Alternatives Fasten Keine Lebensmittel wegwerfen

Alternatives Fasten: Keine Lebensmittel wegwerfen

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Mir fällt das Fasten normalerweise schwer. In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, unter keinen Umständen Lebensmittel wegzuwerfen.

Das bedeutet, weniger einzukaufen. Es beinhaltet aber auch, den Vorratsschrank durchzugehen, und alles, was in de Nähe des Mindesthaltbarkeitsdatums oder gar darüber ist, zu verwerten, sofern es nicht gesundheitsschädlich ist. Ebenso geht es dem Kühlschrank "an den Kragen" und zuletzt der Tiefkühltruhe.

Vielleicht schaffe ich es, mir dieses Verhalten dauerhaft anzugewöhnen. Denn was soll das ganze Sparen, wenn ich später gut 10% davon wegwerfe?

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36 Kommentare


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#1 xldeluxe
24.2.15, 01:17
Guter Entschluss, den ich grundsätzlich so handhabe, denn die Fastenzeit zieht unbeachtet an mir vorüber.

Auch ich habe mir vor einiger Zeit vorgenommen, nur noch Obst, Gemüse und Brot sowie Backwaren zu kaufen, jegliche Sonderangebote zu ignorieren und erst all meine Vorräte aufzubrauchen: Es klappt!

Entsorgt habe ich allerdings so gut wie nie etwas, denn das MHD interessiert mich nicht wirklich:

Ich verlasse mich grundsätzlich auf meinen gesunden Menschenverstand und diese 4 Sinne:

Sehen, Riechen, Tasten, Schmecken!
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#2
24.2.15, 09:05
Ich entsorge auch nur äußerst selten Lebensmittel, das ist man ganz einfach von zu Hause aus so gewöhnt. Wenn etwas verschimmelt ist, dann werfe ich es rigoros weg, weil es gesundheitsschädlich ist.
Bei den Vorräten oder den Sonderangeboten, da muss ich noch üben, denn ich habe meistens viel zu viel Vorräte. Da könnten wir einschneien und würden nicht verhungern :-)))

Ich kann aber auch Hausfrauen nicht verstehen, die morgens erst einkaufen müssen, ums mittags ein Essen auf den Tisch zu bekommen :-(((

@henrike: du hast aber für den Fototermin mit dem Kühlschrank alles reingepackt, was da gar nicht unbedingt reingehört!?!
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#3
24.2.15, 10:17
Mir ist die Fastenzeit schon wichtig, und dieser Gedanke, keine Lebensmittel wegzuwerfen, paßt sehr gut dazu!
In der Fastenzeit sollen wir uns unser Leben bewußter machen. Das kann durch den Verzicht auf bestimmte Genußmittel gelingen: Alkohol, Süßigkeiten ..., aber auch nichtstoffliche Dinge wie Fernsehen, Computer usw.
Die Fastenaktion der Ev. Kirche bei uns steht unter dem Motto: "Sieben Wochen mit Produkten aus der heimischen Wirtschaft und der Region" (frei zitiert). Das ist positiv ausgedrückt ja auch Verzicht, nämlich auf Produkte aus anderen Regionen und anderen Jahreszeiten.
Dazu paßt Dein Tip eins zu eins! Denn wenn wir nicht im Überfluß einkaufen, denken wir ja auch sehr bewußt nach und tun etwas für die Umwelt und damit auch für uns!
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#4 Upsi
24.2.15, 10:44
da ich keinerlei Bezug zur Religion habe, ist mir daher die Fastenzeit auch egal, dh, ich halte mich an keine Regeln, werfe aber trotzdem keinerlei Lebensmittel weg, es sei denn, sie sind verdorben.
Lebensmittel nach Jahreszeit und Region versuche ich auch immer zu kaufen, obwohl man bei manchen Gerichten auch zu exotischeren Produkten greifen muss.
Ich bin alt genug um zu wissen was ich vertrage, was mir gut tut und welche Produkte garnicht gehen.
Wer den Glauben hat, soll verzichten auf die Dinge die Maeusel genannt hat, das kann ich verstehen, aber ich persönlich verzichte auf nichts auf was ich gerade Lust habe.
Das man alles in Maßen genießen sollte ist wohl klar, aber man hat nur das eine Leben und da bin ich nicht bereit zu verzichten, das musste ich schon genug zwangsweise.
Jeder muss für sich allein herausfinden was gut für ihn ist, da sind Vorschriften oder Regeln nicht angebracht.
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#5
24.2.15, 11:02
Gerade gestern habe ich damit begonnen, in meiner Küche den Frühlingsputz zu machen. Dabei habe ich meinen Vorratsschrank wieder mal gründlich gesichtet.

Das heisst, ich habe alle Lebensmittel auf Ablaufdatum überprüft und weiss jetzt genau, was ich alles habe und was ich in nächster Zeit aufbrauchen muss. Es lohnt sich, das regelmässig zu machen um den Überblick zu behalten.

Dein Tipp ist gut. Ich finde es sinnvoll und wichtig möglichst keine Lebensmittel zu entsorgen und achtsam damit umzugehen.
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#6
24.2.15, 12:52
Als Ex-Katholik weiß ich über Fastenregeln Bescheid. In meiner Kindheit wurden sie vielfach noch strikt eingehalten, aber da damals sowieso Schmalhans Küchenmeister war, wurde eh so gut wie nichts "entsorgt" - nicht das Ent-, sondern das Besorgen war das Problem! Wenn ich dagegen heute sehe, wie viele noch durchaus essbare Lebensmittel weggeschmissen werden, "krieg ich die Krätze!"

Man kann durch einfache Verhaltensregeln vermeiden, dass überhaupt Lebensmittel verderben oder zu verderben drohen. Zunächst mal keine übertriebene Bevorratung mit Frischwaren, insbesondere solchen, die nicht durch Einfrieren konserviert werden können. Besser, der Obstkorb ist auch mal leer!
Auch ich habe schon mal in den "letzten Ecken" des TK-Schranks längst vergessene Sachen entdeckt, die noch gut geschmeckt haben. Regelmäßiges Durchforsten sollte also zur Regel werden.

Vor allem möglichst nicht mit "Heißhunger" einkaufen, denn dann landet manch unüberlegter "Leckerbissen" im Einkaufskorb.
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#7
24.2.15, 13:26
@Upsi: Es gibt auch nicht-religiöse Menschen, die sich an die Fastenzeit halten! Hier vermischen sich psychologische, gesundheitliche und religiöse Gesichtspunkte miteinander. Für mich steht beim Fasten der psychologische Aspekt im Vordergrund. Ich trinke sieben Wochen keinen Alkohol. An den ersten Tagen fällt das mir noch etwas schwer (obwohl ich sowieso nicht viel trinke, aber doch ein Glas Wein am Abend), aber dann ist es ganz selbstverständlich. Ich finde es für mich selbst wichtig, mal aus einer Gewohnheit herauszukommen.
Daß man das ganze Jahr über versuchen sollte, vernünftig einzukaufen, um nichts wegwerfen zu müssen, ist eigentlich klar. Trotzdem finde ich es gut, sich dieses Ziel wieder ganz bewußt zu setzen.
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#8
24.2.15, 13:48
Ich persönlich wüsste garnicht, worauf ich in der Fastenzeit verzichten sollte, denn das bisschen, was ich essen kann, muss auch sein.
Genussmittel für mich selbst liegen darum eh nicht drin.
Ich wollte gerne mal fasten, weiß aber nicht so genau, wo ich da ansetzen sollte.
Lebensmittel wegwerfen finde ich schlimm, und es lässt sich auch eigentlich sehr gut vermeiden.
Manchmal muss man dazu nur sein Einkaufsverhalten etwas ändern.
Ich weiß genau, wie viel ich von den unterschiedlichen Lebensmitteln im Monat verbrauche.
Also mache ich am ersten den sogenannten "Großeinkauf", bei dem ich alles besorge, was sich auch bis zum nächsten ersten hält.
15 kg Mehl, 6kg Zucker, 5Packungen Kaffee und so weiter.
Auflage wird hier nur gegessen, wenn sie frisch ist, da bekommt mein Mann zweimal die Woche einen Zettel mit,und er kauft die Sachen dann auf dem Rückweg von der Arbeit.
So muss deswegen dann auch nicht noch extra Sprit verfahren werden.
Mit Obst und Gemüse richtet es sich hier viel nach den Jahreszeiten.In der Nachbarschaft haben wir unterschiedliche Dinge im Garten, da gibt man dann dem einen zum Beispiel einen Korb Birnen und bekommt dafür einen Korb Äpfel.
Bei Gemüse das gleiche.
Da müssen wir also nur in der entsprechenden Jahreszeit etwas kaufen.
Ich kucke zum Beispiel immer am Samstag, ob etwas in der nächsten Woche nicht mehr gut wäre.
Daraus mache ich dann eine Mahlzeit, dann ist eigentlich. nichts mehr übrig, was schlecht werden könnte.
Klar habe ich auch schon mal Schimmel auf etwas gehabt, meist war es Brot, bei dem das Haltbarkeitsdatum noch nicht mal abgelaufen war.Sowas ärgert mich dann schon mächtig.
Das kommt aber nun nur noch extrem selten vor, denn inzwischen kaufe ich relativ wenig Brot, das wird eher mal knapp.Dann backe ich schnell selber ein Brot und Brötchen, und alles ist gut. :-)
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#9
24.2.15, 13:52
Putzwutz: Was machst Du mit dem ganzen Mehl? *neugierig guck*
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#10 Upsi
24.2.15, 14:01
Maeusel: dann hab ich das mit dem fasten nicht richtig verstanden. Irgendwie hörte ich mal, das man beim fasten nur Flüssigkeit zu sich nimmt und auch sonst auf fast alles verzichtet. Ist dann wohl ein anderes fasten.
Alkoholverzicht fällt mir nicht schwer, im Gegenteil, ich hasse Alkohol und trinke bei Feierlichkeiten nur mit Widerwillen. Nicht mal Wein schmeckt mir, aber manchmal überwinde ich mich um nicht als mäklich zu gelten.
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#11
24.2.15, 14:02
@zumselchen: Das habe ich mich auch gleich gefragt.
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#12
24.2.15, 14:06
Maeusel: Wenn sie davon so viele leckere Kuchen backt, sollten wir ihr beim Vertilgen helfen, Fastenzeit hin oder her! :-)
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#13 xldeluxe
24.2.15, 14:10
@zumselchen:

Sie backt Brot und Brötchen :o)
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#14
24.2.15, 14:11
xldeluxe: Diese Info woher Du hast?
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#15
24.2.15, 14:16
@Upsi: Das sind auch tatsächlich verschiedene Arten von Fasten.
Das, worum es hier geht, ist der Verzicht auf einen Genuß über sieben Wochen. Wobei es auch kein "Verbrechen" ist, wenn man es nicht durchhält. Man hat es ja meistens nur mit sich selbst abgemacht.
Das Fasten, das Du meinst, ist das sogenannte Heilfasten. Das muß sehr genau vorbereitet werden, zum Beispiel mit Glaubersalz. Und anschließend muß man sehr vorsichtig wieder anfangen, normal zu essen. Ich habe einige Freundinnen, die das schon ein paarmal gemacht haben und es sehr gut finden. Aber ich glaube, für mich wäre das nichts. Ich habe einen ziemlich niedrigen Blutdruck, und dann würde mir vielleicht sehr schwindlig werden. Außerdem kann ich gar nicht hungern, da kriege ich schlechte Laune.
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#16 xldeluxe
24.2.15, 14:17
@zumselchen:

Ich hatte da so eine Vision beim letzten Satz ihres Kommentars........... :-)
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#17
24.2.15, 14:24
xldeluxe: Da kann man mal wieder sehen, dass das Zumselchen ein Überflieger ist. :-)
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#18
24.2.15, 14:28
@Maeuse #15:
Vor dem sog. Heilfasten kann gar nicht genug gewarnt werden! Im Internet wird es empfohlen - von "interessierter Seite", is klar. Und da bei Google kommerzielle Interessen vornan stehen, stehen diese Artikel eben auch ganz vorn.
Inzwischen weiß man, dass Fett beim Fasten erst ganz zum Schluss "verbrannt" wird, zuerst kommen die Zuckervorräte dran, die ganz schnell verbraucht sind (daher das "flaue Gefühl"). Als nächstes wird Muskeleiweiß abgebaut, eventuell vom Herzmuskel. Daher ist es für Herzpatienten absolut verboten! Und überhaupt wird die heilsame Wirkung dieses Gewaltfastens maßlos überschätzt. Ich rate daher: Finger weg!

In meiner Gegend sagt man: "Ick mutt good äten, süns holl ick dat Fasten neet ut!"
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#19
24.2.15, 14:41
@Putzwutz: "15 kg Mehl, 6kg Zucker" ... Da staune ich auch und denke mal, dass ich nicht mal das ganze Jahr so viel brauche, beim Zucker auf alle Fälle, denn da brauch ich nur sehr wenig.
Bei Kaffee sieht das aber schon anders aus, da könnten wir eventuell mithalten ...
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#20
24.2.15, 15:26
@zumselchen

Ich backe viel,auch für die Familien meiner Kinder.Brot, Brötchen, Kuchen. Und auch meine Nachbarn sagen zu schönen Kuchen und Gebäck nicht Nein.
Ich backe zum Beispiel eine neue Sorte Kekse, dann bringe ich meinem Mann ein paar zum probieren nach draußen.
Dabei komme ich an einer Nachbarin vorbei, die ist ganz lieb, kann aber nicht backen.Die probiert dann auch...und bekommt dann auch eine Schüssel voll Kekse.
Dafür hilft sie mir auch mal draussen beim Holz stapeln, wenn mein Rücken nicht will.
Oder bei meinem Schwiegersohn auf der Arbeit- da trinken die Männer jeden Tag noch Kaffee zusammen und fragen oft mal.ob ich ihnen zwei Bleche Butterkuchen machen würde.
Oooder sowas wie Pizzabrötchen, oder welche mit Schinken, Käse, allem möglichen, davon backe ich auch relativ viele.
Die packe ich dann in Gefrierbeutel, Anzahl nach Größe 6 bis 12 Stück.
Davon bekommen auch einige Personen ein paar Beutel im Monat.
Ich backe die so, dass sie- ohne vorher aufzutauen- bei 170 °C nach knapp zehn Minuten im Ofen wie frisch gebacken schmecken. Mache ich auch als Baguettes.
Es ist gerade zum Monatsende schön, so etwas auf Vorrat zu haben, denn die kann man auch einfach in ein bisschen Soße stippen, schmeckt gut und man ist satt.
Ja, so ist das, das mache ich mit dem Mehl. :-)
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#21
24.2.15, 15:28
@zumselchen, maeusel und xldeluxe

Putzwutz schreibt in ihrem Kommentar #8, dass sie Brot und Brötchen backt ;-)

Ja zumselchen. Du bist echt ein Überflieger und scheinst immer guter Laune zu sein. Hast immer einen lustigen oder netten Kommentar auf Lager ;-)))
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#22
24.2.15, 15:56
@Putzwutz: Dann ist ja alles klar! An solche Mengen von Selbstgebackenem hatte ich überhaupt nicht gedacht. Du bist ja mehr als fleißig!
Ich backe auch sehr viel, aber ich habe meinen Mehlverbrauch noch nie zusammengerechnet. Muß ich mal tun. Ich werde aber nicht auf die gleiche Menge kommen wie Du.
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#23 xldeluxe
24.2.15, 16:21
@bollina:

Ich hatte es gelesen und mit meinem Kommentar 13 genau so gemeint Darum auch Kommentar 16 !
:o)
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#24
24.2.15, 17:23
bollina: Danke! :-)
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#25 Beth
24.2.15, 18:08
@Upsi: So denke ich auch.

Habe mir auch angewöhnt nur noch zu kaufen, was wir wirklich brauchen.
Hin und wieder passiert mir allerdings auch mal ein Ausrutscher.
Wegwerfen tue ich eigentlich ganz selten mal was.

Da ich nicht religiös bin, hatte ich beim im Tipp erwähnten Fasten im ersten Moment ans Abnehmen gedacht.
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#26
24.2.15, 18:41
Ich hab noch aus der Kindheit in mir drinnen, dass Essen wegwerfen schlichtweg sündig ist (jenseits aller Religionen, möchte ich dazu anmerken).

Meine Eltern haben noch die Kriegszeiten ( 2. WK) miterlebt und da war Essen knapp und kostbar, das wurde mir und meinem Bruder halt mitgegeben auf unserem Weg.

Wenn mal was nicht frisch gegessen werden kann, wird es eingefroren und später verspeist.

Sehr selten kommt es vor, dass etwas in meinem Kühlschrank verdirbt und doch weg geworfen werden muss (dann auch immer mit äußerst schlechtem Gewissen!)

Ich bücke mich auch nach jedem Cent , der auf der Straße liegt, da denke ich immer, wenn ich den nicht schätze und liegen lasse, bringt mir das Unheil.

Klar weiß ich, dass es hungernden Kindern in Afrika nichts bringt, wenn ich kein (verdorbenes) Essen wegwerfe, aber das ist in meinem Kopf so eine "Prinzip-Sache", und aus der Nummer komme ich wahrscheinlich in diesem meinem Leben nicht mehr raus.

Aber ich denke, es gibt Schlimmeres an Marotten und Zwängen, oder ;-))) ?
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#27
24.2.15, 18:45
@Tilla: nein, das ist gut so, wie es ist und ich mache es auch so.
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#28
24.2.15, 19:43
Das ist eine guter Ansatz TriTop, so wenig Lebensmittel wie möglich wegzuwerfen. Den Gedanken sollte man aber das ganze Jahr in die Tat umsetzen. Was mir leider nicht immer gelingt. Denn Hand aufs Herz: es passiert doch immer wieder dass man mit Hunger einkaufen geht, und mehr als vorgenommen mit nach Hause nimmt. Da kann man immer wieder an sich arbeiten.

Fasten ist übrigens für Christen kein vorgeschriebenes Gebot. Obwohl Jesus selbst 40 Tage gefastet hat, wird nirgendwo in der Bibel erwähnt, dass er seinen Jüngern auch aufgetragen hätte, es zu tun.
Ganz unabhängig davon hat es gewisse Vorteile zwischendurch, auch das ganze Jahr über, mal auf Nahrung, Süssigkeiten, Alkohol ect. zu verzichten. Das schadet wirklich keinen.
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#29 michelleh
25.2.15, 08:52
Wenn ich mir überlege, was ich kochen will, dann beziehe ich auch stets in meine Überlegungen mit ein, was ich an Lebensmittel noch habe. Zuerst denke ich dabei an die frischen Lebensmittel wie Gemüse. Das schont den Geldbeutel und der Kühlschrank ist nicht so überfrachtet.
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#30
25.2.15, 12:28
@Kamilla:
Ich würde, bzw. kann mich nicht (mehr) als Christ oder sonstwie religiös bezeichnen. Wenn ich also verzichte, dann "einfach so", und nicht, weil es vorgeschrieben ist oder in der Bibel steht.

Jenseits aller religiösen Gebote und Verbote gibt es eben Dinge, die man nicht tut - weil man "so was" eben nicht tut - basta. Dazu gehört das Wegwerfen von guten Lebensmitteln. Der einfachste Weg, das möglichst zu vermeiden, ist eben planvoller Einkauf und rechtzeitiges Konsumieren oder Konservieren. Überlegtes Handeln und planen ist immer besser als unüberlegtes!
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#31
26.2.15, 16:39
Eine gute Essensplanung ist die halbe Miete, finde ich auch.
Denn dann hat man eigentlich kaum "Reste", weil man ja über mehrere Tage plant, so dass die Sachen, die bei manchen als Reste im Kühlschrank vergammeln, gleich als Grundlage oder Zutat für den nächsten Tag verwenden kann.
So mache ich es zumindest.
Zu Religion , Christentum oder nicht sage ich so gut wie nie etwas, da soll jeder nach seinem Gutdünken handeln und nach seiner Fasson selig werden.Hauptsache ist da für mich, dass niemand versucht, mich krampfhaft von etwas zu überzeugen, denn ich will meinen Weg und meine Überzeugungen auch keinem aufdrängen. Und es ist gut, dass es hier auch so läuft und dass man sich nicht angeht, ob Fasten ja oder nein und aus welchem Grund.
Finde ich richtig gut, dafür hätten alle hier einen guten Daumen verdient. :-)
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#32
26.2.15, 16:58
@Putzwutz: da fange ich doch gleich mal an und gebe dir einen "guten Daumen" bzw. allen einen :-)))
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#33
26.2.15, 19:30
@Putzwutz:

#31 Das hast du gut gesagt. Super finde ich auch, dass von niemandem Druck gemacht wird, aus religiösen Gründen zu fasten.
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#34
9.3.15, 18:20
Ich schmeisse regelmäßig die Zitrone (Orange, Kartoffel usw.) weg, die im Netz nach 3 Tagen plötzlich gänzlich verschimmelt ist!
Ich hege ja seit Jahren den Verdacht, dass mit altem Obst so beim Verpacken von Beuteln und Netzen so verfahren wird: Irgendwo ist eine Arbeitskraft damit beschäftigt, zwischen die frischen Orangen (Zitronen/Kartoffeln) 1-2 alte in den Sack zu schmeissen, bevor der verschlossen wird, so wird man das alte Zeug los und verdient noch dabei!

Brot wird bei mir (scheibenweise in Gefrier-Dosen) eingefroren und wenn mein Rest Giabattabrot am Stück nach 2 Tagen hart ist, mache ich einen leckeren toskanischen Brotsalat!
In den Medien wird immer auf den Verbrauchern herumgehackt, die so viele Lebensmittel wegwerfen - ich kenne allerdings weder im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft Menschen, die das tun. Hinter den Supermärkten stehen aber die Riesen-Container, in denen massenhaft Lebensmittel entsorgt werden. Die Container werden sogar mit Schlössern gesichert, damit sich Niemand daran bedient...

Wer regelmäßig zuviel einkauft könnte mal bei foodsharing.de die Sachen einstellen, dort kann man Lebensmittel abholen lassen oder auch selbst mal schauen, was in der näheren Umgebung kostenfrei abgegeben wird.
#35
9.3.15, 22:47
Meine Zwischenbilanz kann sich schon nach 2 Wochen sehen lassen: Der Kühlschrank ist leer geräumt, der Vorratsschrank um gut 1/4 erleichtert, ein Fach im Gefrierschrank jetzt völlig leer. Und in diesem Sinn geht es einfach weiter. Ich kaufe im Prinzip vorrangig in meinem Vorratsschrank ein.
#36 xldeluxe
9.3.15, 22:50
@TriTop:

Und was sagt die Waage? hihi

Ernsthaft: So viel aufgebraucht?

Das schaffe ich leider nicht.

Egal, was ich zubereiten will: Immer fehlt etwas und ich muss einkaufen..........

Aber Respekt! Das würde ich von meiner Vorratshaltung auch gerne sagen.

Man sollte mir die Autoschlüssel wegnehmen:

Zu Fuß würde ich nicht einkaufen, Bus und Bahn fährt dort nicht hin und ein Fahrrad besitze ich nicht, Taxi ist nicht mein Stil - also müsste ich zuhause bleiben und auch in meinem wirklich sehr großen Hauswirtschaftsraum im Kellergeschoss einkaufen gehen :))

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