Das Familienkennwort - zur Erhöhung der Sicherheit unserer Kinder

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Das Familienkennwort - ein einfaches Mittel zur Erhöhung der Sicherheit unserer Kinder.

Kindern wird beigebracht, auf keinen Fremden zu hören, der nicht das Familienkennwort sagt, um sich zu "identifizieren". Ein Codewort ist auch spannend für die Kids und wird deswegen gerne angenommen.

Das Familienkennwort verhindert, dass Kinder von Fremden, z.B. mit dem Vorwand, "deine Mutter schickt mich, um Dich zu holen", oder schlimmer noch "deine Mutter ist verunglückt, ich soll dich zu ihr bringen" zum mitkommen verführt werden. In echten Notfällen, gibt das Kennwort die Chance, eine den Kindern unbekannte Vertrauensperson zu den Kindern zu schicken. Das Ganze hat sich in den USA seit Jahren bewährt.

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13 Kommentare


#1 Simone130185
29.1.13, 19:46
Finde ich eine gute Idee. Das Codewort sollte dann eben so gewählt werden, dass es kein Dritter, der es nicht von den Eltern bekommen hat, kennen kann.
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#2
29.1.13, 19:50
Ein guter Tipp, so lange das Kennwort nicht weitergegeben wird.
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#3 Upsi
29.1.13, 19:55
Klasse Tipp und sehr vernünftig, alles was Kinder schützen kann ist wertvoll.
#4 formica
29.1.13, 19:58
Sehr gute Idee zum Schutz der Kleinen, vor skupellosen B.....!
2
#5
29.1.13, 20:43
na ich weiß nicht, ob das was bringt. Kinder sind schnell unter Schock. Da kann jeder kommen, da vergessen die Kinder auch schon mal das Familienkennwort.

Wir haben unseren Kindern mitgeteilt, dass wir Eltern NUR den engsten Verwandten die Erlaubnis geben würden, die Kinder von der Schule oder sonst wo abzuholen, falls uns mal was passieren würde. Egal wer da steht, ob Nachbar, Fremde, Feuerwehr oder Polizist, du gehst mit keinem mit, der NICHT zur Familie gehört.

Das haben sich meine Kinder eingeprägt. Letzten Sommer stand meine Schwester in Motorradkombi vor der Türe und bat um Einlaß. Da Eifeljunior sie nicht eindeutig erkennen konnte, hat er meine Schwester vor der Türe stehen lassen. Ja, die musste wieder fahren. Pech gehabt, Kaffee gabs an dem Tag keinen für sie.
#6
29.1.13, 23:11
@ Eifelgold:

Na das ist ja schön, dass deine engsten Verwandten so nah bei euch wohnen und auch immer verfügbar sind. ;)
Bei mir hätte das in der Kindheit nicht funktioniert - bis ein Verwandter die 500km hergefahren wäre, wär ich ganz sicher nicht mehr an dem Ort gewesen, wo ich abgeholt werden soll...
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#7 EnglishLady
29.1.13, 23:50
Gute Idee. Aber man muss dann das Passwort regelmäßig ändern. Sonst weisst der Nachbar/in es auch Bescheid nachdem sie/er das Kind einmal von der Schule abgeholt hat und kann das woanders verraten (auch ohne schlechten Absicht).
1
#8
30.1.13, 00:41
welcher mensch mit verbrecherischem geist lässt sich von der weigerung eines kindes, ihn freiwillig zu begleiten, abhalten? dann wird gewalt angewendet, wenn das kind nicht bereits schon eingeschüchtert genug ist. in der theorie klingt das sehr hübsch, und es fallen einem solchen menschen auch gewiss recht oft ausreden ein, um das kind davon zu überzeugen, dass auch ohne kennwort alles seine richtigkeit hat.
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#9
30.1.13, 01:06
@seidenloeckchen: na gut, wenn einer auf der Strasse das Kind mit Gewalt mitnimmt, nützt ein Kennwort sicher nichts. Wenn ein Fremder an der Tür steht wahrscheinlich schon. Die "family code" Erfahrung in den USA hat gezeigt, dass potentielle Täter mit einem "guten Spruch" wie " ich soll dich zu deiner Mama bringen" sich sehr wohl durch die Frage nach einem Kennwort abhalten lassen. Es hilft sicher nicht immer, aber es reicht ja schon einmal.. y
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#10
30.1.13, 07:09
@Eifelgold: Dein Beispiel mit deiner Schwester ist eigentlich ein perfektes Beispiel für den Nutzen des Kennworts. Deine Schwester hätte, mit richtigem Kennwort, wohl nicht wieder fahren müssen, sondern hätte ihren Kaffee bekommen. Falls deine Kinder das Kennwort tatsächlich vergessen haben sollten, wenn die Schwester es erwähnt (das muss man natürlich immer mal wieder trainieren), dann hätten sie die Schwester ja immer noch wegschicken können.
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#11
30.1.13, 07:33
@chukker: Guter Einwand.
Nur wenn ich mit meinen Kindern ein Familienkennwort ausmache, dann heißt das nicht gleich, dass auch meine Schwester das Kennwort weiß. Zumal uns ja auch nix passiert ist.

Er erzählte uns die Story direkt, als wir vom Einkaufen wieder kamen. Er meinte an der Stimme könnte es die Tante gewesen sein. Aber da er sie noch nie in Lederkombi gesehen hat (Schwester ist Tussi de Luxe) hat er sie stehen lassen. Meine Schwester nahm es mit Humor und hatte Verständnis.
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#12
30.1.13, 10:12
Brauchbarer u. guter Tip, warum auch nicht... In der Schule meines Sohnes (7) gehen sie sogar soweit, dass die Türen ganztags abgeschlossen sind (Schulbeginn bis Abholung); die Kids dürfen nur durch die Eltern o. nach vorheriger schriftlicher Ankündigung durch Bekannte/Verwandte... abgeholt werden, u. die müssen sich sogar ausweisen (schmunzel!), sonst muss er da bleiben, egal ob´s noch bis 18 Uhr dauert, er bleibt da.
So doof das auch klingt, Sicherheit geht der Schulleitung vor.

Und was ich zusätzlich empfehlen würde - kostet zwar etwas, aber jeden Cent wert - Selbstverteidungskurse für Kids (oder Jui Jitsu u.ä).
Hier übt man spielerisch mit den Kindern, wie sie sich im Notfall zu verhalten haben, Selbstbewusstsein u. starke Ausstrahlung (Täter suchen sich Opfer, keine Gegner), laut u. deutlich NEIN zu sagen, auch mal Passanten darauf aufmerksam zu machen... und im allerschlimmsten Fall, sich so gut es geht, dagegen zu wehren (Notwehr u.a. effektive Abwehrtechniken).

Zudem sollten wir alle die "Augen offen halten"; bei suspekt vorkommenden Ereignissen (wie z.B. schreit plötzlich ein Kind nebeneinem u. wehrt sich mit dem Erwachsenen mitzulaufen, kuckt ängstlich u. wird irgendwie gezerrt u. gezupft, bedrängter Eindruck...) lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig das Kind u. die Begleitung ansprechen, andere Passanten miteinbeziehen, falls vorhanden, Kennzeichen merken u. ggf. nicht zögern, die Polizei informieren.
Bei Fehlalarm kann man sich immernoch entschuldigen, u. um Verständnis bitten; besser als später sich Vorwürfe wg. Nachlässigkeit machen, oder?
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#13
30.1.13, 13:41
Ich find's gut und praktikabel. Wenn man erstmal die Abenteuerlust geweckt hat, verrät das Kind sein Passwort auch nicht und vergessen kommt schon gar nicht in Frage!

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