11 Dinge die man Kindern jeden Tag sagen sollte: Das stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes und macht sie glücklich.

11 Dinge die man Kindern jeden Tag sagen sollte

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Meist führt ein stressiger Alltag dazu, dass man oft vergisst, dem Kind einige wichtige Dinge zu sagen, die für Eltern eigentlich ja ganz offensichtlich sind. Trotzdem ist es gut für ihre Erziehung, wenn die Eltern die Liebe nicht nur mit liebevollen Blicken zeigen, sondern auch mit Worten deutlich machen. Das stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes und macht sie glücklich.

  • Ich liebe dich genauso wie du bist.
  • Ich mag es, wenn du ... ( Dinge aufzählen, die das Kind sehr gut macht).
  • Du machst mich sehr glücklich (Kinder fühlen sich dadurch geliebt und wertvoll).
  • Ich bin sehr stolz auf dich.
  • Du bist jemand ganz besonderes. 
  • Ich vertraue dir (Vertrauen zeigen ist für Kinder sehr wichtig, das lässt sie ehrliche Menschen werden).
  • Ich glaube an dich.
  • Ich weiß, dass du das kannst (Zuspruch bei schwierigen Situationen, hilft den Kindern durchzuhalten und nicht gleich aufzugeben).
  • Ich bin so dankbar, dass es dich gibt . 
  • Das hast du wirklich toll gemacht.
  • Heute siehst du aber richtig hübsch aus (besonders Mädchen hören das doch immer gerne).
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12 Kommentare


#1
10.8.16, 07:40
Wer sagt denn "Dinge"? Es heißt doch Sätze, oder? Bei wunderweib gibt es 9 Sätze mehr, nämlich 20.
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#2
10.8.16, 09:15
Ich...
Ich...
Ich...
Ich...
Ich...
Ich...
Nicht so gut. Da ist die Liste von wunderweib schon besser. Da fängt es meistens mit "Du" an.
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#3
10.8.16, 09:54
Hmm... Ich bin gerade zwiegespalten, was ich von diesem Tipp halten soll. Grundsätzlich ist es eine gute Anregung, seinem Kind öfter mal solche Sätze zu sagen. Aber das ganze täglich zu machen, wie hier empfohlen, halte ich nicht für ratsam. Zum einen nutzen sich diese Sätze dann schnell ab, so dass das Kind sie bald nicht mehr ernst nimmt ("Das sagst du doch jeden Tag."). Zum anderen gehört es auch zur gesunden Entwicklung, dass solche Sätze eine Berechtigung haben müssen. Lobe ich mein Kind für jede Kleinigkeit, für die es sich vielleicht nichtmal richtig angestrengt hat, wird es schnell ein verfälschtes Selbstbild entwickeln und im späteren Leben enttäuscht sein, wenn es nicht bei jeder Aktion Applaus erhält.
Bitte nicht falsch verstehen - den Ansatz finde ich natürlich sehr richtig und wichtig! So, das war mein Senf. ;-)
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#4
10.8.16, 10:08
@Dorkas85: Ich sehe das ähnlich. Klar sollten die Kinder merken und immer mal gesagt bekommen, dass man sie liebt, aber täglich und dann diese ganze Liste? Das muss doch spontan kommen und aus der Situation heraus. Und als Pädagogin erlebe ich auch leider jeden Tag Kinder, die entschieden zu oft gesagt bekommen haben, wie besonders und wie hübsch sie sind. Die glauben, sie können sich benehmen wie sie wollen, denn sie sind ja was Besonderes und alles, was sie machen, ist toll und die kleinen obereitlen Mädchen (und inzwischen auch Jungs), die den ganzen Tag ihre Haare kämmen und vor lauter Gut-Aussehen weder richtig spielen können, noch sich auf irgendwelche Lerninhalte konzentrieren, sind auch nicht gerade ein Segen für die Menschheit.
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#5
10.8.16, 11:35
Rückmeldungen sind wichtig, aber sie sollten ehrlich sein. Deswegen würde ich auch nicht die ganze Liste mit 11-20 Dingen täglich abhaken.
Wenn ich beruflich mit Kindern zu tun habe, vor allem, wenn es "schwierige" Kinder sind, die ich den ganzen Tag zurechtweisen muss, muss ich manchmal länger nachdenken, bis mir auch nur eine (1) positive Sache zu dem Kind einfällt. Es wirkt aber tatsächlich, wenn man den Kindern oder Eltern bei Abholen zurückmeldet: "Heute habe ich mich über dieses Kind gefreut, als es ..."
Bei den eigenen Kindern kann man gut beim Gute-Nacht-Sagen noch einmal über den Tag nachdenken und auch fragen: "Was war denn heute das Schönste für dich?"  Und natürlich auch das nennen, was einem am besten an oder mit dem Kind gefallen hat.
@gudula:  Man kann "Dinge" durchaus auch sagen oder nennen. Mit "Sätze" benennst du nur die Form, mit "Dinge" erfasst du den Inhalt des Gesagten.
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#6
10.8.16, 13:04
@baerbel-die-gute
genauso hab ich auch gedacht, als ich den tipp gelesen hab.
wenn man seinem kind jeden tag sagt, wie besonders es ist, dann können ja nur menschen daraus werden, die sich für besonders wichtig halten.
ich bin keine pädagogin, aber meine schwester und die erzählt mir häufig von den problemen mit kindern von "helikopter-eltern".
dennoch ist es natürlich wichtig, seinen Kindern zu zeigen, dass man sie liebt und sie zu loben, wenn sie etwas tolles gemacht haben.
ich habe allerdings auch ein Beispiel, dass zu viel lob auch nicht gut ist...
meine auszubildene lechzt nach lob. sie ist richtig beleidigt, wenn man nicht jeden furz den sie macht extrem feiert.
also ich finde nicht, dass man fürs fegen gelobt werden muss... das mädchen ist 20 und nicht 5!

dennoch danke glucke, für die liste... vielleicht fällt es einigen schwer, seine gefühle in worte zu fassen, da kann so etwas nützlich sein
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#7
10.8.16, 14:55
Der Tip ist gut, sollte aber, wie einige andere schon gesagt haben, etwas modifiziert werden.
Natürlich ist es für ein Kind wichtig, gelobt zu werden und sich geliebt zu fühlen. Wenn es aber für jede Kleinigkeit gelobt wird, verliert es den Bezug zur Realität.
Ich denke, mit dem Loben ist es so wie mit allem: Man muß versuchen, das richtige Mittelmaß zu finden. Außerdem ist es auch von Kind zu Kind unterschiedlich, wieviel Lob es "verträgt", ohne abzustumpfen oder es als selbstverständlich anzusehen.
Was aber ganz wichtig ist, sind liebevolle Abschiede, z, B, im Kindergarten oder vor dem Gang zur Schule und beim Gute-Nacht-Sagen. Denn jede Trennung wird leichter durch einen liebevollen Abschied, und das Kind fühlt sich durch diese Liebe getragen.
Das hört sich gerade etwas schwülstig an, es ist aber meiner Meinung nach trotzdem richtig.
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#8
10.8.16, 15:11
Ich habe meine Kinder auch lieb, nur jeden Tag so eine Liste abarbeiten, die hätten gedacht, Mutti will mal wieder was, wozu wir so gar keine Lust haben. Die will sich einschleimen. Natürlich habe ich oft gesagt wie lieb ich sie habe und das sie wichtig sind, aber wir haben auf dem Dorf gelebt und hatten viele Tiere und Landwirtschaft. Wenn meine Tochter dann mal " aus Versehen " ein Kücken abgemurkst hat oder mein Sohn heimlich mit seinen Kumpels in der Scheune voller Stroh geraucht hat, gabs auch schon mal Schmarikaduba, dh, erstmal hab ich sie ordentlich zusammengenießt und dann gabs Verbote und zwar richtig und konsequent. Wenn sie dann irgendwann voller Reue und heulend ankamen hab ich sie natürlich in den Arm genommen und ihnen gesagt wie froh ich bin das ihnen nichts passiert ist und wir haben zusammen geheult. Solche Situationen gab es viele und sicher bei anderen auch. Man muss abwägen wann man lobt und auch Grenzen setzen. Das einzige was man auf keinen Fall darf, auch wenn man wütend ist, ist schlagen. Niemals
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#9
10.8.16, 16:57
Für mich ist diese Liste ganz gut. Natürlich geht es nicht darum diese "abzuarbeiten". Es ist wie eine kleine Erinnerungshilfe, wieder mehr daran zu denken, Gutes auszusprechen. Im Alltag geht es dann doch mal schnell unter. Ob die Liste 11, 9, oder 20 Punkte hat, ist für mich nicht relevant. Ich hab erst vor ein paar Tagen etwas ähnliches gesehen, das gefällt mir auch gut. ... https://www.facebook.com/powerofpositivity/videos/10153691751812371/?pnref=story
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#10
10.8.16, 18:19
gerade stelle ich mir vor, wie ich jeden tag vier mal diese liste abarbeiten sollte, damit aus meinen kindern etwas wird. das gleiche dann noch einmal von meinem mann.

im kern finde ich das gut, diese liste jedoch nicht. ich mache das lieber situationsbezogen. und ich werde meinen kindern, vor allem nicht meinen töchtern, nicht jeden tag sagen, wie hübsch sie sind. alle vier sind bildschön. nun ja, ich bin ihre mutter, das denken gewiss viele mütter von ihren kindern. jedoch denke ich, dass etwas anderes mehr gewürdigt werden sollte. für das aussehen kann man nichts, und deswegen sollen sie gelobt werden?

wenn ich bedenke, wie viele kleine scheusale ich bereits kennen gelernt habe und deren eltern nicht müde werden, ihnen einzutrichtern, dass sie wundervoll, einzigartig, in allem die besten und weiß der himmel noch alles sind, ist das eher eine warnung an mich, das nicht zu tun.

es wäre mir lieber, meine kinder entwickeln aus sich heraus stolz und selbstbewusstsein, selbstverständlich mit der unterstützung ihrer familie, und machen sich nicht von der meinung anderer abhängig. ich habe keine lust darauf, mir kinder heranzuziehen, die sich allen anderen überlegen fühlen, obwohl sie nichts können und nichts leisten, obwohl sie dazu in der lage wären.

liebevolle abschiede, beispielsweise, wenn es in den kindergarten geht, fallen bei meinem älteren sohn beinahe gänzlich flach. er fegt hinein, dass mein mann kaum hinterher kommt. dort sind seine freunde, es gibt viel zu erzählen, und so etwas wie abschiedsküsschen vor ihnen kommt nicht mehr in frage. das ist ihm peinlich. mein mann schätzt sich froh, dass er ihm noch kameradschaftlich auf die schulter klopfen darf und das erwidert wird. *hihi*

von meiner älteren tochter gibt es vielleicht ein schnelles küsschen und ein "bis später, papa!", und dann ist er auch schon abgemeldet. längere abschiedsszenen hat es nur in den ersten paar tagen gegeben.
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#11
13.8.16, 09:02
Ich finde, das ist der Beste Tipp überhaupt und ich kann gar nicht verstehen warum er so wenig Sterne hat und so kritisiert wird. Fakt ist, dass Kinder grade in Deutschland wo beide Eltern berufstätig sind, viel zu wenig Liebe bekommen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Den meisten Eltern ist es ja auch gar nicht bewusst, von daher ist das eine ganz tolle Erinnerung und Anregung. Lieber ein zu viel nettes Wort als zu wenig. Und man muss auch nicht täglich alles runterrattern was im Tipp steht ich denke hier geht es mehr um das Prinzip.
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#12 comandchero
15.8.16, 14:44
Mein Kind ist bereits ein Teenager. Jeden Tag würde ich ihn nicht loben, aber ich sage ihm ein paar Mal in der Woche etwas Positives bzw. Ermutigendes wie etwa:
- Du bist richtig hübsch geworden
- Toll, dass du so fleißig bist, es wird sich auszahlen.
- Ist es nicht ein befreiendes Gefühl, wenn man abends sagen kann: Ich habe heute für die Schule gelernt?
- Du bist mein bester Freund.
- Du bist ein wertvoller Mensch
- Du hast dich gut entwickelt
- Na, Schlaukopf!
- Aus dir wird mal was.
- Schön, dass du so viele Freunde hast, das ist keine Selbstverständlichkeit.
- Du packst das!
- Du bist nicht dumm, nur weil du eine 4/5 geschrieben hast, du hast dich einfach nicht genug angestrengt.
- Diesmal hat es besser geklappt als letztes Mal
- Da hast du dir aber gut zusammenpassende Klamotten rausgesucht, prima.
usw.

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