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Trotzphase: 10 Tipps für die Autonomiephase deines Kleinkinds

Typisches Verhalten in der Autonomiephase: Das Kind legt sich auf den Boden. Eltern sollen ruhig bleiben und für das Kind da sein.
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Lesezeit ca. 2 Minuten

Früher wurde es Trotzphase oder Trotzalter genannt, heute spricht man von der Autonomiephase. Es ist die Zeit, in denen Kleinkinder (zwei bis drei Jahre alt) sich bewusst werden, dass sie eine eigenständige Person sind. Sie zeigen durch ihr Verhalten eine eigene Meinung und testen Grenzen aus.

Hier meine 10 Tipps, die mir in dieser Zeit helfen:

1. Dein Kind will dich nicht ärgern

Dein Kind will dich mit seinem Verhalten nicht provozieren oder herausfordern. Nimm das Verhalten deines Kindes nie persönlich, sondern betrachte es als Austesten von ihm, wie weit es gehen kann. So ähnlich, wie wenn du eine neue Maschine erhalten würdest und ihre Fähigkeiten testen würdest.

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2. Schimpfe nicht mit deinem Kind

Bleibe auch in Extremsituationen ruhig und atme tief durch. Denk daran, dass du dein Schimpfen oder Schreien anschließend bereuen würdest. Die Situation ist für alle am schnellsten vorbei, wenn du ruhig bleibst. Deine Ruhe wird sich auf dein Kind übertragen.

3. Zeig deinem Kind, dass du es liebst

Dein Kind soll wissen, dass du es immer liebst. Egal ob es schreit, weint, um sich stößt oder sonst etwas tut. Deine bedingungslose Liebe gibt ihm Sicherheit in dieser sensiblen Entwicklungsphase. Nach dem Motto: "Ich brauche deine Liebe am meisten, wenn ich sie nicht verdient habe."

4. Zeige Grenzen auf

Wer seinem Kind keine Grenzen aufzeigt, tut ihm nichts Gutes. Kleinkinder können Gefahren noch kaum einschätzen, deshalb müssen wir sie davor schützen. Elektrizität, Hitze, Sturzgefahren, Verkehr, gefährliche Gegenstände sind Gefahren für Kinder. Auch das Hauen oder Beißen von andern darf nicht erlaubt werden. Durch konsequentes Handeln wird das Kind gewisse Regeln verinnerlichen.

5. Lass das Kind die Welt entdecken

Klar wäre ein ruhiges Kind am bequemsten. Damit ein Kind sich entwickeln kann, braucht es aber vielfältige Erfahrungen, die es selber machen muss.

Was passiert, wenn ich das mache? Schaffe ich es alleine da hoch? Wie reagiert Mama, wenn ich das mache. Bekommt das Kind Freiheiten (Unter Beobachtung), so stärkt dies sein Selbstbewusstsein.

6. Lass dein Kind weinen

Wenn dein Kind etwas nicht darf, wird es vermutlich weinen, sich ärgern und traurig sein. Bleib bei deinem Kind, begleite es still. Lass es weinen und sich ärgern, bis es sich von alleine wieder beruhigt hat. Zeig Verständnis für seine Reaktion. Kinder müssen lernen, dass es auch negative Gefühle gibt, die man aber überwinden kann.

7. Ablenkung

Gewisse Situationen führen immer zum Drama? Wie etwa Schuhe anziehen? Bereite vorab etwas Ungewöhnliches vor, wie etwa einen Gegenstand, den dein Kind noch nie gesehen hat und gib ihn ihm zu spielen während du seine Schuhe anziehst. Oder lass einen Kinderfilm am Handy laufen als Ablenkung.

8. Entdecke zusammen mit deinem Kind die Welt

Erlebe mit deinem Kind zusammen neue Erfahrungen. Es gibt Schlüssel, was macht man damit? Dein Kind wird dir neue Betrachtungsweisen zeigen, auf die du nie gekommen wärst. Wirklich spannend! Lass dich darauf ein!

9. Nimm dir Zeit

Gerade in Stresssituationen kommt es oft zu Konflikten. Das Kind soll sich schnell anziehen, schnell essen usw. Sieh es lockerer! Die Socken und Schuhe kann das Kind auch im anziehen. Wenn das Kind nichts isst, dann wird es schon später essen. Es möchte das Spielzeug oder die Fusselrolle mitnehmen. Ja, dann lass es das doch. Oft stressen wir uns selber. Lockerheit ist gefragt.

10. Beachte andere Leute nicht

Dein Kind schreit im Laden und alle schauen auf deine Reaktion oder schütteln den Kopf? Beachte sie gar nicht! Dein Kind braucht dich jetzt und auch für es ist diese Situation anstrengend. Du weißt am besten, warum sich dein Kind so verhält und warum Ruhe bewahren jetzt so wichtig ist. Zeige den Leuten, dass du auch jetzt dein Kind liebst, auch wenn es sich daneben benimmt. Schimpfen und Schreien solltest du auf keinem Fall, nur weil das Früher vielleicht so üblich war.

Allen, die ein Kind in der Autonomiephase begleiten dürfen, wünsche ich viel Positivität und Liebe für ihr Kind.

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