch an mir hängen. Morgens mache ich so ca. 15 - 20 Minuten lang Haushalt und wenn ich abends heimkomme noch mal ein bisschen was.
1
#33 xldeluxe
6.3.14, 17:17
#27 @Bienchen123:

Ab auf den Flohmarkt dabei, zu Ebay oder wenn es nicht lohnt, bei Ebay Kleinanzeigen einstellen.

Oder was Gutes tun und in ein Sozialkaufhaus bringen (womit ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, denn ich kaufe dort auch meist wieder etwas von dem ich niemals wusste, dass ich es unbedingt haben will ;-)))))
1
#34 wermaus
6.3.14, 17:38
@MissChaos: Ich arbeite nur ein paar Stunden in der Woche, und das noch größtenteils von zu Hause, deshalb mache ich die meiste Hausarbeit. Dafür macht mein Mann überwiegend die anderen Dinge, die noch so anfallen, Garten, Autos, Reparaturen etc. Wir haben eine ganz gute flexible Arbeitsteilung und sind damit zufrieden.
Die Kinder sind mittlerweile nur noch sporadisch da, weil sie studieren, sie müssen dann natürlich auch was tun.
2
#35
6.3.14, 17:45
Auch wenn hier bereits viel Vielschichtiges geschrieben wurde, so finde ich den Tipp GUT !!!

Es soll nach wie vor junge Menschen geben, die noch nicht so lange aus dem Hotel Mama ausgezogen sind, und denen ein System bezüglich ihres Haushaltes fehlt. Die Berge der Hausarbeit werden dann manchmal soooooo hoch, dass überhaupt keine Lust mehr aufkommt, diese zu beseitigen. In den Tiefen meiner Erinnerung regt sich was ;-))

Ich würde meinen Kindern, wenn sie denn den mütterlichen Rat wollen sollten, sogar solch eine "Checkliste" laminieren und an ein hübsches Band der Liebe hängen - inklusive abwaschbarem Edding ( oder darf ich hier nur Filzschreiber sagen?).
Dann könnten sie jeden Tag diese kurze Liste abarbeiten und abhaken.......und am nächsten Tag erneut u.s.w.
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#36 MissChaos
6.3.14, 18:25
@pasodoble: Oh, da hast Du was falsch verstanden oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt.
Bei mir hat schon alles seinen Platz. Nur wird nicht immer alles dorthingeräumt wo es auch wirklich hingehört. Da sind wir zeitweise eben ein wenig nachlässig. Wir wohnen nicht nur sondern leben auch. Wir sehen das alles nicht ganz so eng.
Wo ich darauf achte ist, dass es sauber ist, ist Folgendes:
Das allerwichtigste bei uns ist, dass die Küche, Bad und Toilette immer sauber ist. Das nächstwichtigste ist die Wäsche und die Böden. Die werden jeden Tag gesaugt und bei Bedarf gewischt.
Alles andere ist unser "Chaos"... ;)

Hallo binchen123,
Klar sind Deine Tips gut. Das will ich gar nicht in Frage stellen. Nur für ''mich' ich betone nochmals: mich, sind sie eine Selbstverständlichkeit. Auch wenn es bei mir nicht starr nach Plan und (selbstgesetzte) Vorgabe geht; Ich bin da recht flexibel. Wenn ich mal keine Lust habe genau JETZT z.B. die leeren Flaschen in den Keller zu tragen, dann mache ich es eben später/morgen. ;) ...auch wenn es nur 3 Minuten dauert....
Nix für ungut. Ich wollte weder Dich ärgern noch Deinen Tip schlecht machen. Ich wollte nur mal meine bescheidene Meinung kundtun...
6
#37 onkelwilli
6.3.14, 19:14
Leider ist es nicht so leicht, eingefahrene Gewohnheiten von heute auf morgen zu ändern. Für gute Haushaltstipps bin ich aber immer dankbar, sie können so wertvoll sein wie "Verbesserungsvorschläge" in der Arbeitswelt. Was für den Einzelnen brauchbar ist, kann man dann ja ausprobieren.

Ist auch typabhängig. Hier hat mal jemand empfohlen, doch früher aufzustehen, damit Bad und Küche picobello sind, bevor man zur Arbeit geht. Besten Dank, kann ich da nur sagen.

Als Rentner macht mir der Anblick einer chaotischen Küche am Morgen nichts aus. Abends bin ich einfach zu "kaputt" zum klar Schiff machen.

Was ich gar nicht leiden kann, ist dieser vorwurfsvolle Unterton gewisser Superhausfrauen - dass nämlich Jeder ein Dreckspatz sei, der nicht ganz so penibel ist wie sie. Da muss man drüber stehen, sollen sie doch im Keller die Briketts abstaben, wie man früher sagte.
2
#38 Upsi
6.3.14, 19:37
@onkelwilli: hihi, dein letzter Satz veranlasst mich doch meinen Senf hier zuzugeben.ich erinnere mich, das ich früher als Kind wirklich die Briketts in Reih und Glied stapeln musste und wehe einer war schief, dann brach der Haufen zusammen und los gings von vorn. Gebügelt wurde auf dem Stuhl, die kleine upsi musste sich auf den penibel gestapelten wäschehaufen setzen und durfte erst aufstehen wenn die knitterfalten weg waren. Manchmal bin ich einfach abgehauen, aber da gabs was mit dem Kochlöffel. War trotzdem eine spannende Zeit. Ich denke, jeder soll sein zuhause so gestalten das er sich persönlich darin wohl fühlt. Ich bin auch viel zu ordentlich, aber erwarte das von niemanden anderen.
1
#39 donnawetta
6.3.14, 19:43
@xldeluxe: Oh, ich habe gar keine Deko. Wir wohnen so klein, da ist kein Platz dafür :-) Ich steh auch nicht so drauf. Im Wohnzimmer besteht die Deko aus zwei Kerzenständern und einer Tonschale. Und manchmal einem Blumenstrauß :-D Aber wenn ich bei Menschen aufschlage, die es unordentlich haben, finde ich das heute meist sympathisch. Unordentlich heißt für mich aber nicht dreckig und zugemüllt, sondern eben...leicht chaotisch. Herumliegende Bücher und Hefte, Kinderspielzeug, ungefaltete Wäsche im Korb auf der Couch und so...das hat was lebendiges.

@Bienchen: Na ja, wir haben eine Putzfrau, die einmal in der Woche kommt und "das Grobe" macht - staubwischen, Böden und Treppe putzen usw. Wir machen nur Kleinigkeiten und eben die Küche nach Benutzeung und zwischendurch das Bad. Ich hab tatsächlich 3 Maschinen Wäsche pro Woche, aber eher, weil ich eine kleine Waschmaschine habe, bei einer normalen wären es wohl eher 2 Ladungen. Abgesehen davon teile ich mir die Garten- und Hausarbeit, Einkaufen und Kochen mit meinem Mann, weil wir beide Vollzeit arbeiten und gleichzeitig morgens gehen und abends wieder heimkommen (Fahrgemeinschaft), da geht eh alles schneller und fröhlicher von der Hand, als wenn man ganz allein im Haus rumrödelt. Ich merke gerade mal wieder, dass ich eine Glückspilzin bin. Obwohl...mein Job geht mir schon ordentlich auf die Nerven in den letzten Jahren ;-)
1
#40 xldeluxe
7.3.14, 06:45
@donnawetta:

So verschieden sind die Ansichten halt - und das ist ja auch gut so. Ich z.B. halte nicht viel von "leicht chaotisch" und Unordnung hat für mich nichts zu tun mit Lebendigkeit.
Dass viele anderer Meinung sind, ist völlig legitim.

Ich persönlich urteile nicht über Andersdenkende, denen ein unaufgeräumter Haushalt nichts aus macht, die sich aber ein Urteil erlauben über die, die es gerne aufgeräumt und sauber haben.
5
#41
7.3.14, 07:20
@binchen123:
Das ist aber eine traurige Bilanz, wenn du denkst, von Männern sei eh nichts zu erwarten im Haushalt ... denn endlich arbeiten auch immer mehr Frauen genau wie die Männer Vollzeit!
Fazit: Haushalt ist eine Aufgabe für alle, die im Haushalt wohnen, sofern sie nicht zu klein dafür sind! Da fängts doch an. Und sogar schon Kindern kann man beibringen, ihr Spielzeug abends wegzuräumen, wenn es stört.

Auch wenn ich manche der Tipps ganz gut finde, das Modell im Tipp sieht offenbar vor, dass die komplette Hausarbeit an nur einer Bewohnerin hängt. Das ist wirklich von gestern.

Was mir persönlich gut gefällt, ist der weitgehende Verzicht auf Deko, wie in einem der oben stehenden Kommentare angegeben.
Meiner Beobachtung nach grassiert die Dekosucht besonders in Haushalten des alten Modells - denn wo eine Hausfrau alles machen muss, da bestimmt sie auch weitgehend wie es aussieht und neigt zur Verniedlichung des menschlichen Habitats. Ob nun atock oder ad hoc :-))
1
#42
7.3.14, 12:43
@Petunia: Ja, Petunia, es ist eine traurige Bilanz. Vllt. ist das heutzutage bei den jungen Männern anders (ich hoffe es zumindest), doch in meiner Generation herrschen leider immer noch die alten Rollenklischees. Ich muss dir ganz ehrlich sagen: Wäre ich jetzt Single, würde ich Single bleiben wollen. Es wird nach meinem Mann keinen anderen Mann geben. Klingt frustriert, aber ich wäre so zufriedener. :-)
1
#43
7.3.14, 14:57
@binchen123: Ich verstehe nicht, wer mir da bei meiner #27 einen roten Daumen gibt? Es ist doch wohl meine Sache, wovon ich mich trenne. Habe doch niemandem was getan. Komische Leute gibt es hier ?!
#44
7.3.14, 15:00
@xldeluxe: #33: Das Zeugs will nicht mal einer geschenkt, glaube mir ;-)
1
#45 Upsi
7.3.14, 17:45
@binchen123: oooch, das klingt nach ...ich möchte ihm an die Gurgel, lach.
Wenn man mir noch fünfzig Jahre 1000 Männer zum auswählen vorstellen würde, ich nähme immer den gleichen , nämlich den, den ich jetzt habe. Da könnte Supermann kommen, den würde ich in die Flucht schlagen. Tut mir leid für dich Binchen123
1
#46
7.3.14, 17:53
@binchen123:


zu 43 : so, rot ist weg !!!

Ich kann noch die Steigerung bieten: in meinem Wohnort wird der Restmüll gewogen und nach KG bezahlt !!!!!
Jeder "gut gemeinte, geschenkte Dekosch(......)muck " , der von mir gerne und schnell entsorgt wird, kostet mich also auch noch "Müllgebühr" .
2
#47
7.3.14, 19:26
@binchen123:

tut mir leid binchen123.

Ich habe mich bemüht rot auszugleichen, aber es scheint hier jemanden zu geben, der dich bzw. nun auch mich auf dem Kieker hat.

Es gibt eigenartige Menschen, auch hier . Schade
6
#48 xldeluxe
7.3.14, 21:49
Wenn ihr immer über rote Daumen redet, reizt das vielleicht einige, noch einen drauf zu setzen. Anders sind aktuell 3 rote Daumen für #47 nicht zu erklären.

Vergesst die Daumen, kommentiert sie einfach nicht und ignoriert sie völlig - dann lässt der Spaß, den manche am Vergeben haben, schnell nach.
2
#49
8.3.14, 18:11
@xldeluxe: Danke für deine Unterstützung, aber ich habe wirklich kein Problem damit. :-) - im Gegenteil. Ich sehe sie sogar als Kompliment! Denn wenn du mal schaust: Die nettesten hier bekommen rote Daumen (logisch, denn die Unreifen sind es, die die roten Daumen verteilen und sich selber werden sie ja wohl keinen roten Daumen geben).

Ich hatte das nur deshalb gepostet, weil es mich gewundert hatte, dass es in einer Hochkultur immer noch so viele Menschen gibt, denen es sooo schlecht geht, dass sie eine wahre Freude daran haben, Macht über andere auzuüben. Man müsste sie in den Arm nehmen, die armen traurigen Seelen.

Mir würde es nicht im Traum einfallen, irgendjemanden hier einen roten Daumen zu geben. Das habe ich auch noch nie getan und das werde ich auch nicht tun! Ich liebe das Leben. Wir müssen uns einfach nur bewusst werden, was wir alles haben: Gesundheit, einen Job, eine liebe Familie! Wir sind so reich.

Kurios aber wahr: Alles Böse, das man getan hat, kommt zu einem zurück.

Mir geht es heute so richtig gut bei dem schönen Wetter, werde mich gleich auf die Terrasse setzen, ein Gläschen Wein trinken, auf dich und meine zahlreichen Freunde hier anstoßen und dann fernsehen - freu. Prost und ein schönes Wochenende an absolut alle hier!

P.S.: Ich melde mich in drei Wochen wieder in neuen Threads, denn ich fliege morgen für drei Wochen in den Urlaub!
#50
8.3.14, 21:20
@xldeluxe: Ach ja, noch was: Ich kann dich beruhigen, es handelt sich dabei wahrscheinlich nur um eine Person, die hier mit mehreren accounts arbeitet. Sie teilt aus, kann dann aber mit der Retourkutsche nicht umgehen. Deshalb ist es mir auch schnuppe.
1
#51
8.3.14, 21:27
@binchen123:

Wünsche dir gaaanz schöne Ferien. Geniesse es und erhol dich gut. LG
1
#52 xldeluxe
8.3.14, 22:03
Ich bin vermutlich ein wenig zu spät, wünsche Dir binchen123 trotzdem einen erholsamen Urlaub mit vielen neuen Eindrücken, netten Bekanntschaften und viel Ruhe oder mit dem Gegenteil davon:
Durchtanzte und -gefeierte Nächte, je nachdem wie man es mag ;-)

Komm(t) gesund und munter zurück!
1
#53
8.3.14, 22:12
@minah: Vielen lieben Dank für deine Unterstützung. Bei uns ist es auch so: Der Müll wird gezählt (also jede Tonne wird registriert, die man rausstellt). Deshalb schenke ich nur Sachen, die man gleich aufessen und wegtrinken kann. Nach Absprache mit dem Geburtstagskind. :-)
1
#54
16.3.14, 17:59
meine beiden älteren kinder verstehen es schon, dass man getragene wäsche in den wäschekorb wirft und dass man benutztes geschirr in die küche bringt. das erspart mir wirklich viel arbeit. bei uns fällt täglich mindestens eine volle waschmaschine an, und hier wird viel gegessen.

ich verstehe es auch nicht, dass man nicht jeden tag ein wenig zeit und arbeit investieren mag und es bei manchen am wochenende aussieht wie im schweinestall. meistens reichen pro person 30 minuten, meistens noch weniger. ausnahmen, wenn jemand krank ist oder man plötzlich viel mehr zu erledigen hat, als man dachte, gibt es natürlich immer.
1
#55
16.10.14, 09:39
Meine Freundin und ich teilen uns das Aufräumen und auch die Putzarbeit. Klappt ganz gut, auch obwohl wir beide in Vollzeit berufstätig sind. Sonntag ist Putztag, aufgeräumt wird immer zwischendurch / abends und natürlich wenn Besuch ansteht.

Wie man effizient Ordnung schaffen und die auch bewahren kann, steht in diesen 10 Ordnungs-Tipps: http://www.studienstrategie.de/ordnung/ordnung-halten-ordnung-schaffen/
Daran orientiere ich mich mittlerweile. Besonders der Punkt "befreie dich von unnötigem Ballast" ist Gold wert - fällt zwar manchmal schwer, aber in Zeiten von ebay und Kleinanzeigen (oder altmodisch: Flohmarkt) geht's dann doch. Einfach eine Kiste mit Dingen anlegen, die lange nicht benutzt wurden, und wenn die Dinge darin 1 Monat nicht gebraucht wurden, kommen sie weg (Ausnahme: Winter-/Sommerwäsche :-)).
#56
19.11.14, 12:34
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich eine ziemliche Chaotin bin... was mich ziemlich aufregt, denn ich habe ja das Gefühl, dass ich viel putze! Aber wir haben eine 3er WG und kaum ist es sauber, ist es schon wieder dreckig. Es geht so unglaublich schnell und langsam bin ich mit meinem Latein wirklich am Ende, keine Ahnung, wie ich das machen soll... ich wird mir eure Tipps mal durchlesen und versuchen, einige zu befolgen. :)
1
#57
18.1.15, 13:03
Hallo bienchen 123

du schreibst #49:
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"Mir würde es nicht im Traum einfallen, irgendjemanden hier einen roten Daumen zu geben. Das habe ich auch noch nie getan und das werde ich auch nicht tun!......

Kurios aber wahr: Alles Böse, das man getan hat, kommt zu einem zurück."
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Nun habe ich mir die Mühe gemacht, in deinen Stammdaten nachzusehen, denn noch nie einen roten Daumen vergeben, solche User dürften dünn gesät sein! Nachdem ich für Kommentare 13 rote Daumen und Tipps 21 rote Daumen bei dir gesehen habe, verstehe ich die Welt nicht mehr!!

Deinen Text habe ich eingefasst und komplett hierher transportiert. Nichts hinzugefügt und nichts weggelassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang dass du schreibst: Kurios aber wahr: Alles Böse, das man getan hat, kommt zu einem zurück. Das reinste Orakel! Was sagst du dazu??
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#58 xldeluxe
18.1.15, 13:36
@Hitsche:

Dass ein anderes Mitglied nie rote Daumen vergibt, habe ich vor längerer Zeit hier auch schon mal gelesen und mir das Profil mal einige Wochen später angesehen:

Da waren über 50 rote allein für Kommentare..

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