Creme im Wasserbad schlagen - Bierdeckel auf dem Topfboden

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Dieser Tipp ist nicht für die "ich habe schon alles für den kompletten Haushalt" sondern wirklich für die "Ersties" gedacht.

Die haben bestimmt schon bei einigen Tipps ratlos geschaut, weil einfach die notwendige Ausrüstung fehlt.

Creme im Wasserbad aufschlagen gehört zu solchen Sachen. Mein Sohn hatte z.B. Bedenken, der Pastiknapf, in dem er seine Hollandaise aufschlagen möchte könne Schaden nehmen am heißen Topfboden.

Die ganz einfache Lösung des Problems: ein Bierdeckel kommt unten in den Topf. So kann die wertvolle Tupperschüssel nicht zu heiß werden und schmelzen.

Beim nächsten Bierchen einfach mal ein paar saubere Deckel erbitten.

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9 Kommentare


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#1
21.5.12, 19:36
Der Tipp ist nicht nur für die "Frischlinge" gut! Ich bin seit 25 Jahren Hausfrau, aber eine Edelstahlschüssel für diesen Zweck habe ich mir erst letztes Jahr zugelegt!
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#2
21.5.12, 21:11
Die Idee ist nicht schlecht. Ich nehme fürs Wasserbad immer 2 verschieden große Töpfchen. Das kleinere kommt in den größeren, dann hängt es mit seinen Griffen sicher im Wasser und berührt nicht den Boden. Funktioniert prima. Aber deine Idee find ich auch super, wie man da immer nur drauf kommt .... ?.
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#3
21.5.12, 21:29
Hallo Zartbitter
wie man darauf kommt.....? ...na beim Bier ! :-)
#4
23.5.12, 15:07
So kann man sicher auch Schraubdeckelgläser, die auf einem Rost stehen sollen, den ich nicht besitze, einkochen!
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#5
23.5.12, 21:24
Verblüffender Tipp! Wird bei Gelegenheit ausporobiert - dazu muss ich Armer aber erstmal ein Bierchen trinken ;-)
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#6
23.5.12, 22:53
So habe ich vor der Wende kleine Mengen an Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten eingemacht. Wenn der Einkocher zu groß war, einfach einen großen Topf wo evtl. drei - fünf Einkochgläser rein gehen. Unten entweder zwei alte nicht rostende Messer oder zwei Fleischerhaken oder irgend etwas anderes metallisches, welches den Locheinsatz des Einkochers ersetzt :-)
#7 ronja666
23.5.12, 22:58
Sorry, aber diesen Tipp finde ich nicht gut, weil ein Plastiknapf für diesen Zweck genrell völlig ungeeignet ist. Schließlich leitet Plastik die Hitze ganz, ganz schlecht.
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#8
24.5.12, 05:00
...also, ich stolpere auch über die Plastikschüssel.

Jahrelang hab ich die Topf in Topf Methode angewandt.
Dabei ist die Gefahr des verbrennens auch nicht so gross, als wenn man die Schüssel überm kochenden Wasser halten muss.....

Dann hab ich einen richtigen Wasserbadtopf aus Edelstahl geerbt, da schützt der lange Griff ganz sicher vorm verbrennen.

Übrigens - ein zusammengelegtes Küchentuch hilft auch beim einkochen oder beim kochen von "richtigem" Pudding.
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#9
25.5.12, 06:45
Es gibt für den Küchenbereich durchaus Plastikschüsseln und -meßbecher, die gerade noch so die Temperatur von kochendem Wasser aushalten, aber eben nicht die der wesentlich heißeren Kochplatte. Klar leitet Metall die Hitze besser, und es schmilzt auch lange nicht so schnell, aber wenn man nun mal in der ersten eigenen Wohnung sowas wie eine Metasllschüssel noch nicht hat und auch zwei passende Topfgrößen Mangelware sind, ist das doch ein guter Tipp!

Ich selbst bin damals in meiner ersten Studentenbude nicht genau darauf gekommen, stattdessen habe ich mehrfach zusammengefaltete Geschirrtücher (wie Maxl) oder dicke Baumwolltopflappen für diesen Zweck entfremdet. Hauptsache, man weiß sich irgendwie zu helfen!

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