Arbeitssuche: Also, ich muss sagen, dass ich damit gute Erfahrungen hatte und würde diese Tipps gerne weiter geben.

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Kleiner Tipp für die Arbeitssuche

Also, ich muss sagen, dass ich damit gute Erfahrungen hatte und würde diese Tipps gerne weiter geben.

  1. Wenn nichts gesundheitliches dagegen spricht, dann seit nicht so wählerisch. Job ist Job!
  2. Sucht nicht nur im Internet, in der Zeitung usw. macht euch einfach auf den Weg und klappert alle Firmen u.s.w. ab, egal wie klein der Laden ist. Wenn ihr Glück habt, dann suchen diese Firmen gerade jemanden und wenn man persönlich hingeht und sich vernünftig vorstellt, macht es ein gutes Bild. Selbst wenn die Firma momentan niemanden sucht, dann hinterlasst eure Telefonnummer damit sie sich melden können und vielleicht suchen sie ja nächsten Monat jemanden und dann sieht der Chef dass es bereits einen Interessenten gibt.
  3. Immer wieder nachfragen! Alle paar Monate die Firmen abklappern reicht nicht. Macht es z. B. alle 14 Tage, aber nicht zu aufdringlich, so bleibt ihr den Chefs auch im Gedächtnis. 
  4. Ihr müsst nicht jede Stadt abklappert. Macht es in der Stadt wo ihr wohnt. In anderen Städten telefoniert ihr einfach alle Firmen ab.

Natürlich gibt es keine Garantie, aber so erhöht ihr eure Chancen einem Job zu bekommen. 

Von
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26 Kommentare


14
#1 locker
14.6.14, 03:00
Hey Tatti94, Supi Idee, einfach klasse.

Noch ein paar Tips von mir

1. Auf ebay-kleinanzeigen geht auch viel, vor allem ist es nicht so schwierig mit anmelden und einstellen von Suchen oder Gesuche beantworten, und kostenlos.

Aber auch hier mit der nötigen Netiquette. Ich selbst habe schon einige gute Leute über Ebay gefunden. Ganz negativ sind solche Antworten: "Ich habe Interesse an Ihrer Anzeige. Schicken Sie mir genauere Informationen. Wieviel kann man verdienen?" Oder 6 Wochen nach dem Erscheinen der Anzeige: "Ich habe Intersse!" Oder 5 Wochen: "Guten Tag, ich möchte gerne mit Ihnen arbeiten."

2. Oder mit krassen Grammatik und Rechtschreibfehlern, mit kryptischen Abkürzungen auf dem Handy getippt usw. usf.

Also bitte, als Tip, wenn, dann ordentlich. Wenn jemand damit Probleme hat, muss er sich helfen lassen.

Ich sortiere solche Tiefflieger gleich anhand soch eklantanter Nachrichten schön aus: "Leider müssen wir......wünschen Ihnen viel Glück...."

3. Und dann hilft auch die alte Schule: Nicht zur Initiativ-Bewerbung auftauchen mit Löchern in der Hose, abgeschabten Klamotten, schmuddelig, unrasiert, ungepflegt, Friseur überfällig, fleckig, miefend, Babbhände, Fingernägel, nicht zu modisch (es sei denn Modegeschäft oder Kreativberuf), überstylt (mit Anzug beim Handwerk auftauchen).

4. Man kann im Sommer auch bei Ernten helfen. Hart, aber es gibt Geld.

5. Niemals Geld bezahlen, Bewerbung ist immer umsonst! Manche zahlen sogar Bewerbungskosten aus, auch wenn man sich wehrt.

6. Anrufen und einen Termin machen, oder vorbeigehen und einen Termin erfragen, ist manchmal besser, als zu warten, wenn es beim Chef ungünstig ist.

7. Wer einen festen Job sucht, sollte mal eine Zeitarbeit versuchen, wenn es anderweitig nicht funktioniert. Unbedingt darauf achten, und schriftlich vereinbaren, wie lange man höchstens bei einem Unternehmen maximal eingesetzt werden kann. Möglichst nicht zu lange, vielleicht 3 Monate, damit ihr die Möglichkeit habt, mehrere Unternehmen von innen kennenzulernen. Wenn man erst einmal drin ist, auch als Leiharbeiter, dann hört man früher von Planstellen, oder Stellen die frei werden, und kann gut beurteilen, ob man dort Glück oder Pech hat. Kündigungsfristen sind auch wichtig, ebenso wie Ausschlussklauseln. Wenn man einen Vertrag direkt bei einer Firma bekommt, muss man oft auf die harte Tour bei der Zeitarbeit aussteigen, auch wenn man dann Lohn verliert.

8. Probearbeit anbieten: Mal einen Tag anbieten, umsonst arbeiten, damit der Betrieb sieht, dass ich es ernst meine und mich danach beurteilen kann.

9. Praktika sind fürn ..... Es sei denn, es ist etwas obertolles, was man dann dort lernt. Meist sind Praktika Kostensenkungsmassnahmen, wenn es über eine kurze Zeit hinaus geht.

10. Zu Bewerbungsterminen NIEMALS zu spät kommen. Niemals!
3
#2 locker
14.6.14, 03:13
Bei 7. muss man wirklich vorsichtig sei. Für manchen Unternehmer sind dann 3 Monate = 91,25 Arbeitstage à 8 mind. 8 Stunden und danach geht es einen Tag in die Zentrale zum Helfen, und dann wieder zurück in die gleiche Firma!!!!!!!
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#3
14.6.14, 08:00
dieser tipp ist teilweise unrealistisch und auch nicht für jeden arbeitnehmer geeignet.

man soll nicht so wählerisch sein? dafür sorgt schon das jobcenter, das recht oft vorschläge verschickt, die überhaupt nicht zum arbeitnehmer passen, wobei körperliche tauglichkeit und ausbildung nicht einmal beachtet werden.

direkt bei dem potentiellen arbeitgeber auftauchen ist keineswegs eine goldene regel. ohne termin läuft bei vielen nichts, denn nur wenige sitzen däumchen drehend hinter dem schreibtisch und warten darauf, dass jemand vorbeikommt. das sind dann störfaktoren.

das alles erscheint mir doch mehr als tipp für leute, die nicht wirklich für ihren lebensunterhalt arbeiten müssen und deswegen nicht auf unterstützung des jobcenters angewiesen sind.
2
#4
14.6.14, 08:08
@seidenloeckchen:
Mit nicht wählerisch meinte ich das man auch Arbeit annehmen sollte die man vllt nicht so gerne machen möchte.
Natürlich nur das was körperlich usw möglich ist.
Und auch wenn man zb Kauffrau im Einzelhandel gelernt hat und keine Stelle in diesem Beruf findet dann sollte man sich auch vorübergehend auf andere Jobs bewerben.

Klar kann es sein das der Chef Grade keine zeit hat aber oft reicht es ja schon einen Mitarbeiter zu fragen ob momentan Personal benötigt wird.
Ich muss sagen das ich es noch nie erlebt hab das das jemand als störend empfand, höchstens das sie Grade kaum zeit hatten und dann einen Termin mit mir ausgemacht haben wann ich denn wiederkommen soll.

das mit dem Jobcenter kenne ich übrigens zu gut und Grade deswegen habe ich mich selbst auf die Suche gemacht und ich habe mehr passende Stellen gefunden als mirzugeschickt wurden.
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#5
14.6.14, 09:00
Ich bin Hausfrau und Mutter, zusätzlich trage ich 2x pro Woche Zeitungen aus. Netter, kleiner Zuverdienst bei dem man das Bräunen im Sommer und die Fitness das ganze Jahr über noch bezahlt bekommt :)
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#6
14.6.14, 09:52
Wieso bekommt SunnyHoney einen roten Daumen? Ich hab ihn mal weg gemacht.
1
#7
14.6.14, 11:01
Ich finde den Tipp Super!Bloß nicht resignieren!Und die Erfahrung zeigt:wenn ich in einem Arbeitsverhältnis stehe,ist es einfacher meinen Traumjob zu finden!!!Kündigen kann man immer...es hinterläßt einen ganz anderen Eindruck,wenn man sich einen anderen Job sucht,als überhaupt einen Job...
#8
14.6.14, 11:39
Auch ich finde den Tipp super, ebenso die Kommentare/Hinweise von "Tatti94".
-15
#9
14.6.14, 11:46
@VIVAESPAÑA


Ganz einfach, weil das Thema ARBEIT und LEBENSUNTERHALT lautet.
Und nicht Freizeitgestaltung von (ausgehaltenen) Hausfrauen und Müttern.
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#10 Mandelblüte
14.6.14, 11:59
@Teddy: Wow, was für ein Kommentar. Frag doch mal die Kinder der "ausgehaltenen" Hausfrauen und Mütter. Vielleicht gibt es ja auch Lebensumstände die eine Frau zum "ausgehalten" werden zwingen. Deshalb finde ich den Kommentar ziemlich frech.
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#11
14.6.14, 12:37
@Mandelblüte
Na,ja,so ganz unrecht hat Teddy nicht...für viele ist es nicht einfach,einen Job zu finden...und die können sich nicht mit Zeitungen austragen zufrieden geben.Das heißt ja nicht,das die Muttis mit Kindern nicht genug zu tun hätten...aber es ist schon Luxus,wenn man nicht nebenbei noch arbeiten gehen muss.
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#12 Mandelblüte
14.6.14, 12:48
@gruppenmuddi: Ja, das sehe ich auch so, mich hat nur das Wort "ausgehaltene" Hausfrauen und Mütter gewurmt. Wenn eine Familie zusammenhält, egal wie schwierig die Situation der Frauen ist, werden sie in meinen Augen nicht ausgehalten. Frauen tragen mit ihrer Hausfrauenarbeit und Mutter sein auch zum Familienerhalt bei.
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#13
14.6.14, 13:29
@Tatti94: Mit nicht wählerisch meinte ich das man auch Arbeit annehmen sollte die man vllt nicht so gerne machen möchte."

Das kann man/frau mal für eine Weile machen, aber nicht auf Dauer. Nicht jeder ist für jede Arbeit geeignet. Damit meine ich keine körperliche Tätigkeiten...

@Teddy, der Begriff "ausgehaltene Hausfrauen/Muttis" ist total daneben. Hausfrauenarbeit ist wohl keine Arbeit...
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#14
14.6.14, 14:12
ich sehe das anders wenn man jeden job annimmt egal welchen egal ob er einem gefällt oder nicht, dann kan es passieren dass man schnell depressiv wird weil er ja nicht gefällt und man sich zwingen muss dahin zu gehen. also alles würde ich nicht nehmen wenn ich arbeitslos wäre und gruppenmuddi kündigen kann man nicht immer so einfach. wenn man selber kündigt dann erhält man für eine gewisse dauer kein ALG2 und im lebenslauf macht sich das auch nicht gut. man soll schon sehen dass man einen passenden job findet und nicht jeden annehmen und teddy du bist ganz schön unverschämt deine bemerkung von wegen eine hausfrau und mutter mit kinder hat viel mehr zu leisten als ein arbeiter. das ist eine 24 std schicht, man ist reinigungskraft, köchin, erzieherin, lehrerin uvm
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#15
14.6.14, 14:50
@djt
Wenn ich einen passenden Job gefunden habe,kann ich den alten kündigen,hat nichts mit Alg 2 zu tun.Und wenn ich mich weiterentwickel,macht sich das auch in meinem Lebenslauf gut.Allemal besser,als jahrelang zu sagen,ich habe nix passendes gefunden!
Desweiteren gibt es auch Aufhebungsverträge...
3
#16
14.6.14, 16:36
schreiben sie eine bewerbung.kriegt man hier heute zu hören.in der firma anfragen die zeiten sind wohl vorbei denke ich.
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#17
14.6.14, 17:36
@Teddy: dass dein Kommentar daneben ist weisst du wohl selbst, schwingt da vielleicht ein wenig Neid mit?
Jede Familie soll sich so organisieren wie sie mag und kann, es gibt kein richtig und kein falsch. Es gibt übrigens auch Väter/Hausmänner, ich kenne einige und die machen genau wie Mütter/Hausfrauen einen fantastischen Job!
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#18
14.6.14, 17:44
@naisha:
Gut das gibt es natürlich auch aber viele sind auch positiv überrascht das man sich wirklich die zeit nimmt sich persönlich vorzustellen und zu fragen.
Wie heißt es so schön
Fragen kostet nichts ;)
Selbst wenn man nur die Antwort bekommt das man eine Bewerbung schreiben soll bleibt man eher vorgemerkt als jmd der (bei gleicher Eignung) nur die Bewerbung zukommen lässt
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#19
15.6.14, 17:34
Auch ich (alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern) trage zweimal wöchentlich Zeitungen aus. Wir leben momentan von ALG2. Es ist gar nicht so einfach, eine Stelle zu finden, die sich mit den Betreuungszeiten der Kinder vereinbaren lässt. Seit geraumer Zeit bewerbe ich mich, und schon lange nicht mehr auf meinen erlernten Beruf. Selbst bei Reinigungsfirmen hat es bisher nicht geklappt. Man sollte Hausfrauen/Mütter nicht unterschätzen. Sie haben wirklich einen 24 Std. - Job zu erledigen. Und was das Zeitungen tragen anbelangt - nicht jeder würde für dieses Geld von Haus zu Haus laufen. Mein Stundenlohn beträgt ca. 3 ?. Aber es ist Geld, was den Kindern und mir etwas finanziellen Freiraum ermöglicht. Meine Kinder haben bisher noch nicht spüren müssen, dass wir von Hartz IV leben. Ich spare es an mir ein, damit es ihnen gut geht. Stellensuche ist wirklich nicht einfach. Ich finde es aber wichtig, auch wenn man die ausgeschriebene Stelle aufgrund der begrenzten Betreuungszeiten nicht annehmen kann, sich vielleicht bei den Firmen in Erinnerung zu behalten. Denn die Kinder werden älter, die Betreuungszeiten ändern sich und man kann flexibler eingesetzt werden.
#20
15.6.14, 17:35
Meinte 3 Euro :-)
2
#21
15.6.14, 17:54
@kjpdsch: Hut ab!!
5
#22
15.6.14, 17:57
@teddy zu 9: diesen Kommentar finde ich eine bodenlose frechheit! unglaublich was für ein recht du dir hier heraus nimmst so zu urteilen!
3
#23
15.6.14, 18:14
Finde Teddys Kommentar auch nicht in Ordnung. Wie kann man über andere urteilen, ohne die Hintergründe zu kennen. Ich bin auch keine ausgehaltene Mutter und Hausfrau. Und wenn ich mit den Zeitungen unterwegs bin, sehe ich es als mein Fitneßstudio an, für das ich sogar bezahlt werde. Denn wie schon erwähnt, der Stundenlohn ist umgerechnet nicht gerade hoch. Und die Zeitungen müssen bei Wind und Wetter getragen werden.
3
#24
15.6.14, 20:40
eine gute Freundin von mir geht nebenberuflich mit Hunden Gassi und bekommt dafür 12 Euro pro Stunde ... selbstverständlich ordnungsgemäss angemeldet bei der Minijobzentrale

wenn ich sie nicht so lieb hätte wäre ich wahnsinnig neidisch :o)

allerdings kennt sie sich super mit Hunden aus ... das ist also eher ein Zuverdienst für Menschen mit Fachkenntnis ... oder für jemanden, der einen eigenen Hund hat

ich gehe manchmal mit dem Hund meiner Nachbarin in den Wald ... aber ich kriege dafür bloss eine Tüte HariboFrösche ;o)
2
#25 xldeluxe
16.6.14, 00:14
@Agnetha:
Das fällt dann wohl unter Nachbarschaftshilfe,,,,,,,,,,,,, ;-)
4
#26 xldeluxe
16.6.14, 00:17
@Teddy # 9:

Welche Laus ist Dir denn da über die Leber gelaufen?!?!?!?!?!?

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