Alte Tapeten von der Wand zu lösen, muss nicht mühselig sein.

Alte Tapeten von der Wand lösen

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Wenn der Tapetenwechsel ansteht, ist es eine eher mühselige Arbeit, die alte Tapete von der Wand zu lösen. Muss nicht sein.

Man nehme eine gebrauchte aber noch funktionsfähige Sprühflasche, z. B. vom Fensterreiniger, und befülle diese mit lauwarmem WasserAlte Tapete einsprühen, einwirken lassen und dann ohne viel Mühe abziehen.

Natürlich kann man bei hartnäckigen Fällen etwas Tapetenlöser dazugeben, ebenso probat ist es, mit einer Spitze, des sowieso in der Hand liegenden Spachtels, die alte Tapete vorher kreuzförmig anzukratzen.

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18 Kommentare


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#1
2.6.12, 04:00
Das mit der Sprühflasche is ne gute Idee die ich auch gern verwende aber ich pervoriere die Tapete vorher mit ner Nagelwalze die es für n paar Euro im Baumarkt gibt, denn beim Ritzen mit dem Spachtel wird auch oft der Wandputz angegriffen was man dann hinterher ausspachteln muß
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#2
2.6.12, 08:55
Gute Idee! Ich nehme immer die 5 l Druckspritze aus dem Garten für solche Arbeiten, da unsere Zimmer (leider) groß sind und somit auch viel Tapete zu entfernen ist.
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#3 Cally
2.6.12, 08:56
Guter Rat.

Ein Tröpfchen Spülmittel nimmt dem Wasser die Spannung und lässt es so besser in die manchmal mit Nikotin oder Fettdampf "beschichteten" Tapeten eindringen.
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#4
2.6.12, 09:12
für ein 22qm grosses wohnzimmer benötigte ich ca 40 liter wasser (6 schichten farbe aus 40 jahren!). dieses brachten wir mit hilfe der sprüh-ex. maschine meines mannes auf. 2 std warten und einfach abziehen .
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#5
2.6.12, 11:23
mit der Sprühflasche habe ich es früher auch mit großem Erfolg gemacht, bis ich auf die Idee kam, es mit dem Dampfreiniger zu machen. Mit der Nadelwalze perforieren und dann mit dem Dampfreiniger bearbeiten. Die Tapeten sind nicht so stark durchgeweicht und reißen nicht so schnell. Mit der Sprühmethode löste sich oft die obere Schicht und die untere blieb an der Wand, wodurch man die Arbeit oft doppelt hatte.
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#6 Murmeltier
2.6.12, 13:11
Wir verwenden beim Tapazieren nur noch Vliestapeten, die kann man ohne Einweichen in ganzen Bahnen von der Wand abziehen. Auch wir waren es leid, ewige Zeit mit der Ablöse-Matscherei von alten Papiertapeten zu verbringen!

Aber der Tipp an sich ist natürlich absolut ok!
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#7
2.6.12, 22:56
wir haben uns mal son Igelding geleistet: Sieht ähnlich aus wie ein Farbroller, nur dass der spitze (!!) Stacheln auf der Rolle hat. Damit fährt man über die Tapete und macht somit Löcher rein. Dann warmes Spüliwasser auf die Tapete sprühen oder mit dem Schwamm drüberreiben, kurz einwirken lassen, damit das Wasser durch die Löcher dringen kann. Und dann ist das Abziehen wirklich ein Kinderspiel. Diese Investition lohnt sich wirklich - wird auch gerne von Nachbarn und Bekannten ausgeliehen :)
#8
3.6.12, 08:17
Wir sind dabei ein altes Haus um und auszubauen,leider haben einige Wände Ölfarbe an der Wand. Wie bekommt man diese weg,damit wir darauf tapezieren können!
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#9
3.6.12, 08:38
hallo, dieser Tip ist im Prinzip nicht schlecht.Besser geht es folgendermaßen:
Da das aufgesprühte Wasser zu schnell verdunstet, einfach einen billigen Kleister dünn anmischen und die Tapete damit einstreichen.
Die Feuchtigkeit bleibt länger erhalten und der Kleister durchfeuchtet die Tapete vile stärker. Dadurch erübrigt sich ein mehrmaliges befeuchten z.B. mit Wasser.
Habe einen Malerbetrieb und weiss, wovon ich rede.
Grüss
Kalle
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#10 awuppertal
3.6.12, 11:07
@allih: Danke für den Tip. Sind gerade fertig geworden mit Renovieren und haben sehr geflucht über die Deckentapete, die sich nur in Fitzelchen abreißen ließ (trotz Einweichen). Auf die Idee, Kleister zuzufügen, wäre ich im Leben nicht gekommen. Beim nächsten Mal wird der Tip ausprobiert.
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#11 Hester
3.6.12, 12:59
Ich mache das mit der Nagelwalze. Die ist nicht teuer und noch effektiver. Kostet im Baumarkt 1,99 €. Grade wenn man oft überstrichene Raufasertapeten oder mehrfach übereinander geklebte Tapeten ablösen möchte, ist die Nagelwalze das Mittel der Wahl. Alles andere macht Löcher in den Putz und es bleiben auch oft Tapetenreste an der Wand, die man sonst mühsam mit den Fingern abknibbeln muss. Dann gibt es noch Tapeten, die kein Wasser aufnehmen. Auch hier ist die Nagelwalze das Mittel der Wahl und sogar ohne Wasser. Nach der Behandlung lassen sich solche Tapeten leicht mit der Hand abziehen.
Auf die Nagelwalze sollte man aber nicht so starken Druck ausüben, sonst brechen die Spitzen der kleinen Nägel ab.
#12
3.6.12, 15:17
ich möchte keine Tapete ablösen, sondern eine auf gestrichene Wandfläche aufgebrachte Bordüre. Geht das mit derselben Methode? Die läßt sich irgendwie überhaupt nicht lösen, sitzt bombenfest auf der Wand :-(
Freue mich auf Tipps!
Dankeschön schon mal im Voraus :-)
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#13 Spatzi
3.6.12, 16:58
Zu uschiesmutti. Kenne die mechanische Methode: Mit einem Bandschleifer, manchmal im Angebot der Discounter, trägt man die Farbschicht ab. Eine Körnung von 100 ist meist bestens geeignet, hängt auch von der Dicke der Farbschicht ab, wobei man eine gröbere oder feinere Körnung für das Schleifband wählen kann. Diese Methode ist etwas staubig, dafür gründlich und ohne Chemie. Am besten einen Atemschutz bei der Arbeit tragen.
#14 Gaikana
3.6.12, 19:51
@Kekspapa: das geht bei kleiner Fläche gut. Ich muss Grade in 11 Zimmern mit Küche und Flur Tapeten lösen, da sprühst du dir mit dem mechanische Sprühgerät eine Mega Nervenentzündung hin. Als mir mein Sohn den 5-Liter Druckbehälter gebracht hat war das wie Weinachten. Man drückt nur noch den Knopf. Meine Wände waren teilweise so verklebt, dass ich, mehrmals die ganze Fläche besprühen musste, hätte ich als Frau kräftemässig nicht geschafft
#15
3.6.12, 20:15
@Spatzi: Danke,das werden wir ausprobieren!
#16
3.6.12, 20:15
@Chrissywe: Ich habe das mal mit dem Dampf meines Dampfbügeleisens gemacht, damals hatte ich noch keinen Dampfreiniger. Heute würde ich es damit versuchen. Aber es ging auch mit dem Bügeleisen. Allerdings muß man sehr vorsichtig sein, denn die darunterliegende Tapete kann sich dabei auch teilweise anlösen und etwas wellen. Man muß gut aufpassen, daß man sie nicht verletzt beim Ablösen der Bordüre. Dann zieht sich die wellige, feuchte Tapete anschließend beim Trocknen auch wieder glatt. An der Kante einer Tapetenbahn mußte ich allerdings mit etwas Kleister nachhelfen, das war aber auch kein großes Problem.
#17
18.6.12, 21:50
@Erdhexe:die darunterliegende Wand ist nur gestrichen, nicht tapeziert...danke für den Tipp! Werde mir für diese Aktion den Dampfreiniger meiner Mutter ausleihen!
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#18
9.1.13, 12:17
Kalle, Deinen Tipp werde ich mir gut merken. Danke! Ich verwende für meinen Teil eine saubere Schaumstoffrolle mit Stiel und lauwarmes mit einem Spülmittelspritzer versehenes Wasser, in einem sauberen Farbeimer mit Abrollgitter. Dies hat den Vorteil, dass ich den Sprühnebel vermeide und beim Rollen ein gewisser Adhäsionseffekt das Wasser meines Erachtens besser in die Tapete gedrückt wird. Aber sei's drum, jeder soll mit seiner Technik glücklich werden.

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