Eine (gekaufte) Klappkarte aus schönem Karton habe ich auf der Vorderseite mit einem Tannenbaum aus Satinband und einem dreifachen Stempel geschmückt.
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Weihnachtskarte mit Band und Banner

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Diesmal hatte ich mir vorgenommen, die Weihnachtskarte für einen sehr lieben Menschen wieder mit textilen Materialien zu gestalten. Die Klappkarte samt Umschlag habe ich im A5-Format gekauft, damit ich ausreichend Platz für die Gestaltung haben würde.

Wie schon in den letzten Tipps habe ich auch hier Arbeitsmaterialien und Arbeitsschritte in den Text unter das jeweilige Bild gepackt.

Da ich die von mir favorisierte Stempelfarbe schon besaß, musste ich für diese Arbeit nur noch das passende, 6 mm breite Satinband kaufen - alles andere hatte ich ohnehin schon zu Hause. Glücklicherweise konnte ich im Internet eine Firma auftreiben, die diese Bänder auf 10-m-Rollen zu einem unschlagbar niedrigen Preis und sehr geringen Versandkosten angeboten hat, so dass ich für (sicherlich noch weitere Projekte) gleich Bänder in mehreren Farben angeschafft habe.

Die hier verwendeten Stempel sind nicht komplett zum Stempeln „bereit“: Das Motiv ist nicht wie sonst dauerhaft auf dem Stempelblock aufgebracht, sondern man kauft die Motive im Set (Material Silikon), legt eines davon auf die Rückseite einer zum System passenden Griffplatte, wo es lückenlos haften bleibt – dann Stempelfarbe drauf und es kann losgehen ... Diese Silikonstempel lassen sich makellos unter Wasser reinigen und beliebig oft wieder verwenden. Sie sind unter dem Namen „clearstamps“ oder Silikonstempel“, als „Silikon Transparent Stempel“ oder in etwas flacherer Form auch als „Variostempel“ käuflich.

Passend zu solchen Stempeln muss man noch den jeweiligen Stempelblock aus Acryl kaufen, auf die der Stempel aufgebracht wird - eine einmalige Anschaffung, weil eben nur die Motive nach Belieben ausgetauscht werden.

Alle meine Stempelfarben sind von der Firma VersaCraft - eine Stempelfarbe für Papier, Stoffe (!!!!), Holz und Leder, aber auch Porzellan. Die Farbe kann durch Nachbügeln dauerhaft fixiert werden - einfach genial. Sie wird in Stempelkissen der Größe 8 x 5 cm oder auch 3 x 3 cm. Wer sich solche anschaffen möchte, dem rate ich zu den kleinen Stempelkissen (dann bei geringerem Preis vielleicht zu einer größeren Farbauswahl), weil man ohnehin das Farbkissen auf den Stempel tupfen soll (nicht umgekehrt) - dann kann man auch mit der kleinen Stempelkissen-Fläche durchaus eine größere Motivfläche (Stempel) in „Etappen“ betupfen und so nach und nach komplett einfärben. Zumindest das kleine Stempelkissen wird in 34 Farben angeboten - da bleiben keine Wünsche offen!

Wenn man Klappkarten kauft, werden diese im ungefalteten Format, also quasi doppelt so groß, wie zum späteren Benutzen verkauft. Zum unerlässlichen Falten / Knicken einer solchen Klappkarte werde ich baldigst noch einen Tipp für Papier-Liebhaber einstellen, damit das Ergebnis solchen Faltens auch perfekt wird: Die Karte darf hier auf keinen Fall brechen, sondern soll sich im Gegenteil optisch „sanft“ schließen lassen und braucht nicht immer wieder heruntergedrückt zu werden ...

Nur noch so viel: Das Aufbringen des Tannenbaums war seeehr viel kniffliger als gedacht - das Endergebnis hat mich dann aber belohnt und mit mir hoffentlich auch den Empfänger!

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1

Bild 1 zeigt schon einmal das Ergebnis: Eine (gekaufte) Klappkarte aus schönem Karton habe ich auf der Vorderseite mit einem Tannenbaum aus Satinband und einem dreifachen Stempel geschmückt.

Besonders die abgebildeten Stempelflächen sind im eigentlichen Tipp, aber auch unter den nächsten Bildern genauer erklärt.

Probestempeln auf Papier (das leider eine andere Oberfläche hatte als mein Karton) erwies sich als zu breit, so dass nur ungenügend Platz für den Tannenbaum gewesen wäre.

Hier schon einmal das Ergebnis: Eine (gekaufte) Klappkarte aus schönem Karton habe ich auf der Vorderseite mit einem Tannenbaum aus Satinband und einem dreifachen Stempel geschmückt.Besonders die abgebildeten Stempelflächen sind im eigentlichen Tipp, aber auch unter den nächsten Bildern genauer erklärt.Probestempeln auf Papier (das leider eine andere Oberfläche hatte als mein Karton) erwies sich als zu breit, so dass nur ungenügend Platz für den Tannenbaum gewesen wäre.

Schritte 2-4

Der eigentliche Stempel wird von der gekauften Vorlage abgehoben und entsprechend den Pfeilen (waagerecht!) auf den Stempelblock aufgelegt und haftet dort.

Das Besondere an diesem nach oben blasser werdenden Stempelmotiv: Ich habe die Stempelfläche nur einmal sorgsam betupft, dann aber dreimal direkt nacheinander auf der Karte gestempelt.

Der endgültige, weil schmalere Schriftzug stand mir leider nur in englischer Sprache zur Verfügung. Damit die Farbe dauerhaft haftet, unter Küchenpapier überbügeln.

Der eigentliche Stempel wird von der gekauften Vorlage abgehoben und entsprechend den Pfeilen (waagerecht!) auf den Stempelblock aufgelegt und haftet dort.Das Besondere an diesem nach oben blasser werdenden Stempelmotiv: Ich habe die Stempelfläche nur einmal sorgsam betupft, dann aber dreimal direkt nacheinander auf der Karte gestempelt.Der endgültige, weil schmalere Schriftzug stand mir leider nur in englischer Sprache zur Verfügung. Damit die Farbe dauerhaft haftet, unter Küchenpapier überbügeln.

Schritte 5-7

Um zu sehen, wie die Kontur des Tannenbaums ausfallen konnte, habe ich ein trapezförmiges Blatt Papier probeweise zugeschnitten und auf die Karte gelegt - an Platz für den Stern denken.

Aus der freien Hand den Bandverlauf mit Bleistift grob aufzeichnen, um sich einen Eindruck von der Enge der Windungen zu verschaffen.

Damit sich das Band nicht komplett von der Rolle löst und man 10-m-Fadensalat hat, eine Stecknadel senkrecht max. weit in die Rolle hinein stecken und so das Aufribbeln verhindern.

 Um zu sehen, wie die Kontur des Tannenbaums ausfallen konnte, habe ich ein trapezförmiges Blatt Papier probeweise zugeschnitten und auf die Karte gelegt - an Platz für den Stern denken.Aus der freien Hand den Bandverlauf mit Bleistift grob aufzeichnen, um sich einen Eindruck von der Enge der Windungen zu verschaffen.Damit sich das Band nicht komplett von der Rolle löst und man 10-m-Fadensalat hat, eine Stecknadel senkrecht max. weit in die Rolle hinein stecken und so das Aufribbeln verhindern.

Schritte 8-10

Noch auf dem Papier arbeiten: Das Band an den Rändern mit Stecknadeln fixieren.

Unten angekommen, am Band noch … cm für die Länge unter den Stempeln zufügen und dann endgültig ablängen = abschneiden.

Noch einmal neben den Dreifachstempel legen: Ist beides auf einander abgestimmt?

Noch auf dem Papier arbeiten: Das Band an den Rändern mit Stecknadeln fixieren.Unten angekommen, am Band noch … cm für die Länge unter den Stempeln zufügen und dann endgültig ablängen = abschneiden.Noch einmal neben den Dreifachstempel legen: Ist beides auf einander abgestimmt?

Schritte 11-13

Die seitlichen „Knicke“ des Bandes einzeln = nach einander in Form pressen, denn bald muss es ja vom Papier weg genommen werden und gerade dann seine Form behalten.

Die ganze rechte Hälfte pressen.

Das Papier samt Tannenbaum um 180 Grad drehen und auch von der anderen Seite her pressen.

Die seitlichen „Knicke“ des Bandes einzeln = nach einander in Form pressen, denn bald muss es ja vom Papier weg genommen werden und gerade dann seine Form behalten.Die ganze rechte Hälfte pressen.Das Papier samt Tannenbaum um 180 Grad drehen und auch von der anderen Seite her pressen.

Schritte 14-16

Diese gepressten Stellen auf der Innenseite (!) mit Stylefix versehen und festkleben - Biegung für Biegung von unten nach oben: So erhält der Tannenbaum seine dauerhafte Form!

Um das Sich-Abwickeln des Bandes zu verhindern, entlang des Umrisse drei Stecknadeln (oder mehr) verwenden.

Im zweiten Schritt Stylefix auch auf der Rückseite des Baumes anbringen. Dazu den (sehr instabilen!) Tannenbaum wenden - hier das Prinzip wie beim Tortenstürzen benutzen!

Diese gepressten Stellen auf der Innenseite (!) mit Stylefix versehen und festkleben - Biegung für Biegung von unten nach oben: So erhält der Tannenbaum seine dauerhafte Form!Um das Sich-Abwickeln des Bandes zu verhindern, entlang des Umrisse drei Stecknadeln (oder mehr) verwenden.Im zweiten Schritt Stylefix auch auf der Rückseite des Baumes anbringen. Dazu den (sehr instabilen!) Tannenbaum wenden - hier das Prinzip wie beim Tortenstürzen benutzen!

Schritte 17-19

Vor dem eigentlichen Bekleben der Rückseite noch mal eine letzte Kontrolle: Stimmen die Proportionen?

Baum erneut wenden und komplett mit Stylefix bekleben.

Noch einmal auf die“richtige“ Seite wenden und schrittweise von langem Band unten her nach oben auf der Karte festkleben.

Vor dem eigentlichen Bekleben der Rückseite noch mal eine letzte Kontrolle: Stimmen die Proportionen?Baum erneut wenden und komplett mit Stylefix bekleben.Noch einmal auf die“richtige“ Seite wenden und schrittweise von langem Band unten her nach oben auf der Karte festkleben.

Schritte 20-22

Weil sich der Tannenbaum aber dann doch als zu hoch erwies, habe ich das oberste Bandteil (nach rechts geneigt) wieder abgeschnitten, um ausreichend Platz für den Stern zu erhalten.

Das lange Bandende nach rechts Richtung Karton-Innenseite weiter fortführen, dann um die Kante schlagen und mit einem Stern befestigen.

Damit die nun fertige Klappkarte wunderbar „schließt“, also zuklappt, habe ich unter Küchenpapier ein Falzbein mittig senkrecht auf die Knickkante gestellt und hier den Karton heruntergedrückt.

Weil sich der Tannenbaum aber dann doch als zu hoch erwies, habe ich das oberste Bandteil (nach rechts geneigt) wieder abgeschnitten, um ausreichend Platz für den Stern zu erhalten.Das lange Bandende nach rechts Richtung Karton-Innenseite weiter fortführen, dann um die Kante schlagen und mit einem Stern befestigen.Damit die nun fertige Klappkarte wunderbar „schließt“, also zuklappt, habe ich unter Küchenpapier ein Falzbein mittig senkrecht auf die Knickkante gestellt und hier den Karton heruntergedrückt.

Schritte 23-25

Dann das Falzbein flach legen und mit sanftem Druck nach rechts außen führen - dabei wird der Karton gepresst.

Ein letztes Mal das Falzbein wieder von der Mitte aus, diesmal sanft unter Druck nach links führen.

So bietet es sich dem Auge des Beschenkten dar, wenn er die Karte öffnet!

Dann das Falzbein flach legen und mit sanftem Druck nach rechts außen führen - dabei wird der Karton gepresst.Ein letztes Mal das Falzbein wieder von der Mitte aus, diesmal sanft unter Druck nach links führen.So bietet es sich dem Auge des Beschenkten dar, wenn er die Karte öffnet!

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