Vor mehr als 30 Jahren stellten Wissenschaftler fest, dass Menschen, die traditionell sehr viel Kokosöl verwenden, viel seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes leiden

Wissenswertes über Kokosfett

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Hier ein kleiner informativer Tipp über Kokosfett, das mich mehr und mehr im täglichen Gebrauch begeistert.

Über die pflegende Wirkung von Kokosöl für Haut, Haar, Nägel und Zähne wurde schon viel berichtet. 

Seitdem ich es aber auch täglich in der Küche einsetze, habe ich mich auch über die gesundheitlichen Aspekte informiert und will die Informationen mit euch teilen. 

Wissenswertes

Es sollte aber auch gesagt werden, dass Kokosöl nur in Maßen genossen werden sollte, da der Anteil der gesättigten Fettsäuren bei 90 Prozent liegt. Es sollte, ähnlich wie tierische Fette, sparsam verwendet werden. Allerdings haben Studien ergeben, dass Kokosfett den Fettstoffwechsel trotz dieser gesättigten Fettsäuen entgegen bisheriger Erkenntnisse mit gesättigten Fettsäuen positiv beeinflussen kann.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass der größte Anteil (ca. 65 %) der Fettsäuren sogenannte “mittelkettige” Fettsäuren sind. Diese gelten als Mittel gegen Alzheimer und sollen durch den hohen Gehalt an Laurinsäure die geistige Leistungsfähigkeit erhöhen. Sie wirkt sich auf das “gute” Cholesterin aus, dass die Gefäße vor Fettablagerungen schützen kann und damit Gefäßverkalkungen vorbeugt.

Laurinsäure z. B., macht 50 % der im Kokosöl vorkommenden Fettsäure aus, und soll sich positiv auf Herpes- und Grippeviren auswirken.

Mittelkettige Fettsäuren sind leicht verdaulich und werden ohne die Mitarbeit der Galle verdaut. Sie sind wasserlöslich und gelangen ohne Umweg über die Blutbahn in die Leber. Dort werden sie vom Körper zur Energiegewinnung genutzt und weniger in Fettdepots eingelagert. Das überzeugt doch, oder? 

Bemerkenswert ist auch, dass mittelkettige Fettsäuren antimikrobielle Fähigkeiten aufweisen und gegen Pilzerkrankungen wirken.

Verwendung in der Küche

Das Kokosöl, das aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen wird, ist ein festes weißes Pflanzenöl und wird ab einer Raumtemperatur von etwa 24 Grad flüssig. Ein Vorteil ist, dass das Öl sehr hitzebeständig ist und der Rauchpunkt bei 200 Grad liegt. Somit ist das Fett zum Braten sehr geeignet.

Vor mehr als 30 Jahren stellten Wissenschaftler fest, dass Menschen, die traditionell sehr viel Kokosöl verwenden, viel seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes leiden.

Zu Beginn meiner Kocherfahrung mit Kokosöl war ich skeptisch, das Öl zum Anbraten zu benutzen. Kokosnussgeschmack passt nicht zu allen Rezepten, dachte ich, habe dann jedoch die Erfahrung gemacht, dass der intensive Kokosgeschmack und auch der Kokosgeruch beim Braten verfliegen und die Lebensmittel den Geschmack überhaupt nicht annehmen. Mittlerweile benutze ich es zu allen Gerichten und auch oft anstelle von Olivenöl.

Kokosnussöl gibt es pur oder auch mit Knoblauchgeschmack, der nicht zu intensiv, aber sehr interessant ist.

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20 Kommentare


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#1
25.1.16, 22:54
Seit Jahren verwende ich natives Kokosöl in Bio Qualität in der Küche, verwende es auch zeitweise wie Butter als Brotaufstrich. Es duftet zart nach Kokosnuss, wir lieben diesen Geschmack an allen Gemüsesorten. In meiner Familie ist niemand übergewichtig oder hat schlechte Cholesterinwerte, obwohl ich mit diesem Fett nicht sparsam bin. Ich verwende aber auch noch andere hochwertige Öle. Kokosöl ist auch ein wunderbares Körperpflegemittel. Es schmilzt ganz schnell und zieht sofort ein, duftet zart und macht eine schöne Haut - ganz ohne Zusätze und Chemie. Ich möchte es nicht mehr missen.
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#2
26.1.16, 09:20
Super! Kokosöl kommt bei uns auch seit Jahren und bei allem zum Einsatz: Zum kochen und braten (eignet sich besonders gut zum ausbacken oder frittieren, weil man es stark erhitzen kann, zur Körperpflege (als Zahnfleischpflege, in selbstgemachten Deos, als Lippenbalsam, Körperöl, Pflegeöl in Verbindung mit Basisölen etc. etc.).
Im Netz findet man noch weitere Anwendungsmöglichkeiten. :-)
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#3
26.1.16, 09:24
Dass das Bratgut den Geschmack nicht annimmt finde ich jedoch nicht. (Eine leichte Nuance schmecken Menschen mit sensiblen Geschmacks- und Geruchsnerven heraus.) Ein paniertes Schweineschnitzel z.B. würde ich persönlich lieber in Erdnussöl braten. Zur mediterranen Küche passt es aber prima.
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#4
26.1.16, 16:20
Dein Bericht ist sehr gut, tatsächlich gibt es amerikanische Studien darüber, dass das Kokosöl u.a. sehr gut bei Alzheimer wirkt, aber tatsächlich auch schon zur Vorbeugung jeden Tag 1 TL (pur eingenommen) helfen soll. Damit wurden erfolgversprechende Ergebnisse erzielt.
Zu allem, was das Öl kann, kommt (für mich) noch der Super-Geschmack hinzu.
Das muss ich mir doch mal wieder kaufen.......
#5
26.1.16, 18:53
Ich liebe Kokosöl auch. Ich habe es ungefähr vor einem Jahr für mich entdeckt und nutze es seitdem begeistert als Haut- und Haarpflege und auch in der Küche.
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#6
26.1.16, 21:56
Ich hatte gestern schon mal geschrieben, dass man allerdings darauf achten sollte, dass man natives, kaltgepresstes Kokosöl verwendet. Das hat leider auch seinen Preis. Das in Supermärkten erhältliche preiswerte Kokosfett in Platten ist raffiniert und hat diese positiven Eigenschaften nicht.
#7
27.1.16, 17:52
Ich bin jetzt neugierig geworden und will Kokosöl auch mal näher kennenlernen. Danke für den Tip!
#8 Aquatouch
27.1.16, 18:00
Kokosöl ist innerlich wie äußerlich angewendet auch gut für den Hund.
Äußerlich angewandt schützt es gut gegen Zecken, alle male besser als die chemische Keule. Innerlich schützt es auch vor oder bei Parasitenbefall.
Auch frisst es der Hund gern.
Wer sich informieren will, kann es im www tun :)
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#9
29.1.16, 14:37
Kokosfett gibt es schon sehr lange,kenne es als Palmin in der Kühltheke.Es war und ist das Nonplusultra zum braten.Meine Mutter nahm es auch für die Herstellung von Schokoladenkuvertüre.
Interessant wäre es in Verbindung bei Schuppenflechte,was man jetzt überall lesen kann.
Danke Glucke für diese tolle Info.
LG
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#10 Aquatouch
29.1.16, 15:09
@Schnuff: Die Überschrift führt in die Irre.
Hier geht es um das hochwertigere Kokosöl und nie und nimmer um Palmin.
Das sollte niemand auf Dauer in der Küche verwenden.
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#11
29.1.16, 16:27
Ich hab mich auch gewundert, dass im Text zwar immer die Rede von Kokosöl ist, in der Überschrift aber Kokosfett steht. Ich finde das auch irreführend. Stammt das von dir, Glucke oder von FM? ich hatte nämlich auch schon einen Kommentar geschrieben, dass es natives, kalt gepresstes Kokosöl sein muss und das preiswerte, raffinierte Kokosfett wie beispielsweise Palm.in nicht gemeint ist, der Kommentar wurde aber rausgelöscht.
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#12 Aquatouch
31.1.16, 20:01
Heute habe ich Bratkartoffeln mit Kokosöl gemacht.
Noch nie hatte ich so gute Bratkartoffeln hinbekommen und auch noch nie so schnell.
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#13
2.2.16, 16:57
Das würde ich gerne ausprobieren.
Aber -- wo gibt's das?

Da ich Kokos Liebe müsste ich aufpassen meinen Kater nicht abzuschlappern.
:-P
#14 Aquatouch
2.2.16, 17:03
Das gute Kokosöl gibts im Glas oder Plastikgefäß bei uns im Supermarkt bei den Exoten. Also bei der Kokosmilch, scharfen Soßen, exotischen Nudeln etc.
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#15
2.2.16, 17:53
Mogli, wenn du es im Laden nicht findest, wäre Ama.zon eine Alternative. Beispielsweise Ölmühle Solling, natives Kokosöl. Oder Mituso.
#16 RumpelHans
2.2.16, 18:01
@Aquatouch, nimmst du rohe Kartoffeln oder gekochte? Mit rohen Kartoffeln ist mir das Zeug immer angebrannt. Vor einigen Jahren hörte ich im Radio, dass Bratkartoffeln am Besten schmecken, wenn am Vortag oder zwei Tage vorher Pellkartoffeln gekocht werden, danach im Kühlschrank bis zur Zubereitung aufbewahren.
Und Kokosöl höre ich heute zum ersten Mal.
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#17 Aquatouch
2.2.16, 18:13
In dem Fall sind die gekochten die bessere Wahl.
Ich mache sie nur in drei Varianten:
1. mit rohen Kartoffeln
2. Kartoffeln in Stücke schneiden und blanchieren, danach gar braten
3. Kartoffeln in Stücke schneiden, vollständig garen und dann goldbraun braten.

Die letzte Variante ist die beste, wenn man Kokosöl verwendet.

RumpelHans besorge dir Kokosöl und probiere es mal zum Braten aus, einfach toll.
#18 RumpelHans
2.2.16, 19:10
Super Aquatouch, hab es mir ausgedruckt und kommt in meine Rezeptmappe. :)

Ich nehme immer fetten Speck zum Anbraten, diesen ich in einer familiären Metzgerei kaufe und dessen Geschmack himmlisch ist. Ja, ich sollte auf meine Figur achten :heul:

Kann ich meine bisherigen Zutaten, außer den fetten Speck, weiterhin verwenden? Zwiebeln, etwas Knobi :-))
#19
10.2.16, 08:45
Gestern hat meine Schwester die Fasnetsküchle in Kokosfett ausgebacken.
Sensationell lecker.
#20
23.3.16, 14:17
Hallo Leute, wo bekommt man es denn in guter Qualität am günstigsten? Ist ja im Biomarkt irre teuer. Danke - die Tipps sind super

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